Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Musikwagen_Photo Vera Hartmann
Gemeinsam haben das Haus Gübelin und das Luzerner Sinfonieorchester am Samstag, 10. November 2018, zum ersten Gübelin Luzerner Sinfonie-Ball eingeladen. Bei dem eleganten Ball handelt es sich um eine Benefizveranstaltung, die in diesem Jahr die Jugendförderung in der klassischen Musik unterstützt.
Festlicher Benefizball
Am Samstagabend trafen sich über 250 Ballfreunde im KKL Luzern, um in bester Gesellschaft Kunst und Kultur zu unterstützen. Das Luzerner Sinfonieorchester und das Haus Gübelin haben diesen glanzvollen Benefizball gemeinsam ins Leben gerufen, um Jugendliche für klassische Musik zu begeistern und Jugendprojekte des Luzerner Sinfonieorchesters zu fördern. Nik Hartmann führte galant durch das facettenreiche Programm. Dabei spielte das älteste Sinfonieorchester der Schweiz unter der Leitung seines Chefdirigenten James Gaffigan mitreissende Melodien und trat gemeinsam mit einem Jugendchor auf. Der festliche Abend wurde von einem Dinner von Mario Garcia sowie weiteren kulinarischen Genüssen begleitet. Zu den Höhepunkten des Balls gehörte die Eröffnung der Tanzfläche zu wohlbekannten Walzern, bevor DJ Tarnover zu modernerer Musik überleitete.
Gemeinsame Werte und Ziele
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_ Wilvy Sy Gübelin_Raphael Gübelin_Photo Vera Hartmann
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Akademistin_Photo Alexander Hana
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_James Gaffigan_Photo Alexander Hana
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Komitee_Photo Vera Hartmann
Die Zusammenarbeit des Hauses Gübelin mit dem Luzerner Sinfonieorcherster beruht auf gemeinsamen Werten und Überzeugungen. Tradition, Innovation, Interpretation und Präzision kennzeichnen sowohl das Schweizer Familienunternehmen Gübelin als auch das Luzerner Sinfonieorchester. Über das Engagement für Kunst und Kultur führt Raphael Gübelin, Präsident des Familienunternehmens, aus: «In der über 160-jährigen Geschichte des Hauses Gübelin haben Kreativität, Inspiration und Handwerkskunst schon immer einen hohen Stellenwert genossen. Aus diesem Grund fühlen wir eine starke Verbindung zu Kunst und klassischer Musik und engagieren uns für Projekte, die im Einklang mit unserer Firmenphilosophie «Deeply Inspired» stehen. Unser Unternehmen ist tief in Luzern verwurzelt und daher freuen wir uns, mit dem Luzerner Sinfonieorchester zu kooperieren und eine Veranstaltung ins Leben zu rufen, von der die Kultur, die Jugend und die Region profitieren. »
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Luzerner Sinfonieorchester_Jugendchor_Photo Alexander Hana
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Mario Garcia_Photo Vera Hartmann
ubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Musikwagen_Photo Vera Hartmann
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Nina Burri_Clifford Lilley_Photo Vera Hartmann
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Numa Bischof Ullmann_Photo Alexander Hana
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Numa Bischof Ullmann_Corinne Ullmann_Photo Vera Hartmann
Ziel der Kooperation ist es, Jugendliche für klassische Musik zu begeistern. Numa Bischof Ullmann, Intendant des Luzerner Sinfonieorchesters, erklärt:
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Photo Vera Hartmann
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Raphael Gübelin_Nik Hartmann_Numa Bischof Ullmann_Photo Alexander Hana
«Wir legen einen speziellen Fokus auf Projekte, welche bei Kindern und Jugendlichen den Zugang zu klassischer Musik fördern und die Freude an ihr wecken. Ausserdem geben wir jungen Musikern die Möglichkeit, als Akademisten den Arbeitsalltag in einem Orchester kennenzulernen.» Zu den Musikvermittlungsprojekten für Kinder und Jugendliche gehören zum Beispiel ein Musikwagen, der Jugendclub U25 oder ein neues Patenprojekt, bei dem Kinder mit ihrem Musiker-Paten während einer ganzen Saison in die Orchesterwelt eintauchen.
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_2018_Tombola_Sparks of Fire_Photo Vera Hartmann
Gubelin_Luzerner Sinfonie Ball_Dancing_Photo Vera Hartmann
Zusätzlich bereichert der Gübelin Luzerner Sinfonie-Ball das Schweizer Kulturprogramm. Denn bislang gab es keinen eleganten Ballabend in der Zentralschweiz. Aufgrund des grossen Erfolgs des Balls und den äusserst positiven Resonanzen, planen das Luzerner Sinfonieorchester und Gübelin bereits die Fortführung der glamourösen Veranstaltung für 2019.
