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Neuer Studiengang an der FOM Hochschule: Bachelor-Studium bereitet auf Managementaufgaben in Immobilienbranche vor

Der Immobilienmarkt wandelt sich:   Digitalisierung, Klimakrise und der
demografische Wandel stellen die Branche vor große Herausforderungen. Der
Bedarf an akademisch ausgebildeten Fachkräften, die fundiertes
betriebswirtschaftliches Wissen und tiefgreifende Branchenkenntnisse
mitbringen, ist dementsprechend hoch. Der neue Bachelor-Studiengang „Real
Estate Management“ (B.A.), der ab Wintersemester 2023/2024 erstmalig an
der FOM  berufs- und ausbildungsbegleitend angeboten wird, bereitet
gezielt auf diese Anforderungen vor. Absolventinnen und Absolventen sind
unter anderem befähigt, Immobilienbewertungen zu erstellen, Smart-City-
und Smart-Buildung-Konzepte anzuwenden.

Im Bachelor-Studiengang „Real Estate Management“ erlangen Studierende ein
grundlegendes Verständnis für die Funktionsweisen von Informationssystemen
und Kompetenzen zur Beurteilung von Innovationspotenzialen. So sind sie in
der Lage, aktuelle Trends in der Immobilienwirtschaft zu analysieren und
kundenzentrierte Lösungsansätze zu entwickeln. Durch die Vermittlung von
Management-, Marketing, - Organisationsmanagement-Skills, werden
Studierende umfassend auf die aktuellen Herausforderungen im beruflichen
Alltag vorbereitet.

Das Studium ist vor allem für Berufstätige oder Auszubildende aus
Geschäftsbereichen wie dem Immobilienmanagement, Human Resources, Einkauf,
Finanzen und Controlling geeignet.

Absolviert wird der Studiengang in Präsenz am Campus in München, Berlin,
Frankfurt a. M., Düsseldorf und Essen im Abend- und Samstags-Studium an
zwei Abenden in der Woche und zwei Samstagen im Monat. So haben
Studierende die Möglichkeit, im direkten Austausch Fragen zu klären und
Kontakte zu Kommilitonen zu knüpfen.
Jetzt informieren und anmelden
Erstmaliger Studienstart ist im Wintersemester 2023 (September),
Anmeldungen sind ab sofort möglich. Für Fragen steht die FOM
Studienberatung gerne per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und
telefonisch unter 0800 1 95 95 95 zur Verfügung. Mehr Informationen zum
neuen Studienangebot auch unter: www.fom.de.

Originalpublikation:
https://www.fom.de/de/presse/2023/juni/bachelor-studium-bereitet-auf-
managementaufgaben-in-immobilienbr.html

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Mutationen zur Erhaltung der Art

Der Bielefelder Verhaltensforscher Professor Dr. Joseph Hoffman war mit
Daten zu antarktischen Seebären an einer großangelegten Studie beteiligt.
Bei einer vergleichenden Analyse stammbaumbasierter Mutationsraten konnten
weitreichende Einblicke in die Entwicklung von Mutationen bei Wirbeltieren
gewonnen werden. Individualisierung macht es den Tierarten möglich, sich
an ihre Umwelt besser anzupassen, die sich etwa durch den Klimawandelt
verändert. Auch Mutationen können hierbei eine Rolle spielen.

Im Interview erklärt Professor Hoffman, welche Tiere untersucht wurden,
warum das Wissen über Keimbahnmutationsraten so relevant ist und warum die
Zeit zwischen den Generationen ein nicht zu unterschätzender Faktor im
Hinblick auf Erbkrankheiten ist. Das volle interview zur Studie lesen Sie
hier: https://aktuell.uni-bielefeld.de/2023/06/06/mutationen-zur-
erhaltung-der-art/


Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Professor Dr. Joseph Hoffman,
Fakultät für Biologie/ Verhaltensforschung,
Universität Bielefeld,
E-Mail: joseph.hoffman@uni-bielefeld.de

