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Politik

Deutschland sollte auf Russland einwirken

Die Ukraine hat Deutschland aufgefordert, mehr Druck auf Russland auszuüben. "Deutschland sollte auf Russland einwirken, damit es nicht einen weiteren Fehler macht wie bei der Krim", sagte der Außenminister der Übergangsregierung, Andrej Deschtschizja, dem "Tagesspiegel".

(ots)

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Mehr Europa heißt weniger Sozialstaat

EuropaDass Bundeskanzlerin Angela Merkel davon spricht, die EU sei "keine Sozialunion", erzürnt die Linkspartei. Der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen sagte die Linken-Chefin Katja Kipping: "Noch nie hat Merkel so deutlich gesagt, was für ein Europa sie will. ,Mehr Europa' heißt in Merkels Welt zwingend: weniger Sozialstaat. Mit diesem Europabild könnte sie auch Vorsitzende der AfD sein. So geht die EU kaputt. Wenn es keine Grenzen mehr für Geld, Waren und Jobs in Europa gibt, dann kann man die Grenzen für die Menschen nicht dichtmachen. Sonst entsteht zwangsläufig eine gefährliche Schieflage.

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Deutschland erhält 27,5 Milliarden Euro EU-Förderung bis 2020

Europa19,2 Mrd. Euro für die Kohäsionspolitik und 8,3 Mrd. Euro für die ländliche Entwicklung stehen für Deutschland aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds von 2014 bis 2020 bereit. Die Europäische Kommission hat ein Partnerschaftsabkommen mit Deutschland über die Nutzung der EU-Struktur- und Investitionsfonds für Wachstum und Beschäftigung bis 2020 gebilligt. Es ebnet den Weg für die Nutzung von EU-Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Kohäsionsfonds, dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) bis 2020 in Deutschland.

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McAllister warnt vor schärferem Ton gegen die AfD

McAllisterDer deutsche CDU-Spitzenkandidat bei der Europawahl, David McAllister, hat vor einem schärferen Ton gegenüber der AfD im Endspurt des Wahlkampfs gewarnt. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" warb McAllister dafür, mit Sachlichkeit die "einfachen Parolen" von Populisten zu entlarven. "Wer, wie die AfD, die Rückkehr zu nationalen Währungen fordert, liegt ökonomisch und politisch falsch", sagte er. Schon immer habe es in der Europäischen Union anti-europäische Kräfte gegeben. Bei der Wahl an diesem Sonntag drohten in einigen Ländern Radikale und Populisten allerdings stärkste Kraft zu werden. "Das ist gefährlich", erklärte der Christdemokrat. Er rief dazu auf, wählen zu gehen. Je höher die Wahlbeteiligung sei, desto geringer seien die Chancen für Ultras.

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