Zum Hauptinhalt springen

Gesundheit

KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. zum Tag der Organspende am 1. Juni

Tag der Organspende am 1. Juni

Die meisten Patienten auf der Warteliste sind chronisch nierenkrank

Von den rund 9.700 Menschen in Deutschland auf der Warteliste für eine Organspende hoffen etwa 8.000 Patienten auf eine Nierentransplantation; die Wartezeit liegt für sie im Durchschnitt bei sechs Jahren. Nur für wenige Menschen geht der Wunsch einer Nierentransplantation als Alternative zur lebenslangen Dialyse in Erfüllung: Grund hierfür ist insbesondere der Organmangel - aber auch medizinische Gründe können dagegen sprechen.

Neu-Isenburg, 27.05.2019. Im Jahr 2018 ist die Zahl der durchgeführten Nierentransplantationen endlich wieder leicht angestiegen: Gegenüber 1.921 Nierentransplantationen im Jahr 2017 wurden im vergangenen Jahr 2.291 Nierentransplantationen nach postmortaler Organspende oder Nierenlebendspende realisiert; der Anteil der KfH-Patienten an den bundesweit durchgeführten Nierentransplantationen lag bei knapp 25 Prozent, das sind 568 Patienten.

Therapie-Entscheidung treffen Patienten gemeinsam mit ihrem Arzt

„Unser Anliegen ist es, unseren Patienten die bestmögliche Behandlung in allen Stadien ihrer Erkrankung anzubieten“, betont Prof. Dr. med. Dieter Bach, Vorstandsvorsitzender des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V, Neu-Isenburg. Für Patienten, die auf ein Nierenersatzverfahren angewiesen sind, sei es wichtig zu wissen, dass es neben der Dialyse noch ein weiteres Nierenersatzverfahren gibt: die Nierentransplantation, erläutert Bach. Sollte eine Nierenersatztherapie notwendig werden, besprechen die Ärzte vor Ort in den KfH-Zentren mit ihren Patienten die verschiedenen Optionen. Die Entscheidung für oder gegen eine Nierentransplantation treffen Patienten gemeinsam mit ihrem behandelnden Nephrologen.

Neue KfH-Patientenbroschüre „Neue Niere. Neues Leben.“

Ein persönliches Gespräch mit dem Arzt kann und will die neue KfH-Patientenbroschüre „Neue Niere. Neues leben.“ nicht ersetzen, aber sie enthält vertiefende Informationen und Wissenswertes rund um die Nierentransplantation: Auf 28 Seiten finden Patienten und ihre Angehörigen u. a. Orientierung zur Entscheidung pro oder kontra Nierentransplantation, Informationen zu den notwendigen Voruntersuchungen und dem Ablauf einer Nierentransplantation sowie hilfreiche Kontaktadressen. Die Broschüre steht zum Download auf www.kfh.de/infomaterial oder kann bestellt werden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Nicht jeder Patient kommt für eine Nierentransplantation in Frage

„Eine Nierentrans計lantation ist für viele Patienten die beste Nierenersatztherapie und bietet die Chance, ein weitgehend normales Leben zu führen“, berichtet Bach. Jedoch kommt aus medizinischen Gründen nicht für jeden Patienten eine Nierentransplantation als Alternative zur lebenslangen Dialyse in Frage, da Komorbiditäten gerade im hohen Alter dagegen sprechen können. „Allein im KfH sind deshalb nur etwa 10 Prozent der Dialysepatienten transplantabel“, erklärt der Nephrologe. „Diejenigen aber, die dank der Organspende eines anderen Menschen keine lebenslange Dialyse mehr benötigen, genießen in der Regel ihr neues Leben mit der geschenkten Niere“, betont er. Deshalb sei der Tag der Organspende eine von vielen geeigneten Maßnahmen zur Förderung der Organspendebereitschaft in Deutschland.

