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Noch offene Studienplätze an der HS Gesundheit

An der HS Gesundheit können die Studierenden Gesundheitstechnologien selbst kennenlernen und ausprobieren.  Jürgen Nobel  HS Gesundheit
An der HS Gesundheit können die Studierenden Gesundheitstechnologien selbst kennenlernen und ausprobieren. Jürgen Nobel HS Gesundheit

An der Hochschule für Gesundheit in Bochum (HS Gesundheit) sind für das
Wintersemester 2021/2022 noch Studienplätze frei.

An der Hochschule für Gesundheit in Bochum (HS Gesundheit) sind für das
Wintersemester 2021/2022 noch Studienplätze frei.

Für den zulassungsbeschränkten Bachelor-Studiengang 'Gesundheitsdaten und
Digitalisierung' wurde ein Losverfahren eröffnet, an dem Interessierte
noch bis zum 14. September 2021 um 23:59 Uhr teilnehmen können.

Der Studiengang 'Gesundheitsdaten und Digitalisierung' vermittelt in sechs
Semestern unter anderem Daten- und Digitalisierungskompetenz in den
Bereichen Datenmanagement, Datensicherheit, Ethik und digitale Dienste für
Gesundheit sowie anwendungsbezogenes Gesundheitswissen in Bereichen wie
Gesundheitswirtschaft und Medizin.

Absolvent*innen tragen dazu bei, dass Digitalisierungsprozesse im
Gesundheitswesen für alle Bevölkerungsgruppen gut gestaltet werden, indem
sie eine Scharnierfunktion zwischen Techniker*innen, Nutzer*innen und
Leistungserbringer*innen im Kontext Gesundheitsdaten einnehmen.

Bei der Studienplatzvergabe über das Losverfahren spielen
Durchschnittsnote, Wartezeit oder andere Auswahlkriterien keine Rolle.
Grundvoraussetzung ist lediglich, dass zum Zeitpunkt der Einschreibung die
geltenden Zulassungs- und Studienvoraussetzungen nachgewiesen werden
können.

Weitere Informationen zu den aktuellen Losverfahren der Hochschule für
Gesundheit finden Sie hier: https://www.hs-gesundheit.de/losverfahren

Auch eine Einschreibung für die zulassungsfreien Bachelorstudiengänge
'Clinical Research Management‘, 'Evidenzbasierung pflegerischen Handelns‘,
'Gesundheit und Sozialraum‘ sowie 'Pflege‘ wie auch den zulassungsfreien
Masterstudiengang 'Bildung im Gesundheitswesen - Fachrichtung Pflege‘ ist
noch bis zum 8. Oktober 2021 - über das Bewerbungsportal der Hochschule -
möglich.

Nähere Informationen für alle Studiengänge finden Sie auf der Homepage der
HS Gesundheit. Erste Anlaufstelle für Studieninteressierte zu allgemeinen
Fragen zum Studienangebot, zur Studienorientierung und zur Bewerbung ist
die Zentrale Studienberatung:

Zentrale Studienberatung

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T +49 234 77727 - 399

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Luka Cicin-Sain: „Die Immunreaktion wird träge im Alter“

In der Coronavirus-Pandemie sind besonders ältere Personen durch schwere
Verläufe von COVID-19 gefährdet. Aber auch andere Infektionskrankheiten
treffen sie stärker als Jüngere. Anlässlich des Tags der älteren Menschen
am 1. Oktober spricht Prof. Luka Cicin-Sain, Leiter der Abteilung „Virale
Immunologie“ am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in
Brauschweig, über die Alterung des Immunsystems.

Wie die meisten Organe des Körpers altert auch das Immunsystem. Wie
verändert sich dadurch die Fähigkeit des Immunsystems, Infektionen
abzuwehren und auf Impfungen zu reagieren?

