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Lesung und Gespräch mit Autorin Judith Hermann

Wahrheit und Wahrhaftigkeit im Erzählen über sich Selbst

Donnerstag, 21. September 2023, 19.00 Uhr
Kreuzeskirche Essen, Kreuzeskirchstraße 16, 45127 Essen

Über "Wir hätten uns alles gesagt" (S. Fischer, 2023):

Eine Kindheit in unkonventionellen Verhältnissen, das geteilte Berlin,
Familienbande und Wahlverwandtschaften, lange, glückliche Sommer am Meer.
Judith Hermann spricht über ihr Schreiben und ihr Leben, über das, was
Schreiben und Leben zusammenhält und miteinander verbindet. Wahrheit,
Erfindung und Geheimnis – Wo beginnt eine Geschichte und wo hört sie auf?
Wie verlässlich ist unsere Erinnerung, wie nah sind unsere Träume an der
Wirklichkeit.

Wie in ihren Romanen und Erzählungen fängt Judith Hermann ein ganzes
Lebensgefühl ein: Mit klarer poetischer Stimme erzählt sie von der
empfindsamen Mitte des Lebens, von Freundschaft, Aufbruch und Freiheit.

LESUNG
Judith Hermann

INTERVIEW
Anja Schürmann, KWI

MODERATION
Pfarrer Ulf Steidel, Ev. Kirchengemeinde Essen-Altstadt

TEILNAHME & ANMELDUNG
Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist
nicht notwendig.

VERANSTALTER
Eine Kooperationsveranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts
Essen (KWI) mit dem Forum Kreuzeskirche Essen e.V. und der Ev.
Kirchengemeinde Essen-Altstadt.

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Auch ohne Abitur studieren Online-Workshop der FH Dortmund für beruflich Qualifizierte

Was: Info-Workshop zum Studieren ohne Abitur

Wann: Donnerstag, 14. September, 16.30 bis 17.30 Uhr

Wo: digital

Anmeldung: per Mail bis Dienstag, 12. September 2023

 

Nicht alle, die ins Studium starten wollen, müssen zwingend (Fach-)Abitur gemacht haben – wer beruflich qualifiziert ist, hat ebenfalls eine Chance.

 

Doch welche Voraussetzungen gelten für ein Studium ohne (Fach-)Abitur, das auch an der Fachhochschule Dortmund möglich ist? Welche Anforderungen stellt das Studium an beruflich qualifizierte Studierende? Und was heißt es eigentlich, zu studieren? Über alle diese Fragen informiert ein Workshop, den die Studienberatung zusammen mit der Zulassungsstelle der Fachhochschule am Donnerstag, 14. September, von 16.30 bis 17.30 Uhr anbietet.

 

Der Workshop ist digital (via Webex), eine Anmeldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. bis Dienstag, 12. September 2023, erforderlich. Den Teilnahme-Link erhalten Interessierte nach der Anmeldung.

 

 

Kontakt:

Lisa Fleischmann

Fachhochschule Dortmund

Allgemeine Studienberatung

Telefon: 0231/9112-4960

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

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Siegfried Waldvogel als Unternehmensgründer geehrt

Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger zeichnet
Chemieprofessor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem Titel
„UNIPRENEUR“ aus

Prof. Dr. Siegfried Waldvogel, Professor am Department Chemie der Johannes
Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und Sprecher deren Profilbereichs
„SusInnoScience“ (Sustainable Chemistry as the Key to Innovation in
Resource-efficient Science in the Anthropocene) ist gestern für die
Gründung seines Unternehmens ESy-Labs GmbH von der Bundesministerin für
Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, ausgezeichnet worden. Auf
einer Feier in Berlin verlieh ihm Stark-Watzinger den Titel „UNIPRENEUR“
der Initiative UNIPRENEURS. Diese steht unter der Schirmherrschaft des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums
für Wirtschaft und Klimaschutz, kooperiert mit dem Stifterverband für die
Deutsche Wissenschaft und hat die Aufgabe, Unternehmertum an deutschen
Hochschulen zu fördern. „Wir wollen das Gründungsgeschehen an unseren
Hochschulen stärken. Professorinnen und Professoren spielen dabei eine
zentrale Rolle. Sie tragen maßgeblich zur Gründungskultur an Hochschulen
bei und sind wichtige Impulsgeber für die Innovationskraft und
Zukunftsfähigkeit Deutschlands“, sagt Bettina Stark-Watzinger. Waldvogel
ist einer von 20 Professorinnen und Professoren, die gestern als
„UNIPRENEUR“ ausgezeichnet wurden. Zuvor waren 700 Kandidatinnen und
Kandidaten durch Unternehmensgründerinnen und -gründer nominiert worden.

