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Gesundheit

Patientenforum in Dresden: 26. September 2018 in der Aula des Forschungszentrums für regenerative Therapien Dresden (CRTD) von 17.30 bis 19 Uhr  DGU

Live in Dresden und online: Talkrunde zu Hoden- und Prostatakrebs und Blut im Urin

Patientenforum in Dresden: 26. September 2018 in der Aula des Forschungszentrums für regenerative Therapien Dresden (CRTD) von 17.30 bis 19 Uhr  DGU
Patientenforum in Dresden: 26. September 2018 in der Aula des Forschungszentrums für regenerative Therapien Dresden (CRTD) von 17.30 bis 19 Uhr DGU

Urologen laden zum Patientenforum auf dem 70. DGU-Kongress
Wenn Deutschlands Urologen ihren Jahreskongress durchführen, der
drittgrößte der Welt, ist es gute Tradition, an einem Abend die
interessierte Öffentlichkeit zu einem Patientenforum zu bitten.

Hier informieren Experten laienverständlich über ausgewählte Themen des
Fachgebietes und stehen für Fragen zur Verfügung. So auch beim 70.
Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), der vom 26.
bis 29. September 2018 in Dresden stattfindet. „Angesichts der sehr guten
Resonanz auf unser jüngstes Format zur medizinischen Aufklärung der
Bevölkerung, die Urologischen Themenwochen, wollen wir deren bisherige
Fragestellungen in diesem Patientenforum noch einmal bündeln“, sagt DGU-
Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing. Nach der Maxime „Keine Scheu
vorm Urologen!“ wird es am 26. September 2018 beim Patientenforum in der
Aula des Forschungszentrums für regenerative Therapien Dresden (CRTD) von
17.30 bis 19 Uhr um die Eigenuntersuchung auf Hodenkrebs, um Prostatakrebs
und Früherkennung sowie um Blut im Urin gehen.

Auf dem Forum steht eine doppelte Premiere an: Erstmals werden alle
Experten in einer interaktiven Talkrunde zusammensitzen, und die
Veranstaltung wird live auf www.urologenportal.de im Internet zu verfolgen
sein. Organisiert wird der Experten-Talk von der PatientenAkademie der
Deutschen Urologen; die Moderation obliegt Prof. Dr. Wülfing.

Besonders Jungen ab der Pubertät und junge Männer sind die Zielgruppe,
wenn es um Risikofaktoren für Hodenkrebs und die Früherkennung durch
regelmäßige Selbstuntersuchung geht. Mit rund 4000 Neuerkrankungen pro
Jahr sind Hodentumoren die häufigste Krebserkrankung junger Männer - in
rund 95 Prozent aller Fälle aber heilbar, ohne dass Sexualität oder
Lustempfinden durch die Therapie beeinträchtigt werden. Auch und vor allem
die Fruchtbarkeit kann bei der Behandlung durch den Urologen mit dem
entsprechenden Nebenwirkungsmanagement durch Einfrieren von Spermien vor
der Krebsbehandlung erhalten bleiben. Je früher der Hodenkrebs erkannt
wird, desto sicherer die Heilung. Daher sind regelmäßige eigene
Tastuntersuchungen wichtig. Zur Frage „Selber tasten, aber wie?“ wird
Prof. Dr. Sabine Kliesch aus Münster keine Antwort schuldig bleiben.

Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung und die dritthäufigste
Krebstodesursache unter Männern in Deutschland. Auch für dieses Karzinom
gilt: Je früher erkannt, umso größer die Heilungsaussichten. Zum Thema
„Prostatakrebs und Früherkennung: Was ist für mich wichtig?“ wird
Privatdozent Dr. Dr. Johannes Huber aus Dresden der Experte in der
Talkrunde sein. „Die Entscheidung für oder gegen
Früherkennungsuntersuchungen auf Prostatakrebs liegt bei jedem Mann
selbst. Um dabei die individuell richtige Entscheidung treffen zu können,
sollte man sich aus verlässlichen Quellen informieren und fundiert beraten
lassen. Dafür wollen wir Männer ab 40 sensibilisieren“, sagt der Oberarzt
an der Klinik und Poliklinik für Urologie des Dresdner
Universitätsklinikums Carl Gustav Carus.

„Blut im Urin: Wie reagiere ich richtig?“, lautet eine weitere Kernfrage
des Patientenforums, für die der Urologe Dr. Thomas Quack aus Plön in der
Expertenrunde sitzt. Blut im Urin sollte immer ärztlich abgeklärt werden,
denn es könnte Symptom einer schweren Erkrankung wie zum Beispiel
Harnblasenkrebs sein. Häufig stecken aber auch weniger gravierende
Ursachen wie eine Blasenentzündung dahinter.

