Ostbeauftragte Gleicke fordert Ausbau des schnellen Internets im Osten
Die neue Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, fordert bessere Internetverbindungen für die neuen Länder. "Der Aufbau Ost ist bei der SPD in guten Händen", sagte sie der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung". "Wir haben viel erreicht. Das gilt es zu bewahren." Gleicke fügte hinzu: "Wir müssen da, wo es nötig ist, weiter Wirtschaftsförderung betreiben. Wir brauchen außerdem hochleistungsfähiges Internet auch in Ostdeutschland. Und wir werden uns um eine vernünftige Anschlussregelung an den 2019 auslaufenden Solidarpakt bemühen." Sie persönlich freue sich jedenfalls auf die Herausforderung.
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Der frühere ranghöchste Bundeswehrgeneral, Harald Kujat, hat die designierte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen vor der Sechs-Monats-Neigung aller bisherigen Wehrminister gewarnt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" sagte Kujat: "Im Verteidigungsministerium, mit seinen komplexen Strukturen, mit seinem komplizierten Rüstungsbereich, mit der schwierigen Einsatzwirklichkeit, scheitert man zwingend, wenn man meint, nach sechs Monaten wisse man bereits alles besser." Frau von der Leyen könne ganz sicher mit sehr viel gutem Willen bei den Soldaten rechnen. "Sie muss sich aber vor der Neigung zur raschen Besserwisserei hüten." Die Erfahrung zeige, viele Minister seien im ersten halben Jahr voll auf Empfang eingerichtet. "Aber nach sechs Monaten neigen Minister dazu, nicht nur alles zu wissen, sondern auch alles zu können und vor allem, es noch besser zu können und zu wissen." Auf die Frage, ob Frau von der Leyen damit fertig werden könne, meinte Kujat: "Ich würde da mit Radio Eriwan antworten: Im Prinzip ja."