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Studienprojekt: Online-Ausstellung „Berlin zeichnet Mode“

Collage: Zwei Frauen in Badeanzügen (Berlin 1971) und Strandmode (Berlin 1963), Vera Schwenteck © Quelle: Stiftung Stadtmuseum Berlin - Sammlung Mode und Textilien  CC BY 4.0, Collage: HTW Berlin
Collage: Zwei Frauen in Badeanzügen (Berlin 1971) und Strandmode (Berlin 1963), Vera Schwenteck © Quelle: Stiftung Stadtmuseum Berlin - Sammlung Mode und Textilien CC BY 4.0, Collage: HTW Berlin

Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin)
haben gemeinsam mit verschiedenen Berliner Institutionen die Online-
Ausstellung "Berlin zeichnet Mode" konzipiert. Die Ausstellung zeigt die
historische Entwicklung der Modezeichnung in Berlin und ihre Bedeutung im
Designprozess. Sie ist dauerhaft in der Deutschen Digitalen Bibliothek zu
sehen.

Berlin ist seit 200 Jahren ein Produktionsort und Handelsplatz für Mode.
Deshalb hat die Ausbildung an verschiedenen Modeschulen eine lange,
einzigartige Tradition. Auch die HTW Berlin steht mit ihrem Fachbereich
Gestaltung und Kultur in der Tradition der Berliner Modeschulen. Sichtbar
wird die Geschichte anhand von Modezeichnungen der Lehrenden und
Lernenden. „Mehrere Berliner Institutionen bewahren Modezeichnungen in
ihren Sammlungen, aber es war bisher schwierig für das Fachpublikum und
fast unmöglich für die Öffentlichkeit, diese zu finden“, erläutert Prof.
Dr. Dorothee Haffner, Professorin im Studiengang Museologie und
Projektleiterin an der HTW Berlin.

Von der Idee zur Online-Ausstellung

Drei dieser Institutionen haben sich daher zusammengetan, um ausgewählte
Zeichnungen aus ihren Beständen gemeinsam zu digitalisieren und zu
erschließen: der Lette Verein Berlin, die Sammlung Modebild –
Lipperheidesche Kostümbibliothek der Kunstbibliothek (Staatliche Museen zu
Berlin) und die Sammlung Mode und Textilien (Stiftung Stadtmuseum Berlin).
Digitalisate und Daten der Modezeichnungen sind nun in der Deutschen
Digitalen Bibliothek öffentlich zugänglich. Die Online-Ausstellung zeigt
die Entwicklung der Zeichentradition in der Modeausbildung. „Auch der hohe
ästhetische Reiz einzelner Blätter wird dabei anschaulich“, verrät
Dorothee Haffner, die zusammen mit einer Gruppe Studierender im
Studiengang Museologie die Ausstellung konzipiert hat. Die objektgebenden
Institutionen übernahmen die fachliche Betreuung und Redaktion. Gefördert
wurde das Projekt durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin
und die Servicestelle Digitalisierung digiS.

Die HTW Berlin in der Tradition der Berliner Modeschulen

Die älteste Wurzel des Studienangebots der HTW Berlin geht auf das Jahr
1874 zurück, die Gründung der Fachschule für Dekomponieren, Komponieren
und Musterzeichnen. Zu DDR-Zeiten war sie als Ingenieurschule für
Bekleidungstechnik bekannt und wurde 1990 in die Ingenieurhochschule
Berlin eingegliedert. Ihre Studiengänge Bekleidungstechnik/Konfektion und
Modedesign sind bis heute wichtiger Bestandteil des Studienangebots der
HTW Berlin. Sie verbinden Kreativität mit wirtschaftlichen Aspekten und
technischen Innovationen. Ein besonderer Fokus liegt auf nachhaltigen und
hochwertigen Design- und Verarbeitungslösungen.

