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Kinderträume leben: So wird der Geburtstag unvergesslich

Kindergeburtstag Symbolbild
Kindergeburtstag Symbolbild

Im Erwachsenenalter ist das Interesse am eigenen Geburtstag nicht mehr so groß, schließlich ist schon wieder ein Jahr vergangen. Kinder hingegen schlafen oft schon Tage vor dem großen Tag nicht mehr richtig und können ihn gar nicht mehr erwarten. Sie möchten Ihrem Nachwuchs einen unvergesslichen Geburtstag ermöglichen? Wir haben die passenden Tipps für Sie.

Das richtige Geschenk muss nicht teuer sein

In den letzten zehn Jahren sind Feste wie Geburtstage oder auch Weihnachten zu einem Konsumwettbewerb geworden. In den sozialen Netzwerken werden Bilder und Videos von üppig bestückten Gabentischen gezeigt. Oft ist das Kind hiervon überfordert, denn der Massenkonsum dient eher den Eltern als dem Nachwuchs. Tolle Geschenke müssen nicht teuer sein und können trotzdem riesige Freude machen. Im Handel gibt es spannende Kinderbücher ab 6 Jahre, um einem baldigen Schulkind den Einstieg ins Leben zu erleichtern.

Entscheiden Sie sich für nachhaltiges und langfristiges Spielzeug, das Sie auch gemeinsam mit Ihrem Kind nutzen können. Der Preis des Geschenkes ist weniger wichtig als der Sinn! Ein Familienspiel liefert Ihnen viele Stunden Freude, ein tolles Vorlesebuch sichert Kuschelstunden am Abend.

Das Auge feiert schon am Morgen mit

Kaum hat Ihr Nachwuchs am Geburtstag die Augen offen, ist die Vorfreude auf den Tag groß. Als Eltern decken Sie den Gabentisch meist schon am Abend. Hier darf ein wenig Dekoration und natürlich eine leckere Geburtstagstorte für Kids nicht fehlen. Basteln Sie dekorative Girlanden, blasen Sie ein paar Luftballons auf oder verteilen Sie Luftschlangen am Sitzplatz. Für Sie als Erwachsene ist das zwar nur ein wenig „mehr Arbeit“, für Ihr Kind sind die bunten Farben aber ein echtes Highlight.

Tipp: Planen Sie die Dekoration so, dass für den späteren Kindergeburtstag auch gleich mit geschmückt ist.

Schmeißen Sie eine Party für Kinder und Freunde

Für die Kids gibt es kaum etwas Schöneres als eine lustige Geburtstagsfeier mit den Freundinnen und Freunden aus Kita oder Schule. Was des einen Freud, ist des anderen Leid, denn für die Eltern kann solch eine Party anstrengend sein. Wer das Glück eines eigenen Gartens hat, kann hier den Geburtstag mit Spielen und abendlichem Grillen planen. Keine eigene Location im Freien? Hier haben wir tolle Ideen, mit denen der Geburtstag trotzdem einmalig wird:

  • Buchen Sie einen Grillplatz in Ihrer Stadt – idealerweise mit Spielplatz
  • Feiern Sie auf der Bowlingbahn, beim Minigolf oder im Spaßbad
  • Organisieren Sie eine Schnitzeljagd durch die eigene Heimatstadt
  • Feiern Sie eine lustige Kostümparty mit tollen Verkleidungen

Kleiner Tipp: Für die Kinder spielt es keine Rolle, ob die Feierlichkeiten teuer oder günstig sind. Sie machen den Kleinsten auch mit einem selbstgemachten Picknick auf dem Spielplatz eine riesige Freude.