Conductor Ádám Fischer Staging Sven-Eric Bechtolf Sets and costumes Julian Crouch Lighting Designer Marco Filibeck
Ernani Francesco Meli, Elvira Ailyn Pérez, Don Carlo Simone Piazzola, Don Ruy Michele Pertusi
Rezension:
Adam Fisher, Dirigent
Wie schon zwei Tage vorher, vor dem Besuch der Mozart Oper, genossen wir auch an diesem frühen Abend, vor dem Besuch der Derniere von „Ernani“ an der Scala, ein dem Ereignis angemessenes Nachtessen in einem Restaurant in der nahe des Teatro alla Scala gelegenen Galleria Vittorio Emanuele II. Verdis Frühwerk, das Libretto schrieb Francesco Maria Piave, beruhend auf dem Werk des französischen Schriftstellers Victor Hugo, wurde am 9. März 1844 im Teatro „La Fenice“ in Venedig uraufgeführt. Die Oper spielt in den Bergen von Aragonien, im Schloss von Don Ruy Gomez de Silva, in Aachen und in Saragossa im Jahr 1519.
Eine etwas eindimensionale Inszenierung
Farbenprächtiges Spektakel auf der Bühne des Teatro alla Scala
Die Inszenierung des deutschen Regisseurs Sven-Eric Bechtolf (Er war in den Festspielsommern 2015 und 2016 verantwortlich für die künstlerische Gesamtplanung der Salzburger Festspiele) fokussierte sich auf die Liebeshändel, bleibt dafür aber in der politischen Aussage des Stücks eindimensional. Die Schar der Adligen zeigt dem jungen Herrscher schon in der kurzen Ouvertüre, wie er die Schritte in die Zukunft gehen muss, aber sonst spielt die Machtpolitik des späteren Kaisers keine große Rolle, im Gegenteil: Er döst im 4. Akt auf seinem Thron, eliminiert, zumindest im Kampf um die Schöne. Als der neugewählte Kaiser vor dem Sarg Karls des Großen auf die drei erlösenden Kanonenschüsse, die seine Wahl zum Kaiser verkünden sollen wartet und der Ermordung durch Ernani nur knapp entgeht, haben die toten Kaiser und Könige, die weiß gewandet aus der Gruft steigen, denn auch eher dekorativen Charakter.
Don Ruy Gomez de Silva, Don Carlo,Elvira, Ernani
Der fatale Schwur, der eine teuflische Note ins Ränkespiel der balzenden Herren bringt und mit dem der edle Revolutionär Ernani Zeit gewinnt, um seine Familienrache an König Carlo zu vollstrecken, bleibt so das einzige dramatische Element im zweiten Teil der Oper: Auf dem Sarg des Großen Karl feiern Ernani und seine geliebte Elvira ihr Glück, das jäh zerrissen wird durch de Silvas Forderung, dem geleisteten Schwur Folge zu leisten und sich selbst zu töten. Dabei tritt Elviras Onkel und ehemalige Verlobter auf wie einst Mozarts Komtur, und Verdi zeigt sich als Meister emotional explodierender Schlussszenen.
Don Ruy Gomez und Don Carlo, König von Spanien
Die Aufführung, trotzdem vom Feinsten: Die US Amerikanerin Ailyn Pérez sang eine fein konturierte, höhen- und koloraturensichere Elvira, die es mit leichtem Sopran schaffte, auch im Tutti deutlich vernehmbar zu sein. Sie artikulierte differenziert und verließ sich im Ausdruck nicht allein auf ihr schönes Legato. Ebenso starker Auftritt von Simone Piazzola als Don Carlo, der mit seinem Bariton in der Masse der Stimmen nie verschwand. Sein Tenor-Kollege Francesco Meli liess die Titelrolle gelegentlich etwas ins sentimentale Schluchzen kippen. Der dunkle Bass von Michele Pertusi gab dem alten Don Ruy Gomez de Silva ein starkes Profil. Kleinere Rollen waren mit Daria Chernyi (Giovanna), Matteo Desole (Don Riccardo) und Alessandro Spina als Jago auch sehr gut besetzt. Ebenso den Ansprüchen mehr als gerecht werdend, der grosse, ausgezeichnete Chor des Hauses.
Sänger/innen als starke Schauspieler/innen
Franceso Meli als Ernani
Alle Protagonisten verfügten nicht nur über ausgezeichnete Stimmen, sondern agierten auch schauspielerisch auf sehr hohem Niveau. Dies, in den, von Kevin Pollard entworfenen, passenden Kostümen in der Kulisse des jeweils stimmigen Bühnenbildes von Julian Crouch.
