Online war der Austausch gut, vor Ort aber noch besser
European Summer University 2021 bringt Logistik-Studierende aus Frankreich
und Deutschland an der Frankfurt UAS zusammen/Mitdiskutiert haben
Staatsminister Wintermeyer und Europa-Staatssekretär Weinmeister
Der Schwerpunkt Logistik des Fachbereichs Wirtschaft und Recht der
Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) hat vom 27. Juni
bis 2. Juli zur European Summer University 2021 geladen. Nachdem der erste
Teil der Summer University bei der französischen Partnerhochschule
Université de Pau et des Pays de l'Adour (UPPA) im Mai noch online
stattfinden musste, konnte die Frankfurt UAS nun nach langer Zeit erstmals
wieder in Präsenz einen internationalen Austausch anbieten und hat das
Programm dafür in kürzester Zeit von digital auf analog umgestellt.
Studierende aus Bayonne, einem der Standorte der UPPA, waren nach
Frankfurt gereist, um mit den Studierenden des Master-Studiengangs Global
Logistics der Frankfurt UAS gemeinsam Themen der Logistik zu besprechen.
Auf dem Plan standen beispielsweise die (Pharma) Supply Chain, der
innerstädtische Transportweg sowie die Digitalisierung der
Logistikprozesse. Zu Gast waren Staatsminister und Chef der hessischen
Staatskanzlei Axel Wintermeyer, sowie der Europa-Staatssekretär Mark
Weinmeister, da Aquitaine hessische Partnerregion ist. Die Summer
University wurde von der „Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die
Region“ finanziell unterstützt. Mit den Studierenden sprachen die beiden
im House of Logistics and Mobility (HOLM) am Frankfurter Flughafen über
Logistik und Mobilität bzw. Europa. Einer der Programmpunkte war ein
Workshop zum Thema Lean Management/Lean Logistic Day mit einem Vertreter
des Mainzer Biotechnologieunternehmens Biontech SE.
„Nachdem die für Sommer 2020 geplante Akademie abgesagt werden musste,
freue ich mich, dass die französischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun
hier bei uns in Hessen sein können. So wertvoll die Digitalisierung für
viele Lebensbereiche ist, kann sie den unmittelbaren Austausch keineswegs
ersetzen“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel
Wintermeyer und führte weiter aus: „Hessen ist als Transitland der
richtige Ort, um sich intensiv mit den Themen Logistik und Mobilität zu
beschäftigen. Frankfurt/Rhein-Main ist eine internationale
Verkehrsdrehscheibe mit dem Frankfurter Flughafen als Knotenpunkt der
globalen Waren- und Passagierströme. Wir als Landesregierung setzen uns
mit Nachdruck für seine Wettbewerbsfähigkeit ein, aber ebenso für die
Interessen der Menschen, die in der Umgebung wohnen. So kam es zur
Gründung der ‚Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region‘, die die
Summer University und ihre wissenschaftlichen Tagungen sehr gerne
unterstützt.“
„Da Corona-bedingt lange nicht sicher war, ob wir unsere französischen
Gäste vor Ort empfangen können, wurde die ganze Summer School innerhalb
von zwei Wochen auf die Beine gestellt. Ein Kraftakt, den wir für den
persönlichen Austausch gerne gestemmt haben. Denn natürlich wollten wir
neben allem fachlichen Input zusätzlich auch zeigen, wie schön Frankfurt
und die Rhein-Main-Region ist“, betont Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, der
die Summer University gemeinsam mit Prof. Dr. Benjamin Bierwirth und
weiteren Kolleginnen und Kollegen des Research Lab for Urban Transport
(ReLUT) organisierte. Neben sieben Projektthemen aus dem Logistik-Bereich,
die die Studierenden selbst vorbereiteten und präsentierten, konnte in
kurzer Zeit ein Programm mit Vorträgen und Diskussionsrunden mit wichtigen
Playern der Branche, darunter Dachser, Air Cargo Community Frankfurt e.V.,
contargo Rhein-Main GmbH, oder Biontech, zusammengestellt werden.
Weitere Informationen zum Fachbereich Wirtschaft und Recht unter: <www
.frankfurt-university.de/fb3>; mehr zum Master-Studiengang Global
Logistics: <https://www.frankfurt-univers
studiengange/global-logistics-
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