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3D Druck – Warum? Wofür? Wie?

Von der Prototypenherstellung bis zur Schokoladenproduktion. Die Möglichkeiten des 3D-Drucks werden immer vielfältiger.  Hochschule Landshut
Von der Prototypenherstellung bis zur Schokoladenproduktion. Die Möglichkeiten des 3D-Drucks werden immer vielfältiger. Hochschule Landshut

Hochschule Landshut und Hochschule Weihenstephan-Triesdorf konzipieren
kostenfreien Online-Kurs in Kooperation mit der Virtuellen Hochschule
Bayern (VHB)

Zahnersatz, Flugzeuge oder personalisierte Schuhe sind nur einige
Beispiele für die kontinuierlich zunehmende Bedeutung des 3D-Drucks in
vielen technologischen Bereichen und inzwischen sogar im täglichen Leben.
Um allen Interessierten den leichten Einstieg in dieses spannende, neue
Technologiegebiet auch ohne Vorkenntnisse zu ermöglichen, haben die
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und die Hochschule Landshut (HL)
mit Unterstützung der virtuellen Hochschule Bayern in den vergangenen 12
Monaten einen multimedialen Online-Kurs zum Thema 3D-Druck aufgebaut.
Federführend bei der Konzeption waren Prof. Dr. Norbert Babel (HL) und
Prof. Dr. Thomas Lötzbeyer (HSWT).

Beide Hochschulen beschäftigen sich bereits seit vielen Jahren in
Forschung, Lehre und Weiterbildung mit verschiedenen Anwendungen des 3D-
Drucks, in Fachkreisen „Additive Fertigung“ genannt. Das Institut für
Lebensmitteltechnologie der HSWT gehört im Bereich des 3D-Food-Printing zu
den weltweit führenden Forschungseinrichtungen während an der Hochschule
Landshut bereits im Jahr 2013 das „Labor für additive Fertigung“ gegründet
wurde. Seit Oktober 2021 bietet die Hochschule Landshut sogar einen
eigenen Studiengang zur additiven Fertigung an.

Kurs mit hohem Praxisanteil

Der gemeinsam entwickelte Online-Kurs startet mit einem historischen
Rückblick in die Entstehung der additiven Fertigung. Neben den
verschiedenen technologischen Einsatzbereichen (z. B. Fahrzeugtechnik,
Mode, Biotechnologie oder Medizintechnik) werden auch die wichtigsten
Druckverfahren vorgestellt. An Praxisbeispielen wird im Verlauf des
vielfältigen Kurses der Aufbau verschiedener 3D-Drucker detailliert
erklärt und die Teilnehmenden lernen die Möglichkeiten zur einfachen
Erstellung von 3D-Druckvorlagen kennen.

Ein großes Kapitel nehmen im Online-Kurs die druckbaren Materialien ein.
Hier werden neben den Kunststoffen, die meist mit dem 3D-Druck assoziiert
werden, verschiedene Metalle und Lebensmittel vorgestellt. Besonders
interessant ist der Bereich Medizintechnik, in welchem der 3D-Druck
biologischer Materialien wie menschlicher Knochenstrukturen, Knorpel oder
Hautgewebe unglaubliche Fortschritte macht. Der Kurs endet mit der
Vorstellung aktueller Entwicklungen, wie z. B. dem Bau ganzer Gebäude mit
dem 3D-Drucker oder der Herstellung nachhaltiger Druckmaterialien.

Neben den Fachinhalten enthält jedes Kapitel kleine Aufgaben und Tests,
mit welchen der eigene Lernfortschritt überprüft werden kann. Zusätzlich
kann mit dem erfolgreichen Abschluss des Gesamtkurses direkt eine
Teilnahmebestätigung erworben werden. Der Kurs ist seit 15. Oktober 2021
auf der Seite der OPEN vhb der Virtuellen Hochschule Bayern zu finden und
für alle Interessierten freigeschaltet.

Link zum Kurs:
https://open.vhb.org/blocks/ildmetaselect/detailpage.php?id=241

Neben dem Online Kurs „3D Druck – Warum? Wofür? Wie?“ wird für alle
Studierenden aus Bayern ab Dezember 2021 zusätzlich ein noch
umfangreicherer Online-Kurs zum Thema 3D-Druck starten. Dort besteht mit
einer Abschlussprüfung auch die Möglichkeit, Studienleistungen zu
erbringen.