Weniger ist mehr – laden Sie nicht zu viele Kinder ein

Wenn es nach Ihrem Nachwuchs geht, ist die Liste der einzuladenden Kinder wahrscheinlich lang. Versuchen Sie, sich auf sechs bis acht Kinder zu beschränken, damit die Aufsicht nicht zum Stressfaktor wird. Sind Sie innerhalb der Elterncommunity gut vernetzt, fragen Sie andere Mütter und Väter um Hilfe. Oft finden sich Betreuungsgruppen, sodass Sie mit den Kiddies nicht ganz alleine sind. Für Ihren Spross spielt es letztlich keine Rolle, ob mit 20 oder fünf Gästen gefeiert wird. Entscheidend ist der Spaß – und für den sorgen Sie.

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faa-Leitfaden unterstützt Unternehmen bei der Optimierung administrativer Prozesse

Während Methoden des Lean Managements in der Produktion weit verbreitet
sind, bietet der administrative Bereich vieler Unternehmen noch
erhebliches Potenzial zur Produktivitätssteigerung. „Unternehmen fehlt es
hierbei allerdings oftmals an Unterstützung bei der Umsetzung“, erklärt
Ralph Conrad, wissenschaftlicher Experte des ifaa. Im Rahmen eines
Firmenzirkels des Verbands der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und
Brandenburg e.V. (VME) arbeiten derzeit Teilnehmer aus mehreren
Unternehmen an Projekten zur Verbesserung administrativer Prozesse. Der
ifaa-Leitfaden „Abläufe verbessern – Betriebserfolg garantieren“, dient
als theoretische Grundlage, um Abweichungen nachhaltig zu beseitigen.

Im Firmenzirkel behandelte Projekte aus dem administrativen Bereich:
- Häufige Überschreitungen von Lieferzeiten bei der Projektabwicklung
- Verschlankung des Änderungsprozesses
- Digitalisierung des Lieferprozesses von der Fertigmeldung bis zur
Übergabe an den Spediteur
- Sicherstellung des Wissens in der Aggregate-Konstruktion (Kleinteile)
- Verbesserung der Liefertreue und Abschaffung individueller Begleitung
wichtiger Terminaufträge

Praxisnaher Nutzen für die Teilnehmer
Der Leitfaden bietet eine klare Vorgehensweise mit definierten
Arbeitsschritten und zugehörigen Werkzeugen, die für alle Abläufe mit
messbaren Ergebnissen und definierten Zielen geeignet sind – ob in
Produktion, Dienstleistung, Planung, Entwicklung oder Administration.
Diese Vorgehensweise unterstützt Führungskräfte effektiv bei ihrer
Kernaufgabe, Abläufe und Prozesse kontinuierlich zu verbessern und den
Verbesserungsprozess strukturiert, faktenbasiert und transparent
voranzutreiben.

Das Vorgehen zur Abweichungsbeseitigung umfasst vier Schritte:

- Verbesserung planen und vereinbaren,
- Fakten und Daten erfassen,
- Ursachen für die Abweichung erkennen,
- Ursachen entkräften und Erfolg kontrollieren

Der Leitfaden bietet eine umfassende Grundausstattung mit detaillierten
Vorgehensbeschreibungen und Werkzeugen, die einen sofortigen Einstieg in
die nachhaltige Beseitigung von Abweichungen ermöglichen – ohne weitere
technische Voraussetzungen oder Qualifizierungsmaßnahmen.

Aufbau des Leitfadens und des Firmenzirkels
Das umfangreiche Begleitmaterial kann kostenlos heruntergeladen und sofort
für die konkrete Verbesserungsarbeit genutzt werden. Dabei werden die
Nutzer durch die einzelnen Arbeitsschritte geführt, können zugeordnete
Werkzeuge anwenden und die Ergebnisse für eine aufwandsarme
Projektdokumentation speichern.
Begleitmaterial

Weitere Informationen zum Leitfaden „Abläufe verbessern – Betriebserfolg
garantieren“ finden Sie unter: https://www.arbeitswissenschaft.net
/angebote-produkte/buecher/ifaa-2018-ablaeufe-verbessern.