Unser Körper erneuert sich kontinuierlich durch die Aktivität von
Stammzellen. Diese sorgen für einen Nachschub an neuen Zellen in
sämtlichen Organsystemen. Stammzellen vermehren sich ständig, die
Tochterzellen reifen und werden beispielsweise zu Blutzellen,
Knochenzellen und Hautzellen. Allerdings sinkt im Laufe der Jahrzehnte die
Anzahl an Stammzellen in unserem Körper und die Fähigkeit, sich zu
erneuern, lässt nach: Wir werden alt. Somit ist Altern wesentlich durch
den Verlust von Stammzellen bestimmt. Das betrifft insbesondere das
Immunsystem, wo die weißen Blutzellen ständig erneuert werden.
Die Lymphozyten gehören zu den weißen Blutzellen und sie sind Träger der
adaptiven Immunantwort. In unserem Körper befindet sich eine enorme
Vielfalt an Lymphozyten, die Millionen verschiedene Moleküle von
Infektionserregern, die sogenannten Antigene, erkennen können. Durch
Stammzellen erneuern sich die Lymphozyten immer wieder. Im Alter lässt
diese Funktion jedoch nach und unser Immunsystem erkennt immer weniger
Antigene. Dies bedeutet, dass eine Immunreaktion im Alter träge wird –
sowohl gegen Impfstoffe als auch gegen Infektionen.

Ältere Personen haben in ihrem Leben schon zahlreiche Infektionen
durchlebt und ein Immungedächtnis gegen viele Erreger aufgebaut. Warum
sind sie oft trotzdem schwerer von Infektionskrankheiten betroffen? Ist
die Fähigkeit, neue Erreger zu erkennen und abzuwehren, irgendwann
„aufgebraucht“?

Das Immungedächtnis gegen Erreger, denen ältere Personen in der Jugend
begegnet sind, kann durchaus auch im Alter erhalten bleiben. Es ist eher
die Fähigkeit betroffen, neue Erreger und Antigene zu erkennen. Die
Erkennung von neuen Erregern steht aber nicht im Wettbewerb mit dem
Gedächtnis. Es handelt sich hier um zwei Funktionen, die von zwei
verschiedenen Zellgruppen geleistet wird: Die naiven Zellen sind für die
Erkennung von neuen Erregern zuständig und die Gedächtniszellen erkennen
die alten Erreger wieder. Das Problem ist eher, dass zu wenige neue naive
Zellen entstehen und nicht, dass das bereits erworbene Immungedächtnis
ihnen den Platz wegnimmt.

Das vollständige Interview finden Sie auf unserer Homepage unter dem Link
<https://www.helmholtz-hzi.de/de/aktuelles/interviews/luka-cicin-sain-die-
immunreaktion-wird-traege-im-alter/
>

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung:
Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) untersuchen
Wissenschaftler die Mechanismen von Infektionen und ihrer Abwehr. Was
Bakterien oder Viren zu Krankheitserregern macht: Das zu verstehen soll
den Schlüssel zur Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe liefern.
Das HZI ist Mitglied im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF).
Weitere Informationen: <www.helmholtz-hzi.de>

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Ein neuer ganzheitlicher Ansatz in der Behandlung von Rückenproblemen

Beste Therapieergebnisse oft auch ohne Skalpell: Ein neues ambulantes Therapiezentrum für die konservative orthopädische Therapie im Allgemeinen und die multimodale Schmerztherapie im Besonderen soll ab Dezember 2021 in Bad Füssing in Niederbayern helfen, den oft jahre- und jahrzehntelangen Kreislauf von Schmerzen, frustrierenden Therapieversuchen und häufig auch vielfach unnötigen Operationen zu durchbrechen.

 

Im niederbayerischen Bad Füssing eröffnet im Dezember ein neues ambulantes Therapiezentrum für Orthopädie und Schmerzmedizin. Experten sehen in dem in der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing in den letzten Jahren entwickelten Therapiekonzept einen neuen ganzheitlichen konservativen Behandlungsansatz bei Rückenschmerzen auch ohne Operationen.


