Union hält an Nachbesserungen beim Rentenpaket fest
Die Unions-Fraktion im Bundestag hält daran fest, über Nachbesserungen des aktuellen Rentenpakets mit der SPD diskutieren zu wollen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" wies Fraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer die Darstellung zurück, dass das in den Reihen von Schwarz-Rot umstrittene Rentenpaket vor der Abstimmung am 23. Mai nicht mehr verändert werde. "Die Nachricht ist falsch", sagte der CDU-Politiker zu einem entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. Es gebe eine klare Absprache mit der Bundesregierung, Regelungen zur Vermeidung von Frühverrentung ins Gesetz aufzunehmen, bevor darüber abgestimmt werde. Jede andere Darstellung "verwundert mich sehr", betonte Grosse-Brömer. CDU/CSU seien nicht nur offen für Gespräche zum Rentenpaket. "Wir führen sie", sagte der Fraktionsgeschäftsführer.
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NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) wirft den Atomkonzernen wegen der geplanten Meiler-Stiftung Erpressung vor: "Eine Stiftung einrichten zu wollen und dieses Vorhaben mit den Schadensersatzklagen zu verbinden, ist schlichte Erpressung. Darauf darf sich die Bundesregierung auf keinen Fall einlassen", sagte Remmel der "Rheinischen Post". "Erst Milliarden-Subventionen für den Ausbau der Atomenergie zu erhalten und dann die Kosten der Abwicklung und der Endlagerung auf die Gesellschaft übertragen zu wollen, ist unverschämt und unseriös."