„Wir beglückwünschen Siegfried Waldvogel zu seiner Auszeichnung als
Unternehmensgründer und wünschen ihm mit ESy-Labs viel Erfolg“, sagt der
Präsident der JGU, Prof. Dr. Georg Krausch. „Die Auszeichnung
verdeutlicht, welch hervorragende Arbeit in unserem Profilbereich
SusInnoScience geleistet wird, und sie verdeutlicht die Forschungsstärke
der JGU im Bereich der nachhaltigen Chemie.“

Elektrosynthese als Zukunftstechnologie

Auf Basis seiner Forschungen an der JGU hat Waldvogel ESy-Labs im Jahr
2018 zusammen mit Dr. Tobias Gärtner vom Fraunhofer-Institut für
Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik gegründet. Das Unternehmen ist auf
die Anwendung von Elektrosynthese zur Herstellung von organischen und
anorganischen Rohstoffen spezialisiert, die von der Pharma- oder
chemischen Industrie benötigt werden. „Die Vorteile der Elektrosynthese
liegen darin, dass durch elektrischen Strom chemische Reagenzien ersetzt
werden, die teuer sind und in der Regel giftige Abfälle erzeugen. Außerdem
kann dafür Strom aus erneuerbaren Quellen genutzt werden“, sagt Waldvogel.
„Das macht die Elektrosynthese zu einer Zukunftstechnologie, die in den
kommenden Jahren aufgrund des Klimawandels dramatisch an Bedeutung
gewinnen wird.“ Allerdings gebe es noch eine Lücke zwischen der
Laboranwendung und der industriellen Nutzung, also der Herstellung von
Rohstoffen in der Menge von mehreren Gramm und von mehreren Tonnen. Diese
Lücke zwischen akademischer und industrieller Forschung soll ESy-Labs
schließen, indem es sich der Verfahrensentwicklung und
Auftragselektrosynthese widmet. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die
Umwandlung von Abfallströmen in Wertprodukte, zum Beispiel die
Rückgewinnung von Zink aus Flugaschen. Das Unternehmen ist in Regensburg
und Gernsheim angesiedelt und hat inzwischen mehr als zehn Beschäftigte.

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Ukraine Support Tracker: Europa sagt jetzt doppelt so viel Unterstützung zu wie die USA

Europa hat die USA mit den zugesagten Hilfen für die Ukraine deutlich
überholt, die europäischen Gesamtzusagen sind nun doppelt so hoch. Ein
Hauptgrund dafür ist die neue „Ukraine-Fazilität“ der EU über 50 Mrd.
Euro, aber auch andere europäische Länder haben ihre Unterstützung mit
neuen mehrjährigen Paketen aufgestockt. Zum ersten Mal seit Beginn des
Krieges hinken die USA nun klar hinterher. Dies ist eines der Ergebnisse
der jüngsten Aktualisierung des Ukraine Support Trackers.

Im Sommer setzte die EU mit der Ankündigung des neuen mehrjährigen
Unterstützungspakets in Höhe von 50 Mrd. Euro, das zwischen 2023 und 2027
bereitgestellt werden soll, ein klares Signal und verdoppelte damit die
gesamten EU-Zusagen. Die Ukraine-Fazilität ist Teil der EU-Haushaltspläne
bis 2027 und belegt ein dauerhaftes Engagement zur Unterstützung der
Ukraine.

Zusätzlich zu den neuen Zusagen auf EU-Ebene gab es wichtige neue
mehrjährige Zusagen einzelner europäischer Länder, insbesondere ein
vierjähriges militärisches Unterstützungspaket Deutschlands im Wert von
10,5 Mrd. Euro (2024 bis 2027) und Norwegens „Nansen-
Unterstützungsprogramm“ im Wert von 6,6 Mrd. Euro über fünf Jahre. Weitere
Pakete mit mehrjähriger Laufzeit sagten Dänemark, Großbritannien, die
Schweiz, Schweden, Portugal und Litauen zu.

Neben diesen mehrjährigen Plänen sind im Ukraine Support Tracker neue,
kurzfristige Zusagen aus Europa hinzugekommen, insbesondere von
Deutschland in Höhe von 619 Mio. Euro und aus Großbritannien in Höhe von
286 Mio. Euro.

„Es ist bemerkenswert, wie schnell Europa zu einem dauerhaften,
mehrjährigen Unterstützungsprogramm für die Ukraine übergegangen ist. Im
Vergleich dazu hinken die USA nun deutlich hinterher, da sie in den
letzten Monaten keine nennenswerten neuen Zusagen gemacht haben. Die
Verdoppelung der EU-Hilfe ist eine bemerkenswerte Veränderung im Vergleich
zum ersten Kriegsjahr, als die USA den Weg vorgaben“, sagt Christoph
Trebesch, Leiter des Teams, das den Ukraine Support Tracker erstellt, und
Direktor eines Forschungszentrums am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW
Kiel).