Link:
https://kurse.vhb.org/VHBPORTAL/kursprogramm/kursprogramm.jsp?kDetail=true

Ansprechpartnerin:

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Eigenheim als politischer Spielball: Masterabsolventin untersucht die wahren Wünsche der Generation Z

Als Anton Hofreiter dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ im Februar dieses
Jahres ein Interview zum Thema Wohnungsbau gab, hagelte es für den
damaligen Grünen-Fraktionschef Kritik. Streitpunkt damals: Soll der Typus
Eigenheim aus den Bebauungsplänen verschwinden, um gerade in
Ballungsräumen der „gigantischen Wohnungsnot“ entgegenzuwirken? „Wie auch
immer man persönlich zu diesen Aussagen steht, machen sie doch das enorme
Spannungsverhältnis zwischen Nachhaltigkeitsanspruch, Altersvorsorge und
Wunschimmobilie deutlich“, sagt Christina Lohr (23), die sich in ihrer
Masterthesis mit dem Thema „Das Einfamilienhaus in Deutschland – ein
auslaufender Objekttypus?“ befasst hat.

Mit ihrer Arbeit positioniert sich die Absolventin an der Schnittstelle
von Folgen der Klimawandelbewältigung und individueller Lebensplanung, die
– als Hofreiter im Februar über das Thema stolperte – zusätzlich gepaart
war mit dem anstehenden Bundestagswahlkampf. In diese Gemengelage wollte
Christina Lohr mit ihrer Arbeit Sachlichkeit hineinbringen und die
Fragestellung „in einem Dreieck von Zielgruppe, Behörden und theoretischen
Grundlagen“ bearbeiten. „Mir war es wichtig, eine neutrale Position
einzunehmen und nicht die Extreme aus der Politik aufzugreifen“, sagt
Christina Lohr. Deshalb führte sie für ihre Studie zum einen
Expertengespräche mit VertreterInnen von sechs Planungsbehörden im
bayerischen Südwesten und zum anderen mit der Generation, für die der Fall
„Wohnsituation“ in den kommenden Jahren relevant wird: die Generation Z.
Um diese Interviews zu führen, befasste sie sich zunächst ausführlich mit
den theoretischen Grundlagen. Dabei konnte sie deutlich herausarbeiten,
von wie vielen Stellschrauben die zukünftige Entwicklung des
Einfamilienhauses im Neubausektor abhängt. „Veränderungen innerhalb eines
der beeinflussenden Bereiche, sei es z.B. die gesamtgesellschaftliche
Einstellung, ökonomische sowie ökologische Anpassungen oder politische
Vorgaben, können zu diffusen Schlussfolgerungen führen“, erläutert
Professor Thomas Beyerle, der die Arbeit der Masterandin betreut hat. In
der fachlichen Diskussion gebe es einige Faktoren, die für eine sukzessive
Reduktion des Einfamilienhausanteils sprechen, insbesondere das
unzureichende Flächenangebot und der daraus resultierende stetige Anstieg
der Grunderwerbs- und Baukosten. Auch das gesteigerte ökologische
Bewusstsein der Gesellschaft stelle bisherige Konventionen – und dazu
zählt zweifelsohne das Einfamilienhaus – in Frage. „Immer öfter wird
angezweifelt, ob der Ressourcenverbrauch beim Bau eines Einfamilienhauses
in einem angemessenen Verhältnis zu dem angestrebten Zweck, der Schaffung
von Wohnraum für lediglich einen Haushalt, steht“, so Beyerle, der im BWL-
Studiengang Bau und Immobilien an der Hochschule Biberach lehrt. Darüber
hinaus stelle die Bevölkerung veränderte Anforderungen an das jeweilige
Lebens- und Wohnumfeld. So gewinnen Aspekte wie Flexibilität, Mobilität
und vernetzte Lebensräume an Bedeutung, wohingegen klassische Wohnformen
wie das Einfamilienhaus immer öfter als Verpflichtung und Last
wahrgenommen werden.

