Steinmeier unterstützt Merkels Freihandelspläne mit Russland
Außenminister Frank-Walter Steinmeier unterstützt trotz der andauernden Kämpfe in der Ukraine die von Angela Merkel vorgeschlagene Freihandelszone von Lissabon bis Wladiwostok. "Wir dürfen solche Perspektiven nicht für alle Zeiten verwerfen und auch nicht als Geschenk an Russland betrachten", erklärte der SPD-Politiker gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Wenn uns eine Lösung für die Ukraine-Krise gelingt, dann ist es auch in unserem Interessen, langfristig Instrumente zu entwickeln, die mehr Stabilität in die Beziehungen zwischen Russland und der EU bringen", betonte der Außenminister.
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Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat sich trotz persönlicher Bedrohungen für Gespräche mit Anhängern der islamfeindlichen Pegida-Bewegung ausgesprochen. "Ein Gespräch zu führen heißt nicht nur Zustimmung, sondern es schließt den Widerspruch gegen Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und anti-demokratisches Verhalten ein", sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. "Man muss über die Nöte und Ängste der Leute sprechen, ohne ihnen nach dem Munde zu reden. Insofern finde ich es gut, dass Sigmar Gabriel in Dresden war."