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Qualitätsziele zum Schutz vor multiresistenten Keimen

v.l.) Hans-Joerg Deichholz (Kreis Minden-Lübbecke), Dr. Ariane Kleikamp, Dorothee Kollmann, Prof. Dr. Jan Gummert (HDZ NRW), Dr. Indra Schubert und Dr. Anne Wohlers (Kreis Minden-Lübbecke), Arno Markus-Lojewsky (HDZ NRW)  (Foto: S. Stute-Schlamme).  HDZ NRW
v.l.) Hans-Joerg Deichholz (Kreis Minden-Lübbecke), Dr. Ariane Kleikamp, Dorothee Kollmann, Prof. Dr. Jan Gummert (HDZ NRW), Dr. Indra Schubert und Dr. Anne Wohlers (Kreis Minden-Lübbecke), Arno Markus-Lojewsky (HDZ NRW) (Foto: S. Stute-Schlamme). HDZ NRW

Das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, ist erneut
für den vorbildlichen Schutz vor multiresistenten Erregern (MRE) mit dem
Qualitätssiegel der MRE-Netzwerke Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet
worden.

Krankenhäuser, die das Qualitätssiegel erhalten möchten, müssen ein
vorbildliches Management in sieben Bereichen nachweisen, die neben den
Themen Hygiene, Einsatz von Antibiotika und der Durchführung
innerbetrieblicher Schulungen auch Fortbildungs-maßnahmen, das
systematische Screening und die Informationsweitergabe an Patientinnen und
Patienten behandeln.

„Die Jahre der Pandemie haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein fest
etabliertes Hygienemanagement für Krankenhäuser ist“, betonte Prof. Dr.
Jan Gummert, Ärztlicher Direktor des HDZ NRW, bei der Siegelübergabe durch
den Kreis Minden-Lübbecke. Schwer herzkranke und frisch operierte Menschen
sind besonders anfällig dafür, dass sich aus einer für Gesunde harmlosen
Besiedlung von Keimen eine Infektionserkrankung entwickelt, deren
Behandlung aufgrund zunehmender Resistenzen von Bakterien gegenüber
Antibiotika erschwert wird. „Die Hygienemaßnahmen im HDZ NRW gehen deshalb
über die Vorgaben und Empfehlungen des Robert Koch Instituts (RKI)
hinaus“, berichtet Professor Gummert.

Im Herz- und Diabeteszentrum NRW tragen umfassende Aufnahmeuntersuchungen
und Methoden wie die molekulare Erregerdiagnostik und Massenspektrometrie
dazu bei, eine Besiedlung mit resistenten Mikroorganismen wie MRSA und
MRGN schnell zu erkennen und einer Ausbreitung zu begegnen.

Verantwortlich für das vorbildliche Hygienemanagement im HDZ NRW, die
vollständige Hygienedokumentation sowie für ein integriertes Beratungs-
und Schulungskonzept der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Professor
Dr. Jan Gummert als Ärztlicher Direktor, Oberärztin Dr. Ariane Kleikamp
(Krankenhaushygienikerin) und das Team der Hygienefachkräfte mit Martin
Böhne, Stefanie Dummler, Arno Markus-Lojewsky, Dorothe Kollmann und Petra
Schötz.  Sämtliche mikrobiologischen Untersuchungen erfolgen im HDZ-
Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin unter der Leitung von
Professor Dr. Cornelius Knabbe.

Hintergrundinformation:

Die zunehmende Verbreitung von Erregern mit Vielfachresistenzen gegen
Antibiotika (Multiresistente Erreger, MRE) und der Anstieg von
behandlungs-assoziierten Infektionen durch MRE stellen eine immer größer
werdende Herausforderung dar. Neben Methicillin-resistenten Staphylococcus
aureus (MRSA) gewinnen auch andere multiresistente Erreger, wie
Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) und multiresistente gramnegative
Stäbchenbakterien (MRGN), zunehmend an Bedeutung.
Um der steigenden Problematik multiresistenter Erreger wirksam
entgegenzutreten, wurde im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz 2006
ein Strategiepapier beschlossen, welches eine bundesweite Gründung von
regionalen Netzwerken zur Prävention von multiresistenten Erregern vorsah.
Auf dieser Grundlage sind auch in Nordrhein-Westfalen MRE-Netzwerke
entstanden.

