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Deutscher Lungentag 2021: BZgA sensibilisiert für die Gefahren des Passivrauchens

Anlässlich des Deutschen Lungentags 2021, zu dem in diesem Jahr Aktionen
unter dem Motto „Asthma & Allergien“ am 25. September stattfinden,
sensibilisiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
für die Gesundheitsgefahren durch Passivrauchen und motiviert Raucherinnen
und Raucher zum Rauchstopp.

Tabakrauch in der Umgebungsluft ist ein sehr gefährlicher
Innenraumschadstoff. In dem Rauch sind unter anderem Giftstoffe wie
Blausäure und Kohlenmonoxid enthalten. Das Passivrauchen birgt
verschiedene Gesundheitsrisiken. So führt eine hohe Passivrauchbelastung
unter anderem zu einem steigenden Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
und Schlaganfälle. Durch die Giftstoffe im Tabakrauch können bei Kindern
Atemwegsbeschwerden und Asthma hervorgerufen werden.

Michaela Goecke, Leiterin des Referats für Suchtprävention der BZgA,
betont: „Kinder reagieren besonders sensibel auf die Giftstoffe im
Tabakrauch, weil sie in Relation zu ihrem Körpergewicht mehr Luft und
damit auch mehr Giftstoffe einatmen als Erwachsene. Auch baut ihr Körper
Giftstoffe schlechter ab. Etwa jedes siebte Kind im Alter zwischen elf und
17 Jahren hält sich mehrmals pro Woche in verrauchten Räumen auf. Das
Risiko für eine Asthmaerkrankung wird dadurch erhöht. Orte, an denen sich
Kinder und Jugendliche regelmäßig aufhalten, sollten im Sinne des
Gesundheitsschutzes konsequent rauchfrei gehalten werden. Das gilt
besonders für die Wohnbereiche und das Auto. Die BZgA unterstützt alle
Raucherinnen und Raucher beim Rauchausstieg. Der Rauchstopp ist die beste
Entscheidung für die eigene Gesundheit und schützt zudem andere vor
Passivrauch.“

Zum Thema Passivrauchen informiert die BZgA in der Broschüre
„Passivrauchen – Informationen zu den Gefahren von Passivrauchen und wie
Sie ihnen aus dem Weg gehen“. Die Broschüre kann kostenfrei bestellt oder
als PDF heruntergeladen werden unter:
https://www.bzga.de/infomaterialien/foerderung-des-nichtrauchens
/foerderung-des-nichtrauchens-informationsmaterialien-fuer-erwachsene
/passivrauchen-eine-gesundheitsgefahr/

Aufhörwillige Raucherinnen und Raucher unterstützt die BZgA beim
Rauchausstieg mit kostenfreien und qualitätsgesicherten Angeboten:

Online-Ausstiegsprogramm: Infos und Tipps zum Thema Rauchen/Nichtrauchen
mit Forum, Chat, unterstützender täglicher E-Mail und persönlichen
rauchfrei-Lotsinnen und Lotsen unter: https://www.rauchfrei-info.de

Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung unter der kostenlosen Rufnummer
0 800 8 31 31 31 täglich erreichbar, montags bis donnerstags von 10 bis 22
Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr

Informationsbroschüren: „Ja, ich werde rauchfrei“ oder „Rauchfrei in der
Schwangerschaft und nach der Geburt“: Die Broschüren können kostenfrei
bestellt oder direkt heruntergeladen werden unter:
https://www.bzga.de/infomaterialien/

START-Paket zum Nichtrauchen mit der Broschüre „Ja, ich werde rauchfrei“,
einem „Kalender für die ersten 100 Tage“, einem Stressball und anderen
hilfreichen kostenlosen Materialien. Bestellung per E-Mail:
bestellung(at)bzga.de

Die BZgA beteiligt sich mit ihren Rauchstopp-Angeboten auch an der
Bundesinitiative „Rauchfrei leben – Deine Chance“:
https://www.nutzedeinechance.de


Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: bestellung(at)bzga.de

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Lungentag 2021: Asthma und Allergien im Fokus des Online-Patientenseminars

Expertenschätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge erkranken im
Laufe ihres Lebens mehr als 20 % der Kinder und mehr als 30 % der
Erwachsenen an mindestens einer allergischen Erkrankung. Der
„Gesundheitsatlas Asthma“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO)
nennt etwa 3,5 Millionen Menschen mit einem medikamentös behandelten
Asthma. Während eine weitere Zunahme von Allergien und Asthma zu erwarten
ist, drohen beide Volkskrankheiten aufgrund der Corona-Pandemie an
öffentlichem Interesse zu verlieren. Mit einem Online-Patientenseminar am
25.09.2021 will der Deutsche Lungentag Patient*innen und Eltern über
aktuelle Aspekte bei Asthma und Allergien informieren.