Hintergrundinformation:

Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. steht für eine qualitativ hochwertige und integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patienten und wurde vor 50 Jahren gegründet. Ein Schwerpunkt der KfH-Arbeit liegt seitdem auf der Förderung der Organspende bzw. Nierentransplantation; 1984 gründete das KfH die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), die heute die Koordinierungsstelle für Organspende in Deutschland ist.

 

  • Aufrufe: 176
Das Innere des Physiotrucks kann sich sehen lassen. Copyright www.physiotruck.de

Unterwegs mit der rollenden Physiotherapiepraxis

Das Innere des Physiotrucks kann sich sehen lassen. Copyright www.physiotruck.de
Das Innere des Physiotrucks kann sich sehen lassen. Copyright www.physiotruck.de

Erfan Barogh hatte nach seinem Fachabitur im Bereich Wirtschaft und
Verwaltung eigentlich eine klassische Karriere im Büro vor Augen. Dann zog
es ihn in die Gesundheitsbranche. Nach entsprechender Ausbildung arbeitete
er zwei Jahre als Rettungsassistent. Ihn interessierte aber zunehmend der
weitere Weg von Patienten, im Krankenhaus, in der Reha. Deshalb studierte
er Physiotherapie an der Hochschule Fresenius in Idstein. Mit dem
Abschluss in der Tasche kam ihm eine zündende Idee und er wurde zum
Gründer: Mit seinem „physiotruck“ bringt der 30-Jährige eine gut
ausgestattete Physiotherapiepraxis zum Klienten. Das Angebot kommt gut an.

In seinem umgebauten Rettungswagen hat Barogh alles dabei, was er für die
Behandlung braucht: Eine Liege, Matten, Öle, Tapebänder, Wärme- und
Kältepackungen, einen Rotlichtstrahler – und über Musik- und Lichtanlage
kann er sogar individuellen Kundenwünschen Rechnung tragen. Das Design ist
modern, der Blick fällt auf den Laminatfußboden und die weißen Schränke.
Zum Angebot gehören neben den klassischen Maßnahmen der Physio- und
Massagetherapie auch Wärme- und Kältetherapie, Kinesiologie-Taping sowie
ein Personal Training, das Tipps und Tricks für den täglichen Sport und
eine gesunde Ernährung verrät.

„Ich möchte die Lebensqualität meiner Klienten steigern“, sagt Barogh, der
den physiotruck gemeinsam mit seiner Freundin Tamara Hanssen betreibt. Sie
ist zuständig für das Marketing, hat die Webseite (www.physiotruck.de)
gestaltet, kümmert sich um den Auftritt des kleinen Unternehmens in den
sozialen Medien. „Zurzeit buchen mich vor allem Unternehmen, die etwas für
die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun möchten. Die Menschen freuen sich,
wenn sie für eine gewisse Zeit dem Büroalltag entfliehen können, ohne
dabei einen eigenen Aufwand zu haben. Die Leute haben ja immer weniger
Zeit für sich und darunter leidet an erster Stelle die Gesundheit. Das ist
unser großes Plus – wir bringen die Physiopraxis zu ihnen“, so Barogh. Er
könne so hoffentlich auch seinen Beitrag zur Senkung der Krankenstände in
den Betrieben leisten und im Gegenzug die Arbeitsfähigkeit steigern
beziehungsweise für neue Motivation sorgen, „weil sich die Mitarbeiter von
ihrem Arbeitgeber auf diese Weise wertgeschätzt fühlen.“ Ein zweites
Standbein ist der Auftritt bei größeren Veranstaltungen - wie zum Beispiel
dem World Fitness Day in Frankfurt -, Messen, bei Workshops oder
Sportturnieren.

