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Luzerner Sinfonieorchester – Dvořák-Fest mit Augustin Hadelich, 15. Februar 2017, besucht von Léonard Wüst

LSO luzerner Sinfonieorchester (c)Christian FlierlBesetzung und Programm:

Luzerner Sinfonieorchester

James Gaffigan, Leitung

Augustin Hadelich, Violine

 

Antonín Dvořák (1841 – 1904)
«Die Waldtaube», Sinfonische Dichtung op. 110
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 «Prager»
Antonín Dvořák
Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53
Antonín Dvořák
«Die Mittagshexe», Sinfonische Dichtung op. 108

Rezension:

Antonin DvořákGlücklicherweise musste Antonin Dvořák nicht die Metzgerei/Gaststätte seiner Eltern übernehmen, sonst würde es diese ganz spezielle Musik wahrscheinlich gar nicht geben, obwohl der Vater in späteren Jahren den Lebensunterhalt als Zitherspieler verdiente und auch zwei von dessen Brüdern Berufsmusiker waren, der eine Trompeter, der andere Violinist. Mit sechs Jahren ging der kleine Antonin in die Schule von Nelahozeves (Mühlhausen) und bekam dort von seinem Lehrer, Joseph Spitz, zum ersten Mal Geigenunterricht. Er absolvierte später einige Lehr – und Wanderjahre, auch als Strassenmusiker, bevor er ab seinem 16. Lebensjahr in der böhmischen Hauptstadt Prag lebte, wo er u.a. im Opernorchester als erster Bratschist tätig war. Dvořák  war als Komponist durchaus selbstbewusst, niemals aber abgehoben, gar überheblich. Er wollte instinktiv eine eigenständige „tschechische Musik“ kreieren, ging dazu in der Strukturierung seiner Werke teilweise auch neue Wege, rückte etwas von der Romantik eines Brahms oder Schubert ab und orientierte sich mehr an der Volksmusik seines Vaterlandes, baute immer wieder auf Motive aus denselben auf, wie das auch Bedřich Smetana zu tun pflegte.

Ein typisches Beispiel dafür zur Konzerteröffnung war «Die Waldtaube», eine seiner sinfonischen Dichtungen, ebenso die Konzert abschliessende Komposition «Die Mittagshexe».

Passend ins Konzert auch das zweite Werk des ersten Konzertteils, die Sinfonie in D-Dur KV 504, auch „Prager Sinfonie“ genannt, von Wolfgang Amadeus Mozart, komponiert im Jahr 1786. Einige Motive der „Prager“ verwendete Mozart auch in der „Zauberflöte“.

Der zweite Konzertteil war dann ausschliesslich Dvořáks Werken vorbehalten

Geleitet von Dirigent James Gaffigan betrat der Solist des Abend, Augustin Hadelich die Bühne für das Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53.

Dvořák widmete dieses dem damaligen Star – Geiger Joseph Joachim, einem engen Freund und Berater Johannes Brahms und sandte ihm auch die Partitur zur Beurteilung zu. Joachim hatte sehr umfassende Änderungswünsche, die der Komponist alle umsetzte („nicht einen einzigen Takt habe ich behalten“). Auf die Zusendung der Neufassung reagierte Joachim über zwei Jahre nicht und er spielte das ihm gewidmete Werk, nach heutigem Wissensstand, sein Leben lang nie konzertant.

Augustin Hadelich., Solist ViolineDer Solist klangzauberte Töne aus andern Sphären in den Raum, entrückt, dicht, dennoch klar, aufbauend auf einer, nicht nur technisch, optimalen Ausbildungsgrundlage und ausserordentlichem Können, kombiniert mit viel Einfühlungsvermögen und, wie mir schien, einem ausgeprägten Flair für das Slawische. Alles kongenial unterstützt von einem, wie immer, engagierten, gutgelaunten Orchester, souverän geleitet von James Gaffigan. Das Publikum im sehr gut besetzten Konzertsaal feierte den Solisten mit frenetischem, langanhaltendem Applaus und liess nicht locker, bis zur Gewährung einer Zugabe.

Mit dieser, der Caprice Nr. 21 von Niccolò Paganini, krönte der gefeierte Solist seine Weltklassedemonstration.

Das wars aber noch nicht, setzte doch das LSO zum Abschluss dieses grandiosen Konzertabends mit «Die Mittagshexe» auch noch ein starkes Ausrufezeichen. Das Auditorium würdigte die Protagonisten denn auch nochmals mit einer wahren, fast nicht enden wollenden Applauskaskade.

Nachtrag zum Solisten:

Hadelich (*4. April 1984) erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen (u.a. Grammy Award „Best Classical Instrumental Solo“ für die Aufnahme von Henri Dutilleux Violinkonzert mit dem Seattle Symphony Orchestra, 2016).

