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Politik

Thüringen: Rot-Rot-Grün empört über Gespräche zwischen CDU und AfD

Führende Politiker der neuen rot-rot-grünen Regierungskoalition in Thüringen haben empört auf Berichte über konkrete Gespräche zwischen der CDU und der AfD vor der Ministerpräsidentenwahl regiert. "Es zeigt sich eine unselige Allianz: der rechte CDU-Scharfmacher Mohring mit den geistigen Brandstiftern der AfD", sagte die Landesvorsitzende der Linkspartei, Susanne Hennig-Wellsow, dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel".

(ots)

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Riexinger: Kein Automatismus für Rot-Rot-Grün im Bund

Der Linke-Bundesvorsitzende Bernd Riexinger rät bei der Bewertung der bundespolitischen Auswirkungen von Rot-Rot-Grün in Thüringen zur Besonnenheit. Riexinger sagte dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel am Sonntag": "Niemand sollte voreilig etwas ausschließen. Aber es gibt keinen Automatismus." Strahlkraft von Rot-Rot-Grün komme über den Erfolg, "daran müssten jetzt alle miteinander arbeiten".

(ots)

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Gregor Gysi fordert die Linke zu mehr Realismus auf

Gregor GysiDer Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, hat die Linke nach der Wahl von Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten in Thüringen aufgefordert, realistischer zu sein. "Die Linkspartei kommt in größere Verantwortung", sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. "Sie muss sich in bestimmter Hinsicht etwas disziplinieren. Die gewachsene Verantwortung wird sich auswirken. Alle müssen sich den Realitäten beugen." An den linken Flügel gerichtet fügte Gysi hinzu: "Wenn man 100 Prozent fordert und 50 Prozent erreicht, ist das ein riesiger Erfolg.''

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CDU rügt SPD nach der Wahl von Ramelow

NachrichtenDie CDU ist über die Entscheidung der SPD empört, dass sie mit Bodo Ramelow erstmals einen Linken ins Amt des Ministerpräsidenten verholfen hat. "Natürlich wird sich das auch auf das Klima in der großen Koalition in Berlin auswirken", sagte CDU-Vize-Chef Armin Laschet der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Statt mit dem Finger auf die AfD zu zeigen, sollte sich die SPD lieber Gedanken darüber machen, dass sie in Thüringen eine Partei an die Regierung bringt, die acht SPD-Innenminister vom Verfassungsschutz beobachten lassen."

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