  • Aufrufe: 316

Tag der Organspende: Deutsche Leberstiftung warnt vor möglichem Anstieg von Lebertransplantationen

Am 1. Juni 2019 findet in Kiel auf dem Asmus-Bremer-Platz die zentrale
Veranstaltung zum bundesweiten Tag der Organspende statt. Unter dem Motto
„Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ wird gedankt, informiert und
gleichzeitig auf die Wichtigkeit einer individuellen Entscheidung in Bezug
auf die Organspende hingewiesen. Aktuelle gesetzliche Neuregelungen sowie
gesellschaftliche und politische Debatten geben dem diesjährigen
Aktionstag eine besondere Bedeutung. Die Deutsche Leberstiftung informiert
anlässlich des Tages der Organspende über die Gefahr, dass zukünftig mehr
Lebertransplantationen benötigt werden könnten.

Das regionale Motto „Kiel zeigt Herz“ verdeutlicht das große Engagement
der Landeshauptstadt für den Tag der Organspende. Um möglichst viele
Menschen bei ihrer informierten und selbstbestimmten Entscheidung beim
lebenswichtigen Thema Organspende zu unterstützen, gehören neben
Aufklärung und Information auch viele bewegende Momente zum Tagesprogramm.
„Geschenkte Lebensjahre“ ist eine dieser emotionalen Aktionen, bei der
Organempfänger auf der Bühne mit einem Schild die Dankbarkeit für die
ihnen „geschenkten“ Jahre zum Ausdruck bringen.

Egbert Trowe, stellvertretender Vorsitzender „Lebertransplantierte
Deutschland e. V.“ wird als Mitorganisator und Teilnehmer der Aktion
„Geschenkte Lebensjahre“ in Kiel für seine zusätzlichen Jahre, die er ohne
seine Lebertransplantation im Alter von 57 Jahren nicht erlebt hätte,
danken. Trowe weiß, dass eine Organtransplantation über Leben und Zukunft
entscheiden kann: Eine unerkannte Virushepatitis hatte seine Leber so
stark unumkehrbar geschädigt, dass sie ihre lebenswichtigen Funktionen
nicht mehr erfüllen konnte. „Ohne das Glück, dass im Jahr 2002 eine
Spenderleber für mich zur Verfügung stand, könnte ich am 1. Juni 2019 in
Kiel kein Plakat mit der Anzahl meiner geschenkten Lebensjahre
präsentieren – ich würde heute nicht mehr leben. Ich bin sehr dankbar für
die 17 Jahre, die ich nun, übrigens sehr gut, mit der Spenderleber lebe.
Und ich hoffe, dass der Tag der Organspende und auch zukünftige politische
Entscheidungen dabei helfen, immer mehr Menschen zu einer Entscheidung zu
bewegen, denn die ist Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“, sagt Trowe.

In der aktuellen Diskussion um eine Änderung der gesetzlichen Regelung zur
Organ- und Gewebespende stehen zwei Vorschläge: Einführung der „doppelten
Widerspruchslösung“ und „Stärkung der Entscheidungsbereitschaft“. Nach
einer ausführlichen Debatte soll es eine fraktionsoffene Abstimmung geben
– bislang ist noch keine Gesetzesänderung beschlossen. „Ganz egal welche
Variante gesetzlich verankert wird, wichtig ist, dass sich die Menschen
Gedanken machen und eine Entscheidung treffen“, betont Professor Dr.
Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung und
ergänzt für den Bereich Lebertransplantationen: „Einerseits belegen
aktuelle Studien, dass die hohen Heilungsraten bei der Hepatitis C, die
mit den seit 2014 in Deutschland zugelassenen antiviralen Medikamenten
erzielt werden, auch zu einer Reduzierung der Lebertransplantationszahlen
führen. Andererseits erwarten wir eine neue Welle von möglichen
Lebertransplantationspatienten: Rund ein Drittel der Erwachsenen in
Deutschland hat eine durch Fetteinlagerung vergrößerte Leber – und die
Zahl nimmt stetig zu. Auch bereits jedes dritte übergewichtige Kind leidet
an diesem Problem. Die Folge kann eine chronisch entzündliche Leber sein,
die zum Leberzellkrebs führen und sogar eine Lebertransplantation
erforderlich machen kann.“

