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Das Spiel der Hormone: Ein Blick auf den Einfluss auf Männerhaar

 Männerhaar Symbolbild
Männerhaar Symbolbild

Die Gesundheit und das Aussehen unserer Haare stehen in engem Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt. Bei Männern spielen Hormone eine entscheidende Rolle bei der Haargesundheit, beeinflussen das Haarwachstum und können zu verschiedenen Haarproblemen führen.

Testosteron und DHT: Schlüsselakteure im Haarzyklus

Testosteron, das wichtigste männliche Sexualhormon, wird in den Hoden produziert. Ein Teil dieses Testosterons wird in das Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt, ein Hormon, das eng mit Haarausfall verbunden ist. DHT beeinflusst die Haarfollikel, indem es den Haarzyklus verkürzt und das Haarwachstum reduziert.

Genetische Veranlagung: Der Einfluss von Genen auf den Hormonhaushalt

Die Veranlagung für bestimmte Haarprobleme, wie männlichen Haarausfall, wird oft genetisch weitergegeben. Die Gene können die Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Hormonen beeinflussen, was zu einer vorzeitigen Miniaturisierung der Haarfollikel und letztendlich zu Haarausfall führen kann.

Stress und Cortisol: Auswirkungen auf das Haarwachstum

Stress kann den Hormonhaushalt beeinflussen und zu einem Anstieg des Cortisolspiegels führen. Dieses Hormon kann das Haarwachstum beeinträchtigen, indem es den Haarzyklus stört und zu vermehrtem Haarausfall führt. Stressbewältigungsstrategien können daher nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern auch die Haargesundheit verbessern.

Östrogene: Schutz für das Männerhaar?

Obwohl Östrogene als weibliche Hormone gelten, spielen sie auch bei Männern eine Rolle. Ein Ungleichgewicht zugunsten von Testosteron kann zu Haarproblemen führen, während eine ausgewogene Östrogenproduktion das Haar schützen kann. Einige Studien legen nahe, dass Östrogene das Haarwachstum fördern können. Mehr dazu erfahren Sie auf MySpring.

Ein gesunder Lebensstil als Schlüssel zur Haargesundheit

Ein gesunder Lebensstil kann dazu beitragen, den Hormonhaushalt im Gleichgewicht zu halten und die Haargesundheit zu unterstützen. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und ausreichend Schlaf sind wichtige Faktoren, um Stress zu reduzieren und den Hormonhaushalt zu stabilisieren.

Haarpflege und präventive Maßnahmen: Den Einfluss von Hormonen mildern

Die richtige Haarpflege kann dazu beitragen, den Einfluss von Hormonen auf das Männerhaar zu mildern. Spezielle Shampoos und Pflegeprodukte, die darauf abzielen, die Haarfollikel zu stärken und das Haarwachstum zu fördern, können eine unterstützende Rolle spielen.

Fazit: Hormone und Männerhaar – eine komplexe Beziehung

Der Einfluss von Hormonen auf Männerhaar ist komplex und vielschichtig. Genetische Faktoren, Hormonungleichgewichte und Umweltfaktoren können alle eine Rolle spielen. Ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl den Lebensstil als auch die richtige Haarpflege berücksichtigt, kann dazu beitragen, die Haargesundheit zu fördern und den Einfluss von Hormonen zu minimieren.

 
 
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Das Spiel der Hormone: Ein Blick auf den Einfluss auf Männerhaar (2)

 Männerhaar Symbolbild
Männerhaar Symbolbild

Die Gesundheit und das Aussehen unserer Haare stehen in engem Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt. Bei Männern spielen Hormone eine entscheidende Rolle bei der Haargesundheit, beeinflussen das Haarwachstum und können zu verschiedenen Haarproblemen führen.

Testosteron und DHT: Schlüsselakteure im Haarzyklus

Testosteron, das wichtigste männliche Sexualhormon, wird in den Hoden produziert. Ein Teil dieses Testosterons wird in das Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt, ein Hormon, das eng mit Haarausfall verbunden ist. DHT beeinflusst die Haarfollikel, indem es den Haarzyklus verkürzt und das Haarwachstum reduziert.

