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Gesundheit

Expertin Sandra Postel referiert online zum Thema Pflegekammer  © Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

Online-Vortrag: Sandra Postel zum Thema Pflegekammer

Expertin Sandra Postel referiert online zum Thema Pflegekammer  © Landespflegekammer Rheinland-Pfalz
Expertin Sandra Postel referiert online zum Thema Pflegekammer © Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

Pflege bewegt sich: In verschiedenen Bundesländern wurden in den
vergangenen Jahren Pflegekammern gegründet, um die Professionalisierung
der Pflege zu fördern und gleichzeitig die Belange der Pflegenden zu
vertreten. Sandra Postel, Vizepräsidentin der ersten Landespflegekammer in
Deutschland, referiert morgen 5. Juni 2018 von 18.00 bis etwa 19.30 Uhr über
Kammern als Möglichkeit der beruflichen Selbstorganisation und
-verwaltung.

Seit der 1990er Jahre wird in Deutschland über das Thema der
Professionalisierung und damit der Selbstorganisation der Pflegeberufe
diskutiert. Eine Möglichkeit ist in diesem Zusammenhang die Gründung einer
Körperschaft des öffentlichen Rechts in Form einer Pflegekammer. In ihrem
Online-Vortrag beschreibt Sandra Postel diese Art der Selbstverwaltung und
die damit einhergehenden Konsequenzen für die gesundheitspolitischen
Strukturen auf Länder- und Bundesebene sowie für die größtenteils abhängig
beschäftigten Pflegefachpersonen in Deutschland. Postel spricht aus
Erfahrung: Sie ist Leiterin des Geschäftsbereiches der
Bildungseinrichtungen und der Stabsstelle Pflege der Marienhaus Holding
GmbH, hat als gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin ein
pflegepädagogisches sowie ein pflegewissenschaftliches Studium absolviert
und amtiert seit März 2016 in Rheinland-Pfalz als Vizepräsidentin der
ersten Landespflegekammer in Deutschland.
Pflegekammern setzen sich aus den gewählten Vertretern der verschiedenen
Pflegeberufe zusammen und entwickeln in Arbeitsgruppen und Ausschüssen
Konzepte für die pflegerische Organisation und Versorgung der Zukunft.
Dabei nimmt die Pflegekammer Rheinland-Pfalz eine Vorbildfunktion ein,
denn auch in Schleswig-Holstein und Niedersachsen befinden sich
Pflegekammern im Gründungsprozess bzw. ihrer konstituierenden Phase. Im
Rahmen ihres Online-Vortrags beleuchtet Postel diese Entwicklungen und
stellt den aktuellen Stand der Diskussion in den anderen Bundesländern
vor.
Zur Teilnahme am Online-Vortrag benötigen Interessierte einen Computer mit
Internetzugang und Audioausgabe. Mit der Anmeldung bis 06.06.2018 per
E-Mail an studienorganisation(at)apollon-hochschule(dot)de erhalten
externe Teilnehmer die Zugangsdaten zum virtuellen Vortragsraum. Der
Einlass ist ab 17:30 Uhr für einen Technikcheck möglich. Studierende der
APOLLON Hochschule entnehmen die Anmeldungsmöglichkeiten und Zugangsdaten
den Informationen auf dem Online-Campus.

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Prof. Pauline Wimberger begrüßte die neue Dresdnerin und Halbfranzösin Fleur, deren Name übersetzt

1.000. Baby im Uniklinikum: Geburtenzahlen weiter auf Rekordkurs

Prof. Pauline Wimberger begrüßte die neue Dresdnerin und Halbfranzösin Fleur, deren Name übersetzt
Prof. Pauline Wimberger begrüßte die neue Dresdnerin und Halbfranzösin Fleur, deren Name übersetzt "Blume" bedeutet, passenderweise mit einem Blumenstrauß und gratulierte Mama Colombe und Oma Sabine. Felix Koopmann / Uniklinikum Dresden

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum
Carl Gustav Carus Dresden freut sich auch in diesem Jahr über
Geburtenzahlen auf Rekordniveau. Am Pfingstmontag, den 21. Mai 2018, haben
die Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte das 1.000. Baby in diesem Jahr
begrüßen können. Fleur Sabine Anna Line kam bereits 44 Minuten nach
Mitternacht auf die Welt. Das Mädchen wog bei der Geburt 3710 Gramm und
ist 51 Zentimeter groß. Ihr Geburtstag ist noch aus einem anderen Grund
besonders: Die kleine Fleur kam auf den Tag genau wie das 1.000. Baby im
vergangenen Jahr im Uniklinikum zur Welt. Auch damals war das
Jubiläumskind im Uniklinikum ein Mädchen.

Insgesamt kamen 2018 bisher 492 Mädchen und 508 Jungen zur Welt.

