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Lucerne Festival, die Kompositionsaufträge der Roche Young Commissions 2019 gehen an Marianna Liik und Josep Planells Schiaffino

Marianna Liik und Josep Planells Schiaffino c Nik Hunger
Marianna Liik und Josep Planells Schiaffino c Nik Hunger

Marianna Liik und Josep Planells Schiaffino erhalten die Kompositionsaufträge der Roche Young Commissions 2019. Wolfgang Rihm, der künstlerische Leiter der Lucerne Festival Academy, hat die beiden jungen Künstler ausgewählt, am 4. September wurden sie bei Roche offiziell empfangen. Liik und Planells Schiaffino werden bis 2019 je ein Werk komponieren, an dem sie im Sommer 2018 zusammen mit Rihm und dem Orchester der Lucerne Festival Academy arbeiten. Die Uraufführung der Werke findet im Rahmen des Sommer-Festivals 2019 statt.

Die Roche Young Commissions wurden 2013 erstmals als einzigartige Kooperation zwischen Roche, Lucerne Festival und der Lucerne Festival Academy ins Leben gerufen. Seit 2003 werden im Rahmen der Roche Commissions Werke an weltweit renommierte Komponisten in Auftrag gegeben, mit den Roche Young Commissions wurde die Partnerschaft erweitert. Die Werke der Roche Commissions und der Roche Young Commissions werden jeweils alternierend alle zwei Jahre uraufgeführt. 2015 erhielten Lisa Streich und Matthew Kaner den Kompositionsauftrag der Roche Young Commissions 2017. Die Werke Segel von Streich und Encounters von Kaner wurden vergangenen Samstag, den 2. September unter der Leitung von Gregor Mayrhofer und Jeffrey Means zusammen mit dem Orchester der Lucerne Festival Academy uraufgeführt.

Die 1992 geborene Estin Marianna Liik schloss 2017 das Masterstudium in Komposition an der Estonian Academy of Music and Theatre bei Helena Tulve and Margo Kõlar ab. Sie besuchte Meisterkurse bei Wim Henderickx, Fausto Sebastiani, Daniele Bravi, Bryan Christian, Niels Rosing-Schow und Ivan Fedele. Liik schrieb bereits Werke für Orchester und Ensembles wie dem Estonian National Symphony Orchestra und dem finnischen Uusinta Ensemble. Sie durfte zahlreiche Aus-zeichnungen entgegennehmen, darunter den zweiten Preis beim International Rostrum of Com-posers 2013 in Prag, den WDR Filmscore Award 2014 beim Soundtrack_Cologne 11 sowie zusammen mit Leika Leemets den Preis des EK:Labor 2016 (Estländisches Programm für junge Musikproduzenten) mit dem Werk «Commentarium».

Josep Planells Schiaffino, 1988 in Valencia geboren, studierte Komposition an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler». Seine Werke wurden von diversen Formationen gespielt, darunter das Ensemble Modern, das Ensemble der Lucerne Festival Academy, das WDR Sinfonie-orchester Köln und die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken. Planells Schiaffino wurde mit dem Hanns-Eisler-Interpretationspreis 2015 für sein Werk «Vier Stücke» ausgezeichnet. Er erhielt ausserdem den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes 2013 und den dritten Preis des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs 2014 der Universität der Künste Berlin. Erfahrungen als Dirigent sammelte er bereits bei Fred Butkiewicz in Berlin, Peter Rundel in Porto und Peter Eötvös in Budapest und München. www.lucernefestival.ch

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Vertraute Fremde – Meisterwerke am Ufer des Mississippi, Kolumne von Anna Rybinski

IImage by Don Wong and Courtesy of the Weisman Art Museum at the University of Minnesota
Image by Don Wong“ and „Courtesy of the Weisman Art Museum at the University of Minnesota

Museum von Frank Gehry

 

Die amerikanischen Zwillingsstädte (twin cities), Minneapolis und St. Paul im Staat Minnesota, sind voneinander vom mächtigen Strom Mississippi getrennt. Früher war er Nordamerikas  wichtigste Verkehrsstrasse und dank den Wasserfällen an seinem oberen Lauf ein Energielieferant ohnegleichen. Hierher wurde sogar aus dem  Süden Getreide stromaufwärts transportiert – die Mühlen arbeiteten effizient und brachten den Bewohnern Wohlstand und Reichtum. Bald nannte man  Minneapolis die »Mehlhauptstadt« Amerikas.
Die Stadt hat eine Fülle von interessanten Museen, unter ihnen gibt es ein wahres Juwel neueren Datums – es thront am Ostufer des Mississippi auf einem kleinen Hügel, mit wunderbarer Aussicht über den Fluss und Downtown Minneapolis.