Genetische Veranlagung: Der Einfluss von Genen auf den Hormonhaushalt

Die Veranlagung für bestimmte Haarprobleme, wie männlichen Haarausfall, wird oft genetisch weitergegeben. Die Gene können die Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Hormonen beeinflussen, was zu einer vorzeitigen Miniaturisierung der Haarfollikel und letztendlich zu Haarausfall führen kann.

Stress und Cortisol: Auswirkungen auf das Haarwachstum

Stress kann den Hormonhaushalt beeinflussen und zu einem Anstieg des Cortisolspiegels führen. Dieses Hormon kann das Haarwachstum beeinträchtigen, indem es den Haarzyklus stört und zu vermehrtem Haarausfall führt. Stressbewältigungsstrategien können daher nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern auch die Haargesundheit verbessern.

Östrogene: Schutz für das Männerhaar?

Obwohl Östrogene als weibliche Hormone gelten, spielen sie auch bei Männern eine Rolle. Ein Ungleichgewicht zugunsten von Testosteron kann zu Haarproblemen führen, während eine ausgewogene Östrogenproduktion das Haar schützen kann. Einige Studien legen nahe, dass Östrogene das Haarwachstum fördern können. Mehr dazu erfahren Sie auf MySpring.

Ein gesunder Lebensstil als Schlüssel zur Haargesundheit

Ein gesunder Lebensstil kann dazu beitragen, den Hormonhaushalt im Gleichgewicht zu halten und die Haargesundheit zu unterstützen. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und ausreichend Schlaf sind wichtige Faktoren, um Stress zu reduzieren und den Hormonhaushalt zu stabilisieren.

Haarpflege und präventive Maßnahmen: Den Einfluss von Hormonen mildern

Die richtige Haarpflege kann dazu beitragen, den Einfluss von Hormonen auf das Männerhaar zu mildern. Spezielle Shampoos und Pflegeprodukte, die darauf abzielen, die Haarfollikel zu stärken und das Haarwachstum zu fördern, können eine unterstützende Rolle spielen.

Fazit: Hormone und Männerhaar – eine komplexe Beziehung

Der Einfluss von Hormonen auf Männerhaar ist komplex und vielschichtig. Genetische Faktoren, Hormonungleichgewichte und Umweltfaktoren können alle eine Rolle spielen. Ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl den Lebensstil als auch die richtige Haarpflege berücksichtigt, kann dazu beitragen, die Haargesundheit zu fördern und den Einfluss von Hormonen zu minimieren.

 
 
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2 Mio.-Projekt an UDE: Neue Methoden für das Biodiversitätsmonitoring in Europas Flüssen

Neue Methoden für das Biodiversitätsmonitoring sind die Voraussetzung, um
Veränderungen frühzeitig zu erkennen und dadurch die Natur effektiver zu
schützen. Dies betrifft insbesondere Flussökosysteme. Das
Forschungsprojekt „DNAquaIMG: Innovatives transnationales aquatisches
Biodiversitätsmonitoring“ ermöglicht mit genetischen Hochdurchsatz-
Analysen und automatischer Bilderkennung eine bessere Überwachung der
biologischen Vielfalt in den Flüssen. Das inter- und transdisziplinäre
Projekt der Arbeitsgruppe um Prof. Florian Leese der Universität Duisburg-
Essen trägt zum besseren Verständnis des Biodiversitätswandels in Europa
bei und setzt mit seiner internationalen Strahlkraft neue Impulse.