„Wie schon in den vergangenen Jahren bewegen sich die Geburtenzahlen auf
unverändert hohem Niveau“, erklärt Prof. Pauline Wimberger, Direktorin der
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Deshalb sind wir
zuversichtlich, dass Dresden auch in diesem Jahr wieder Chancen auf den
Titel der ‚Geburtenhauptstadt‘ hat.“ Dies zeigt auch ein Blick auf die
Statistik: Die Geburtenzahlen der ersten fünf Monate lassen eine ähnliche
Entwicklung wie im vergangenen Jahr erwarten. Denn auch das 1.000. Baby
erblickte wie im Vorjahr das Licht der Welt am 21. Mai. 2017 kamen in der
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe insgesamt 2.613 Babys zur
Welt.

„Für größtmögliche Sicherheit während Schwangerschaft und Geburt steht den
Eltern ein erfahrenes Team zur Seite. Neben den Hebammen,
Krankenschwestern und Fachärzten unserer Klinik können wir zudem jederzeit
Spezialisten aller weiteren notwendigen Fachgebiete hinzuziehen, um Mutter
und Kind gemeinsam optimal zu versorgen“, sagt Prof. Pauline Wimberger.
Dies ist vor allem bei sogenannten Risikoschwangerschaften essentiell.
Denn nicht nur die Geburten insgesamt, sondern auch die Mehrlingsgeburten
im Besonderen bewegen sich 2018 auf konstant hohem Niveau. Unter den 949
Geburten in diesem Jahr sind mittlerweile bereits 50 Mehrlingsgeburten –
darunter auch einmal Drillinge.

„Als einziges Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe – dem
sogenannten „Level 1“ – in Ostsachsen ist das Universitätsklinikum Dresden
vor allem erste Anlaufstelle für Risikoschwangerschaften, zu denen in der
Regel auch Mehrlingsgeburten zählen. Aufgrund der exzellenten
Infrastruktur und der intensiven Zusammenarbeit der Klinik für
Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit der Klinik für Kinder- und
Jugendmedizin und der gemeinsamen interdisziplinären Perinatal-Station
bietet sich den Eltern hier ein sicheres und risikoarmes Umfeld“, erklärt
Prof. Pauline Wimberger. Hierzu gehören unter anderem fünf Kreißsäle, ein
Vorwehenzimmer, zwei Vorbereitungsräume, ein für Kaiserschnittentbindungen
reservierter Operationssaal, die unmittelbar angrenzende Intensivstation
der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie die gemeinsam betriebene
Perinatalstation, in der Frühgeborene mit ihren Müttern zusammen versorgt
werden können.

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Prof. Dr. Heino Stöver nimmt Stellung anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai  Frankfurt UAS

Statement: Deutschland bei Außenwerbeverbot von Tabakprodukten Schlusslicht

Prof. Dr. Heino Stöver nimmt Stellung anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai  Frankfurt UAS
Prof. Dr. Heino Stöver nimmt Stellung anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai Frankfurt UAS

Prof. Dr. Heino Stöver vom Institut für Suchtforschung der Frankfurt UAS
nimmt Stellung anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai und fordert
das Tabakerzeugnisgesetz in Deutschland zu ändern und endlich ein Verbot
auszusprechen

„Der Umstand, dass Deutschland als einziges EU-Land über kein
Außenwerbeverbot für Tabakprodukte verfügt, ist ein Skandal und aus
gesundheitspolitischer Sicht nicht hinzunehmen“, betont  Prof. Dr. Heino
Stöver vom Institut für Suchtforschung der Frankfurt University of Applied
Sciences (Frankfurt UAS). Tabakkontrollpolitik müsse endlich wirksame
Maßnahmen gegen das Rauchen ergreifen und konsequent Gesundheitsinteressen
über wirtschaftliche Interessen der Tabakindustrie stellen. „Auch Verluste
durch Steuereinnahmen dürfen hier keine Rolle spielen“, mahnt Stöver an.

Das von Gesundheitspolitikerinnen und -politikern angestrebte
Außenwerbeverbot für Tabakprodukte ist bisher an Vorbehalten innerhalb der
Großen Koalition gescheitert. Im April 2016 hat das damalige
Bundeskabinett einen Entwurf zur Änderung des Tabakerzeugnisgesetzes
verabschiedet, der ein Verbot der Außenwerbung, eine Beschränkung der
Kinowerbung sowie ein Verbot der kostenlosen Abgabe von Tabakprodukten
umfasste. Dieser Entwurf stieß insbesondere auf Seiten von
Wirtschaftspolitikerinnen und -politikern der damaligen regierenden Großen
Koalition auf Ablehnung und wurde deshalb bis zum Ende der
Legislaturperiode nicht zur Abstimmung in den Bundestag eingebracht.
Während der Anfang 2018 laufenden Verhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD
zur Bildung einer neuen Regierung hieß es längere Zeit, man habe sich auf
ein Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte verständigt. Der
entsprechende Passus wurde jedoch kurz vor Abschluss der Verhandlungen aus
dem Koalitionsvertrag gestrichen. Daraufhin hat die Bundestagsfraktion von
Bündnis 90/Die Grünen im April 2018 einen neuen – allerdings kaum
veränderten –Entwurf zur Änderung des Tabakerzeugnisgesetzes eingebracht
(Bundestags-Drucksache 19/1878).

