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Arbeitsmarkt 2014: Schlechte Aussichten für Langzeitarbeitslose

ArbeitsmarktDas Jahr 2014 wird nach Einschätzung des Chefs der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, ein weiteres Rekordjahr am Arbeitsmarkt. "Der Beschäftigungsaufbau wird sich auch 2014 fortsetzen. 2014 wird also ein weiteres Rekordjahr mit voraussichtlich über 42 Millionen Erwerbstätigen", sagte Weise der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Qualifizierte Arbeitnehmer müssen deshalb wenig Angst haben, ihren Job zu verlieren", sagte der Chef der Nürnberger Arbeitsverwaltung. Vor allem Langzeitarbeitslose hätten es allerdings trotz des Stellenzuwachses auch künftig schwer, eine neue Arbeit zu finden. "Wir sehen bereits seit längerem, dass Arbeitslose von der guten Beschäftigungsentwicklung nur teilweise profitieren", sagte Weise.

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ICE-Debakel: Der Bahnfahrer hat das Nachsehen

SiemensEndlich hat der Elektrokonzern Siemens grünes Licht für weitere ICE-Züge des Typs Velaro D bekommen. Leider hatten die Bahnfahrer im diesjährigen Weihnachtsverkehr davon reichlich wenig haben, denn dafür kam die Erlaubnis zu spät. Dennoch ist die Genehmigung des Eisenbahn-Bundesamtes eine erfreuliche Nachricht, vor allem für Siemens selbst. Die Geschichte des neuen ICE-Typs war längst zur Posse geworden. Eigentlich sollten alle 16 der von der Deutschen Bahn bestellten Züge seit Dezember 2011 im Einsatz sein. Dann verzögerte sich deren Auslieferung immer wieder. Mal waren es die Bremsen, dann die Klimaanlagen, zuletzt machte die Software Probleme. Von einem weltweit führenden Elektrokonzern darf man mehr erwarten.

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Bundesagentur für Arbeit rechnet mit 180.000 Arbeitsmigranten aus Bulgarien und Rumänien

Bundesagentur für ArbeitDie Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet aktuell mit bis zu 180.000 Arbeitsmigranten aus Bulgarien und Rumänien, die wegen der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit im kommenden Jahr in Deutschland einen Job suchen werden "Da ist auch die Bundesagentur in der Mitverantwortung. Zum Beispiel, wenn es um Deutschkurse oder Aktivierungsmaßnahmen geht", sagte BA-Vorstand Heinrich Alt der "Saarbrücker Zeitung". Durch die Zuwanderung, aber auch durch die wachsende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren werde es für einheimische Arbeitslose schwieriger, sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten, erläuterte Alt. Das gelte insbesondere für die "überdurchschnittlich schlecht" qualifizierten Langzeitarbeitslosen, deren Zahl in den letzten Jahren bei knapp einer Million stagniere.

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Deutsche Banken offenbar zunehmend in Finanzmanipulationen verstrickt

Bankenviertel in FrankfurtDeutsche Geldinstitute sind nach einem aktuellen Bericht der "Saarbrücker Zeitung" offenbar zunehmend in Manipulationen auf den internationalen Finanzmärkten verstrickt. Im Jahr 2012 untersuchte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) 250 Sachverhalte wegen mutmaßlicher Marktmanipulation. Zwei Jahre zuvor waren es noch 116 gewesen. Damit habe sich die Zahl der Untersuchungen in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt, berichtet das Blatt unter Berufung auf eine Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Linken im Bundestag. Mehr als die Hälfte der neu eingeleiteten Untersuchungen beruhen demnach auf Angaben der Handelsüberwachungsstellen der deutschen Börsen. In vielen Fällen hätten aber auch Anleger Anzeige erstattet, die manipulativen Empfehlungen gefolgt seien.

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