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VDI-Podcast: Neue Trinkwasserverordnung mit Versäumnissen

Cover Bild
Cover Bild "Technik aufs Ohr" VDI e.V.

Von 25 auf 72 Paragrafen: Die Trinkwasserverordnung wurde 2023 neu
aufgesetzt. Dennoch gibt es laut VDI-Experten Versäumnisse. Präventive
Maßnahmen kommen zu kurz, um Gesundheitsrisiken durch Legionellen oder
andere Ursachen zu reduzieren.

Am 24. Juni 2023 trat die zweite Verordnung zur Novellierung der
Trinkwasserverordnung in Kraft. Sie bringt wichtige Änderungen für die
Pflichten und Anforderungen für die Wasserqualität mit sich. Doch sie
wirft dennoch Fragen auf.

„Ich vermisse eine stärkere Fokussierung auf die Informationspflicht der
Betroffenen bei Legionellen-Fällen. Bei den Maßnahmen müsste das für mich
ganz oben stehen.“ Die Risikobewertung der Hausinstallation wurde aus
seiner Sicht etwas auf das Umweltbundesamt abgelagert. Vorsorge sei das A
und O, um Risiken zu vermeiden. „Hier wurde für mich eine Chance vertan.“
Beide Experten vermissen einen stärkeren präventiven Ansatz der
Trinkwasserverordnung. „Schadensfälle sind so vermeidbar“, ergänzt
Bürschgens. Als Grund nennt er Zeitdruck aufgrund der neuen EU-Richtlinie.

Die VDI-Richtlinienreihe 6023 bietet alle Möglichkeiten, um präventiv zu
agieren. Die Richtlinie gilt für alle Trinkwasser-Installationen auf
Grundstücken und in Gebäuden; sie soll sinngemäß für alle anderen
Trinkwasser-Installationen angewendet werden, insbesondere auch mobile
Anlagen, z.B. auf Wasserfahrzeugen. Sie gibt Hinweise für die Planung,
Errichtung, Inbetriebnahme, Nutzung, Betriebsweise und Instandhaltung
aller Trinkwasser-Installationen.

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Innovations-Management MBA jetzt als englisch-sprachiges Fernstudium

Studieninteressierte können für das Sommersemester 2024 bewerben

Zum kommenden Sommersemester 2024 bietet die Hochschule Kaiserslautern in
Kooperation mit dem zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund das
berufsbegleitende MBA-Fernstudium Innovations-Management erstmals in einer
rein englisch-sprachigen Variante an. Alle Interessierten können sich ab
sofort beim zfh bewerben: <www.zfh.de/anmeldung>.

Der Mensch im Mittelpunkt eines erfolgreichen Innovations-Managements
Das MBA-Studium richtet sich an Berufstätige aller Branchen und
Berufsfelder, die sich auf  das Management der Gestaltung innovativer
Produkte, Dienstleistungen, Services, Geschäftsmodelle und Organisationen
vorbereiten möchten. Mit der englisch-sprachigen Studienvariante
qualifizieren sie sich insbesondere für ein internationales Umfeld.
In dem Fernstudium Innovations-Management lernen die Studierenden
Innovationsstrategien und Führungsprinzipien kennen, die den Mensch in den
Mittelpunkt stellen. Im Wandel von Unternehmen und Belegschaften zu neuen
Formen der Zusammenarbeit in der Arbeitswelt der Zukunft ist es
wesentlich, sich mit dem Mensch als Teil einer innovationsförderlichen
Organisation zu befassen. Im Studium erhalten die Studierenden u.a.
Antworten auf Fragen wie Mitarbeitende in agilen Unternehmen lernen, wie
sie sich weiterentwickeln, zusammenarbeiten und sich einbinden.
Gleichzeitig erwerben sie beispielsweise verschiedene
Kreativitätstechniken zur Generierung innovativer Ideen und Konzepten und
vieles mehr.

In vier Semestern zum Ziel
Das Studium an der Hochschule Kaiserslautern ist auf kompakte vier
Semester angelegt – ein überschaubarer Zeitraum für berufstätige
Studierende, die das Studium mit einem international anerkannten MBA
(Master of Business Administration) Titel abschließen. Highlight ist im
vierten Semester ein viertägiges Master-Thesis-Seminar im Ausland. Hier
werden internationale Konferenzen mit zukunftsweisenden Themen besucht,
mit der Möglichkeit, erste internationale Netzwerke zu knüpfen.

