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Gesundheit

Projekt „Fit in Gesundheitsfragen“ Der Krebsinformationsdienst und das Life-Science Lab des Deutschen Krebsforschungszentrums machen Schule

Unterrichtsmaterialien zum Thema Krebs für die Sekundarstufen i und II. Mit dem Projekt Fit in Gesudheitsfrgen soll die Gesundheitskompetenz von Schülerinnen und Schülern gestärkt werden.Projekt „Fit in Gesundheitsfragen“: Der Krebsinformationsdienst und das Life-Science Lab des Deutschen Krebsforschungszentrums machen Schule 

Krebs ist eine Volkskrankheit. Die Erkrankungszahlen steigen und es gibt kaum eine Familie, die nicht davon betroffen ist. Daher ist Krebs auch für Schülerinnen und Schüler ein Thema. Aber was wissen sie wirklich über diese Krankheit? Wissen Jugendliche, wie sie ihr persönliches Krebsrisiko senken können? Um die Gesundheitskompetenz der Kinder und Jugendlichen zu stärken, haben der Krebsinformationsdienst und das Life Science Lab des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Unterrichtsmaterialien zum Thema Krebs erstellt und bieten Lehrerfortbildungen 

Jeder Zweite in Deutschland wird im Laufe seines Lebens selbst an Krebs erkranken, so dass fast jeder mit Erkrankungen im persönlichen Umfeld konfrontiert ist. Das betrifft auch Kinder und Jugendliche. Aktuell ist das Wissen über Krebs bei Schülerinnen und Schülern eher gering und die Erkrankung spielt im Unterricht eine untergeordnete Rolle. „Dies möchten wir ändern, denn Kenntnisse über Krebs, wie auch über die Möglichkeiten, sich bestmöglich zu schützen, gehen uns alle an“, so Dr. med. Susanne Weg-Remers, die Leiterin des Krebsinformationsdienstes am Deutschen Krebsforschungszentrum.

Vorbeugung, Entstehung und Behandlung von Krebs sind die großen krankheitsspezifischen Themenfelder. Diese werden ergänzt um gesellschaftlich ausgerichtete Inhalte, die sich mit dem Begriffspaar Krankheit und Gesundheit auseinandersetzen, das deutsche Gesundheitssystem erklären sowie beim Finden und Bewerten von Gesundheitsinformationen unterstützen. Die Materialien sind als Baukastensystem konzipiert, orientieren sich an den Lehrplänen und richten sich an die Sekundarstufen I und II aller allgemeinbildendender Schulen. Die notwendige didaktische Kompetenz bringen zwei naturwissenschaftlich orientierte Lehreinnen ein, die eigens für das Projekt eingestellt wurden. Neben Klassikern wie Arbeits- und Faktenblättern werden auch innovative, digitale Formate entwickelt. „Die technischen und digitalen Voraussetzungen in den Schulen sind zurzeit noch sehr unterschiedlich. Daher ist es uns wichtig, ansprechendes Material für die gesamte Bandbreite zur Verfügung zu stellen.“

 Einige Lehrerfortbildungen wurden bereits erfolgreich durchgeführt. Neben Referaten von Wissenschaftlern vom DKFZ und vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zu aktuellen Forschungsergebnissen stellen die Projekt-Mitarbeiterinnen ihre Unterrichtsmaterialien vor. Die Rückmeldung der Lehrkräfte war durchweg positiv, Thema wie Unterrichtsmaterialien stießen auf großes Interesse. Als Folge der COVID-19-Pandemie werden die meisten Veranstaltungen in diesem Jahr voraussichtlich online stattfinden. Das hat für die Lehrkräfte aber auch Vorteile, Zeit für die Anreise und tagesfüllende Präsenzprogramme entfallen. Weg-Remers: „Wir setzen auf gekürzte Online-Formate, die auch kurzfristig und bequem von zu Hause aus besucht werden können.“ 

Alle Informationen rund um das Projekt, Unterrichtsmaterialien zum Download und Fortbildungstermine finden Interessierte unter: https://www.dkfz.de/de/fit-in-gesundheitsfragen/index.php. Ein Newsletter ist in Planung, Anmeldung ist ab sofort möglich  unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Prof. Dr. Stefan Kluge  Fotograf: Ronald Frommann

Neue Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von Patienten mit COVID-19 vorgestellt

Prof. Dr. Stefan Kluge  Fotograf: Ronald Frommann
Prof. Dr. Stefan Kluge Fotograf: Ronald Frommann

Wie sieht die bestmögliche intensivmedizinische Therapie von Patienten mit
COVID-19 aus? Die Behandlung der neuartigen Lungenkrankheit führt
beispielsweise zu Änderungen in der Beatmungstherapie, der
Medikamentenversorgung oder der Thromboseprophylaxe. Dazu haben heute
führende medizinische Fachgesellschaften aktualisierte Empfehlungen
publiziert, die jedem Mediziner bei der zielgerichteten Behandlung
betroffener Patienten helfen.