Originalpublikation:
Bergeron, L.A., Besenbacher, S., Zheng, J. et al. Evolution of the
germline mutation rate across vertebrates. Nature 615, 285–291 (2023).
https://doi.org/10.1038/s41586-023-05752-y

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Finalist:innen des Science-Dialog-Wettbewerbs für Forschung zur Verwaltungsdigitalisierung mit Praxisrelevanz ausgewählt

Fünf Forschungsteams konkurrieren im Finale des Science-Dialog-Wettbewerbs
um insgesamt 9000 € Preisgelder für Forschungsarbeiten mit herausragender
Praxisrelevanz für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Am 19.
Juni 2023 entscheidet das Publikum auf dem Zukunftskongress Staat &
Verwaltung in Berlin über die Gewinner:innen. Der Preis soll den Austausch
zwischen Praxis und Wissenschaft bei der Verwaltungsdigitalisierung
stärken.

Der Science Dialog will Wissenschaft und Praxis der
Verwaltungsdigitalisierung miteinander ins Gespräch bringen. Der Preis
soll Forschende motivieren, die Handlungsempfehlungen und Implikationen
ihrer Arbeit in den Vordergrund zu stellen. Dazu bietet er
Wissenschaftler:innen eine publikumswirksame Bühne für ihre Forschung auf
dem Zukunftskongress Staat & Verwaltung am 19. Juni in Berlin und in
Fachmedien.

Die Jury mit Expert:innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft hat
aus 18 eingereichten Forschungsprojekte fünf Finalist:innen ausgewählt:

Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt von der Hochschule für öffentliche
Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg tritt mit der Einreichung “Quo
vadis, Finanzverwaltung? Potenziale und Herausforderungen eines künftigen
KI-Einsatzes” im Finale an. Dabei geht es um Entscheidungsunterstützung
und Automatisierung von Vorgängen in der Steuerverwaltung, sowohl bei der
Steuererklärung durch die Bürger:innen als auch bei der Prüfung im
Finanzamt.

Den Beitrag “Data & Smart City Governance – Datengetriebene
Daseinsvorsorge gemeinwohlorientiert realisieren” präsentieren Maurice
Stenzel und Alexandra Auer vom Alexander von Humboldt Institut für
Internet und Gesellschaft zusammen mit Nikolaus de Macedo Schäfer vom
Kompetenzzentrum Wasser Berlin. Am Anwendungsfall des städtischen
Luftqualitätsmanagement hat das Team ein übertragbares technisches und
organisatorisches Modell zur Data Governance unter Beteiligung von
Wirtschaft, Verwaltung und Bürgerschaft entwickelt.

Dr. Kristina S. Weißmüller von der Vrije Universiteit Amsterdam und Prof.
Dr. Adrian Ritz von der Universität Bern stellen ihr Projekt
“Collaborating and Co-creating the digital transformation: Empirical
evidence on the crucial role of stakeholder demand from Swiss
municipalities” vor. Auf der Basis einer landesweiten Befragung von
Schweizer Gemeinden haben sie herausgearbeitet, dass Akteuren von
außerhalb der Behörden eine entscheidende Rolle bei der kommunalen
Verwaltungsdigitalisierung spielen.

Christiane Wegner, Innovationsingenieurin der MACH AG, vertritt das Team
der Universität zu Lübeck, Hansestadt Lübeck und MACH AG, das unter dem
Dach des Joint eGov and Open Data Innovation Lab die Frage “Wie
Verwaltungen die Datenkompetenz der Bürger*innen fördern können?”
bearbeitet. Das BMBF-geförderte Forschungsprojekt entwickelt interaktive
Anwendungen, die Bürger:innen nachvollziehbar machen, wie und wozu die
öffentliche Verwaltung ihre persönlichen Daten verwendet.

