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Vermischtes

Impressionen einer sterbenden Fischerei. Derzeit geben viele Fischereibetriebe an der Ostsee auf.  Quelle: Dr. Heike Schwermer  Copyright: Uni Kiel

Historischer Fischereikollaps als Lehrstück für die Gegenwart

Eine neue Studie – erschien in der Fachzeitschrift Nature Sustainability
unter Leitung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des
Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) – zeigt,
dass sich der Zusammenbruch der Fischerei im Öresund im 16. Jahrhundert
nicht durch einen einfachen Bestandskollaps erklären lässt. Erst das
Zusammenwirken multipler Faktoren aus Klimawandel, Übernutzung und
gesellschaftlichen Veränderungen führte zum plötzlichen Ende der einst
auskömmlichen Heringsfischerei in der Ostsee. Die Ergebnisse lassen sich
auf die heutige Firschereipolitk übertragen.

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Spatenstich für neuen Fraunhofer-Forschungsbau am Hafen Straubing-Sand.  Copyright: Fraunhofer IGB

Spatenstich für neuen Fraunhofer-Forschungsbau am Hafen Straubing-Sand

Der Wissenschaftsstandort Straubing expandiert: Am Donau-Hafen Sand
entsteht ein neues Forschungsgebäude des Fraunhofer-Instituts für
Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Spätestens ab 2028 wird vor
Ort – unter anderem – die Herstellung von nachhaltigen Kraftstoffen
erforscht. Am 24. September 2026 erfolgte in Anwesenheit des bayerischen
Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger der Spatenstich.

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Dr. Michael Jamour übernahm die Preisverleihung  Quelle: Michael Frietsch

Von Notfallmedizin bis KI: Posterpreise 2026 gehen nach Nürnberg, Lübeck, Neubrandenburg und Stralsund

101 Poster, drei One-Slide-One-Minute-Sessions und vier ausgezeichnete
Arbeiten: Zum Abschluss des gemeinsamen Jahreskongresses von DGG und DGGG
wurden Poster zu ganz unterschiedlichen Fragen aus Geriatrie und
Gerontologie prämiert – von der präklinischen Notfallversorgung über
psychische Gesundheit im Alter und den Einsatz von KI bis zur Versorgung
nach einem Krankenhausaufenthalt. Die vier Posterpreise wurden
gleichberechtigt vergeben und sind mit jeweils 300 Euro dotiert.

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Eine Reihe mit künstlichen Regenwurmgängen in einer Versuchsparzelle.  Copyright: Thünen-Institut/Elron Wiedermann

Künstliche Regenwurmgänge sorgen für höhere Getreideernte

Wo der Regenwurm fehlt, hilft neuerdings die Technik nach: Am Thünen-
Institut für Agrarklimaschutz zeigen Versuche, dass sich künstlich
gestochene, vertikale Gänge nach dem Vorbild von Regenwurmgängen nicht nur
positiv auf die Durchwurzelung und die Bodengesundheit auswirken. Auch die
Erntemenge hat sich deutlich erhöht.

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