Genau hier setzte Christina Lohr mit der Onlinebefragung unter ihren
KommilitonInnen an, die aus den Bereichen Architektur, Energie- und
Bauingenieurwesen, BWL und Biotechnologie kommen. Über 300 Studierende
nahmen an Umfrage teil; ein Großteil ist  zwischen 21 und 24 Jahre alt,
ledig und wohnt zum Zeitpunkt der Befragung bei ihren Eltern. Klares
Ergebnis der Studie: „Der Objekttypus Einfamilienhaus ist ungebrochen
populär“, fasst Christina Lohr zusammen. 204 Teilnehmende wünschen sich in
der Zukunft ein freistehendes Einfamilienhaus, 68 eine eigene Wohnung, nur
vier beispielsweise ein Mikroappartement und nur eine Person ein WG-
Zimmer. „Besonders wichtig sind der Generation Z die Aspekte Ökologie,
Ökonomie und Soziales, so die Absolventin und nennt einige Beispiele: „Die
Studierenden suchen eine gute Anbindung an den ÖPNV, eine schnelle
Internetverbindung und Privatsphäre“.

Ähnliche Erkenntnisse brachten die Gespräche mit den fachlich versierten
Stadtplanern unterschiedlicher Behörden, etwa in Sonthofen, Augsburg,
Nürnberg und Regensburg hervor. Bei der Auswahl der Standorte achtete
Lohr, die selbst im Allgäu aufgewachsen ist, auf die Mischung; die
Behörden sollten in ländlichen Gebieten sowie verdichteten Städten
verortet sein, um die möglichen Unterschiede abbilden zu können.

Auch hier ergab sich ein klares Bild, unabhängig von Größe und Struktur
der einbezogenen Standorte. Alle Gesprächspartner bestätigen eine
anhaltende Nachfrage im Bereich Einfamilienhaus. Als limitierenden Faktor
nannten sie das mangelnde Platzangebot. Um einer drohenden Abwanderung
einzelner Bevölkerungsgruppen entgegenzuwirken, arbeiten die Kommunen
bereits an qualitativ gleichwertigen Alternativangeboten. So wird
vielerorts versucht, Bauleitpläne zur bestmöglichen Flächenausschöpfung
neu zu strukturieren. „Und auch wenn die befragten Fachleute aus
städteplanerischer Perspektive das Einfamilienhaus bevorzugt durch andere
Objekttypen ersetzt sehen würden, rechnen sie mit diesem Paradigmenwechsel
nicht innerhalb der nächsten Jahrzehnte“, so Lohr.

Im Bundestagswahlkampf wurde das Eigenheim zum Spielball der Politik.
Inzwischen ist das Rennen um das Kanzleramt entschieden, die Ampel steht.
Und wie will die Koalition mit dem Wohnungsbau umgehen? Gebildet wird ein
nues Bauministerium und geplant sind jährlich 400 000 neue Wohnungen, 100
000 davon öffentlich gefördert. Wie der Wunsch der Generation Z nach
individuellem Wohnen, den Christina Lohr mit ihrer Umfrage
herausgearbeitet hat, sich damit und mit der zunehmend veränderten
Planungs- und Genehmigungspraxis vereinbaren lässt, ist noch offen – „und
bietet jede Menge Stoff für weitere Analysen durch die
Immobilienwirtschaft, auch an der Hochschule Biberach“, sagt Professor
Thomas Beyerle.

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Smarte und strahlungsarme Geschenke

BfS rät, beim Kauf von Handys auf SAR-Werte zu achten

Sie stehen auf der Wunschliste für Weihnachten bei vielen ganz oben: neue
Smartphones. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät, bei der
Kaufentscheidung nicht nur auf den technischen Leistungsumfang zu achten,
sondern auch auf Angaben zum Strahlenschutz. Ein niedriger SAR-Wert gibt
hier Orientierung. Das BfS hat dafür seine Übersicht von SAR-Werten
gängiger Smartphone-Modelle im Internet aktualisiert. Das BfS führt diese
SAR-Werte-Liste seit 2002. Sie umfasst aktuell rund 3.800 Einträge.