„Diese neue Leitlinie findet einen breiten Konsens unter den beteiligten
Experten sowie medizinischen Vereinigungen und gibt damit behandelnden
Ärzten mehr Sicherheit bei der Arbeit“, unterstreichen die Präsidenten der
beiden federführenden Fachgesellschaften, Professor Uwe Janssens von der
Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
(DIVI) sowie Professor Stefan John von der Deutschen Gesellschaft für
Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN).

Unter dem Titel „Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von
Patienten mit COVID-19“ soll die bei der Arbeitsgemeinschaft der
Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) publizierte
S1-Leitlinie dazu beitragen, die vielen neuen Fragen zur Behandlung von
COVID-19-Patienten zu beantworten. Im Schwerpunkt geht es um die
Diagnostik, die Unterbringung und Hygienemaßnahmen sowie geeignete
Maßnahmen bei hochgradigem Sauerstoffmangel im Blut, beim
Kreislaufstillstand und einhergehender Herz-Lungen-Wiederbelebung. Gezielt
beleuchtet wird auch die Thromboseprophylaxe durch entsprechende
Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung. Auch für die medikamentöse
Therapie an sich werden Empfehlungen ausgesprochen. „Die invasive Beatmung
und wiederholte Bauchlagerung sind wichtige Elemente in der Behandlung von
COVID-19 Patienten mit schwerem Sauerstoffmangel im Blut. Prozeduren, die
zur Aerosolbildung führen könnten, sollten – falls nötig – mit äußerster
Sorgfalt und Vorbereitung durchgeführt werden“, sagt der Erstautor und
Intensivmediziner Professor Stefan Kluge, Mitglied des DIVI-Präsidiums und
Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-
Eppendorf.

Patientenwille muss erkennbar sein – Behandlung nur durch
multidisziplinäres Team

Darüber hinaus gehen die Wissenschaftler im Rahmen der Leitlinie auch noch
einmal auf die ethischen Gesichtspunkte einer intensivmedizinischen
Behandlung ein, die immer zwei Voraussetzungen erfüllen muss: Zum einen
müssen die behandelnden Ärzte dafür eine medizinische Indikation stellen,
zudem muss die Behandlung auch ganz klar dem Patientenwillen entsprechen.
„Alle intensivmedizinisch relevanten Fachgesellschaften haben sich an der
neuen Leitlinie beteiligt und geben Empfehlungen nach dem neuesten Stand
der Wissenschaft weiter“, betont Co-Autor Professor Gernot Marx, Präsident
elect der DIVI sowie Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und
Intermediate Care des Aachener Universitätsklinikums. „Wir raten auch
dazu, dass die Behandlungen immer durch ein multidisziplinäres Team
erfolgen sollten, zu dem in jedem Fall Intensivmediziner, Pflegekräfte,
Infektiologen und Krankenhaushygieniker gehören.“

Zehn Institutionen und Fachgesellschaften erarbeiten neue Empfehlungen

An der Erstellung und Überarbeitung der Leitlinie haben die folgenden
Institutionen mitgewirkt: die Deutsche Gesellschaft für Internistische
Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), die Deutsche
Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI),
die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die
Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI),
die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI), die Deutsche
Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM), die Gesellschaft für
Thrombose und Hämostaseforschung (GTH), die Deutsche Gesellschaft für
Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutsche Rat für Wiederbelebung
(German Resuscitation Council, GRC) sowie das ARDS-Netzwerk Deutschland.
AWMF-Leitlinien werden in der Regel im Abstand einiger Jahre überarbeitet
– abhängig vom Themenkomplex. „Bei den zahleichen neuen wissenschaftlichen
Herausforderungen rund um COVID-19 gehen wir aber davon aus, dass unsere
Leitlinie auch schon in einigen Monaten weiter ergänzt werden könnte.
Wissenschaftlich wollen wir immer den neuesten Stand abbilden, um die
bestmögliche Behandlung zu gewährleisten“, blickt Pneumologe Stefan Kluge
in die Zukunft.

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Nachsorge-App unterstützt Krebspatienten dabei aktiv zu bleiben

Viele Krebspatienten sind wegen Corona verunsichert und vermeiden den
Besuch von Fitnessstudios oder Sportgruppen. Die Nachsorge-App, die vom
Onkologischen Schwerpunkt Stuttgart und vom Krebsverband Baden-Württemberg
entwickelt wurde, unterstützt Patienten neben der Organisation von
Arztterminen sowie nützlichen Adressen und Informationen zusätzlich mit
einem Bewegungsprogramm. So können Betroffene auch von Zuhause aus aktiv
bleiben. Außerdem neu: die App kann auch von Patienten mit Darmkrebs- oder
Prostata-Diagnose genutzt werden.

