Generalsekretär der CSU fordert Gesetzesinitiative gegen Armutszuwanderung
CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat eine Gesetzesinitiative gegen Armutszuwanderung in Deutschland gefordert. "Die Debatte um Armutszuwanderung muss zu einer schlüssigen gesetzlichen Initiative führen", sagte Scheuer der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Dabei wird es um die Frage des Kindergeldbezugs, engere Voraussetzungen für ein Daueraufenthaltsrecht, die Fristen für Sozialleistungen und den Nachweis eines Mindestumsatzes bei Selbstständigen als Voraussetzung für den Bezug von Sozialleistungen gehen müssen", betonte Scheuer. Er kündigte an, dass die CSU bei diesem Thema "nicht locker lassen" werde.
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Peter Weiß, Rentenexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, fordert einen Riegel gegen eine mögliche Frühverrentungswelle: Es sollte gesetzlich geregelt werden, so Weiß im Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen, dass Zeiten der Arbeitslosigkeit in den letzten beiden Jahren vor Rentenbeginn nicht mitgerechnet werden dürften. So könnte verhindert werden, dass Arbeitnehmer bereits mit 61 aus dem Beruf ausscheiden. Denn ab 1. Juli 2014 sollen Arbeitnehmer, die 45 Jahre lang Beiträge gezahlt haben, mit 63 ohne Abschläge in Rente gehen können. Kurzzeitige, auch mehrfache Arbeitslosigkeit darf dabei in die Beitragszeiten miteinfließen.