Der Biodiversitätswandel in Europa wird zunehmend spürbarer, vor diesem
Hintergrund eröffnet das Forschungsprojekt „DNAquaIMG: Innovatives
transnationales aquatisches Biodiversitätsmonitoring“ eine neue
Perspektive: das inter- und transdisziplinäre Projekt hat das Ziel, den
tiefgreifenden Biodiversitätswandel in Europa in seiner Komplexität besser
zu verstehen und systematischer zu überwachen. Projektleiter Prof. Dr.
Florian Leese von der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird in dem
internationalen Konsortium mit 14 Partnern aus elf europäischen Ländern
die international führende Expertise für die Entwicklung und Einführung
von molekularen Hochdurchsatz- und automatisierten Bilderkennungsmethoden
zur Überwachung der biologischen Vielfalt in Europas Flüssen bündeln. Die
Kombination der beiden sich ergänzenden Ansätze bietet Vorteile für die
Bewertung der biologischen Vielfalt im Kontext der Verschlechterung und
Wiederherstellung von Ökosystemen: Wie beim DNA-Fingerabdruck in der
Forensik ermöglichen die genetischen Methoden eine genauere Erkennung und
Beschreibung der Artenvielfalt, selbst bei mikroskopisch kleinen
Lebewesen. Diese Genauigkeit ist mit einer automatischen Bilderkennung oft
nicht möglich, aber sie kann sehr zuverlässig Daten über die Häufigkeit,
Größe und Biomasse von Arten liefern. In Kombination bieten diese
komplementären Ansätze von DNA-Fingerabdruck und automatischer
Bilderkennung die Möglichkeit, die Daten zur biologischen Vielfalt aus
Umweltproben erheblich zu erweitern. Die Wissenschaftler:innen des
internationalen Forschungsprojekts planen, beide Ansätze weitgehend zu
automatisieren und sogenannte ‚FAIR-Daten‘ zur biologischen Vielfalt zur
Verfügung zu stellen, also auffindbare, zugängliche, interoperable und
wiederverwendbare Daten.

Um die Möglichkeiten der neuen Methoden für ein europäisches
Biodiversitätsmonitoring zu nutzen, werden die Wissenschaftler:innen die
Implementierung im Kontext des bestehenden und bewährten Monitorings von
Gewässern im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG)
anstreben. Die Wasserrahmenrichtline sieht ein routinemäßiges
Biomonitoring zur Bewertung der Flüsse vor. DNAquaIMG hat das Ziel mit den
neuen Methoden umfassend zu untersuchen, wie Veränderung in den
Artengemeinschaften mit der funktionalen Vielfalt und der ökologischen
Zustandsklasse zusammenhängen. Dazu ist eine Bestimmung der Organismen bis
auf das Artniveau erforderlich, um konkrete Hinweise für
Biodiversitätsveränderungen zu erhalten. Allerdings erfolgt dieses
Vorgehen bislang in nur wenigen Ländern. Das ermöglicht zwar ein
Biomonitoring, das Einblick in den ökologischen Zustand einer Region gibt,
aber für ein echtes Biodiversitätsmonitoring auf Artebene sind umfassende
Daten wie aus diesem Projekt erforderlich.

Prof. Dr. Florian Leese erläutert: „Wirbellose Tiere und Kieselalgen sind
die am häufigsten untersuchten Indikatorgruppen der
Wasserrahmenrichtlinie. Davon werden wir gemeinsam mit Kolleginnen und
Kollegen aus Behörden und Wasserverbänden in acht Ländern Proben nehmen
und prüfen, wie sich die neuen Methoden in den Routinebetrieb integrieren
lassen und den wissenschaftlichen Mehrwert der neuen Daten für ein
europäisches Biodiversitätsmonitoring aufzeigen.“

Das Forschungsprojekt fokussiert darauf, auf diese Weise neue Ziele für
Indikatoren der biologischen Vielfalt zu identifizieren. Auf der Grundlage
der Projektergebnisse planen die Wissenschaftler:innen, eine Strategie für
eine verbesserte länderübergreifende Überwachung der biologischen Vielfalt
und des Wandels von Ökosystemen zu entwickeln und damit die Umsetzung des
Europäischen Green Deals, insbesondere der Europäischen
Biodiversitätstrategie, sowie des Globalen Biodiversitätsrahmens von
Kunming-Montreal zu unterstützen.

Das Projekt hat insgesamt ein Volumen von rund 2,0 Mio Euro und umfasst
Partnerinstitutionen aus 11 Ländern.