Gemeinsame Pressemitteilung des NCT Heidelberg, des Krebsverbandes Baden-
Württemberg e.V. und des Onkologischen Schwerpunktes Stuttgart

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine
gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des
Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Deutschen Krebshilfe
(DKH).

"Bewegung und Sport sind während und nach einer Krebserkrankung die beste
begleitende Therapie", sagt Joachim Wiskemann, Leiter der Arbeitsgruppe
Onkologische Sport- und Bewegungstherapie am Nationalen Centrum für
Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und Universitätsklinikum Heidelberg
(UKHD), wo das Bewegungsprogramm für die Nachsorge-App entwickelt wurde.
Mit Bewegung und Sport könne beispielsweise das Risiko einer erneuten
Erkrankung gesenkt werden, das Fatigue-Syndrom der anhaltenden Müdigkeit
werde wesentlich verbessert oder Probleme mit dem Lymphsystem würden
abgemildert. "Das sind alles Faktoren, die sich auf die Lebensqualität der
Krebspatienten auswirken und darauf, wie schnell sie nach der Erkrankung
wieder arbeiten können", sagt Wiskemann. Die App soll den ersten Kontakt
zur Bewegung erleichtern. Wenn intensivere Beratung oder persönliche
Betreuung notwendig sind, können sich die Betroffenen jederzeit an das
Netzwerk OnkoAktiv (www.netzwerk-onkoativ.de) oder an eine der 14
Krebsberatungsstellen in Baden-Württemberg wenden.

Die vom Onkologischen Schwerpunkt Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem
Krebsverband Baden-Württemberg nun erweiterte Nachsorge-App unterstützt
Krebspatienten nicht nur beim Sport. Sie hilft auch, Termine zu
organisieren und wichtige Informationen an einem Ort zu bündeln. In der
App ist der individuell empfohlene Nachsorge-Rhythmus hinterlegt. Diesem
können weitere eigene Arzttermine hinzugefügt werden. Ein individuell zu
verwaltender Medikamentenplan erinnert Patienten an die Einnahme. Auch
Arztberichte und Befunde können in der App hinterlegt und direkt in eine
persönliche Patientenakte integriert werden. Darüber beinhaltet die
Anwendung wichtige Informationen zur Nachsorge sowie für Krebspatienten
relevante aktuelle Veranstaltungshinweise und zentrale Kontaktadressen in
Baden-Württemberg. Eigene Adressen können ebenfalls hinzugefügt werden.
Die App funktioniert offline. Es werden keine Daten ohne eine aktive
Einwilligung der Nutzer an den Server übermittelt.

"Wir freuen uns sehr, dass diese tolle Anwendung jetzt einem größeren
Kreis von Krebspatienten zur Verfügung steht", sagt Friedhelm Brinkmann,
Geschäftsführer des Onkologischen Schwerpunkts Stuttgart. "Neben
Brustkrebs sind Darm- und Prostatakrebs sehr häufig auftretende
Krebsarten. Alles, was den Patienten Erleichterung verschafft, ist
unterstützenswert."

Ulrika Gebhardt, Geschäftsführerin des Krebsverbands Baden-Württemberg
lobt das praktische Terminmanagement: "Unserer Erfahrung nach ist es für
Patienten beim Thema Nachsorge von großer Bedeutung zu wissen, welche
Termine nun anstehen. Und uns ist es wichtig, die Patienten auch nach der
überstandenen Erkrankung weiterhin optimal zu begleiten." Auch Gebhardt
ist begeistert vom Bewegungsprogramm: "Damit tragen wir dazu bei, die
Lebensqualität der Krebspatienten zu steigern."

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Neue S3-Leitlinie: bessere Versorgung für Betroffene mit follikulärem Lymphom

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen
Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) die
S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patient*innen mit
follikulärem Lymphom erstellt. Das follikuläre Lymphom zeichnet sich durch
ein heterogenes klinisches Erscheinungsbild aus. Ziel der neuen
S3-Leitlinie ist es, die Versorgung zu optimieren und sowohl bei der
Ersterkrankung als auch bei einem Rückfall ein qualitätsgesichertes
Therapiekonzept zu gewährleisten, das an die individuellen
Versorgungsbedarfe der Patient*innen angepasst ist.

Die neuen Leitlinienempfehlungen sehen vor, in einem frühen
Erkrankungsstadium eine Bestrahlung in Kombination mit einer
Systemtherapie durchzuführen. „Bei einer begrenzten Strahlentherapie
können Rezidive außerhalb des Bestrahlungsgebietes auftreten. Aus diesem
Grund kann eine zusätzliche Behandlung mit einer Immuntherapie in Form
einer begleitenden Antikörperbehandlung angebracht sein“, so der
Koordinator der Leitlinie, Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann vom Klinikum der
Universität München.

In einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung ist das Behandlungsziel,
krankheitsbedingte Symptome zu lindern, sowie das progressionsfreie
Überleben und das Gesamtüberleben zu verlängern. Die Wahl der Therapie
hängt stark von der Symptomatik, dem klinischen Verlauf und der Tumorlast
ab. „Bei symptomfreien Patientinnen und Patienten in fortgeschrittenen
Stadien soll ein Watch-and-Wait-Ansatz verfolgt werden, also ein
abwartendes Beobachten“, so Hiddemann. „Studien haben gezeigt, dass
Betroffene, bei denen dieser Ansatz verfolgt wird, keinen Nachteil
gegenüber einer sofortigen Einleitung einer Therapie haben.“ Patient*innen
mit hoher Tumorlast, die unter Symptomen leiden, sollen mit einer
Kombination aus Chemo- und Antikörpertherapie behandelt werden, sofern sie
keine Behandlungseinschränkungen haben. Beim Ansprechen auf diese
Therapien soll eine zweijährige Erhaltungstherapie mit einem Anti-
CD20-Antikörper durchgeführt werden.

Auch die Therapieauswahl bei einem Rezidiv richtet sich nach individuellen
Parametern, beispielsweise nach Vortherapie, Zeitpunkt des Rezidivs,
klinischer Symptomatik, Alter, Komorbidität und Patientenwunsch. „Für
viele Patientinnen und Patienten kann eine Wiederholung der Therapie mit
Antikörpern oder in Kombination mit einer Chemotherapie infrage kommen,
dabei ist es wichtig, Toxizitäten zu vermeiden“, sagt Hiddemann. Wenn die
Therapie jedoch nicht anspricht und Transplantationsverfahren nicht zur
Verfügung stehen, können auch innovative Therapieverfahren zum Einsatz
kommen. „Allerdings sollten diese Therapien unbedingt im Rahmen klinischer
Studien stattfinden, da der Stellenwert dieser Therapien zum Teil noch
nicht vollständig geklärt ist.“

Das follikuläre Lymphom gehört zu der Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome, die
eine maligne Erkrankung des Lymphsystems darstellt. Laut dem Robert Koch-
Institut erkranken in Deutschland jährlich 3.100 Patient*innen an einem
follikulären Lymphom. Frauen erkranken etwas häufiger als Männer, das
Durchschnittserkrankungsalter liegt bei 66 Jahren.

An der S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patienten mit
einem follikulären Lymphom waren insgesamt 64 ehrenamtlich arbeitende
Fachexpert*innen von 21 Fachgesellschaften und Organisationen beteiligt.
Die Leitlinie ist auf dieser Webseite abrufbar: https://www
.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/follikulaeres-lymphom/

Zudem sind die Inhalte in der kostenfreien Leitlinien-App integriert.
Android-Smartphone- und iPhone-Nutzer können die Leitlinien-App hier
herunterladen: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app/

Das Leitlinienprogramm Onkologie (OL)
Leitlinien sind systematisch entwickelte Entscheidungshilfen für
Leistungserbringer und Patient*innen zur angemessenen Vorgehensweise bei
speziellen Gesundheitsproblemen. Sie stellen ein wesentliches Instrument
zur Förderung von Qualität und Transparenz medizinischer Versorgung dar.
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen
Fachgesellschaften (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die
Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem im Februar 2008 gestarteten
Leitlinienprogramm Onkologie das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung
und Fortschreibung sowie den Einsatz wissenschaftlich begründeter und
praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen.
Mittlerweile umfasst das Leitlinienprogramm 26 S3-Leitlinien, die zu einem
großen Teil auch als laienverständliche Patientenleitlinien vorliegen.
Mehr unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/home/

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V.
Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie
e. V. besteht seit über 80 Jahren und hat heute mehr als 3.500 Mitglieder,
die in der Erforschung und Behandlung hämatologischer und onkologischer
Erkrankungen tätig sind. Mit ihrem Engagement in der Aus-, Fort- und
Weiterbildung, dem Onkopedia-Projekt, mit der Wissensdatenbank, mit der
Durchführung von Fachtagungen und Fortbildungsseminaren sowie mit ihrem
gesundheitspolitischen Engagement fördert die Fachgesellschaft die
hochwertige Versorgung von Patientinnen und Patienten im Fachgebiet. In
mehr als 30 Themen-zentrierten Arbeitskreisen engagieren sich die
Mitglieder für die Weiterentwicklung der Hämatologie und der Medizinischen
Onkologie. Informationen unter: https://www.dgho.de/

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