Das Robert Koch-Institut (RKI) erhebt im Rahmen des Gesundheitsmonitorings
regelmäßig Daten zu den häufigsten allergischen und atopischen
Erkrankungen. Dazu gehören Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Neurodermitis,
Urtikaria, Kontaktekzeme sowie Nahrungsmittel- und Insektengiftallergien.
Die erhobenen Daten ermöglichen es, Häufigkeiten allergischer Erkrankungen
und Sensibilisierungen in der Gesamtbevölkerung zu ermitteln. Den Daten
zufolge erkranken im Laufe ihres Lebens mehr als 20 % der Kinder und mehr
als 30 % der Erwachsenen an mindestens einer allergischen Erkrankung (1).
Der „Gesundheitsatlas Asthma“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK
(WIdO) nennt etwa 3,5 Millionen Menschen mit einem medikamentös
behandelten Asthma (2).

Trotz dieser erschreckenden Zahlen drohen die beiden Volkskrankheiten an
Bedeutung im öffentlichen Interesse zu verlieren. Ein Grund für die
nachlassende Aufmerksamkeit gegenüber Allergien und Asthma ist sicherlich
die Corona-Pandemie mit ihrer zurecht umfassenden Berichterstattung in den
Medien. Die im Deutschen Lungentag zusammengeschlossenen Organisationen
und Fachgesellschaften sind jedoch der Meinung, dass aktuelle
Informationen und Entwicklungen weiterhin für Patientinnen, Patienten und
Angehörige verfügbar sein müssen und wollen diese im Rahmen eines Online-
Patientenseminars anlässlich des diesjährigen Deutschen Lungentages am
25.09.2021, 11.00 – 13.00 Uhr vermitteln.

Im ersten Teil des live und interaktiv konzipierten Online-
Patientenseminars stehen unter der Leitung von Prof. Christiane Lex,
Göttingen, Kinder und Jugendliche im Vordergrund. Den Referentinnen und
Referenten ist es wichtig, den Teilnehmenden einen guten Überblick über
allergische Erkrankungen im Kindesalter zu vermitteln. Dazu sollen in
Kurzbeiträgen zunächst Fragen zu Frühsymptomen allergischer Erkrankungen,
Verhalten bei plötzlichen Notfällen, Diagnose und Therapie allergischer
Erkrankungen bei Kindern erörtert werden. Anschließend haben die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Live-Veranstaltung die
Möglichkeit, Fragen an die Expertinnen und Experten zu stellen.

Prof. Marek Lommatzsch, Rostock, leitet den zweiten Teil des Online-
Patientenseminars, der sich primär an erwachsene Betroffene richtet. Hier
stehen die Diagnostik und Therapie von Asthma inkl. Patientenschulung,
Neuigkeiten zur Allergenimmuntherapie (Hyposensibilisierung) und zur
Therapie von schwerem Asthma sowie Aktuelles zur Berufswahl und
Berufsausübung im Vordergrund.
Die Teilnahme an dem Web-Seminar ist kostenfrei. Für die Teilnahme an dem
Online-Seminar ist eine Anmeldung unter
https://register.gotowebinar.com/register/1073227119525613837
erforderlich.

Programm
Begrüßung: Prof. Dr. Marek Lommatzsch

Teil 1
Moderation Prof. Dr. Christiane Lex

• Hilfe, mein Kind ist allergisch! Hilfe, mein Kind hat Asthma!
Aktuelles zur Diagnostik und Therapie von Asthma und Allergien bei Kindern
und Jugendlichen
Prof. Dr. Christiane Lex

• Sport & Bewegung bei Asthma? Ja, unbedingt!
Sport und Rehabilitation für Kinder und Jugendliche mit Asthma
Dr. Thomas Spindler

• Mein Kind verträgt keine Nüsse?!
Diagnostik und Therapie von Nahrungsmittelallergien im Kindesalter
Sharon Nagel

Teil 2
Moderation Prof. Dr. Marek Lommatzsch

• Mein Asthma habe ich im Griff!
Diagnostik und Therapie von Asthma inkl. Patientenschulung
Prof. Dr. Heinrich Worth