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Deutsche Leberstiftung zum Tag der gesunden Ernährung: Auch für die Leber ist Ernährung ein „Top-Thema“

Ernährung und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit sind
wichtige Themen. Mit dem „Tag der gesunden Ernährung“ am 7. März 2024
stellt der Verband für Ernährung und Diätetik e. V. (VFED) zum 27. Mal
diesen Lebensbereich in den Fokus der Öffentlichkeit. Unter dem Motto:
„Laborwerte richtig verstehen“ wird auf das Thema aufmerksam gemacht. Die
Deutsche Leberstiftung unterstützt den Aktionstag und informiert über den
direkten Zusammenhang von Ernährung und Lebergesundheit sowie über die
Wichtigkeit der Leberwerte im Blut.

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist zu dick. Neben mangelnder Bewegung
zählt ungesunde Ernährung in den meisten Fällen zu den Ursachen für
Übergewicht oder Adipositas (Fettleibigkeit). Ob Fertiggericht, Chips oder
Wurst, immer häufiger essen Kinder und Erwachsene sogenannte
hochverarbeitete Nahrungsmittel (ultra-processed food, UPF). Bei
Lebensmitteln, die in dieser Klassifikationsstufe geführt werden, kommen
bei der Herstellung kaum noch rohe Lebensmittel zum Einsatz. Sie bestehen
zu einem großen Teil aus Extrakten, Aromen, Emulgatoren und Farbstoffen –
das Ergebnis sind geschmacksintensive Endprodukte.

Und diese hochverarbeiteten Nahrungsmittel, die bereits etwa 50 Prozent
der Energieaufnahme von Erwachsenen ausmachen, sind extrem ungesund:
Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass ein erhöhter Konsum
hochverarbeiteter Lebensmittel, der häufig mit dem Verzehr von stark
zuckerhaltigen Softdrinks einhergeht, die Entstehung von Übergewicht und
Adipositas begünstigt.

Ernährung und Lebergesundheit
Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des Körpers, daher hat die
Ernährung einen großen Einfluss auf die Gesundheit dieses lebenswichtigen
Organs. Viele Lebererkrankungen sind in unserer modernen westlichen
Lebensweise begründet und entstehen durch Über- und Fehlernährung. Eine
falsche Ernährung und mangelnde Bewegung sowie Übergewicht begünstigen die
Entstehung von Erkrankungen der Leber und auch der Galle. Wenn mehr
Energie aufgenommen als eigentlich benötigt wird, wird diese überflüssige
Energie unter anderem in der Leber gespeichert. Schon vor der Entwicklung
von sichtbarem Übergewicht kann dies zu einer Leberverfettung führen. Aber
auch die Art der zugeführten Nährstoffe kann die Verfettung der Leber
beeinflussen. Vor allem die übermäßige Aufnahme von einfachen
Kohlenhydraten (besonders Glukose, Saccharose und Fruktose) und
gesättigten Fettsäuren ist für die Entwicklung einer Leberverfettung
verantwortlich.

„Zu den dadurch entstehenden Fettlebererkrankungen gehören die
Metabolischen dysfunktions-assoziierten steatotischen Lebererkrankungen
(Metabolic Dysfunction-associated Steatotic Liver Disease – MASLD), die im
Zusammenhang mit dem Metabolischen Syndrom auftreten“, erläutert Prof.
Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung. „Das
Metabolische Syndrom beschreibt eine Kombination aus metabolischen und
kardiovaskulären Risikofaktoren wie (Prä-)Diabetes, Übergewicht,
Bluthochdruck, erhöhte Triglyceride und erhöhtes LDL-Cholesterin. Wenn
sich die Fettleber, die in Zusammenhang mit dem Metabolischen Syndrom
entstanden ist, entzündet hat, spricht man von einer Metabolisch-
assoziierten Steatohepatitis (Metabolic Dysfunction-associated
Steatohepatitis – MASH).“