80 Prozent aller Deutschen haben irgendwann im Leben ihr "Kreuz mit dem Kreuz". Nirgendwo werden europaweit mehr Rückenoperationen vorgenommen als in Deutschland. "Dabei könnte einer Vielzahl dieser Patienten auch ohne oft folgenschwere operative Maßnahmen mit einer für sie maßgeschneiderten konservativen orthopädischen Therapie oder einer maßgeschneiderten multimodalen Schmerztherapie deutlich und langanhaltend geholfen werden", sagt Dr. Oliver Wolf, Leiter und Chefarzt des neuen Therapiezentrums. Mit der Eröffnung des ambulanten Therapiezentrums für Orthopädie und Schmerzmedizin kommt die Erfahrung von annähernd 10.000 stationären multimodalen Behandlungen am Rücken- und Schmerzzentrum über die letzten Jahre künftig auch ambulanten Patienten zugute.
 
Eine Operation ist oft nicht die Lösung von chronischen Rückenleiden
Operationen zur Behandlung degenerativer Wirbelsäulenleiden sind nach Worten des Chefarztes oftmals nicht medizinisch angezeigt und stellen häufig sogar den Beginn einer dann nicht mehr aufhaltbaren Kaskade von Folgeoperationen und Verschlimmerung der Beschwerdesymptomatik dar. "Der Goldstandard hierbei zeigt sich mehr und mehr in der konservativen Behandlung im Sinne eines multimodalen Therapieansatzes", sagt Dr. Wolf. Die Kombination konservativer Therapieansätze wie Hilfsmittelversorgung, Pharmakotherapie, physikalischen und physiotherapeutischen Maßnahmen, Infiltrationsmaßnahmen unter hochsterilen Bedingungen in Verbindung mit Entspannungsmaßnahmen, aber auch einer psychologischen Therapiebegleitung stellten hier eine sehr gute, oftmals langfristig überlegene Behandlungsalternative zum operativen Vorgehen dar. 
 
Neue Ansätze auch bei "austherapierten" Schmerzpatienten 
Dr. Oliver Wolf ist überzeugt, dass es austherapierte Patienten nicht geben darf. Er sieht darin ein Versagen der medizinischen Versorgung. "Auch bei schweren schicksalhaften chronischen Verläufen und auch palliativen Schmerzverläufen besteht stets die Möglichkeit, Schmerzpatienten in ihrem Leiden positiv schmerzlindernd zu behandeln und zu begleiten", betont er. Ebenso wenig gebe es eingebildete Schmerzen. "Auch die empathische Begleitung eines Patienten in einem schicksalhaften Schmerzverlauf stellt hier eine adäquate und oft dringend notwendige Therapie dar", sagt Dr. Wolf. 
 
Im Konzept des Rücken- und Schmerzzentrums wird eine umfangreiche Therapie multimodal angeboten. Neben den hochtechnisierten schulmedizinischen Ansätzen - wie millimetergenauen und exakt überwachten wirbelsäulen-, rückenmarks- und nervennahen Infiltrationen - haben dort umfangreiche physikalische und physiotherapeutische Therapien, Stoßwellentherapie und Akupunktur genauso einen hohen Stellenwert wie verschiedene Entspannungsmaßnahmen mit Muskelentspannung nach Jacobson oder Qi Gong, Traditionelle Chinesische Medizin und vieles mehr. "Ein zwingender Therapiebaustein bei Patienten mit chronischem Schmerz stellt selbstverständlich auch die psychologische Behandlung im Einzel- und Gruppensetting mit Schwerpunkt Schmerzdistanzierung und Schmerzreduktion dar", macht der Chefarzt deutlich. 
 
Chronische Schmerzen sind stets ein Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und seelischen Bestandteilen, das soziale, familiäre, aber auch berufliche Umfeld sollte hier stets mitberücksichtigt werden. "Dieses auslösende Trio wird am Rücken- und Schmerzzentrum ganzheitlich gesehen und dann auch im Rahmen eines therapeutischen Maßanzuges jedem einzelnen Patienten therapeutisch angepasst", erklärt der Leiter des Zentrums. Neben der fachlichen Qualifikation und dem notwendigen Therapieangebot sei auch der Faktor Zeit in der Betreuung des Patienten entscheidend. "Eine 5- oder 15-Minuten-Medizin gibt es am Rücken- und Schmerzzentrum nicht", so Dr. Wolf. 
 