Über die Museumsstudiengänge der HTW Berlin

Mit dem Bachelor Museologie bietet die HTW Berlin ein Studienangebot, das
es nur an wenigen Standorten deutschlandweit gibt. Der Master
Museumsmanagement und -kommunikation baut auf den Bachelor auf. Als
staatliche Hochschule erhebt die HTW Berlin keine Studiengebühren. Das
Studium in kleinen Gruppen ist ausgesprochen praxisorientiert. Den idealen
Rahmen dafür bietet der Kulturstandort Berlin mit über 175 Museen. So
pflegen die Studiengänge zahlreiche Kooperationen, unter anderem mit den
Staatlichen Museen zu Berlin, dem Museumsverband Brandenburg und dem
Jüdischen Museum Berlin.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dorothee Haffner

Originalpublikation:
https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/berlin-zeichnet-
mode/#s0

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Umweltkommissar Sinkevičius: Fast Fashion ist aus der Mode

„Textilsektor Schlüssel für grüne Transformation“ – DBUgoesBrussels

Osnabrück/Brüssel. Die Textilbranche in Europa steht innerhalb der
nächsten sieben Jahre vor grundlegenden Veränderungen und muss sich auf
dem Weg zu einer grünen Transformation auf striktere EU-Vorgaben
einstellen. „Fast Fashion ist aus der Mode“, sagte Virginijus Sinkevičius.
Der in der Europäischen Union (EU) zuständige Kommissar für Umwelt, Meere
und Fischerei skizzierte gestern Abend in Brüssel auf der Veranstaltung
„DBUgoesBrussels“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Kooperation
mit der Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU ein Europa im Jahr
2030, „wenn die auf dem Markt befindlichen Textilprodukte langlebig,
reparier- und recycelbar sind“ und es viele profitable Servicebetriebe für
Wiedernutzung und Reparatur gebe.

Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius: Das ist keineswegs nur Träumerei

Die EU-Strategie für nachhaltige und kreislauffähige Textilien vom März
2022 sei in diesem Sinne mit Blick auf das Jahr 2030 eine Vision, jedoch
„keineswegs nur Träumerei“, so Sinkevičius. „Denn es geht um realistische
Maßnahmen für eine bessere Zukunft.“ Am 1. Juni folgt das Votum des EU-
Parlaments zur EU-Strategie. Alles beginne bereits beim Produktdesign,
sagte der Umweltkommissar in einer Videobotschaft zur DBUgoesBrussels-
Veranstaltung „Green Deal für Textilien: Warum die Circular Economy in
Mode kommen muss“. Ende 2019 hatte die EU-Kommission ihre Ambitionen für
besseren Klima- und Umweltschutz mit der Ankündigung eines europäischen
Grünen Deals bekräftigt – mit dem Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden
und nicht mehr klimaschädliche Treibhausgase (THG) auszustoßen, als wieder
gebunden werden können. „Der Textilsektor ist ein Schlüssel für die grüne
Transformation“, betonte der Umweltkommissar.

Weltweit rund 60 Millionen Beschäftigte im Textilsektor – und ein massiver
Rohstoffverbrauch

Sinkevičius verwies besonders auf die derzeit auf EU-Ebene verhandelte
Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte, zu der die Kommission –
ebenfalls im März 2022 – einen neuen Gesetzesvorschlag unterbreitet hatte.
Sie ist zentraler Baustein des European Green Deal, soll die bisherige
Richtlinie von 2009 ersetzen und neue Anforderungen an die ökologische
Nachhaltigkeit für fast alle Arten von Produkten festsetzen – mit
besonderem Fokus auf den Textilsektor als einen der weltgrößten
Wirtschaftszweige mit global rund 60 Millionen Beschäftigten, zugleich
verantwortlich für jährlich fast 92 Millionen Tonnen Abfall, enorme
Treibhausgasemissionen und massiven Rohstoffverbrauch. Am Montag dieser
Woche hatten die EU-Länder ihren Standpunkt zur Ökodesign-Verordnung
festgelegt. Ein Beschluss: Das Vernichten fabrikneuer Textilien oder
Schuhe soll in Europa weitgehend verboten werden. Sinkevičius: „Die neue
Ökodesign-Verordnung soll nachhaltige und kreislauffähige Produkte zur
Norm machen – entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