Das Violinstudium begann Hadelich zunächst am Instituto Mascagni in Livorno und dann an der New Yorker Juilliard School bei Joel Smirnoff.

Erstaunlich auch der unglaubliche Wille des jungen Künstlers, erlitt er dich In seiner Jugend bei einem Brand schwere Verletzungen, Näheres über diesen Link:

www.sueddeutsche.de/kultur/portraet-der-geiger-der-durchs-feuer-ging-1.2567778

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos: sinfonieorchester.ch/home und

www.augustin-hadelich.com/

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Im Rahmen des Musikfestivals Szenenwechsel 2017, Lars Møller und Big Band der Hochschule Luzern, 5. Februar 2017, besucht von Léonard Wüst

Big Band der Hochschule LuzernBesetzung und Programm:

Big Band der Hochschule Luzern
Lars Møller Saxofon, Komposition, Arrangement

Rezension:

Lars Møller wurde für seine Big Band-Kompositionen verschiedentlich mit hohen Auszeichnungen geehrt. Unter vielen anderen auch für seine viel beachtete Komposition «ReWrite of Spring», eine Hommage an Strawinskys Meisterwerk «Le sacre du printemps».
Das Konzert  enthielt nebst dem erwähnten Werk auch weitere Kompositionen aus Lars Møllers Hand.

So ein Konzert ist natürlich auch eine ganz spezielle, wertvolle Erfahrung für die jungen Musiker. Ein Auftritt unter Leitung eines so renommierten Musikers, Dirigenten und Komponisten, ein Meilenstein in der Ausbildung zum Profimusiker. Ein Konzert mit Musik fernab des gängigen Big Band Repertoires, mit ungewohnten, avantgardistischen Klängen, sphärisch dicht, nahe beim Free Jazz. Lobenswerter Weise liess Møller den jungen Musikern genügend Raum, sodass fast alle ein Solo darbieten konnten. Bei diesen blitzte schon ein erstaunliches Können und eine grosse Selbstsicherheit auf. Unaufgeregt, fast schon routiniert performten die Musikstudentinnen im Luzerner Saal, vor dem zahlreich erschienenen, fachkundigen Publikum eher gesetzteren Alters. Aufgrund der Biografie des Leaders eher Saxophon lastig, was aber den Genuss keineswegs trübte, zumal Møller auch mal selbst mitspielte und mit seiner Spielfreude seine Mitmusiker anspornte und mitriss.

Der erste Konzertteil brachte diverse Eigenkompositionen des Dänen, dem „Folk Song Nr. 1“ .mit einer explosiven Sax Improvisation von Mirjam Scherrer, folgte „Marit`s Dream“ mit dem feinfühligen Trompetensolo von Martin Borner, ergänzt durch den impulsiven Ergänzungspart von Marius Meier am Kontrabass. Brillante Akzente setzte darauf der Tenorsaxophonist Andri Schärli, unterstützt von einem Trompetenduett als kongenialer Untermalung, bevor der Meister in „Noon Skys“ das Zepter, respektive das Saxophon selber übernahm und Höhepunkte setzte mit seinem unermesslichen Improvisationskönnen. Dann konnte auch noch Moritz Anthes mit seiner Posaune einen Glanzpunkt setzen, bevor eine wohlverdiente Pause anstand. Nach diesem kurzen Unterbruch entführte Møller in sein dreisätziges Meisterwerk „Rewrite Of Spring“, damit noch einen Schritt weiter in eine andere Welt, die immer auch beeinflusst ist durch seine Aufenthalte in Indien und seiner Liebe zur klassischen indischen Musik.

Lars Møller Saxofon, Komposition, Arrangement c Hreinn GudlaugssonSo fliessen auch eher ungewohnte Klänge in diese Hommage an Strawinsky, ähnlich, wie das früher u.a. bei den „Beatles“ war. Auch hier bot Møller den Jungspunden reichlich Gelegenheiten zur Demonstration deren solistischen Könnens, genutzt u.a. vom Altsaxophonisten Benjamin Knecht im Verbund mit dem Schlagzeugsolo von Lukas Blattner. Den Mittelsatz nutzte der Chef für ein fulminantes Solo der absoluten Weltklasse. Im Schlusssatz, geprägt vom souverän satten Bläsersatz, zeigte Djordje Kujundzic auf dem Tenorsaxophon, was man auf diesem alles machen kann, bevor sich Florian Respondek mit einem funk- rockigen Solo auf der Gitarre emanzipierte. Ein äusserst anspruchsvolles Programm, von den Protagonisten perfekt dargebracht, mit begeistertem Applaus vom Publikum belohnt. Als Dank gewährten die Musiker noch eine kurze, rassige Zugabe, bevor dann definitiv Schluss war. Fazit: Ein perfekter Abschluss der Konzertreihe Szenenwechsel 2017 der HSLU