Studieren jederzeit und überall
Zeit- und ortsunabhängig folgt das modulare Studium dem Ansatz des
hybriden Lernens, einer Mischung aus Selbststudium im Wechsel mit
Online-/Präsenzanteilen an drei Wochenenden pro Semester. Hier werden die
im Selbststudium erworbenen Kenntnisse in kleinen Gruppen vertieft. Der
Medienmix aus schriftlichen Unterlagen, Online-Lerneinheiten, digitalen
Lernhilfen auf einer Lernplattform und den Präsenzseminaren ermöglichen
den Lernerfolg.

Wer mehr erfahren möchte, kann sich am Mittwoch, den 24. Januar 2024 um
17:00 Uhr zur Online-Informationsveranstaltung via Zoom einfach einloggen:
<https://us02web.zoom.us/j/81092669350?pwd=aUVoQm1ta09JaXFOWmF4MXJsd3o0Zz09#success>

Weiterführende Links:
<https://www.zfh.de/studium/hochschule-kaiserslautern/innovations-
management-mba-en-461/
>
<https://mba.bw.hs-kl.de>
<www.zfh.de/mba/innovations-management>

Über das zfh
Das zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund bildet gemeinsam mit
21 staatlichen Hochschulen den zfh-Hochschulverbund. Das zfh ist eine
wissenschaftliche Institution des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in
Koblenz und basiert auf einem 1998 ratifizierten Staatsvertrag der
Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland. Neben den 15
Hochschulen dieser drei Bundesländer haben sich weitere Hochschulen aus
Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein
dem Verbund angeschlossen. Das erfahrene Team des zfh fördert und
unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer
Fernstudienangebote. Mit einem Repertoire von über 100 berufsbegleitenden
Fernstudienangeboten in wirtschaftswissenschaftlichen,
technischen/naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen
Fachrichtungen ist der zfh-Verbund bundesweit größter Anbieter von
Fernstudiengängen an Hochschulen mit akkreditiertem Abschluss. Alle zfh-
Fernstudiengänge mit dem akademischen Ziel des Bachelor- oder
Masterabschlusses sind von den Akkreditierungsagenturen ACQUIN, AHPGS,
ASIIN, AQAS, FIBAA bzw. ZEvA zertifiziert und somit international
anerkannt. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen besteht auch ein
umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmodulen mit Hochschulzertifikat.
Derzeit über 6.000 Fernstudierende an den Hochschulen des zfh-Verbunds
eingeschrieben.

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Monty Alexander & Pepe Lienhard Big Band

Monty Alexander & Pepe Lienhard Big Band

Monty Alexander, piano – Luke Sellick, bass – Jason Brown, drums & Pepe Lienhard Big Band

Jazz Classics: A Night of Swing – Schweizer Konzertpremiere

Der aus Jamaika stammende Jazzpiano-Maestro Monty Alexander trifft auf die Pepe Lienhard Big Band: Ein Swing-Gipfeltreffen, wie man es sich mitreissender kaum ausmalen könnte. Seit seinen legendären Montreux-Konzerten in den 70er Jahren steht der Name Monty Alexander für Jazz-Sternstunden voller Swing, Charme und stupender Virtuosität mit Karibik-Flair. Nach seinen Anfängen im legendären New Yorker Club «Jilly’s», wo er auch Frank Sinatra kennenlernte, spielte Monty mit fast allen Jazzgrössen zusammen, von Dizzy Gillespie bis Ray Ray Brown bis hin zu Milt Jackson. Dass Monty Alexander – er wird im Juni 2024 80 Jahre jung – zum allerersten Mal zusammen mit der bekanntesten Schweizer Bigband von Pepe Lienhard spielt, ist eine kleine Sensation. Auch Pepe hat schon Frank Sinatra begleitet, aber auch Sammy Davis Jr, Quincy Jones und natürlich über viele Jahre Udo Jürgens. Monty Alexander & Pepe Lienhard – die swingende Jazz-Gala des Jahres am Montag, 8. April 2024, im KKL Luzern.

Tickets:  https://www.kkl-luzern.ch/de/08-04-2024-19-30-monty-alexander-pepe-lienhard-big-band.html

Aktuelles Album
Monty Alexander: The Montreux Years (2022)

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