Skulptur »Dawn« von Niki de Saint Phalle Image courtesy of the Weisman Art Museum, University of Minnesota.
Skulptur »Dawn« von Niki de Saint Phalle Image courtesy of the Weisman Art Museum, University of Minnesota.

Die Rede ist vom WAM  -The Frederic R. Weisman Art Museum.  Es   ist ein integraler Teil von University of Minnesota, 1993 mitten im Universität-Campus erbaut. Bei dessen Anblick hatte ich ein Aha-Erlebnis: Wir kennen es ja  schon! In der Tat, aus Bilbao.  Nur wurde dieses Gebäude vier Jahre vor dem weltberühmten Guggenheim-Museum gebaut! Die  Ähnlichkeit  der beiden sticht ins Auge: Die glänzende Stahlfassade, die schrägen Wände, die unerwarteten Rundungen … sie scheinen gar nicht von einem Reissbrett zu stammen, hier ist so gut wie nichts im Lot!  Es ist ein Gebäude wie aus dem Märchenbuch. Man kann sich daran kaum sattsehen; es ist aus jedem Winkel  überraschend und bezaubernd. Unverwechselbare Schönheit  à la Gehry.

Das Museum selbst wurde 1934  gegründet; damals standen bloss einige Säle in einem Auditorium zur Verfügung. Die kleine »Universität Galerie« wurde gut besucht, Schenkungen  bereicherten die Sammlung –  bald träumte man von einem  eigenen Gebäude. Es dauerte jedoch Jahrzehnte, bis es so weit war. Der Geschäftsmann, Kunstsammler und Philanthrop Frederic R. Weisman half schliesslich, diesen Traum zu verwirklichen. Er hat mit diesem  Museum die Studenten seiner Heimatstadt und seiner Universität wahrhaft  grosszügig beschenkt!

Bald war auch der Architekt gefunden – der zweite Glücksfall  -  die Planer haben mit Frank Gehry  für die Zukunft entschieden. Die Sammlung weist  inzwischen über 25.000 Exponate auf. Private Mäzene garantieren den freien Zugang für alle Besucher. Ursprünglich als ein Museum für amerikanische Kunst gedacht, wurde mit Werken aller Epochen und Nationen bereichert. Zu meiner Freude habe ich neben antiken griechischen Vasen sogar die farbig-fröhliche Skulptur  »Dawn« von Niki de Saint Phalle entdeckt.

 

Theater von Jean Nouvel

Das Guthrie Theater, gebaut von Jean Nouvel Privataufnahme der Kolumnistin
Das Guthrie Theater, gebaut von Jean Nouvel Privataufnahme der Kolumnistin

Die Quadratur des Kreises: Dieser Begriff ist, wie wir wissen, zur Metapher für eine unlösbare Aufgabe geworden. Aber aus einem Viereck einen Kreis zu machen ist anscheinend möglich, ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Das Kultur- und Kongresszentrum Luzern existiert in Amerika nämlich in Rundform. Die Fenster, das Material, die dunkelblaue Farbe: alles so bekannt und wiederum so unverwechselbar! Als Luzernerin musste ich die Augen reiben und nach einer Erklärung suchen, die schnell gefunden wurde: Der Architekt war auch hier Jean Nouvel.
Es ist das neue Guthrie Theater, erbaut 2006 (also 5 Jahre nach KKL),  gleichfalls am Ufer des Mississippi.
Hier einige Angaben und Fotos zu dessen Geschichte.
Der berühmte britische Regisseur, Sir Tyrone Guthrie (1900-1971) wollte seine innovativen Vorstellungen in Amerika, in einem speziell für ihn errichteten Theater verwirklichen. Die reiche Stadt Minneapolis bot ihm diese Möglichkeit und das erste Guthrie-Theater wurde 1963 erbaut. Das Haus galt aber nach etlichen Jahrzehnten nicht mehr als zeitgemäß, ein neues Gebäude musste her. Dem Architekten stand diesmal eine exklusive Lage zur Verfügung, am Ufer des Mississippi, direkt neben dem berühmten ›Mill-District‹, wo früher die berühmten Mühlen  arbeiteten.
Guthrie,  der  für seine Shakespeare –Inszenierungen  weltweit gelobt wurde, liess das Theater   in Minneapolis auch in Rundform bauen, nach dem Vorbild des berühmten Globe in London.  Die einzige Bedingung für den neuen Architekten war demnach der runde Grundriss.  Nouvel suchte - wen wundert es? -  die Verbindung mit dem Wasser, wie in Luzern. Die hohe Uferpartie machte es hier jedoch unmöglich, direkt am Fluss zu bauen. Er entwarf also eine halbe Brücke, die quasi im Nichts endet, die ›endless bridge‹, die aus dem Gebäude hinausragt, um wenigstens so weit wie möglich über das Wasser zu gelangen.
Ich muss gestehen, dieser seltsame Schnabel schockierte mich zuerst. An der Grenze der technischen Möglichkeiten, wie das Dach vom KKL, allerdings ohne dessen kühne Eleganz. Aber den Besuchern bietet die Plattform eine wunderbare Aussicht über die ehemaligen Mühlen, die heute das Museum-Distrikt bilden, den St. Anthony Wasserfall und über das andere Ufer.