Zum “Digitaltauglichen Steuerrecht” sprechen Chiara Endres von der LMU
München und Kathleen Jennrich vom Bundesfinanzministerium. Aus Hackathons,
in denen interdisziplinäre Teams aus Jurist:innen, IT-Expert:innen und
Verwaltungspraktiker:innen bestehende Steuergesetze in digitale
Anwendungen übersetzten, leitete das Team Empfehlungen für die Umsetzung
des neuen Digitalchecks für Gesetze auf Bundesebene ab.

Die Finalist:innen haben auf dem Zukunftskongress Staat & Verwaltung
jeweils etwa 8 Minuten, um das Publikum von der Relevanz ihres
Forschungsprojekts zu überzeugen. Die Teams erhalten als Teil des
Wettbewerbs ein Präsentationstraining.

2022 gewannen den Science-Dialog-Wettbewerb der “eGov-Campus”, eine
hochschulübergreifende Weiterbildungsplattform zur digitalen
Transformation der Verwaltung,„Smart Assistant, bring uns noch
kinderleichter Kindergeld!“, ein KI-gestützter Sprachassistent zur
Beantragung von Kindergeld und die Skizze eines „Open-Source-Ökosystem für
die öffentliche Verwaltung“.

Der Science Dialog ist eine gemeinsame Initiative des Nationalen
E-Government Kompetenzzentrums, der wegweiser GmbH und der init AG. Er
wird seit 2019 vergeben.

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Perspektivenwechsel: Luftverkehrsstudierende lernen Worms aus der Vogelperspektive kennen

Nach vier Jahren coronabedingter Pause veranstaltete der Fachbereich
Touristik/Verkehrswesen der Hochschule Worms am 31. Mai 2023 den
9. „Schnupperflugtag“ auf dem Flugplatz Worms.

Bei bestem Flugwetter erlebten Studierende aus dem dritten und fünften
Semester des englischsprachigen Studiengangs „Aviation Management“ einen
unvergesslichen Tag am Flugplatz Worms. Sie hatten die Möglichkeit, bei
einem Rundflug im Kleinflugzeug des Typs Piper PA-28 das Fliegen hautnah
mitzuerleben, den Tower zu besuchen und eine Vielzahl fliegerischer Fragen
mit den anwesenden Expertinnen und Experten zu diskutieren. Die
Veranstaltung stellte für die angehenden Luftverkehrsmanager eine
wertvolle Ergänzung zur betriebswirtschaftlichen Komponente ihres Studiums
dar und dient im wahrsten Sinne des Wortes der Horizonterweiterung.

Andreas Kurus, Geschäftsführer der EIAB gGmbH und Pilot, begrüßte die
Studierenden am Flugplatz Worms. Die EIAB ist im Studiengang „Aviation
Management and Piloting“ für die Pilotenausbildung verantwortlich.

Die technische Einweisung erfolgte durch die Piloten Andreas Kurus sowie
Joshua Schwermer, Student im Studiengang „Aviation Management and
Piloting“. Für jeweils drei Studierende ging es zu einem 10-minütigen
Rundflug in die Lüfte über Worms. Anschließend konnten die Studierenden an
einer Besichtigung des Towers teilnehmen und dem Flugleiter bei der Arbeit
über die Schulter blicken. Dabei erhielten Sie umfassende Einblicke in die
Tätigkeiten eines Flugleiters und konnten den Rundflug ihrer Kommilitonen
im Funk mitverfolgen.

Ein herzliches Dankeschön gilt der EIAB gGmbH sowie dem Flugplatz Worms
für die sichere und unkomplizierte Durchführung der eindrucksvollen
Rundflüge.

Die Hochschule Worms ist die führende Hochschule in Deutschland für die
Managementausbildung im Luftverkehr. Studierende können aus insgesamt fünf
verschiedenen aviatischen Studiengängen wählen und ihr Studium bei
Interesse im dualen Format gemeinsam mit ausgewählten Unternehmen
durchführen.

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