Ausbildungsbetriebe unzufrieden mit den Fähigkeiten der Schulabgänger
Viele Ausbildungsbetriebe in Deutschland sind offenbar nach wie vor unzufrieden mit den Fähigkeiten der Schulabgänger. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, sagte der "Saarbrücker Zeitung", zwar seien die Bewerber aktuell in Deutsch und Mathe etwas besser geworden. "Das trifft leider nicht auf ihre Sozialkompetenzen wie Teamfähigkeit oder Leistungsfähigkeit zu. Hier hat die Unzufriedenheit der Betriebe mit den Bewerbern sogar noch zugenommen. "Schweitzer wies jedoch zugleich darauf hin, dass die Unternehmen dringend Nachwuchs benötigten.
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Die deutschen Wirtschaftsverbände sehen dem neuen Jahr überwiegend zuversichtlich entgegen. Für ihre Mitgliedsunternehmen erwarten die meisten bessere Geschäfte und etwas mehr Investitionen als 2013. Der Aufwärtstrend in der deutschen Wirtschaft setzt sich weiter fort: Von einer positiveren Stimmung in ihren Unternehmen zum Jahreswechsel 2013/2014 im Vergleich zum Vorjahr berichten 26 der 48 Verbände, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) befragt hat. Nur in sieben Branchen hat sich die Stimmung verschlechtert. Beim Blick nach vorn hellen sich die Mienen sogar noch weiter auf. Denn in 34 von 48 Wirtschaftszweigen rechnen die Unternehmen für 2014 mit einem Produktionsanstieg bzw. höheren Umsätzen als im abgelaufenen Jahr. IW-Direktor Prof. Michael Hüther: "Das sind erfreuliche Zahlen. Schon lange nicht mehr hat die deutsche Wirtschaft so positiv in die Zukunft geschaut. Aber ohne die Unsicherheiten, die der unzureichende Koalitionsvertrag für die Unternehmen mit sich bringt, wäre das Ergebnis sicher noch besser ausgefallen."
Seit nunmehr acht Jahren erscheint der Bericht über die Entwicklung der wirtschaftlichen Freiheit in den Bundesländern, herausgegeben durch die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Auch in diesem Jahr wurde eine Aktualisierung der Studie auf Datenbasis des Jahres 2011 vorgenommen. Wie im Vorjahr führt Bayern vor Baden-Württemberg den Vergleich der Länder an. Die wirtschaftliche Freiheit in den ostdeutschen Ländern ist im Durchschnitt nach wie vor geringer als in den alten Bundesländern, vor allem deshalb, weil die Staatstätigkeit in den neuen Ländern, gemessen an der vergleichsweise niedrigen Wirtschaftsleistung, erheblich größer ist. Schlusslicht des Rankings ist Berlin, weil dort der Staatskonsum besonders hoch ist, besonders viele staatliche Subventionen gezahlt werden und ein besonders großer Teil der Erwerbstätigen beim Staat beschäftigt ist.