Junge Union will Rente mit 63 wieder abschaffen
Der neue Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, strebt aktuell eine einschneidende Korrektur der schwarz-roten Rentenbeschlüsse an. "Ich will die Rente mit 63 wieder abschaffen", sagte Ziemiak der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Er neide niemandem seine Rente, der dafür 45 Jahre geschuftet habe, erklärte der Chef der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU. Doch wer Wahlversprechen mache, müsse auch sagen, ob dafür an anderer Stelle gekürzt oder die Steuer erhöht werden solle. "Wir sind nicht damit einverstanden, dass die Rente mit 63 durch Beiträge der Jüngeren finanziert wird", erklärte Ziemiak.
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Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sieht Chancen für eine Verlängerung der Sitzungsperiode des Bundestags auf fünf Jahre. "Die Zahl der Sympathisanten vermehrt sich erkennbar. Es gibt dazu nach meiner Auffassung eine verfassungsändernde Mehrheit im deutschen Bundestag", sagte der Parlamentspräsident der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post". Er selbst fordere die längere Legislaturperiode schon seit geraumer Zeit. Zuletzt hatte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi eine Verlängerung auf fünf Jahre gefordert. Lammert sprach sich auch für mehr Sitzungswochen in einem Parlamentsjahr aus.