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Politik

Deutsche See finanziert Walfang - Greenpeace Aktion in 23 Städten

Finnwal wird zerlegtMit einer verfremdeten Version des Firmenlogos kennzeichneten Greenpeace-Aktivisten am Samstag Produkte der Fischmanufaktur "Deutsche See". Die Aufkleber zeigen einen harpunierten Wal sowie den Schriftzug: "Deutsche See macht Geschäfte mit Walfängern". Die Aktivität fand in Filialen von Edeka und Kaiser's Tengelmann zeitgleich in 23 Städten statt, darunter Berlin, Stuttgart, Trier, Köln, Mühlheim und Hildesheim. Grund für den Protest sind die Handelsbeziehungen des größten deutschen Fischhändlers: Deutsche See kauft unter anderem Rotbarsch von der isländischen Fischfirma HB Grandi, die eng mit Islands Walfangindustrie verbandelt ist. "Es ist unfassbar, dass deutsche Firmen die Jagd auf bedrohte Wale mitfinanzieren! Deutsche See muss sich sofort von seinem zweifelhaften Geschäftspartner trennen", sagte Thilo Maack, Meeresexperte von Greenpeace.

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Leutheusser-Schnarrenberger glaubt an eine Zukunft der FDP

Leutheusser-SchnarrenbergerSabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehemalige Bundesjustizministerin und seit 1978 FDP-Mitglied, sagt ihrer Partei einen langen Leidensweg voraus. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte sie: "Der Weg zurück auf die politische Bühne wird für die FDP schwer und länger dauern." Die FDP-Politikerin sieht die Partei in einem Umbruch und teilt sie ein in eine "alte FDP" und eine "neue FDP". Letztere grenze sich klar von den Eurokritikern der Alternative für Deutschland (AfD) ab, betonte die ehemalige Bundesministerin: "Die alte FDP hat in Sachsen trotz eines sehr engagierten Wahlkampfes verloren. Die neue FDP ist keine AfD light, sondern die Partei des ganzheitlichen Liberalismus."

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Grüne wollen im Asyl-Streit Vermittlungsausschuss anrufen

Bündnis 90 / Die GrünenIm aktuellen Asyl-Streit zwischen der Bundesregierung und den von Grünen regierten Ländern wollen die Grünen am Donnerstag im Innenaussschuss des Bundesrats einen Antrag auf Anrufung des Vermittlungsausschusses stellen. Dies erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" aus Parteikreisen. Die Bundesregierung will Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien im Asylrecht als sichere Herkunftsländer anerkennen - mit der Folge, dass Flüchtlinge aus diesen Ländern direkt abgeschoben werden können.

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Röttgen ist von der Wirkung der Sanktionen gegen Russland überzeugt

Norbert RöttgenDer Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), ist überzeugt von der Wirkung der Sanktionen gegen Russland. "Die Sanktionen wirken ohne Zweifel, aber natürlich nicht sofort und unmittelbar", schreibt Röttgen in einem Gastbeitrag für die "Rheinische Post". Die russische Wirtschaft befinde sich in einer Rezession, der Rubel verfalle, was Importe verteuere, der Abfluss ausländischen Kapitals sei enorm. "Russland ist außerdem von seinen Öl- und Gasexporten abhängig und Europa ist Russlands wichtigster Abnehmer."

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