Erfolgreiche Umsetzungsbeispiele sind in der aktuellen Ausgabe der
Zeitschrift „Werkwandel“ des ifaa beschrieben:
https://magazin.werkwandel.de/

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Innovative Recyclinglösungen und fortschrittliche Energiespeichersysteme

Seit Mai 2024 ist das Fraunhofer-Institut für Schicht- und
Oberflächentechnik IST Mitglied im REWIMET e.V., dem Recycling-Cluster
wirtschaftsstrategische Metalle. Im Rahmen der neuen Mitgliedschaft wird
das Fraunhofer IST seine umfassende Expertise im Bereich der Oberflächen-
und Schichttechnologie sowie seine Kompetenzen im Bereich nachhaltiger
Energiespeicher und Systeme einbringen. Ziel ist es, innovative Lösungen
für das Recycling sowie die Rückgewinnung wertvoller Metalle zu entwickeln
und gleichzeitig die Effizienz und Nachhaltigkeit von
Energiespeichersystemen zu verbessern.

REWIMET e.V. ist ein Netzwerk, das sich der Förderung von
Recyclingtechnologien und der nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen
verschrieben hat. Durch seinen Beitritt unterstreicht das Fraunhofer IST
sein Engagement für Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz, insbesondere
auch in der Region. Gemeinsam mit anderen vorwiegend in
Südostniedersachsen ansässigen Mitgliedern des Clusters wird das
Fraunhofer IST daran arbeiten, neue Technologien zu erforschen und zu
entwickeln, die dazu beitragen, die Recyclingprozesse zu optimieren und
die Umweltbelastung zu reduzieren.

»Unser besonderer Fokus liegt auf der Batteriezellfertigung und
Wasserstofftechnologien«, erläutert die stellvertretende Institutsleiterin
des Fraunhofer IST Prof. Dr. Sabrina Zellmer. »Wir sehen hier ein großes
Potenzial, wertvolle Ressourcen zu schonen und mit dem REWIMET e.V. einen
gemeinsamen Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft zu gehen.«

Auch IST-Institutsleiter Prof. Dr. Christoph Herrmann freut sich über den
Beitritt zu dem Cluster: »Die Mitgliedschaft bietet uns ausgezeichnete
Rahmenbedingungen, um gemeinsam mit führenden Unternehmen,
wissenschaftlichen Institutionen und der öffentlichen Hand nachhaltige
marktfähige Technologien für ein effizientes Metallrecycling zu entwickeln
und so einen Beitrag zur Lösung globaler Herausforderung im Bereich
Ressourcenmanagement und Klimaschutz zu leisten.«

Das Fraunhofer IST bringt seine Kompetenzen nicht nur in technische
Entwicklungen ein, sondern fördert auch die Aus- und Weiterbildung von
Fachkräften im Bereich Recycling und Kreislaufwirtschaft. Dies trägt dazu
bei, langfristig die Fachkompetenz in diesen zukunftsweisenden Bereichen
zu stärken und innovative Technologien in die industrielle Praxis zu
überführen.

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Wertevermittelnder Journalismus: Medienethik-Award META 2023/24 für Carina Schroeder und Daniel Andrew Wunderer

Studierende der Hochschule der Medien (HdM) haben Carina Schroeder für
ihren Beitrag „Dürfen wir Maschinen verletzen?“ und Daniel Andrew Wunderer
für seinen Film „Flash Wars – KI im Krieg" mit dem META 2023/24
ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich für herausragende journalistische
Beiträge vergeben, die ethische Grundsätze berücksichtigen sowie Werte
transportieren. 2023/24 wurde er in den Kategorien Radio und TV ausgelobt.

Die Journalistin und der Filmemacher nahmen den META am 19. Juni 2024 im
Rahmen der Fachtagung IDEepolis an der Hochschule der Medien in Stuttgart
entgegen.