Ganz starker Auftritt auch die Leitung des Orchesters durch den ungarischen Dirigenten Ádám Fischer, der sich nie in den Vordergrund spielte, sondern sein Ego dem Gesamten unterordnete. Dies in Harmonie mit dem, von Bruno Casoni geführten Chores des Teatro alla Scala
Impression der Scala innen
Das Auditorium honorierte die durchwegs überzeugenden Leistungen denn auch mit langanhaltendem Applaus.
Die Vorfreude war gross in Luzern, aber natürlich ebenso die Erwartungen. So wohnte denn auch „tout Lucerne“ der Premiere bei, die natürlich ausverkauft war. Was nach der Programmierung der Gounod Oper fast etwas nach „Mühlemann Gala“ roch, erwies sich anlässlich der Première als kompaktes Ganzes, agierten doch alle andern Beteiligten auf Augen- bzw. Stimmhöhe mit der weltweit gefeierten Lokalmatadorin.
Heimspiel für die weltweit gefeierte Sopranistin
Regula Muehlemann als Juliette Foto Marco Sieber
Mühlemann „Back tot he roots“. Die Adligenswilerin kehrt als Juliette in Vincent Huguets Inszenierung von «Roméo et Juliette» auf die Theaterbühne ihrer Heimatstadt zurück, wo sie ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte. Diego Silva gibt in Luzern sein Rollendebüt als Roméo. «Brautnacht, süsse Nacht der Liebe! Das Schicksal hat unaufhörlich uns verbunden. Oh Lust zu leben, oh übermächtiger Zauber! Dein süsser Blick lässt mich erbeben, deine Stimme raubt die Sinne mir. Deine glühenden Küsse erschliessen mir den Himmel. Die Seele habe ich dir gegeben, dir, nur dir.» Wenn die Stimmen von Roméo und Juliette ineinander verschmelzen, ist das pures Glück und düstere Vorahnung zugleich: Zu Recht, denn der heranbrechende Tag wird ihr letzter sein. Charles Gounods 1867 in Paris uraufgeführte Oper über das Liebespaar schlechthin ist mit seinen rasanten Tanzmusiken, Kampfszenen, intimen Duetten und farbenreichen Koloratur- Arien eine der emotionalsten Bearbeitungen des Shakespeare’schen Stoffes überhaupt. In der Inszenierung von Vincent Huguet stehen die beiden jungen Liebenden für eineGeneration, die alten Hass vergessen und einander und das Leben lieben will. Dafür bringt der französische Regisseur ein Luzerner Liebespaar der ganz besonderen Art auf die Bühne des LT.
Regula Mühlemanns starke Präsenz als Juliette
Romeo et Juliette Szenenfoto von Ingo Hoehn
Regula Mühlemann ist Juliette. Die gebürtige Luzernerin startete ihre Karriere in der Luzerner Kantorei, studierte an der Hochschule ihrer Heimatstadt und ist heute weltweit an allen bedeutenden Konzertsälen und Opernbühnen zu Hause. Diego Silva gab sein Debüt in «Roméo et Juliette» an der New Yorker Metropolitan Opera – dort als Tybalt. Sein Rollendebut als Roméo gibt er auf der Bühne des Luzerner Theater. Das Luzerner Sinfonieorchester stand unter dem souveränen, wohltuend zurückhaltenden Dirigat von Musikdirektor Clemens Heil.
Romeo et Juliette Szenenfoto von Ingo Hoehn
Regula Mühlemann und Diego Silva sind nicht nur ein stimmlich, sondern auch darstellerisch passendes tragisches Liebespaar. Wunderbar wie sie sich in ihre Verliebtheit fallen lassen. Imponierend wie sicher und markant der mexikanische Tenor seine Partie mit Leben und vokaler Leidenschaft ausfüllt. Vom Liebesversprechen „Ah! Ne fuis pas encore“ bis zum Liebestod „Viens, fuyons au bout de monde“ ließen sich die beiden Sänger im Zentrum beherzt aufeinander ein. Aber nicht nur die Titelhelden überzeugen: Sarah Alexandra Hudarew als Juliettes gouvernantenhafte Amme und Robert Maszl als Scharfmacher Tybalt auf der Seite der Capulets. Bei den Montagues brilliert Abigail Lewis in der „Hosenrolle“ von Romeos Pagen Stéphano, während Bernt Ola Volungholen und Kihun Koh als Romeos rauflustige Freunde Mercutio und Benvolio mit ihrer Bühnenpräsenz punkten. Vuyani Mlinde ist der trinkfeste Pater Laurent, den Romeo als Verbündeten seiner Liebe erstmal auf Trab bringen muss. Bernt Ola Volungholen und Robert Maszl duellierten sich „Hollywood stuntreif“ bevor sie nacheinander, genauso bühnenreif, das Zeitliche segneten.
