Der Euro ist stabiler als die D-Mark
Gerade für die meist besorgt auf die Inflation blickenden Deutschen ist es eine gute Nachricht: Die Preise für die Lebenshaltung sind 2013 nur um 1,5 Prozent gestiegen. 2012 lag das Plus noch bei zwei Prozent. Nach der Definition der Europäischen Zentralbank (EZB) ist Preisstabilität gewahrt, denn die aktuelle Rate liegt unter zwei Prozent. 2013 bestätigt die mittlerweile 15 Jahre währende Erfahrung mit dem Euro: Er hat den Deutschen im Schnitt stabilere Preise gebracht als die DM. Die von den Statistikern ermittelte Inflationsrate basiert auf einem Korb der Waren und Dienstleistungen eines Durchschnittshaushalts - Lebensmittel, Benzin, Bahntickets, Reisen, Mobiltelefon, Computer, Miete und Stromrechnung zum Beispiel.
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Die deutsche Industrie hat im Dezember 2013 zum Höhenflug angesetzt und verzeichnete den stärksten Produktionsanstieg seit zweieinhalb Jahren. Dank kräftiger Zuwächse bei Fertigung und Auftragseingang schuf das Verarbeitende Gewerbe auch erstmals seit März wieder neue Stellen. Das belegt der saisonbereinigte Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), der sich gegenüber November um 1,6 Punkte auf 54,3 erhöhte. Er notierte damit zum sechsten Mal in Folge oberhalb der neutralen 50-Punkte-Wachstumsschwelle. "Die rasante Zunahme der Auftragseingänge und die stärkste Ausweitung der Einkaufsmenge seit zweieinhalb Jahren lassen uns optimistisch ins neue Jahr blicken", betonte Dr. Christoph Feldmann, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). Das nun schon seit Mai 2013 anhaltende Produktionswachstum dürfte sich auch in den nächsten Monaten fortsetzen, so Feldmann weiter.