Ostbeauftragter Bergner warnt vor negativen Folgen des Mindestlohns
Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Bergner (CDU), warnt vor negativen Folgen der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns für die neuen Länder. "Hauptrisiko ist eine Dämpfung der Wirtschafts-dynamik durch bestimmte Regelungen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe) mit Blick auf die spätestens ab 2017 bundesweit geltenden 8,50 Euro pro Stunde. "Das ist ein Risiko." Bergner fügte jedoch hinzu, man müsse den Koalitionsvertrag "als Beleg der Kompromissfähigkeit würdigen", und betonte: "Ich stehe zu dem Kompromiss."
(ots)
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NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft blickt optimistisch auf den aktuell anstehenden Mitgliederentscheid zum Koalitionsvertrag: "Ich glaube, dass die Stimmung gut ist bei der SPD-Basis", sagte sie im Interview mit WDR 5. Die Partei habe auf dem Konvent die wesentlichen Punkte für eine solche Koalition festgelegt, und diese seien jetzt auch im Koalitionsvertrag abgesichert. "Es wird maßgeblich Fortschritte geben beim Thema Arbeit", aber auch bei Rente und Bildung, sagte Kraft. Als Beispiele nannte sie unter anderem den gesetzlichen Mindestlohn, Beschränkungen bei der Leih- und Zeitarbeit und die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren. Gleichzeitig musste die SPD aber auch Abstriche machen: "Die PKW-Maut steht drin", und nicht alles habe die SPD wie gewollt umsetzen können, bedauerte Kraft: "Bei der Leih- und Zeitarbeit hätten wir uns sicher noch strengere Dinge vorstellen können".