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Politik

Thüringen: Gysi warnt vor Bündnis zwischen CDU und AfD

Gregor GysiDer Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, hat angesichts der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen vor einem Bündnis zwischen CDU und AfD gewarnt und Kanzlerin Angela Merkel aufgefordert zu sagen, wo ihre Partei steht. "Die Union versucht mit allen Mitteln innerhalb und außerhalb des Parlaments gegen die Linke und Bodo Ramelow zu mobilisieren", sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. "Dabei arbeitet sie in Thüringen immer offener mit der AfD zusammen und hofft sogar auf Stimmen von ihr bei der Wahl eines eigenen Kandidaten bei der Ministerpräsidentenwahl. Damit bricht die CDU eines ihrer zentralen Wahlversprechen und versucht eine Partei salonfähig zu machen, in der auch Rechtsextreme organisiert sind, die gegen Flüchtlinge hetzt und Europa auseinander treibt.

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Marine Le Pen nennt deutsche Politik ''dumm und wirkungslos''

Marine Le PenDie Vorsitzende des rechtspopulistischen Front National (FN), Marine Le Pen, hat sich gegen deutsche Forderungen nach verschärften Sparanstrengungen in Frankreich ausgesprochen. Diese Politik sei "dumm und wirkungslos", sagte Le Pen der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Wir haben das Recht, uns dieser Politik zu widersetzen." Zugleich forderte Le Pen eine Auflösung der Euro-Zone und eine Rückkehr zu den nationalen Währungen in Europa. In der Ukraine-Krise folge die EU einem "amerikanischen Diktat", sagte die 46-jährige FN-Vorsitzende.

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Strobl für finanzielle Anreize bei Verzicht auf Rente mit 63

Thomas StroblDie baden-württembergische CDU-Landesgruppe im Bundestag macht sich für finanzielle Anreize stark, um der aktuell starken Nachfrage nach der abschlagsfreien Rente mit 63 entgegenzuwirken. Das sagte der Landesgruppenvorsitzende Thomas Strobl, der zugleich stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender ist, der "Stuttgarter Zeitung". Er begründete den Vorstoß damit, dass die Rente mit 63 die Unternehmen im Südwesten in Schwierigkeiten bringe. "Es gibt gerade in Baden-Württemberg ein handfestes Problem", sagte Strobl. Wegen des hohen Anteils an Facharbeitern bekämen die Unternehmen im Land die Rente mit 63 besonders zu spüren. Aus Gesprächen mit Unternehmern wisse er, dass die Rente mit 63 ein massives Problem für die Firmen darstelle.

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Deutschland lebt von der Substanz - GroKo verspielt die Zukunft

Zukunft verspieltDie Politik der großen Koalition verspielt die Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Der zuständige, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Professor Karl-Heinz Paqué, kommentiert die Studie: "Unter CDU und SPD lebt Deutschland von der Substanz. Dies muss sich ändern - schnellstmöglich." Das Rentenpaket begünstige wenige und belaste viele, vor allem die junge Generation. Der staatliche Mindestlohn koste vor allem im Dienstleistungssektor Arbeitsplätze. Ein Umbau der Altersvorsorge sei unumgänglich. Deshalb fordert er Nachhaltigkeit in einem umfassenden und nicht nur ökologischen Sinn.

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