Die aktuellen Zahlen zur Organ- und Gewebespende bleiben alarmierend: Rund
9.500 Menschen stehen in Deutschland auf der Warteliste für ein
Spenderorgan. Im Jahr 2018 gab es in Deutschland 955 Organspenderinnen und
Organspender. Damit diese Diskrepanz zukünftig ausgeglichen werden kann,
sind auch Verbesserungen der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der
Organspende entscheidend. „Ich freue mich darüber, dass die Deutsche
Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)
aktuell ein Positionspapier erarbeitet hat, um ärztliches Personal in
Krankenhäusern beim Thema Organspende und erweitertem
intensivmedizinischen Behandlungsbedarf zu unterstützen“, erklärt Trowe.
„So kann zukünftig an der wichtigen Schnittstelle von würdevoller
Begleitung am Lebensende und einer erweiterten Behandlung zum
bestmöglichen Schutz der Organe noch optimaler gearbeitet werden.“

Die Deutsche Leberstiftung bietet ein Informationsfaltblatt zum Thema
„Leber und Transplantation“ an. Bestellmöglichkeiten und Download auf der
Serviceseite unter https://www.deutsche-leberstiftung.de.

Deutsche Leberstiftung
Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen
und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung zu
verbessern. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung
die öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher
erkannt und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet
außerdem Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für
Ärzte und Apotheker in medizinischen Fragen. Diese Aufgaben erfüllt die
Stiftung sehr erfolgreich.
Weitere Informationen: https://www.deutsche-leberstiftung.de.

JETZT NEU: Website-Relaunch der Deutschen Leberstiftung https://www
.deutsche-leberstiftung.de – wichtige Basisinformationen, umfangreicher
Service und Presseinformationen/-bilder im neu gestalteten Online-Portal
für Betroffene und Angehörige, Fachkreise sowie Medienvertreter.

BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert
umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen,
ihre Diagnosen und Therapien – inzwischen in dritter, aktualisierter und
erweiterter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich: ISBN
978-3-89993-899-9, 16,99 Euro.
Weitere Informationen: https://www.deutsche-leberstiftung.de/Leber-Buch.

  • Aufrufe: 245

DGAUM legt Meilenstein für Betriebsärzte bei der Abrechnung von Impfungen

Als einziger Verband im Feld der Arbeitsmedizin verfügt die Deutsche
Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) nicht nur über
die ersten Selektivverträge zur Regelung von Schutzimpfungen durch
Betriebsärzte, sondern auch über ein leistungsfähiges System zur
datengestützten Abrechnung mit allen Krankenkassen. Damit legt die
Fachgesellschaft einen bedeutenden Meilenstein für die betriebsärztliche
Tätigkeit.

Arbeitswelt als Präventionssetting besser nutzen

Anlässlich der aktuellen politischen Debatte um eine Impfpflicht und das
sogenannte Masernschutzgesetz hat die DGAUM nochmals in der Öffentlichkeit
auf die Bedeutung des Arbeitsplatzes für die Durchführung von Impfungen
durch Betriebsärzte hingewiesen. Denn mit über 45 Millionen Beschäftigten
stellt die Arbeitswelt den größten Rahmen für Präventionsmaßnahmen dar.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte wegen bestehender Impflücken
und schlechter Impfquoten neben einer geplanten Masernimpfpflicht für
Kita- und Schulkinder ebenfalls eine Impfpflicht für Erzieher, Lehrer und
Beschäftigte im Gesundheitswesen in die öffentliche Diskussion
eingebracht. Unabhängig davon, ob man für eine Impfpflicht ist oder nicht,
können Beschäftigte sich am Arbeitsplatz vom Betriebsarzt impfen lassen.
Dies gilt zwar schon seit Einführung des Präventionsgesetzes 2015, wurde
bislang aber noch zu wenig in Anspruch genommen.

