Bartsch kritisiert Arbeit des bisherigen Ostbeauftragten Bergner
Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, hat den Ostbeauftragten der Bundesregierung, Christoph Bergner (CDU), kritisiert und dafür plädiert, den Posten künftig im Kanzleramt anzusiedeln. "Wir brauchen überhaupt erst mal einen Ost-Beauftragten, bisher hatten wir keinen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung". "Höchstens ein Türschild und das auch noch im falschen Ministerium." Bartsch fügte hinzu: "Die Angleichung von Renten und Löhnen, der Stopp der Auszehrung ganzer Landstriche oder die Bekämpfung der im Osten überproportional hohen Langzeitarbeitslosigkeit erledigen sich nicht im Selbstlauf.
- Aufrufe: 376
Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat vor den möglichen Folgen einer Großen Koalition gewarnt. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" erklärte Thierse, es bestehe die Gefahr eines "gnadenlosen Populismus". Dies betreffe vor allem die Fraktion der Linken. Grund seien die mangelnden Handlungsmöglichkeiten der dann verbleibenden kleinen Oppositionsparteien.