«Strawinsky und der Jazz»Text: www.leonardwuest.ch

Fotos: www.hslu.ch

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Musikfestival Szenenwechsel 2017 der HSLU, Sinfoniekonzert – Mahlers und Mozarts Variationenlust in Dur und Moll, KKL Luzern, 1. Februar 2017, besucht von Léonard Wüst

LSO Luzerner Sinfonieorchester (c)Christian FlierlBesetzung und Programm:

Wolfgang Amadé Mozart (1756 – 1791)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216

Gustav Mahler (1860 – 1911)
Sinfonie Nr. 1 D-Dur

Junge Philharmonie Zentralschweiz
Luzerner Sinfonieorchester LSO
Isabelle van Keulen, Violine
Dmitry Liss, Leitung

Rezension:

Wenn die Jungen zusammen mit den Etablierten konzertieren, staunt man, wie technisch reif und ausdrucksstark der Nachswuchs aus den Reihen der HSLU Sektion Musik schon ist. Eine besonders interessante Konstellation dieses Jahr, dass die Solistin an der Violine, Isabelle van Keulen (*1966), Dozentin an der HSLU ist, also zusammen mit einigen ihrer Schützlingen auf der Bühne stand. Dass sich mit Dmitry Liss ein routinierter russischer Dirigent dazu gesellte, versprach schon einiges im Voraus.

Dirigent Dmitry Liss c Frank PerryDmitri Liss leitet mit dem Ural Philharmonic Orchestra eines der führenden russischen Orchester. Der 1960 geborene Vertreter der Moskauer Dirigentenschule und Absolvent des Moskauer Konservatoriums begann seine Laufbahn als Assistent von Dmitry Kitayenko beim Moscow Philharmonic Orchestra. Über das zuerst interpretierte Violinkonzert bemerkte der Mozart Biograf Alfred Einstein (1880 – 1952): Wenn es ein Wunder in Mozarts Schaffen gibt, so ist es die Entstehung dieses Konzertes. Etwas ungewohnt für Mozart, dass kurz nach dem intensiven Streicherbeginn eine Sequenz mit den Hörnern eingefügt ist und die erstmalig grosszügige Raumlassung für die Violine als Soloinstrument, wie er das bei seinen späteren, ausgereifteren Klavierkonzerten systematisch anwendet. Auch ist der erste Satz mit 226 Takten überaus lang. als das bis anhin Gewohnte. Mozart schrieb am 23. Oktober 1777 seinem Vater aus dem Augsburger Dominikanerkloster Heilig Kreuz u.a. Auf die Nacht beim Souper spielte ich das Strassburger Concert; es ging wie Öl, alles lobte den schönen, reinen Ton. So einen schönen, reinen Klang entlockte auch Isabelle van Keulen ihrer Violine.

Solistin Isabelle van Keulen c  Marco Borggreve Die Solistin ist Mozart auch dadurch verbunden, dass sie einen Teil ihres Studiums am Salzburger Mozarteum absolvierte. Auffällig oft korrespondierte sie durch Augen und Gesten mit den jungen Musikern des gemischten Orchesters, lobte und munterte sie so auf.

Für die Mahler Sinfonie bediente sich der Dirigent des Taktstockes, vielleicht hatte er gewisse Ungenauigkeiten bemerkt und hoffte, dies mittels Akzentuieren mit dem Stock eliminieren zu können. Uns Zuhörern jedenfalls, war nichts aufgefallen, erhielten doch die Protagonisten für ihre Mozartinterpretation langanhaltenden, kräftigen Applaus, bevor man sie in die Pause entliess.

Geschickt baute Liss die Spannung auf, lotete die Dramatik in Mahlers Komposition genüsslich aus, führte seine Mitmusiker souverän, präzis durch das Werk, agierte jetzt beim Dirigat auch vermehrt mit Gesten und Körpereinsatz. Erstaunlich, dass dieses Monumalwerk in seiner Urfassung bei Publikum und Kritikern eher auf Ablehnung stiess, selbst die überarbeiteten Fassungen hatten einige Jahre später keinen leichten Stand, Diese Sinfonie (vom Komponisten ursprünglich „Titan“ betitelt), die heute als ein Meilenstein der Musikgeschichte gilt, musste sich ihren Weg dorthin wahrlich verdienen, wirkt aber auch heute noch, mit ihren Brüchen, der Doppelbödigkeit  aufwühlend verwirrend. Dass sie aber zu Recht dort steht, demonstrierten die vereinten Luzerner eindrücklich. Alle Sinfonien Mahlers sind „Finalsinfonien“, stellte schon Paul Bekker, einer der einflussreichsten Musikkritiker im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts fest. Dennoch klingt der schliessende D-Dur-Jubel im Verbund mit der tragischen Geschichte, welche dieses Werk mit rein musikalischen Mitteln erzählt, nicht etwa erlösend, sondern fast schmerzlich. Deshalb auch meinte der Philosoph Theodor W. Adorno: Mahler war ein schlechter Jasager.