Das Gesamtengagement der EU ist jetzt fast doppelt so hoch wie das der
USA. Nimmt man andere westeuropäische Länder hinzu, die nicht der EU
angehören (Großbritannien, Norwegen, Schweiz) vergrößert sich der Abstand
zu den USA noch weiter. Das zugesagte Gesamtvolumen von europäischen
Gebern (EU und nicht-EU) summiert sich auf 156 Mrd. Euro, verglichen mit
weniger als 70 Mrd. Euro von den USA.

Mit dieser Aktualisierung umfasst der Ukraine Support Tracker auch Zusagen
aus den Monaten Juni und Juli und deckt somit Unterstützungsankündigungen
zwischen dem 24. Januar 2022 und dem 31. Juli 2023 ab. Außerdem werden nun
systematisch Informationen über mehrjährige Pakete gesammelt und gezählt,
die sich über bis zu fünf Haushaltsjahre in die Zukunft erstrecken.

Die neuen mehrjährigen Pakete verändern die Länderrankings sichtbar: Im
Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) und unter Berücksichtigung der
mehrjährigen Programme ist Norwegen nun der größte Unterstützer der
Ukraine und hat Hilfen im Volumen von 1,7 Prozent seines BIP zugesagt.
Dabei ist die Hälfte des Nansen-Unterstützungsprogramms in Höhe von 6,6
Mrd. Euro für militärische Hilfe bestimmt, die andere Hälfte für
finanzielle und humanitäre Hilfen. Litauen, Estland und Lettland folgen in
dieser Rangliste und bleiben auf den vorderen Plätzen, selbst wenn man
mehrjährige Verpflichtungen berücksichtigt. Dänemark rückt mit einer
Hilfeleistung von 1,1 Prozent seines BIP nun auf den vierten Platz vor.
Dies ist auf den dänischen Nationalen Ukraine-Fonds zurückzuführen, der
insgesamt fast 3 Mrd. Euro für die Ukraine bereitstellt. Der größte Teil
des Fonds ist für Militärhilfe bestimmt und soll 2023 und 2024 verwendet
werden.

Mit Blick auf schwere Waffensysteme gab es viele neue Lieferungen. Der
Anteil tatsächlich gelieferter Systeme im Vergleich zu den Zusagen hat
sich im jüngsten Update um fünf Prozentpunkte auf 69 Prozent erhöht. Vor
allem bei Panzern, Artillerie-Munition und bei Raketenabwehrsystemen
besteht allerdings noch eine größere Lücke zwischen Zusagen und
Lieferungen.

„Trotz der vielversprechenden neuen Zusagen bleibt abzuwarten, wie viel
tatsächlich geliefert wird und wann. In der Vergangenheit waren die
europäischen Geber oft langsam mit ihren Lieferungen, das wird in Zukunft
hoffentlich seltener der Fall sein“, sagt Trebesch.

Über den Ukraine Support Tracker

Der Ukraine Support Tracker erfasst und quantifiziert militärische,
finanzielle und humanitäre Hilfen, die der Ukraine seit dem 24. Januar
2022 (aktuell bis zum 31. Juli 2023) zugesagt wurden. Berücksichtigt sind
40 Länder, spezifisch die EU-Staaten, die weiteren Mitglieder der G7,
Australien, Südkorea, Norwegen, Neuseeland, die Schweiz, die Türkei,
China, Taiwan und Indien. Erfasst sind Zusagen, die Regierungen dieser
Länder der ukrainischen Regierung gemacht haben; Hilfszusagen der EU-
Kommission und der Europäischen Investitionsbank sind separat aufgeführt;
private Spenden oder solche internationaler Organisationen wie des IWF
sind in der Hauptdatenbank nicht enthalten. Ebenso nicht mitgezählt sind
Hilfen an Nachbarländer der Ukraine wie Moldawien oder andere Länder –
etwa für die Aufnahme von Geflüchteten.

Datenquellen sind Bekanntgaben offizieller Regierungsstellen und Berichte
internationaler Medien. In Sachmitteln geleistete Hilfe wie zum Beispiel
Medizingüter, Lebensmittel oder militärisches Gerät werden anhand von
Marktpreisen oder Angaben aus früheren Hilfskampagnen geschätzt. In
Zweifelsfällen werden die höheren verfügbaren Werte angesetzt.

Der Ukraine Support Tracker wird laufend erweitert, korrigiert und
verbessert. Anregungen dazu sind sehr willkommen und können gerne an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. geschickt werden.

Mehr Informationen und die kompletten Daten finden Sie auf der Webseite:
https://www.ifw-kiel.de/de/themendossiers/krieg-gegen-die-ukraine/ukraine-
support-tracker/
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Mehr zur Methodik des Ukraine Support Trackers steht in einem vertiefenden
Kiel Working Paper: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/the-ukraine-
support-tracker-which-countries-help-ukraine-and-how-26300/
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