Wer sich zu den Themen des Patientenforums vorab informieren möchte,
findet im Internet unter www.hodencheck.de, www.entscheidungshilfe-
prostatakrebs.info sowie im Patientenbereich des Urologenportals auf
www.urologenportal.de zahlreiche Informationen. Der Veranstaltungsort, die
Aula des Forschungszentrums für regenerative Therapien Dresden (CRTD) an
der Fetscherstraße 105 in 01307 Dresden, ist per Bus-Linie 62 (Haltestelle
Neubertstraße) oder mit der Tram-Linie 6 (Haltestelle
Blasewitzer/Fetscherstraße) gut zu erreichen. Eine Anmeldung für die
kostenfreie Teilnahme am Patientenforum ist nicht erforderlich. Allen
Interessierten, die nicht aus der Nähe von Dresden kommen, steht der Live-
Stream auf www.urologenportal.de zur Verfügung.

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Neues Zentrum für globale Gesundheit: Charité Global Health gegründet

Die weltweite Gesundheitsversorgung verbessern – mit diesem Ziel hat die
Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt Charité Global Health
gegründet. Das interdisziplinäre Zentrum wird die verschiedenen Global
Health-Projekte der Charité bündeln, koordinieren und ausbauen, um eine
sichtbare Schnittstelle nach innen und außen zu sein. Zudem steht die
Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern in
Wissenschaft, Politik und Wirtschaft im Mittelpunkt.

Themen wie die weltweite Ausbreitung von Infektionskrankheiten,
antibiotikaresistente Krankheitserreger oder nicht-übertragbare
Volkskrankheiten wie Diabetes gehören zum Fachgebiet Global Health. Ziel
ist es, Menschen auf der ganzen Welt vor gesundheitlichen Problemen zu
schützen sowie Krankheiten bestmöglich zu bekämpfen und so die globale
Gesundheitsversorgung zu verbessern. Auch die psychische Gesundheit sowie
die gesundheitlichen Folgen von Krisen und Migration sind zentrale Themen
von Global Health. Mit diesen internationalen Herausforderungen befasst
sich das neue Zentrum für globale Gesundheit der Charité in der Forschung,
Lehre und Krankenversorgung.

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, erklärt:
„Mit Charité Global Health bauen wir unsere internationale Expertise aus,
um Lösungen für drängende globale Gesundheitsprobleme zu finden.
Angesichts der Tatsache, dass Deutschland sein Engagement für globale
Gesundheit gerade verstärkt, ist dies ein konsequenter Schritt – sowohl
für die Charité als auch für Berlin als Gesundheits- und
Wissenschaftsstadt.“

Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der
Charité und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums, dazu: „Global Health-
Themen sind interdisziplinär, daher müssen viele verschiedene Bereiche der
Forschung und Gesundheitsversorgung zusammenarbeiten.“ Er fügt hinzu: „In
Zeiten der Globalisierung wird es immer wichtiger, beispielsweise gegen
Epidemien gerüstet zu sein, denn Viren kennen keine Landesgrenzen.“

Die enge Zusammenarbeit mit Akteuren aus Berlin, Deutschland und der Welt
wird in dem neuen Zentrum einen besonderen Stellenwert einnehmen. So
bereitet Charité Global Health derzeit Kooperationen mit der London School
of Hygiene and Tropical Medicine und der Oxford University vor.

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Patientenforum Quelle Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum, Tobias Schwerdt

Veranstaltung des Krebsinformationsdienstes: Expertenforum zum Thema Selbsthilfe

Patientenforum Quelle Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum, Tobias Schwerdt
Patientenforum Quelle Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum, Tobias Schwerdt

Im Austausch mit anderen lässt sich Vieles leichter durchstehen. Das gilt auch für Menschen mit der Diagnose Krebs. Mit gleichfalls Betroffenen ins Gespräch kommen und die Gewissheit haben, mit seiner Krebserkrankung nicht allein zu sein – dies und mehr bieten Selbsthilfegruppen. Gab es früher vor allem Aktivitäten von Gruppen vor Ort, so steht die Online-Vernetzung immer mehr im Mittelpunkt. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Arbeit der Selbsthilfe? Dieser Frage geht das 3. Patientenforum des Krebsinformations-dienstes am 10. November in Heidelberg nach.

„Bei der Bewältigung der Krebserkrankung spielt die Selbsthilfe für viele Betroffene eine wichtige Rolle. Deshalb richtet sich unser diesjähriges Patientenforum bereits zum dritten Mal insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe“, so Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums. Unter dem Titel „Krebsselbsthilfe 2018 – zwischen Gruppentreffen, Chats und Online-Foren“ diskutieren Experten mit Vertreterinnen und Vertretern der Selbsthilfe zu Chancen und Herausforderungen der Online-Vernetzung. Themen sind unter anderem: Tipps und Tricks im Umgang mit Social Media, neue Angebote im Bereich eHealth sowie der Schutz von Patientendaten im Internet. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/info/patientenforum2018/. Der Krebsinformationsdienst ist bekannt als der bundesweite Ansprechpartner für alle Fragen zum Thema Krebs. Betroffene und Angehörige können das Informationsangebot kostenlos unter 0800-420 30 40 oder krebsinformationsdienst@dkfz.de nutzen.