Eine gesunde Ernährung ist ein besonders wichtiger Baustein für die
Behandlung dieser Erkrankungen – und die Gesunderhaltung der Leber.
Lebergesunde Ernährung ist ausgewogen und vollwertig. Eine
kohlenhydratarme Ernährung mit frischen und natürlichen Lebensmitteln, vor
allem mit frischem Gemüse, ergänzt durch Hülsenfrüchte und
Getreideprodukte ist dabei empfehlenswert. Als Fett sollten
Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen genutzt werden. Verzichten sollte
man auf Fertigprodukte, fettes Fleisch und Alkohol. Beim Obst sollten
zuckerarme Sorten bevorzugt werden – und Obst sollte gegessen, nicht
getrunken werden. Die vermeintlich gesunden Smoothies aus Früchten
beinhalten deutlich mehr Fruktose als man über den Verzehr von rohem Obst
zu sich nehmen würde.

Angepasste Ernährung kann den Gesundheitszustand der Betroffenen
entscheidend verbessern; bei den Fettlebererkrankungen sogar zur Heilung
beitragen. Oftmals fehlt es für eine lebergesunde Ernährung an praktischer
Hilfe. Aus diesem Grund hat die Deutsche Leberstiftung „Das große Kochbuch
für die Leber“ herausgegeben. Das Kochbuch richtet sich an alle, die sich
für eine lebergesunde Ernährung interessieren. Entstanden ist es in der
Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams, dem unter anderem
Diätassistenten, Ernährungsfachkräfte und Ärzte angehörten. Das Besondere
an dem Kochbuch ist, dass es erklärt, wie man die aktuellen
wissenschaftlichen hepatologischen Erkenntnisse individuell und
schmackhaft im praktischen Leben umsetzen kann. In dem Kochbuch finden
sich unter anderem Rezepte für lebergesunde Haupt- und Zwischenmahlzeiten,
Gebäck und Getränke. Damit kann es eine gute Unterstützung zur
(leber-)gesunden Ernährung sein.

Leberwerte im Blut
Erkrankungen der Leber wie die Fettlebererkrankungen werden häufig erst
spät erkannt, weil die Leber bei Erkrankung keinen Schmerz verursacht.
Symptome treten nicht immer auf und sind eher unspezifisch – wie
Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder ein Druckgefühl im Oberbauch. Viele
Lebererkrankungen können im frühen Stadium aber gut behandelt werden oder
lassen sich durch eine Änderung des Lebensstils gut beeinflussen; eine
frühe Diagnose ist daher sehr wichtig.

Erkennen kann man Erkrankungen der Leber meist über die Leberwerte im
Blut. Die Leberwerte sind bestimmte Enzyme, die an den
Stoffwechselabläufen in der Leber beteiligt sind und von Leberzellen ins
Blut freigesetzt werden. Die wichtigsten Leberwerte im Blut sind GPT, GOT
und gGT. Veränderte Leberwerte im Blut können auf eine Lebererkrankung
hinweisen. Die Ursache für diese Veränderung sollte deshalb immer
abgeklärt werden.

„Aus diesem Grund unterstützt die Deutsche Leberstiftung das Thema
‚Laborwerte richtig verstehen‘ des diesjährigen Tages der gesunden
Ernährung nachdrücklich“, sagt Prof. Michael P. Manns. „Neben der
Früherkennung werden Laborwerte unter anderem auch für die Beobachtung von
Therapien benötigt. Ihre Bedeutung darf nicht unterschätzt werden.“

Deutsche Leberstiftung
Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen
und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch
Forschungsförderung, Forschungsvernetzung und wissenschaftliche Projekte
zu verbessern. Mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung
die öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher
erkannt und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet
außerdem Information und Beratung in medizinischen Fragen. Auf der Website
finden Sie umfangreiche Informationen sowie Bildmaterial für Betroffene,
Interessierte, Angehörige der Fachkreise und Medienvertreter: https://www
.deutsche-leberstiftung.de.

UNSERE BUCHEMPFEHLUNG
„Das große Kochbuch für die Leber“ – 122 Rezepte mit allen wichtigen
Nährwertangaben; Küchentipps und Regeln für eine lebergesunde Ernährung,
September 2022. Das Buch ist im Buchhandel erhältlich: ISBN
978-3-8426-3100-7 € 28,00 [D].

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