Albig verteidigt Vorstoß für Autofahrer-Abgabe
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hat Vorwürfe zurückgewiesen, er wolle sich mit seinem Vorstoß für eine Autofahrer-Abgabe und einen Fonds "Reparatur Deutschland" profilieren. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Albig, "ich profiliere mich nicht gegen den Bund". Aber der Zustand der Verkehrsinfrastruktur bedrohe die Wirtschaft in unserem Land. "Ich sehe die Probleme, gerade hier in Schleswig-Holstein und suche eine Lösung", fügte der SPD-Politiker hinzu. Er habe einen Vorschlag gemacht und wolle damit die notwendige Debatte über das Finanzierungsdefizit bei der Instandhaltung von Verkehrswegen anstoßen. "Wenn jemand einen besseren Vorschlag hat, dann heraus damit. Wir stehen vor einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung. Die Debatte ist überfällig", erklärte Albig.
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