Digitaler Produktpass soll Nachhaltigkeit von Waren überprüfbar machen

Sinkevičius forderte gleiche Kennzeichnungssysteme, „die klar, robust und
vertrauenswürdig sind“. Der Umweltkommissar weiter: „Unser Ziel ist
deshalb ein digitaler Produktpass zu Textilien mit verbindlichen
Informationsanforderungen über kreislauffähige Produkte.“ Das helfe
Verbraucherinnen und Verbrauchern wie nie zuvor, die Nachhaltigkeit von
Waren zu überprüfen. Sinkevičius machte deutlich, warum es für all diese
Schritte keinen Aufschub mehr geben darf: Fast Fashion – also
schnelllebige, in immer kürzeren Zyklen produzierte billige, minderwertige
Mode – trägt erheblich dazu bei, dass der Textilsektor weltweit zu den
drei Hauptursachen für Wasser- und Landverbrauch zählt. Bei der
Inanspruchnahme von Primärrohstoffen und Treibhausgasen rangiert die
Textilbranche an fünfter Stelle. Und: „Im Durchschnitt wirft jeder Mensch
in der EU jedes Jahr rund elf Kilogramm Kleidung weg“, sagte Sinkevičius.
„Wir brauchen alle Akteurinnen und Akteure der Textilbranche für den
Übergang in ein textiles Ökosystem an Bord.“

Bayerischer Staatsminister Glauber: Hoher Textilkonsum geht zu Lasten der
Umwelt und der Menschen

DBU-Generalsekretär Alexander Bonde und der bayerische Staatsminister für
Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, waren einig darin, dass
die Zukunft der Kreislaufwirtschaft gehört. Bonde: „Die Transformation hin
zur Klimaneutralität und zur Circular Economy ist eine drängende
Herausforderung – aber auch eine Riesen-Chance unserer Zeit.“ Glauber rief
dazu auf, auch mal Hosen zu flicken, Socken zu stopfen oder einen Knopf
anzunähen. Upcycling sei mehr als nur ein Modewort. „Warum nicht aus der
alten Jeans eine neue machen, aus dem alten Anzug wieder einen neuen?“ Der
Ressourcenverbrauch, zum Beispiel rund 11.000 Liter Wasser für die
Produktion einer Jeans, sei ein „alarmierender Trend“. Glauber: „Unser
hoher Textilkonsum geht zu Lasten der Umwelt und – noch schlimmer – der
Menschen in den Entwicklungsländern.“ Vor zehn Jahren, am 24. April 2013,
starben bei einem der schwerwiegendsten Unfälle in der internationalen
Textilindustrie mehr als 1000 Menschen durch den Einsturz der
achtstöckigen Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch. Sie hatte in
internationaler Massenfertigung vor allem Kleidung für den Export unter
anderem für europäische Modefirmen produziert. Prof. Dr.-Ing. habil. Maike
Rabe, Leiterin des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung an der
Hochschule Niederrhein und eine der Panel-Teilnehmenden bei der
DBUgoesBrussels-Veranstaltung, bringt die Malaise der Modeindustrie so auf
den Punkt: „Zu viel, zu billig, zu intransparent.“ Die Statistik gibt
tatsächlich Anlass zum Umsteuern: mehr Kollektionen als Jahreszeiten,
Billionen Mikrofaser in den Ozeanen sowie laut EU lediglich ein Prozent
Recycling von Textilien. Und: Jede Sekunde landet eine Lasterladung
Kleidung in Müllverbrennungsanlagen oder auf Deponien.