Junge Philharmonie ZentralschweizDas Publikum war ob dieser grandiosen Interpretation begeistert und feierte die Protagonisten mit stürmischem, langanhaltendem Applaus und sogar einigen Bravorufen.

Zusammengefasst:

Ein bezaubernd, luftig leichter Mozart zum Auftakt  wurde im zweiten Teil kontrapunktiert mit einem epochal, wuchtig dramatischen Mahler.

 

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos: sinfonieorchester.ch/home und

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Luzerner Sinfonieorchester, Pinchas Steinberg, Leitung, Jana Boušková, Harfe, KKL Luzern, 19. Januar 2017, besucht von Léonard Wüst

Pinchas Steinberg, LeitungBesetzung und Programm:

Luzerner Sinfonieorchester

Pinchas Steinberg, Leitung

Jana Boušková, Harfe

Dmitri Kabalewski (1904 – 1987)
Ouvertüre zur Oper «Colas Breugnon» op. 24
–
Reinhold Glière (1875 – 1956)
Konzert für Harfe und Orchester op. 74
–
Peter Tschaikowsky (1840 – 1893)
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 «Pathétique»

 

Rezension:

Bei den Konzerten des Luzerner Sinfonieorchesters wird das Publikum nicht mittels aufgezeichner Ansage darauf aufmerksam gemacht, die Mobiltelefone auszuschalten, sondern jeweils von einem der Orchestermitglieder, an diesem Abend war das Florian Abächerli, der stellvertretende Solohornist. Zum Auftakt gab’s die schmissig, rassige Ouvertüre aus der Oper “Colas Breugnon“ von Dmitri Kabalewsi, gefolgt vom Konzert für Harfe und Orchester von Reinhold Glière. Beide Komponisten wurden mehrfach ausgezeichnet mit dem „Stalinpreis“ sowie anderen staatlichen Preisen. Da die Harfe, obwohl ein königliches Instrument (König David spielte dieses Instrument), Lautstärke mässig, gegen das voluminöse Orchester leider nicht ankam, waren die Glissandi und Läufe der Solistin fast nur zu erahnen und auch nur zu sehen. Auffallend das stete Betätigen der diversen Pedale, die man sonst, wenn die Harfe „nur“ Bestandteil eines Orchesters ist, überhaupt nicht sieht. Trotzdem ernteten die Protagonisten einen langanhaltenden Applaus des gutgelaunten Publikums im fast ausverkauften Konzertsaal.

Jana Boušková, Solistin an der Harfe

 

Dies animierte die Solistin zu einer Zugabe, die unterstrich, welch ausserordentliche Harfenistin die gebürtige Tschechoslowakin (*1970) ist. Was wie eine Improvisation anfing, mündete in „Die Moldau“ aus Bedřich Smetanas „Ma Vlast“, der heimlichen Nationalhymne der Tschechen. Dafür erntete sie erneut grossen Applaus des sichtlich beeindruckten Publikums, das sie nochmals auf die Bühne zurück applaudierte. Es folgte als zweite Zugabe noch das  Preludium in C Major von Sergei Prokofiev bevor man sich in die Pause bagab.

Im zweiten Teil mit Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 ein optimales Werk, um die Stärken des Orchesters auszuloten, was Pinchas Steinberg (eher der Bewahrer, denn ein Erneuerer) bei seinem Debut am Pult des LSO  geschickt machte. Je nach Situation sanft, dann wieder energisch, mal beruhigend, auch mal gestenreich fordernd geleitete er das Orchester durch die anspruchsvolle Partitur, die selbst eine kurze Sequenz im 5/4 Takt beinhaltet. Eine Taktart, die wir sonst nur von Paul Desmonds „Take five“ kennen, die aber schon 150 Jahre früher häufig in der russischen Volksmusik verwendet wurde.

Luzerner Sinfonieorchester, Bild Christian Flierl

 

Ungewöhnlich auch der Schluss des Werks, das nicht furios und Forte endet, sondern in einem „harmlosen“ h-Moll-Akkord der tiefen Streicher, was, falls man die Sinfonie nicht kennt, durchaus irritieren kann. Das Auditorium feierte, trotz der genannten Unzulänglichkeit beim Harfenkonzert, sein Hausorchester mit grossem, kräftigen Applaus.

Trailer von Jana Boušková

www.ceskatelevize.cz/porady/1095218055-terra-musica/216542151000009/video/507484

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos: sinfonieorchester.ch/home

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