Ziel: "Raus aus der Operationsspirale"
Eine weitere große Gruppe der Patienten am Rücken- und Schmerzzentrum und zukünftig auch am ambulanten Facharztzentrum der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing sind Betroffene, die in der Vergangenheit bereits teilweise wiederholt in Einrichtungen mit Operationen versorgt wurden. Die versprochene Schmerzfreiheit ist dort vielfach nicht eingetreten. "Eine Spirale von Wiederholungs- und Folgeeingriffen aufgrund von Anschlussdegenerationen, Infektionen, Anschlussinstabilitäten und Fehlstatik ist oftmals die Folge eines schicksalhaften Verlaufes", weiß der Chefarzt. Er ergänzt: "Dies stellt eine wesentliche Klientel von Patienten am Rücken- und Schmerzzentrum dar, die unseren ganzheitlichen Therapieansatz als therapeutische Alternative nutzen wollen."
 
Jahrelange Erfahrung mit dem neuartigen Therapie-Konzept
Das neue Praxiszentrum läuft unter Leitung des Rücken- und Schmerzzentrums der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing. Das Rücken- und Schmerzzentrum gibt es bereits seit mehr als sieben Jahren. Es ist heute eines der größten stationären multimodalen Schmerzzentren Deutschlands. Seit der Gründung im September 2014 hat das interdisziplinäre Team von Ärzten, Therapeuten, Psychologen und Pflegepersonal dort annähernd 10.000 Betroffenen mit einer multimodalen stationären Schmerztherapie geholfen. Waren es zunächst vorwiegend Patienten aus der Region, kommen diese mittlerweile aus ganz Deutschland und zum Teil auch darüber hinaus. 
 
Das neue ambulante Praxiszentrum für Orthopädie und Schmerzmedizin bietet nun auch die Möglichkeit, im ambulanten Bereich adäquat behandelt zu werden: "Unsere neuen, modern ausgestatteten Therapieräume ermöglichen es, einem wachsenden Patientenstrom ambulant gerecht zu werden", betont Dr. Wolf. Oberste Prämisse für ihn und sein Team dabei: "Qualität vor Quantität, Zeit statt Hetze und klinische Ganzkörperuntersuchung vor sofortiger technischer Diagnostik, verbunden mit dem Ziel, jedem einzelnen Patienten in seinem Schmerz und seinen funktionellen Problemen gerecht zu werden und einen individuell therapeutischen Maßanzug schneidern zu können." Aktuell besitzt das Rücken- und Schmerzzentrum im ambulanten Bereich noch keine Kassenzulassung zur Behandlung gesetzlich versicherter Patienten. Profitieren von dem neuen ambulanten Therapieangebot können zunächst Selbstzahler, Privatpatienten und Patienten der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften).
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Muskeln stärken und Arthrose vorbeugen – zum Älterwerden gehört Bewegung dazu

Ältere Menschen sollten Bewegung fest in ihren Alltag einbauen. Denn
regelmäßige Bewegung stärkt Muskeln und Gelenke und beugt Arthrose vor.
Das hilft, um im Alter lange beweglich und selbstständig zu bleiben.
„Bewegung jeder Art tut dem Körper gut, denn wer rastet, der rostet. Für
jeden gibt es geeignete Möglichkeiten: von Gartenarbeit über
Spazierengehen bis hin zu Sport allein oder in der Gruppe“, sagt Prof. Dr.
Dieter C. Wirtz, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und
Unfallchirurgie (DGOU) und Direktor der Klinik und Poliklinik für
Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn, anlässlich
des Tags der älteren Menschen am 1. Oktober 2021.