„Insbesondere Eltern, die für ihre Kinder ein geeignetes Gerät kaufen
möchten, können sich hier vorab informieren, ob Hersteller bei ihren
Produkten auch Aspekte des Strahlenschutzes berücksichtigen“, sagt Inge
Paulini, Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS). Nach dem
derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand schützen die festgelegten
Grenzwerte vor gesundheitlichen Auswirkungen. Das gilt auch für Kinder und
Jugendliche.

Mit einfachen Maßnahmen, über die das BfS auf seinen Internetseiten
informiert, lässt sich die persönliche Strahlenbelastung bei der
Mobilfunknutzung zusätzlich minimieren. Hier setzt auch die SAR-Werte-
Liste an: „Eine Abfrage über die Suchfunktion lässt einen schnell wissen,
ob ein Modell strahlungsarm ist oder nicht“, sagt Paulini.

Grünes Symbol als Entscheidungshilfe
Mobile Endgeräte nutzen für die Übertragung von Informationen
hochfrequente elektromagnetische Felder. Beim Telefonieren wird ein Teil
der Energie dieser Felder vom Körpergewebe aufgenommen und dabei lokal in
Wärme umgewandelt. Etwa im Kopf, wenn ein Mobiltelefon zum Telefonieren
ans Ohr gehalten wird.

Um gesundheitlich relevante Wirkungen der elektromagnetischen Felder
auszuschließen, soll die beim Betrieb auftretende Energieaufnahme im
Körper festgelegte Höchstwerte nicht übersteigen. Als Maß dient die
sogenannte Spezifische Absorptionsrate (SAR). Sie wird in Watt pro
Kilogramm angegeben. Nach internationalen Richtlinien soll die spezifische
Absorptionsrate auf maximal 2 Watt pro Kilogramm begrenzt werden. Alle im
Handel befindlichen Modelle unterschreiten diesen SAR-Wert laut
Herstellerangaben.

Noch strengere Anforderungen muss ein Smartphone einhalten, wenn es das
staatliche Umweltzeichen „Blauer Engel“ trägt. Dann darf die spezifische
Absorptionsrate des Geräts beim Telefonieren am Kopf nicht größer als 0,5
Watt pro Kilogramm sein. In der SAR-Werte-Liste des BfS sind solche
Mobiltelefone mit einem grünen Symbol gekennzeichnet.

Bundesamt für Strahlenschutz
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) arbeitet für den Schutz des
Menschen und der Umwelt vor Schäden durch Strahlung. Das BfS informiert
die Bevölkerung und berät die Bundesregierung in allen Fragen des
Strahlenschutzes. Die über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerten
Strahlenrisiken, überwachen die Umweltradioaktivität, unterstützen aktiv
im radiologischen Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr,
darunter im medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette
Strahlung und strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und
Energiewende sind weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische
Bundesoberbehörde betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und
internationalen Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter
www.bfs.de

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HSWT-Zertifikat „Food Startup Gründung“ mit der Chance auf ein EXIST- Gründerstipendium geht in die zweite Runde

Nach dem erfolgreichen Start des neuen Zertifikats „Food Startup Gründung“
der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) im Juni 2021 mit 12
Teilnehmenden haben Gründungsinteressierte im März 2022 erneut die Chance,
ein entsprechendes Hochschulzertifikat zu erwerben. Der Food Startup
Inkubator Weihenstephan (FSIWS) bietet dann zum zweiten Mal dieses
zwölfmonatige Programm an. Neben der Gründung eines Food Startups besteht
dabei auch die Chance auf ein EXIST-Gründerstipendium von bis zu 140.000
€. Der FSIWS bietet auch die Möglichkeit eines Vollstipendiums für den
kostenpflichtigen Zertifikatslehrgang, bei dem insbesondere
gründungsinteressierte Mütter berücksicht werden.

Das Angebot eines Zertifikats zur Food Startup Gründung kommt besonders
denjenigen gelegen, die immer schon mit dem Gedanken gespielt hatten, ein
Food Startup zu gründen. „Überhaupt die Chance zu bekommen, unter
professioneller Aufsicht unsere Idee zu entwickeln ist sehr einzigartig
und hat uns sehr geholfen“, berichtet ein Zertifikatsteilnehmer
begeistert.