• Ich inhaliere alles, was es gibt, und trotzdem bekomme ich keine Luft
...
Neuigkeiten zur Allergenimmuntherapie (Hyposensibilisierung) und zur
Therapie von schwerem Asthma
Prof. Dr. Marek Lommatzsch

• Asthma und Beruf: Auf was muss ich achten?
Aktuelles zur Berufswahl und Berufsausübung
PD Dr. Alexandra Preisser

Über den Deutschen Lungentag
Der Deutsche Lungentag ist eine jährlich fortlaufende Aktion mit folgenden
Zielen:

• Öffentliche Darstellung des Fachgebietes Atemwegs- und Lungenkrankheiten
• Förderung der Selbsterkennung entsprechender Symptome und Erkrankungen
durch Betroffene
• Stärkung von Forschung und Lehre im Fachgebiet “Pneumologie”

Die Planung und Realisierung der Aktionen zum Deutschen Lungentag werden
durch die Sektion Deutscher Lungentag in der Deutschen Atemwegsliga e. V.
geleitet. Mitglieder der Sektion sind pneumologische Fachgesellschaften
und Patientenorganisationen (www.lungentag.de).

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Jetzt neu: Bewährter Leber-Ratgeber in aktualisierter und erweiterter Auflage

„Das Leber-Buch“ – ein bewährter Ratgeber in vierter, aktualisierter und erweiterter Auflage  Quelle: humboldt – Schlütersche Verlagsgesellschaft
„Das Leber-Buch“ – ein bewährter Ratgeber in vierter, aktualisierter und erweiterter Auflage Quelle: humboldt – Schlütersche Verlagsgesellschaft

Am 3. September 2021 erschien „Das Leber-Buch“ in der vierten,
aktualisierten und deutlich erweiterten Auflage. Verständlich und
anschaulich erläutert der bewährte Ratgeber, der 2010 zum ersten Mal
erschien, ganz aktuell und umfassend die lebenswichtigen Aufgaben sowie
die möglichen Erkrankungen der Leber und die entsprechenden Behandlungen.

„Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung präsentiert auf unterhaltsame
Weise die Leber, mögliche Erkrankungen des Organs und ihre Therapien. Das
Buch stößt seit seinem Erscheinen 2010 auf großes Interesse und wird von
vielen Ärzten als hilfreiche Lektüre empfohlen.

„Mit diesem Buch schaffen wir nicht nur Aufmerksamkeit für das
unterschätzte Organ Leber, sondern können viele Menschen auf besondere
Weise informieren und ihnen helfen, ihre Erkrankung früh zu erkennen oder
besser mit ihrer Lebererkrankung zu leben. Für andere bietet das Buch
Hilfe, um die Leber zu schützen und so einer Erkrankung vorzubeugen. Wir
freuen uns, dass wir mit diesem Ratgeber einen so großen Erfolg haben“,
erläutert Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen
Leberstiftung die Grundidee des Buches und fügt hinzu „Eigentlich sollte
„Das Leber-Buch“ Pflichtlektüre für jeden Menschen mit erhöhten
Leberwerten sein.“

Der erfolgreiche Ratgeber wird am 3. September 2021 in der vierten,
aktualisierten und deutlich erweiterten Auflage erscheinen. Dafür wurde
der gesamte Inhalt des Buches gründlich geprüft, umfassend ergänzt und
aktualisiert. In der neuen Auflage bleibt die bewährte Struktur des
Ratgebers erhalten. Auch die umfangreiche Bebilderung mit Fotografien,
Grafiken und extra für das Buch angefertigten Cartoons, die zur
Anschaulichkeit und zum Lesevergnügen beiträgt, ist Teil der neuen Auflage
und wurde ebenfalls ergänzt.

Verständlich und anschaulich erklärt „Das Leber-Buch“ die lebenswichtigen
Aufgaben der Leber. Ist meine Leber krank? Was passiert, wenn meine Leber
krank ist? Was macht meine Leber krank? Was kann man dagegen tun? sind
Fragen, die in diesem Buch beantwortet werden. Dabei werden die
verschiedenen Krankheiten und ihre Ursachen genauso erläutert wie die
entsprechenden Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.

Weitere, ausführlich behandelte Themen des Buches sind
Lebertransplantationen und Ernährung bei Lebererkrankungen, die Arbeit der
Deutschen Leberstiftung und die neuesten Entwicklungen im Bereich der
Forschung. Ergänzt werden diese Kapitel durch drei Patientengeschichten
und ein Glossar „Die Leber von A (wie Adenom) bis Z (wie Zyste)“.