Selbsthilfe bietet multimediales Angebot
Selbsthilfegruppen können zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung eine Hilfe und Unterstützung sein. In Gesprächen tauschen Betroffene ihre Erfahrungen aus und geben praktische Tipps zum Umgang mit der Erkrankung. Ausflüge und Unternehmungen in der Gruppe bieten die Möglichkeit, sich abzulenken und Abstand zur eigenen Krankheit zu gewinnen. Viele Selbsthilfeorganisationen organisieren eigene Informationsveranstaltungen oder sind auf Patientenkongressen vertreten. Sie bieten zudem umfassende Informationen und Materialien an, beantworten Fragen am Telefon oder diskutieren in Foren. Dank einfach zu bedienender Technik wie der Videoschaltung, muss auch online auf das visuelle Miteinander nicht mehr verzichtet werden. Informationen, Suchmöglichkeiten und Links zu einer Auswahl bundesweit aktiver Selbsthilfeorganisationen bietet der Krebsinformationsdienst unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/adressen/selbsthilfe.php.

Zukunftsfragen
„Das Image der Selbsthilfegruppen befindet sich im Wandel. Das liegt sicher auch an den innovativen Kommunikationskanälen, die inzwischen zur Verfügung stehen. Diese bieten viele Vorteile, werfen gleichzeitig jedoch neue Fragen auf, denen sich die Selbsthilfe in der Zukunft stellen muss“, so Weg-Remers: Kann ein Online-Forum ein Gruppentreffen ersetzen? Wie können Menschen mit geringer Online-Affinität erreicht werden? Was ist mit Menschen, die in Regionen ohne engagierte Gruppen vor Ort wohnen? Wie kann man den Anliegen von jungen Betroffenen gerecht werden? „Wir freuen uns im November auf eine engagierte Diskussion mit allen Beteiligten.“

 

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11. Krebsaktionstag: Informationsveranstaltung rund um das Leben mit Krebs

Senkt Sport das Rückfallrisiko bei Krebs? Welcher Badeanzug steht mir nach
der Brustamputation? Wie ernähre ich mich so, dass ich fit bleibe? Um
diese und weitere Fragen dreht sich der 11. Krebsaktionstag der
Medizinisch-Onkologischen Tagesklinik (MOT) der Klinik für Innere Medizin
III des Universitätsklinikums Ulm. Krebspatient*innen, Angehörige und
Interessierte sind am Freitag, den 14.09.2018 herzlich eingeladen, sich
von 10.00 bis 16.30 Uhr bei kostenfreien Vorträgen und Workshops sowie an
Ständen in der Klinik für Innere Medizin (Foyerebene, Albert-Einstein-
Allee 23, 89081 Ulm) über das Leben mit Krebs zu informieren und
auszutauschen.

„Krebs stellt das Leben der Betroffenen auf den Kopf, nichts ist mehr, wie
es vorher war. Deswegen wollen wir die Patientinnen und Patienten sowie
ihr Umfeld konkret bei den kleinen und großen Fragen unterstützen, denen
sie im Alltag mit Krebs begegnen“, sagt Kathleen Zschäge, Stationsleiterin
der MOT, die mit ihrem Team den Krebsaktionstag organisiert. Dort haben
Besucher*innen die Möglichkeit, bei Vorträgen nicht nur mehr über neue
Therapiekonzepte und Medikamente, sondern auch über Sport und Ernährung
bei Krebs zu erfahren. Eine kleine Modenschau präsentiert Unterwäsche und
Bademode, in denen sich auch Frauen nach einer Krebstherapie wohlfühlen.
In Workshops erhalten Onkologie-Patient*innen Tipps und Kniffe, um die
Spuren der Krebserkrankung mit Kosmetik und Make-up zu kaschieren und
gesunde Zwischenmahlzeiten zuzubereiten. Außerdem können Interessierte
einen Workshop zur Fußzonenreflexmassage besuchen. An zahlreichen Ständen
informieren Selbsthilfegruppen und soziale Einrichtungen über
Unterstützungsangebote und bieten Gelegenheiten, ins Gespräch zu kommen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir bereits zum elften Mal so ein
abwechslungsreiches Programm anbieten können, das direkt auf die
Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zugeschnitten ist. Mit dem
Krebsaktionstag wollen wir den Betroffenen Wege aufzeigen, ihren Alltag
mit Krebs aktiv zu gestalten und trotz Krebs das Leben zu genießen“, sagt
Dr. Regine Mayer-Steinacker, Oberärztin und Leiterin der MOT.

So lernen die Teilnehmenden beim Taiko-Trommelworkshop eine alte
japanische Trommelkunst kennen. Beim Schlagen der „dicken Trommel“
profitieren Körper, Geist und Seele von der Verbindung zwischen Musik,
Tanz, Fitness und Meditation. Da die Plätze begrenzt sind, bittet die MOT
für diesen Workshop und für die Workshops zur Fußreflexzonenmassage sowie
zu Kosmetik und Make-up um eine verbindliche Anmeldung (Tel. 0731
500-44087).

Das Team der Medizinisch-Onkologischen Tagesklinik freut sich auf Ihre
Teilnahme am Krebsaktionstag.

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