Gerade diese professionelle Betreuung durch die Expert:innen des FSIWS ist
eines der Alleinstellungsmerkmale des Zertifikats. Die Teilnehmer:innen
erhalten in den zwölf Monaten alle zwei Wochen ein individuelles Coaching,
in dem der Fortschritt des Projekts besprochen wird. So kann das Ziel, in
diesem Zeitraum eine Lebensmittelidee bis zur Marktreife zu entwickeln und
ein Food Startup zu gründen, realistisch erreicht werden. Bewerber:innen
für ein EXIST-Gründerstipendium mit einer Fördersumme von bis zu 140.000 €
werden im Rahmen des Zertifikatslehrgangs in der Antragsstellung
unterstützt. Die Gründer:innen können sich so einen erfolgreichen
Markteintritt bzw. den Antrag zu einem Gründerstipendium erarbeiten und
die mitgebrachten Ideen technisch und unternehmerisch realisieren.

Hohe Flexibilität

In der ersten Runde des Zertifikats konnten auch Nadine und Esther, zwei
junge Mütter, motiviert werden, ihre Food-Idee mit Unterstützung der
FSIWS-Expert:innen sowie einem entsprechenden Stipendium in die Tat
umzusetzen. Sehr hilfreich war laut Aussagen der beiden Teilnehmerinnen
vor allem die Flexibilität durch sowohl Online- als auch
Präsenzveranstaltungen, die eine berufsbegleitende Teilnahme ermöglichen.

Teilnahmevoraussetzung

Es ist lediglich eine Hochschulzugangsberechtigung erforderlich, z. B. das
(Fach-)Abitur, aber auch Meister mit Berufserfahrung sowie vergleichbar
Qualifizierte können eine Bewerbung einreichen. Diese ist bewusst einfach
gehalten. Mit wenigen Angaben zur Person und der Gründungsidee kann man
sich um einen der Zertifikatsplätze bewerben. Darüber hinaus werden auf
Antragstellung auch mehrere Vollstipendien für das kostenpflichtige
Zertifikat vergeben.

Das Zertifikat ist sehr praxisorientiert ausgelegt - der Food Startup
Inkubator Weihenstephan (FSIWS) will vor allem das Handwerk, die
Landwirtschaft und die Gastronomie ansprechen. Das in zahlreichen
Workshops vermittelte Wissen kann unmittelbar auf das eigene Projekt
angewendet werden. Die Workshops und Webinare beinhalten alle relevanten
Informationen einer Food Startup Gründung von der Produktentwicklung über
die Lebensmittelherstellung, Grundlagen des Marketings und Vertriebs bis
hin zu Finanzplanung, Fördermöglichkeiten und Unternehmensgründung.

Highlights

Ein besonderes Highlight des Zertifikats sind die monatlichen gemeinsamen
Produktentwicklungstermine am FSIWS der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
mit seinen vielfältigen Pilotanlagen und Laboren zur
Lebensmittelentwicklung und -produktion. Dort entwickeln die
Teilnehmer:innen gemeinsam ihre Ideen und führen gegenseitige Verkostungen
durch. Alle Einrichtungen können dabei ohne zusätzliche Kosten über den
gesamten 12-Monats-Zeitraum des Zertifikats genutzt werden. Hervorzuheben
ist auch das intensive Networking, das u. a. Sebastian Merk sehr überzeugt
hat: „Der Startup-Spirit am Inkubator ist unglaublich motivierend. Sehr
hilfreich ist auch die gemeinschaftliche Zusammenarbeit am Inkubator und
der Austausch zu anderen Startups.“ Und ebenso Alina Demke: „Das Netzwerk
des FSIWS mit verschiedenen Partnern ist sehr wertvoll als junge
Gründerin. Und auch der Austausch zu anderen Teilnehmer:innen ist super
hilfreich.“

Start der zweiten Runde des Food Startup Zertifikats

Wer im März 2022 starten will, kann sich bis spätestens 16.01.2022 online
bewerben. Alle Informationen zum Zertifikat und zu den
Bewerbungsunterlagen sind hier zu finden:
https://fsiws.com/zertifikat-food-startup-gruendung

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