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MS-Zentrum am Uniklinikum Dresden bietet Betroffenen und Interessierten 360°-Blick auf interdisziplinäres Angebot

Das Multiple-Sklerose-Zentrum der Klinik für Neurologie des
Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden will beim diesjährigen
Welt-Multiple-Sklerose-Tag am Dienstag (30. Mai) Zuversicht bei den
Betroffenen und ihren Angehörigen vermitteln. Im Mittelpunkt steht die
große Palette an diagnos­tischen Verfahren und Therapiestrategien, die im
Dresdner Uniklinikum angeboten werden. Dank dieser interdisziplinären
Zusammenarbeit vieler Kliniken und Zentren lassen sich bei nicht wenigen
Patientinnen und Patienten weitere Krankheitsschübe reduzieren, das
Fortschreiten der Erkrankung verzögern und in bestimmten Fällen sogar
unterbinden.

Welche Optionen es im Rahmen einer breit angelegten interdisziplinären
Zusammenarbeit gibt und welche Fachgebiete sich an der Versorgung der an
MS Erkrankten engagieren, zeigt die Aktion „Multiple Sklerose 360°“, die
seit dem Frühjahr vom MS-Zentrum kontinuierlich ausgebaut wird. Sie passt
sehr gut zur diesjährigen Kampagne „geMeinSam“ der Deutschen Multiple
Sklerose Gesellschaft (DMSG) zum Welt-MS-Tag. Ziel ist es, die
Öffentlichkeit über die Erkrankung aufzuklären und gleichzeitig die
Betroffenen über alle Optionen der Diagnostik und Therapie zu informieren.

„Zwar erzielen Forschungsteams derzeit große Fortschritte dabei, die
Ursachen dieser entzündlichen und gleichzeitig neurodegenerativen
Erkrankung zu verstehen. Doch noch ist nicht absehbar, wann und mit
welcher Strategie Multiple Sklerose heilbar sein wird“, sagt Prof. Tjalf
Ziemssen. „Deshalb ist es so wichtig, bereits etablierte Therapien weiter
zu verbessern und alle verfügbaren Ansätze im Sinne der Patientinnen und
Patienten im Blick zu behalten. Das ist eine verlässliche Basis, um für
jeden einzelnen Fall die beste Strategie wählen zu können“, sagt der
Leiter des Zentrums für klinische Neurowissenschaften der Klinik für
Neurologie, zu dem auch das MS-Zentrum gehört. Es ist mit monatlich rund
1.500 Patientinnen und Patienten eines der größten Multiple-Sklerose-
Spezialambulanzen in Deutschland.

Einen ersten Eindruck darüber, welche Vielfalt an Optionen und
involvierten Partnern es aktuell bei der Diagnostik und Therapie von MS am
Dresdner Uniklinikum gibt, vermittelt die Aktion „Multiple Sklerose 360°
von A bis Z“, in deren Rahmen 26 Kurzvideos produziert und online gestellt
werden. In mittlerweile knapp 140 Minuten erklären Expertinnen und
Experten auch für nicht mit dem Thema vertraute Personen die wichtigsten
Themen von A bis Z rund um die Versorgung der Patientinnen und Patienten
mit MS. Die Themenpalette reicht dabei von A wie Apotheke, in der im
Reinraum die Infusionslösungen individuell auf die Patientinnen
beziehungsweise Patienten hergestellt werden, bis zum Z, für Zahnmedizin.
Unter dem Buchstaben U wie Urologie geht es um die Funktion der Blase, die
bei vielen der MS-Patientinnen und Patienten beeinträchtigt ist. Oberarzt
PD Dr. Martin Baunacke, Leiter der Kontinenzsprechstunde an der Klinik für
Urologie erklärt im Interview, mit welchen Untersuchungsverfahren die
Ursachen der Blasenprobleme abgeklärt werden können und welche
Therapieoptionen es gibt, wenn Betroffene häufiger zur Toilette müssen,
den Harn nicht halten können oder eine verminderte Kontraktion der Blase
auftritt.