Tag der älteren Menschen am 1. Oktober 2021

Etwa 20 Prozent der Menschen über 60 leiden unter Arthrose. Ursache dafür
sind geschädigte Gelenkknorpel, die nicht mehr ausreichend Puffer für die
Knochen bieten. Ein Knorpel besteht aus stützenden Kollagenfasern und bis
zu 70 Prozent Wasser. Um ihn vital zu halten, muss er ernährt werden. „Das
erfolgt ähnlich wie bei einem Schwamm über einen Pumpmechanismus. Belastet
man den Körper, wird der Knorpel ausgedrückt und Schlackenstoffe können
entweichen. Bei Entspannung kann der Knorpel wieder Nährstoffe aus der
Gelenkflüssigkeit aufnehmen“, sagt Prof. Dr. Bernd Kladny,
stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für
Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und Chefarzt der Abteilung
Orthopädie und Unfallchirurgie der m&i-Fachklinik in Herzogenaurach.
Körperliche Bewegung sorgt dabei für einen Wechsel aus Belastung und
Entlastung und stärkt auch die Muskulatur, die die Gelenke entlastet.

Gerade im Alter sollte deshalb mehrfach täglich Bewegung zum Alltag
dazugehören wie Essen und Schlafen. „Viele haben sich in der
Coronapandemie angewöhnt, Übungen zu Hause oder Spaziergänge zu machen,
das sollten sie unbedingt beibehalten. Inzwischen ist in Vereinen und
Sportstudios auch wieder Sport in der Gruppe möglich. Wer Spaß daran hat,
kann dort ein geeignetes Angebot finden, das zu seiner körperlichen
Fitness passt“, sagt Kladny. Wenn aufgrund von Coronabeschränkungen Sport
nicht in der Halle möglich ist, dann sollte Bewegung im Freien gesucht
werden. Das kann sogar noch abwechslungsreicher sein.

Tipps für regelmäßige Bewegung im Alter:
•       Regelmäßig aufstehen, um kleine Tätigkeiten im Haushalt oder
Garten zu verrichten
•       Viel zu Fuß gehen und wann immer möglich das Auto stehen lassen
•       Regelmäßige Verabredungen mit Freunden zum Spazierengehen oder
gemeinsamen Fahrradfahren
•       Wandergruppe oder Nordic Walking mit Nachbarn an einem festen Tag
in der Woche mit unterschiedlichen Ausflugszielen
•       Training in einer Seniorensportgruppe, zum Beispiel Gymnastik,
Tanzen oder Klettern

Wichtig ist, dass jeder für sich die passende Bewegung findet, ohne sich
zu überlasten. Denn das hilft, um im Alter noch lange beweglich zu
bleiben. „Fitness ist kein Privileg der Jugend. Auch wer früher im Job
viel gesessen und sich wenig bewegt hat, kann sich im Alter seine eigene
Fitnessroutine aufbauen“, sagt Wirtz. Wer es mit Sport versuchen möchte,
sollte Sportarten mit unkontrollierten Bewegungen und Stoßbelastung
vermeiden. Wichtig ist die häufige Bewegung ohne große Belastung und damit
die Scharnierbewegung im Gelenk. Wer Spaß an Sport in der Gruppe hat und
sich dabei eher motivieren kann, wird sicher in Wohnnähe fündig. In vielen
Vereinen und Sportstudios können heute auch Seniorinnen und Senioren unter
fachlicher Anleitung trainieren. Dabei sollte man jedoch auf den eigenen
Körper hören und nicht übertreiben. Entscheidend ist der körperliche
Zustand. Um diesen richtig zu beurteilen und die geeignete
Einstiegssportart zu finden, empfiehlt sich ein Beratungsgespräch mit
einer Fachärztin oder einem Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
sowie ein ärztlicher Fitnesscheck.

Referenzen:
Thieme E-Journals - Aktuelle Rheumatologie / Abstract (thieme-connect.de)

Weitere Informationen:
www.dgou.de

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