Linkspartei sieht BND und Verfassungsschutz als Überwachungspartner der NSA
Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Jan Korte, hat das Verhalten der Bundesregierung in der NSA-Affäre kritisiert. "Wenn die Bundesregierung tatsächlich Aufklärung wollte, würde sie auch das Gespräch mit Edward Snowden suchen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung". "Dass sie es nicht tut, wundert mich nicht: Der ganze Skandal hat von Anfang an auch eine deutsche Dimension. BND und Verfassungsschutz zählen seit Jahren zu den eifrigsten Überwachungspartnern der NSA." Korte fügte hinzu: "Sollten Union und SPD tatsächlich glaubwürdige Konsequenzen aus dem NSA-Überwachungsskandal ziehen wollen, sollten sie den Verzicht auf die Vorratsdatenspeicherung erklären und in den Koalitionsvertrag aufnehmen.
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CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt wirft der SPD eine anspruchslose Finanzpolitik vor und beharrt auf einem Schuldenabbau des Bundes ab 2016. "Schuldentilgung ist die Reinkultur der Finanzstabilität", sagte Dobrindt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Dass nach dem ausgeglichenen Haushalt die Rückzahlung der Altschulden der nächste Schritt ist, haben wir in Bayern vorgemacht und das muss auch für den Bund der Anspruch sein", so Dobrindt. In der noch geltenden Finanzplanung von Bundesfinanzminister Schäuble ist vorgesehen, dass der Bund 2015 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegt und die folgenden Überschüsse für die Schuldentilgung einsetzt.