Das Kapitel „66 Fragen zu Lebererkrankungen“ beantwortet viele Fragen, die
Interessierte und Betroffene immer wieder stellen. Der Serviceteil gibt
praktische Hinweise und enthält einen Fragebogen, mit dem die Leser
feststellen können, ob bei ihnen ein erhöhtes Risiko für das Vorliegen
einer Lebererkrankung besteht.

Aufgelockert wird das Buch durch „Text-Boxen“, in denen es im weiteren
Sinne um die Leber geht: bspw. um den Leberfleck, Großbritanniens
bekanntesten Lebertransplantierten und die Leberzirrhose Beethovens.

Deutsche Leberstiftung (Hrsg.)
Das Leber-Buch
Prof. Dr. med. Heiner Wedemeyer, Prof. Dr. med. Markus Cornberg, Prof. Dr.
med. Elke Roeb, Prof. Dr. med. Claus Niederau, Prof. Dr. med. Stefan
Zeuzem, Prof. Dr. med. Michael P. Manns, Alexander Hoffmann, Bianka
Wiebner
Vierte, aktualisierte und erweiterte Auflage
humboldt – Schlütersche Verlagsgesellschaft 2021
200 Seiten, zahlreiche Farbfotos, Grafiken und Cartoons
ISBN 978-3-8426-3043-7
EUR 19,99 [D]

„Das Leber-Buch“ ist in jeder Buchhandlung erhältlich. Für jedes verkaufte
Buch erhält die Deutsche Leberstiftung 1,- Euro als Spende.

Weitere Informationen sowie das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe
unter: https://www.deutsche-leberstiftung.de/Leber-Buch (ab 3. September
2021). Rezensionsexemplare können beim Verlag angefordert werden: Frau
Melanie Asche, Telefon 0511 – 8550 2562, E-Mail: <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>

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Bänderriss am Fußgelenk – was ist zu tun?

Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie  Bauerfeind
Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie Bauerfeind

Bänderrisse am Sprunggelenk zählen zu den häufigsten Sportverletzungen.
Die höchste Verletzungsgefährdung besteht beim Basketball, Volleyball,
Fußball und bei der Gymnastik. Nicht nur Leistungssportler sind betroffen
– fast jeden Bürger kann es beim Sport und im Alltag treffen. Auf dem 12.
Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie mit über 250
Ärzten, Wissenschaftlern und Therapeuten diskutieren Experten deshalb
unter anderem auch über die ligamentäre Instabilität am Sprunggelenk und
die Versorgung nach neuestem medizinischem Stand.

Nach einem Umknicktrauma mit Band-Zerreißung erfolgt die Erstbehandlung
mit:

•       Kühlung
•       Kompression
•       Hochlagerung
•       Entlastung

Prof. Dr. Martin Engelhardt, Sportorthopäde, Unfallchirurg, Chirotherapeut
und Ärztlicher Direktor des Klinikums Osnabrück: „Danach wird überwiegend
konservativ behandelt. Über sechs Wochen erfolgt eine Schienung mit einer
Orthese (Tag und Nacht). Je nach Beschwerden kann dabei das Fußgelenk auch
vorsichtig belastet werden. Solange Schwellungen vorhanden sind, sollten
immer wieder abschwellende Maßnahmen ergriffen werden. Anschließend sind
Physiotherapie und sensomotorisches Training äußerst wichtig.“

Wird die akute Verletzung nicht konsequent behandelt, droht ein chronisch
instabiles oberes Sprunggelenk, so Engelhardt. Dieses muss oftmals
operativ versorgt werden, um einen frühzeitigen Gelenkverschleiß
(Sprunggelenksarthrose) zu vermeiden.

Mit gezielten Maßnahmen kann jeder die Gefahr einer Verletzung am
Sprunggelenk reduzieren. Dazu gehören das Tragen von geeigneten
Sportschuhen, ein konsequentes sensomotorisches Training, der Ausgleich
muskulärer Dysbalancen, ein adäquates Aufwärmprogramm vor der intensiven
Belastung, ein Lande- und Sturztraining für gefährdete Sportarten (z.B.
Basketball, Volleyball), sowie knöchelübergreifende Schnürbandagen oder
Orthesen, zum Beispiel im Basketball.

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