Hommage an Renaissance Ikone Michelangelo
Romeo et Juliette Szenenfoto von Ingo Hoehn
Die Situation, als Julia in einen todähnlichen Schlaf fällt, stellt Regisseur Vincent Huguet dar, wie eine Hommage an die „Pieta“ von Michelangelo Buonarotti. Das Bühnenbild recht düster gehalten, mit den vielen Statuen und Büsten, die Vergangenheit heraufbeschwörend, von der sich die beiden Liebenden verabschieden und die jahrzehntelange, zuweilen gar tödliche Feindschaft der beiden Clans der Capulets und Montagues beenden wollen. Dem steht, nebst der Tradition, auch noch die, von Julias Vater vorbestimmte Hochzeit seiner Tochter mit deren Verehrer Paris diametral entgegen. Da sind die grossen Konflikte vorprogrammiert, das Drama nimmt unweigerlich seinen vorbestimmten Lauf.
Auch andere setzten Glanzpunkte
Romeo et Juliette Szenenfoto von Ingo Hoehn
In der Rolle des Vaters glänzt Jason Cox sowohl schauspielerisch wie gesanglich. Ebenso überzeugend Vuyani Mlinde als Frère Laurent.
Das Premierenpublikum geizte nicht mit Szenenapplaus, einige davon sogar garniert mit Bravorufen. Dieser Szenenapplaus fiel natürlich besonders gross aus, wenn Regula Mühlemann in ihren Koloraturpassagen brillierte.
Trotz allem, das tragische Ende ist seit über 400 Jahren nicht abzuwenden, aber obwohl die beiden Liebenden durch gemeinsamen Suizid sterben, bleiben sie weiterhin unsterblich, noch ein bisschen mehr vielleicht, dank der in allen Belangen gelungenen Produktion am Luzerner Theater.
Der grosse Schlussapplaus mündete schlussendlich in eine „Standing Ovation“, an dem auch die Produktionsverantwortlichen teilhaben durften.
Buchhändler Samuel Budmiger gratuliert Marietheres Bürgi für die gelungene Vernissage.
In Sursee fand die Buchvernissage eines Werkes von Louis Gut statt, das der Autor in den 1920er Jahren zwar mit viel Fleiss komponiert hat, das er aber in ein Album legte, statt es zu veröffentlichen.
Im Rückblick erweist sich sein Bild des Sempachersees als stimmiges Dokument einer Zeit, die zwar die «Errungenschaften» der modernen Technik feierte, sich aber auch vor deren Entwicklung fürchtete.
Applaus für die LektorInnen Marietheres Bürgi und Rolf Winz (hinten).
Louis Gut (1886 – 1957) beschrieb damals den See im Stil der späten oder der neuen Romantik, liess aber immer wieder durchblicken, auf welchem Grat sich der Mensch bewegte. Die Zerstörungen und die Abartigkeit des Ersten Weltkrieges im Rücken, wagte er es nicht mehr, an eine heile Welt zu glauben, und fiel in seinen Gedichten immer wieder in die menschlichen Abgründe hinab.
Kompromissloser hielt er an der stillen Natur auf seinen Bildern fest. Zwar klingt auch da die labile Stimmung der Jahrhundertwende an, aber er drückt sie im Stil der Zeit (Böcklin und Segantini) aus. Seine Fotos vom stillen See sind unzweifelhaft von den Künstlern seiner Zeit beeinflusst und strahlen deren Kraft aus.
Guts Buch zum Sempachersee ist nun im neuen Kleinverlag «Edition Waldburga» erschienen. Es stiess bei der Präsentation in der Buchhandlung am Untertor in Sursee auf ein sehr positives Echo und rief Erinnerungen wach – an Zeiten, in denen die Schweizer Mittellandseen noch nicht unter dem heutigen Dichtestress standen. Die Seen spielten noch eine Hauptrolle im Gefüge der Landschaften. Heute versinken sie allzu leicht im Lichtermeer der zusammenhängenden Siedlungen an ihren Ufern. Dass man am Sempachersee diese Stille noch heute erahnen und erleben kann, macht ihn und wenige andere Seen noch immer zum Magneten für die Menschen.
Viele gespannte Zuhörerinnen und Zuhörer vor prachtvoller Buchkulisse
Louis Gut war bis in die zehner Jahre Bauer in Kaltbach bei Sursee und zog 1923 als Privatmann nach Sursee an den See. Hier konnte er endlich dem nachhangen, was seit Jahren seine Leidenschaft war, dem Dichten und Denken, wie er es bei den deutschen Klassikern zuhause gelernt hatte. An seinem neuen Ort erarbeitete er zunächst dieses lyrische und historische Porträt des Sees.
Louis Gut, Mein stiller See. Poetische Texte und Fotos aus den zwanziger Jahren. Edition Waldburga, Sursee, 84 Seiten. Fr. 20.-
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Bellevueweg 2
6210 Sursee
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