Fachübergreifende Zusammenarbeit für eine sichere Schwangerschaft
Die Diagnose „Multiple Sklerose“ wird sehr häufig bei jungen Erwachsenen
gestellt und damit die Lebensplanung von Betroffenen massiv beeinflusst.
Vor allem das Thema Kinderwunsch stellt hier eine besondere
Herausforderung dar, der sich das MS-Zentrum seit vielen Jahren in enger
Zusammenarbeit mit der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe stellt.
Das Video zum Buchstaben G ist daher der Geburtshilfe gewidmet. Hier
stellt sich Prof. Cahit Birdir vor, der unter anderem die
Intensivschwangerenberatung leitet und schwangere MS-Patientinnen und ihre
Babys im Mutterleib mindestens einmal im Monat untersucht. In einem
strukturierten Vorsorgeprogramm wird die Entwicklung des Kindes genau
beobachtet – unter anderem mit modernsten Ultraschallgeräten. „Wir wollen
genau auf Sie und ihr Baby aufpassen“, sagt Prof. Birdir in dem Video. Das
ist auch deshalb notwendig, weil viele Patientinnen auch unter der
Schwangerschaft MS-Medikamente nehmen müssen.

Der Neuronaut – ein Adventurespiel rund um die Multiple Sklerose

Neben dem MS Alphabet hat das Team des MS-Zentrums mit externen Partnern
auch ein Computerspiel rund um die Multiple Sklerose entwickelt. Anfang
Mai erschien das erste Level des Lernspiels „Neuronaut Adventure“. Dafür
arbeiten die Medizinerinnen und Mediziner mit einem interdisziplinären
Team um den Spieledesigner und Mediziner Oscar Freyer und den Cartoonisten
Phil Hubbe zusammen. Das Spiel richtet sich an MS-Betroffene und
-Interessierte. Mit einfacher Mausbedienung können die Spielenden dabei
Nervenzellen gegen aktivierte „böse“ Immunzellen verteidigen, die die
Nervenisolierung, das Myelin, zerstören wollen, und helfende Immunzellen
anziehen, die zur Reparatur beitragen. Dadurch wird das Grundprinzip der
Entzündungsreaktion und Reparatur vermittelt. Ziel ist es, Menschen mit
Multipler Sklerose sowie Interessierten über die Abenteuer des Neuronauten
in spielerischer Form Wissen zu der chronischen Erkrankung zu vermitteln.
Betroffenen soll das auch helfen, sich bewusst für ein optimales
Management ihrer Erkrankung zu entscheiden.

Unter https://zkn.ukdd.de/ms360/mitmachen/neuronaut ist das Neuronaut-
Adventure zu finden. Die Teilnahme steht allen offen – egal ob man selbst
von MS betroffen oder an dem Thema interessiert ist. Benötigt wird
lediglich ein PC, Mac oder Notebook, eine Computermaus sowie eine
Internetverbindung. Für die erste Runde erhalten die Spielenden zehn
Punkte, für jede weitere Runde gibt es Extrapunkte. Die Punkteauflistung
sowie die Möglichkeit, seine erspielten Punkte einzutragen ist unter
https://zkn.ukdd.de/ms360/mitmachen/challenges zu finden.

Link zu MS Interdisziplinär 360°

Im März dieses Jahres startete das MS-Zentrum der Klinik für Neurologie
die Aktion Multiple Sklerose 360°. Dahinter verbirgt sich eine
sechsmonatige virtuelle Safari rund um das ganzheitliche Management der
Multiplen Sklerose. Die A-bis-Z-Playlist ist unter dem Link
www.multiplesklerose360.de abrufbar.