Selektivverträge der DGAUM regeln Impfungen durch Betriebsärzte

Schutzimpfungen als Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen
wurden bisher hauptsächlich von niedergelassenen (Vertrags-)Ärzten
durchgeführt. Betriebsärzte hingegen mussten lange Zeit ihre
Impfleistungen direkt mit jeder einzelnen Krankenkasse abrechnen, sofern
nicht der Arbeitgeber diese aus arbeitsschutzgründen bezahlte. Weil aber
Betriebsärzte nicht über die Strukturen einer Arztpraxis verfügen sondern
in – oft unterschiedlichen – Betrieben tätig sind, war dies für viele zu
aufwändig. Damit auch Betriebsärzte wirtschaftlich effizient impfen
können, ist eine externe und privatrechtlich organisierte
Abrechnungsstelle erforderlich. Dies ist nun seit 01.01.2019 möglich: Auf
der Grundlage einer innovativen rechtlichen Lösung hat die DGAUM die
bundesweit ersten Selektivverträge zur Regelung von Schutzimpfungen durch
Betriebsärzte geschlossen. Die Musterverträge der DGAUM und ihrer
Kooperationspartner lösen damit das rechtliche Abrechnungsproblem der
Betriebsärzte.

Neue technische Möglichkeiten erleichtern Zugang zu Impfungen

Und auch technisch bietet die DGAUM für die Abrechnungen von Impfungen
eine einzigartige Lösung: Zusammen mit dem Abrechnungsdienstleister
HELMSAUER GRUPPE ist es ihr gelungen, ein elektronisches und
datengestütztes Abrechnungsverfahren exklusiv für Betriebsärzte zu
etablieren. Mit der neuen Software DGAUM-Selekt haben Betriebsärzte die
realistische und wirtschaftlich effiziente Möglichkeit, Beschäftigte am
Arbeitsplatz zu impfen und ihre Leistungen mit allen Krankenkassen
abrechnen zu lassen. Damit können Betriebsärzte erstmals ihren
Versorgungsauftrag flächendeckend auch im Feld der gesetzlichen
Krankenversicherung erbringen. Der Vorteil für Versicherte ist klar: Der
Weg in die Praxis entfällt, die Impfung ist direkt im Betrieb möglich. So
könnten Beschäftigte besser erreicht und die Impfquote erhöht werden.

Impfen im Betrieb mit DGAUM-Selekt

Im neuen Abrechnungsverfahren erfasst der Betriebsarzt lediglich seine
Impfleistungen und die Impfstoffkosten in der speziellen Software DGAUM-
Selekt. Die komplette Abrechnung mit den Krankenkassen übernimmt danach
für ihn der externe Abrechnungsdienstleister. Dadurch fällt für den
Betriebsarzt nicht nur ein erheblicher administrativer Aufwand weg,
sondern er erhält auch sein Honorar schneller und sicherer. Um das System
zu nutzen schreibt er sich lediglich in die Selektivverträge der DGAUM
ein. Das ist kostenlos – Gebühren fallen nur dann an, wenn Impfungen auch
tatsächlich abgerechnet werden. Weitere Informationen unter:
<www.dgaum.de/themen/impfungen-durch-betriebsaerzte/>

DGAUM stärkt Berufsstand der Betriebsärzte

Im Geiste des Präventionsgesetzes hat die DGAUM allen im Feld der
Arbeitsmedizin aktiven Verbänden (VDBW, BsAfB, BVÖGD) eine Kooperation mit
DGAUM-Selekt angeboten und gewährt auch deren Mitgliedern dieselben
Konditionen wie ihren eigenen Mitgliedern. Die gemeinnützige
Fachgesellschaft stärkt damit nicht nur die Betriebliche
Gesundheitsförderung und Prävention, sondern vor allem auch den
Berufsstand der Betriebsärzte.

  • Aufrufe: 199