Die unvollendete Brücke des Guthrie Theater Privataufnahme der Kolumnistin
Die unvollendete Brücke des Guthrie Theater Privataufnahme der Kolumnistin

Der Gebäude-Komplex umfasst drei Theaterräume in verschiedenen Größen, Bars, Restaurants und eben diese Aussichtplattform, die Touristen und Spaziergänger magisch anzieht.
Wer einmal nach Minneapolis reist, sollte auch ein anderes Museum besuchen, das starke Beziehung zur Schweiz hat. Das Architekturbüro Herzog & de Meuron Basel war für ein weiteres Wahrzeichen der Mississippi-Metropole verantwortlich, für den neuen Trakt des Walker Art Center.
Der Bundesstaat Minnesota hat übrigens weit mehr als 10.000 Seen, obwohl er den stolzen Rufnamen  vom  »Land of 10,000 Lakes« trägt. Wie viel? So genau wissen es die Einheimischen auch nicht. Also Wasser, soweit das Auge reicht - früher ein Segen für die Ureinwohner, später für die Einwanderer, noch später für die Grossindustrielle.

Mir scheint,  die Geschichte der Neuen Welt ist nicht viel anders als die unsere.

https://annarybinski.ch/

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Sinfoniekonzert 16 Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY, Dirigent Matthias Pintscher, 28. August 2017, besucht von Léonard Wüst

Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY
Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY

Besetzung und Programm:

 
Friedrich Cerha (*1926)
Spiegel I–VII
Schweizer Erstaufführung

 

Rezension:

Matthias Pintscher c Felix Broede
Matthias Pintscher c Felix Broede

Die im Programm aufgeführte kurze Einführung in das Werk, konnte, aufgrund eines kurzfristig aufgetretenen kleineren medizinischen Problems, des dafür vorgesehenen Wolfgang Rihm, dem Gesamtleiter der Lucerne Festival Academy, so nicht stattfinden. So kamen wir zur sehr seltenen Ehre, dass der Komponist Friedrich Cerha (*1926) selbst, der sein Werk in den vergangenen Tagen mit dem Dirigenten Matthias Pintscher und dem Orchester erarbeitet hatte,  ein paar interessante Erläuterungen zu seiner Komposition machte, wie zum Beispiel,  dass er die sieben «Spiegel» in den Sechzigerjahren ohne Orchester oder Auftrag schrieb – und konnte so entsprechend aus dem Vollen schöpfen, ohne Rücksicht auf Praktikabilität., konzipiert als eine Art «Welttheater» über die «Gattung ‹Mensch›». Früher waren schon einzelne „Spiegel“ uraufgeführt worden, in Metropolen wie Warschau, Stockholm, München usw. Die Uraufführung des ganzen, siebenteiligen Zyklus erfolgte dann am 9.Oktober.1972 im Opernhaus Graz / Österreich durch das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter seiner eigenen Leitung. Heute Abend fände jetzt die schweizerische Uraufführung des gesamten Zyklus statt. «Die Konzertmeister haben nichts zu Konzertmeistern», sagte der Komponist, deshalb sitze dieser heute nicht, wie üblich, in der ersten Reihe, nah beim Dirigenten, sondern in der hintersten Reihe links. Weiter erzählte Cerha, er habe gestern im Museum Rosengart in Luzern ein Bild von Paul Klee gesehen mit einem siebenarmigen, jüdischen Leuchter und habe sofort eine Art Seelenverwandtschaft empfunden. So sei auch seine Musik frei gezeichnete Ab­straktion, den bekannten Malern (z.B. Gerhard Richter, Mark Rothko usw.) jener Epoche nachempfunden

Eigene Biografie prägte wohl unbewusst den „Spiegel“ Zyklus

Aufgrund seiner eigenen Biografie, seien wahrscheinlich unbewusst auch Kriegserlebnisse ins Werk geflossen. Cerha, bekennender Antifaschist,  wurde 1943 als 17jähriger von der Wehrmacht zwangsrekrutiert, erlebte die Schrecken des Krieges an zwei verschiedenen Fronten und desertierte zweimal.