MS-Tag 2023

Nach drei Jahren COVID-bedingter rein virtueller Veranstaltungen richtet
das Team des MS-Zentrums der Klinik für Neurologie am Samstag, dem 2.
September 2023, wieder eine große Präsenzveranstaltung für Patientinnen
und Patienten sowie deren Angehörige und Interessierte aus. Neben einem
vielfältigen Programm mit Vorträgen und Aktionen können auch die Räume des
Zentrums besichtigt werden.

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Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach spricht auf der 18. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft

Botschafter S. E. Nicholas Joseph O'Brien als Repräsentant des
Partnerlandes Irland in Rostock – 35-köpfige irische Wirtschaftsdelegation
erwartet

Der Bundesminister für Gesundheit, Prof. Dr. Karl Lauterbach, nimmt an der
Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft teil. Die 18. Nationale
Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft findet am 7. und 8. Juni 2023
unter dem Titel „#Gesundheit2023: Innovation und Zusammenarbeit für eine
nachhaltige Zukunft“ in Rostock statt. Sie wird organisiert von der BioCon
Valley® GmbH, dem Netzwerk der Gesundheitswirtschaft für Mecklenburg-
Vorpommern. Diesjähriges Partnerland ist Irland. Bundesminister Lauterbach
wird am Nachmittag des ersten Konferenztages erwartet (weitere Infos
folgen gesondert).

Wie in Deutschland ist auch in Irland die Gesundheitswirtschaft eine der
prägenden Branchen des Landes. Irland ist insbesondere einer der
wichtigsten Standorte in Europa für Unternehmen der Medizintechnik. Mit
Exporten von mehr als 12,7 Milliarden Euro jährlich ist Irland nach
Deutschland der zweitgrößte Exporteur von Medizinprodukten des Kontinents.
14 der 15 weltweit führenden Medizintechnikunternehmen haben ihren Sitz
auf der „grünen Insel“. Die 160 Firmen beschäftigen mehr als 24.000
Mitarbeiter und erwirtschaften einen Jahresumsatz von mehr als 6
Milliarden Euro.

Der Botschafter Irlands in der Bundesrepublik Deutschland, S. E. Dr.
Nicholas Joseph O'Brien, der Staatsminister im Handels-, Wirtschafts- und
Arbeitsministerium Irlands, Neale Richmond, sowie eine 35-köpfige
Delegation von Wirtschafts- und Wissenschaftsvertretern haben ihr Kommen
zur 18. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft angekündigt,
die im Radisson Blu Hotel Rostock stattfindet.

Aufgrund des großen Interesses auf irischer Seite führt das Partnerland
einen eigenen Workshop durch. Unter dem Titel „Best Practice Partner
Country Ireland“ stellen sich am 7. Juni irische Unternehmen aus der
Gesundheitswirtschaft vor.  In einer eigens eingerichteten „Irish Lounge“
können während der gesamten Konferenz Unternehmen, Hochschulen und weitere
Institutionen Irlands im direkten Gespräch kennengelernt und mögliche
Kooperationen an Ort und Stelle angebahnt werden.

Der hervorragende Ruf Irlands in der Medizintechnik ist auf das bewährte
Zusammenspiel von Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und staatlicher
Förderung des Landes zurückzuführen. Diese besondere Erfolgsbilanz, die
staatlichen Anreize und das irische Ökosystem werden im Beitrag des
Partnerlandes vorgestellt, das auf die Eröffnung der Konferenz am 7. Juni
folgt.

Bereits im vergangenen Jahr war Bundesminister Lauterbach Gast der von der
BioCon Valley® GmbH – dem Netzwerk der Gesundheitswirtschaft für
Mecklenburg-Vorpommern – organisierten Konferenz und hielt einen
Impulsvortrag.


Teile des Programms, darunter die Eröffnung und die Beiträge des
Partnerlandes, werden live über die Website der Konferenz kostenfrei
gestreamt. Weitere Informationen zur 18. Nationalen Branchenkonferenz
Gesundheitswirtschaft sowie laufende Programmaktualisierungen sind unter
https://www.konferenz-gesundheitswirtschaft.de zu finden.