Für den META 2023/24 wertete eine Jury aus 50 Studierenden des
Studiengangs Digital- und Medienwirtschaft über zwei Semester Beiträge zum
Thema „Roboter" aus. In den Beobachtungszeiträumen von Januar bis
September 2023 und von Juni 2023 bis März 2024 untersuchten sie knapp
3.500 Einzelbeiträge und entschieden in der Endrunde aus sieben Radio- und
fünf TV-Beiträgen.

In der Kategorie Radio überzeugte Carina Schroeder mit ihrem Beitrag
„Dürfen wir Maschinen verletzen?" für die Sendung Zeitfragen
(Deutschlandfunk Kultur), ausgestrahlt am 15. Juni 2023. Sie stellt darin
das Verhalten des Menschen gegenüber Robotern in den Fokus und zeigt auf,
dass die titelgebende Frage kein bloßes Gedankenexperiment ist, sondern
gesellschaftliche und ethische Relevanz für unsere Zukunft besitzt. Die
Jury lobt die präzise und nachvollziehbare Analyse, mit der Carina
Schroeder beschreibt, dass eine schlechte Behandlung von willenlosen
Maschinen Rückwirkungen auf unsere Empathiefähigkeit haben und damit zu
unserem eigenen Schaden sein kann. „Carina Schroeder hat die Jury mit
ihrem differenzierten und prägnanten, zur Reflexion anregenden Radiostück
über die gesellschaftlichen und ethischen Herausforderungen für unserer
zukünftige Interaktion mit Maschinen vollends überzeugt", so Laudatorin
Katharina Siebecke-Yrisarry.

In der Kategorie TV nahm Daniel Andrew Wunderer den Preis für seinen Film
„Flash Wars - KI im Krieg" entgegen, der am 14. März 2024 im rbb Fernsehen
lief. Der Film geht der Frage nach, wie sich Kriege und Konflikte
verändern, wenn künftig KI und autonome Waffensysteme über Sieg und
Niederlage entscheiden. Nach Ansicht der Jury gelingt dem Filmemacher ein
außerordentliches Maß an Aufklärung, indem er das hochkomplexe und
aktuelle Thema mittels zahlreicher Experten aus den verschiedensten
Perspektiven und in seiner ganzen Breite und Tiefe darstellt. Dabei
fächert er sämtliche ethische Fragestellungen auf und regt so enorm zur
Reflexion an. „Sein Film ist nicht weniger als ein Appell an die
Weltgemeinschaft und damit auch an uns als Gesellschaft, Verantwortung für
die Entwicklung neuer Technologien zu übernehmen. Er plädiert dafür, sich
auf verbindliche Regeln und Grenzen für ihre Verwendung zu einigen und
diese festzulegen. Diesem Appell schließen wir uns mit der Vergabe dieses
Preises sehr gerne an", so Laudatorin Jasmin Müller.

Qualitätssiegel und Digitalkompetenz

Der META will als Qualitätssiegel für wertebewussten und ethischen
Journalismus Medienschaffende und die Gesellschaft für ethische
Fragestellungen sensibilisieren und Positivbeispiele eines
wertevermittelnden Journalismus hervorheben. „Studierende erwerben mit dem
META-Projekt Medienkompetenz und gleichzeitig ein aktuelles Wissen über
Roboter und Künstliche Intelligenz in unserer Gesellschaft. Dabei lernen
sie, ethische Fragestellungen und die Rolle der medialen Berichterstattung
zu reflektieren", erklärt die Initiatorin Prof. Dr. Petra Grimm.

20. META

Seit 2003 verleiht eine studentische Jury den META. Die „MediaCharta", ein
eigens für die Auszeichnung entwickelter Kriterienkatalog, bildet die
Bewertungsgrundlage, anhand derer die journalistischen Beiträge bewertet
und schließlich die Gewinner gekürt werden. Der META wird dieses Jahr zum
20. Mal verliehen. 2011 wurde das Projekt mit dem baden-württembergischen
Landeslehrpreis ausgezeichnet.

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