Nach diesen kurzen Erklärungen überliess Cerha den Musikern die Bühne und setzte sich ins Publikum.

Im Vergleich zum Konzert vom Vortag mit dem Asian Youth Orchestra mit 115 Musikern, standen für dieses Konzert noch mehr, nämlich gleich 135 Musiker des Lucerne Festival Academy Orchestra auf der Bühne des nicht ganz vollbesetzten Konzertsaales des KKL in Luzern.

Jeder Satz (Spiegel) beruft sich auf den Vorhergehenden

Dirigent Matthias Pintscher leitete das Orchester der Lucerne Festival Academy  Bild Patrick Hürlimann Lucerne Festival - 400x260
Dirigent Matthias Pintscher leitete das Orchester der Lucerne Festival Academy Bild Patrick Hürlimann Lucerne Festival - 400x260

Laut Werksbeschreibung beruft sich jeder Satz auf den voraus gegangenen, was aber kaum herauszuhören ist. Einzig, der siebte (letzte) Spiegel, nimmt eine Art Motiv des ersten wieder auf. Matthias Pintscher, selbst auch ein bekannter Komponist, übernahm souverän das Zepter. Schon die ersten Töne liessen erahnen, dass uns da ganz aussergewöhnliche Klänge erwarteten. Da war nirgendwo auch nur der Hauch eines Leitthemas, fast nichts Kollektives, der Komponist lässt jedes einzelne Instrument eigenständig agieren, will so jedem Musiker einen Teil Eigenverantwortung übertragen. Das Resultat sind skurrile sphärische Klangwelten, aus denen man tatsächlich jedes einzelne Instrument heraushört. Manchmal ein fast kakophonisches Chaos, das trotzdem irgendeine Ordnung hat. Die ist aber nur schwer zu ergründen, zu wirr sind die Sequenzen, aber doch mit einer ganz eigenartigen Schönheit. Man muss es ja nicht entwirren um zu begreifen, sondern gut zuhören und verstehen.

Satz für Satz führt der Komponist den Zuhörer in die Irre, lockt ihn auf eine Fährte, die es gar nicht gibt. Da trillert mal brillierend eine Querflöte, die abrupt von einer furzenden Tuba unterbrochen wird, die wiederum von feinen Harfenglissandi des Feldes verwiesen wird, sich aber wenig später resolut wieder zurückmeldet, nachdem die Streicher noch ein paar Hummelflug – ähnliche Sequenzen eingefügt hatten. Spiegel III beinhaltet auch sehr kräftige Schlagwerkpassagen  (insgesamt sind zwölf Schlagzeuger im Orchester), die die Ohren doch recht strapazieren. Einige male beim Tutti, nimmt das Klanggemälde fast mahlersche Dimensionen an.

Ungewöhnlich auch, beim vierten Spiegel, die Synthesizer-Töne die markante Blechbläser-Fanfaren kontrapunktierten und in einer Klangorgie aufbrachen.

Im Vergleich zum „Spiegel“ war Arnold Schönberg in seinen Kompositionen fast „harmoniesüchtig“. Bei Cerha erwartet Dich das Unerwartete und auch dies überrascht noch.

Dem Auditorium gefielen die ungewöhnlichen Töne, auch, weil sie in unnachahmlicher Art vom Orchester der Lucerne Festival Academy interpretiert wurden. Das bestätigt auch wieder einmal mehr, welch zentrale Position der Academy als Plattform für die Moderne zukommt. Derr Applaus war riesig und steigerte sich zu einer „Standing Ovation“, zu der Matthias Pintscher den 91 jährigen Komponisten nochmals auf die Bühne bat,  um seinen Sonderapplaus abzuholen.

Text: www.leonardwuest.ch Fotos: www.lucernefestival.ch

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Wir freuen uns, neu bei uns zu begrüssen: ANNA RYBINSKI PIANISTIN, FREIE KOLUMNISTIN

 

Anna Rybinski

Anna Rybinski verbrachte ihre Jugend in Ungarn, wo sie auch die Ausbildung zur Musikerin absolvierte. Nach der  Übersiedlung in die Schweiz arbeitete sie als Musikpädagogin und organisierte Kinderkonzerte.

Anna Rybinski, bei einem Konzert in Luzern 2012

Sie schreibt Texte für  Konzertprogramme, Artikel zum Thema Kultur, Kurzgeschichten, Satiren und Krimis, die in Anthologien erschienen sind.

Anna Rybinski bei einer Lesung in Zürich 2014

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