Die 18. Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft auf Twitter:
@NBK_GW, #Gesundheit2023.

Über die Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft:
Eineinhalb Tage voller Keynotes, Talkrunden und Workshops. 18
unterschiedliche Schwerpunktthemen seit 2005, 16 verschiedene
Partnerländer und rund 10.000 Teilnehmer: das ist die Nationale
Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft.
In den mehr als 18 Jahren ihres Bestehens hat sich die Konferenz zu einem
einflussreichen Forum der Gesundheitswirtschaft entwickelt. Organisiert
durch die BioCon Valley® GmbH wird das traditionsreiche Treffen auch in
diesem Jahr rund 700 nationale wie internationale Fachleute,
Interessenvertreter und Politiker nach Mecklenburg-Vorpommern locken. Hier
besprechen sie unter dem Motto „#Gesundheit2023: Innovation und
Zusammenarbeit für eine nachhaltige Zukunft“ Chancen, Lösungen und
Herausforderungen in der Gesundheitswirtschaft. Abgerundet wird die
Konferenz von einem Rahmenprogramm und der internationalen
Fachausstellung, in der sich Unternehmen und Netzwerke aus der gesamten
Vielfalt der Gesundheitswirtschaft präsentieren.

Über die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern:
Wenn Gesundheit auf Wirtschaft trifft, entsteht die Erfolgsbranche
Mecklenburg-Vorpommerns. 160.600 Arbeitsplätze und 6,5 Milliarden Euro
Bruttowertschöpfung: Die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern
ist Wachstumsmotor und Beschäftigungsgarant. Jeder Fünfte arbeitet in der
Branche und jeder siebte Euro an Bruttowertschöpfung entsteht hier.

Über die BioCon Valley® GmbH:
Für kleine und große (Unternehmen) … von Mecklenburg-Vorpommern in die
Welt: Die BioCon Valley® GmbH ist das Netzwerk der Gesundheitswirtschaft
für Mecklenburg-Vorpommern. Ob als Gründungswilliger, Einzelunternehmer,
Start-up, kleines und mittleres (KMU) oder Großunternehmen, Universität
oder Forschungseinrichtung: die BioCon Valley® GmbH bietet ein
umfangreiches Angebot, um für und mit der Branche Bedürfnisse marktgerecht
(weiter-) zu entwickeln. Dabei kümmert sich die Landesgesellschaft um die
bestehenden Unternehmen und unterstützt gleichzeitig Firmen bei der
Erschließung neuer Märkte national wie international. Darüber hinaus
fördert die GmbH mit ihrer fachlichen Expertise in der
Gesundheitswirtschaft das Auslandsgeschäft etwa bei Neuansiedlungen oder
bei der Erweiterung von Unternehmen.
Die Landesgesellschaft ist zentraler Ansprechpartner und Motor der
Branche, stärkt Beschäftigung, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit
nachhaltig im nationalen und internationalen Maßstab. Gemeinsam mit den
Akteuren der Branche erschafft das Cluster aus gesunder Natur und
innovativen Unternehmen DAS generationenübergreifende Gesundheitsland
Mecklenburg-Vorpommern.
Weitere Informationen: www.bioconvalley.org

Anmeldung/Akkreditierung zur Konferenz für Medienvertreter:
Interessierte Medienvertreter bitten wir um Anmeldung unter folgendem
Link:
www.konferenz-gesundheitswirtschaft.de/kongressbuero/medienanmeldung
Ansprechpartner:

PRESSE
Akkreditierungen zur 18. Nationalen Branchenkonferenz
Gesundheitswirtschaft
Steinke + Hauptmann
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Hinrich Schnell
Alter Markt 15, 18055 Rostock
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F +49 381-25 28 762
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