Arbeitsmarkt: Zahl der Erwerbstätigen auf Rekordhoch
Im Jahr 2013 waren durchschnittlich 41,78 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig, 232.000 Personen oder 0,6 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit fiel nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) der Anstieg der Erwerbstätigkeit im Jahr 2013 nur noch etwa halb so hoch aus wie im Durchschnitt der Jahre 2011 und 2012, als die Zahl der Erwerbstätigen noch um 554 000 Personen (+ 1,4 %) beziehungsweise um 444.000 Personen (+ 1,1 %) zugenommen hatte. Gleichwohl erreichte die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland auch im Jahr 2013 - im siebten Jahr in Folge - einen neuen Höchststand. Nach vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung sank die Zahl der Erwerbslosen (nach international vergleichbarer Definition) im Jahresdurchschnitt 2013 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr leicht um 36.000 Personen (- 1,6 %) auf knapp 2,3 Millionen.
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Die Deutsche Telekom will den Abstand zu Hauptkonkurrent Vodafone weiter ausbauen. "Wir wollen auch in den kommenden Jahren die Marktführerschaft sichern und weiter ausbauen", sagte Niek Jan van Damme, Chef der Deutschland-Sparte des Unternehmens, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Neben eigenem Wachstumspotenzial etwa bei Breitbandanschlüssen setzt die Telekom dabei auch darauf, dass Vodafone erst einmal den 10 Milliarden Euro teuren Zukauf von Kabel Deutschland wird stemmen müssen. "Die Integration von Kabel Deutschland wird ein Kraftakt", sagte van Damme, "immerhin müssen da verschiedene Netze, Standorte und Organisationen zusammengeführt werden." An der geplanten Differenzierung beim Tarifangebot will van Damme festhalten. "Es wird weiterhin, wie versprochen, Flatrates geben", sagte er.
"Der deutsche Außenhandel wird sich 2014 aus der aktuellen Stagnation herausarbeiten können. Die deutschen Exporte werden um bis zu drei Prozent wachsen und ein neues Allzeithoch von 1142 Milliarden Euro erreichen. Mit 224 Milliarden Euro wird auch ein neuer Rekordüberschuss im Außenhandel verzeichnet, da die Importe voraussichtlich nur um ein Prozent auf 918 Milliarden Euro zulegen werden. Damit werden wir auch unseren Anteil am Welthandel von ca. 7,5 Prozent annähernd verteidigen können. Die Überschüsse werden zunehmend im außereuropäischen Ausland erzielt und gehen damit nicht zu Lasten unserer europäischen Handelspartner - im Gegenteil, wir sind die Exportlokomotive, von der auch die Zulieferer aus der ganzen EU profitieren." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), in Berlin zur aktuellen Jahresprognose des BGA für den deutschen Außenhandel.