Die Unternehmen der Tabakindustrie geben Geld für Werbung aus, um mehr
Tabakprodukte zu verkaufen. Die Marketingausgaben der Tabakindustrie haben
sich in Deutschland seit Inkrafttreten des Werbeverbots in Printmedien im
Jahr 2007 beinahe verdoppelt und haben 2015 einen Rekordwert von 232
Millionen Euro erreicht. Von dieser Gesamtsumme entfielen nur rund 39 %
auf die Außen- und 1 % auf die Kinowerbung wie aus dem Drogen- und
Suchtbericht 2017 hervorgeht. Den Großteil ihres Werbebudgets investierten
die Unternehmen in direkte Werbung, Promotion und Sponsoring (z.B.
Marketingmaßnahme bei Rockfestivals, Promo-Stände, Gewinnspiele auf
Internetseiten). „Diejenigen Maßnahmen zur Verkaufsförderung, von denen
sich die Tabakindustrie den größten Werbeeffekt erhofft, werden in den
vorliegenden Gesetzentwürfen gar nicht erfasst. Hinzu kommt, dass in den
Entwürfen Schlüsselbegriffe wie Außenwerbung oder indirekte Werbung nicht
präzise genug definiert werden“, kritisiert Stöver. Er fordert deshalb
Werbung für Tabakprodukte grundsätzlich zu verbieten und
Marketingmaßnahmen in allen Bereichen zu untersagen.

Gerne steht Prof. Dr. Stöver für Interviews, Fragen und weitere Statements
rund um den Weltnichtrauchertag zur Verfügung.

Zur Person Stöver:
Prof. Dr. Heino Stöver ist Dipl.-Sozialwissenschaftler und Professor für
sozialwissenschaftliche Suchtforschung am Fachbereich Soziale Arbeit und
Gesundheit der Frankfurt UAS. Er leitet seit 20 Jahren das Institut für
Suchtforschung Frankfurt am Main (ISFF). Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist
die sozialwissenschaftliche Suchtforschung. Stövers Forschungsschwerpunkte
sind von hoher gesellschaftlicher Bedeutung, da diese Zielgruppen
gesundheitlich und teils sozial extrem belastet sind und oft zu spät
behandelt werden. Die späte Behandlung kann zum Tod führen und verursacht
hohe Kosten, die bei früherer Behandlung verringert werden könnten. In den
letzten fünf Jahren hat Stöver mehr als 20 Forschungsprojekte für
nationale und internationale Auftraggeber durchgeführt und hat dafür bei
diversen nationalen und internationalen Fördermittelgebern Dritt- und
Forschungsfördermittel in Höhe von mehr als 2,5 Mio. Euro eingeworben.
Zurzeit leitet er u.a. das Teilprojekt „Evaluation von Maßnahmen zur
Schadensminimierung im Hinblick auf offene Drogenszenen“ im Rahmen des
BMBF-Verbundvorhabens DRUSEC. Darüber hinaus ist er an mehreren EU-
Verbundprojekten beteiligt. Er hat den Master-Studiengang „Suchttherapie
und Sozialmanagement in der Suchthilfe“ der Frankfurt UAS mitinitiiert.
Die fünf staatlichen hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften
und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) haben im
November 2017 einen der drei mit 6.000 Euro dotierten zweiten Plätze des
Forschungspreises für herausragende Leistungen in der
anwendungsorientierten Forschung an Hessens Hochschulen für Angewandte
Wissenschaften an Stöver vergeben. Der Preis ehrt die wissenschaftliche
Gesamtleistung herausragender Forscherpersönlichkeiten. Stöver erhielt den
Preis für seine Forschungsarbeiten zu Sucht, Prävention und
Gesundheitsversorgung bei sozial ausgegrenzten Menschen.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 4: Soziale
Arbeit und Gesundheit, Prof. Dr. Heino Stöver, Telefon: +49 69 1533-2823,
E-Mail: <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>

Weitere Informationen zum Institut für Suchtforschung unter: <www
.frankfurt-university.de/isff>; mehr zum Weltnichtrauchertag:
<http://www.euro.who.int/de/media-centre/events/events/2018/05/world-no-
tobacco-day-2018-tobacco-and-heart-disease
>.

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DGIIN: Internistische Intensiv- und Notfallmediziner tagen in Köln

Eine schnelle Reaktion, hochwertige Behandlungskonzepte
und ein breites medizinisches Fachwissen – das sind wichtige Kompetenzen
eines gut qualifizierten Intensivbehandlungsteams. Für den
Behandlungserfolg ist auch entscheidend, dass die Intensivmediziner
fächerübergreifend und interdisziplinär zusammenarbeiten. Aus diesem Grund
hat die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und
Notfallmedizin (DGIIN) das Motto „Internistische Intensivmedizin – Grenzen
überwinden“ für ihre diesjährige Jahrestagung gewählt.  Ärzte, Pflegende
und Rettungsassistenten haben das Programm daher gemeinsam erstellt. Die
Tagung findet vom 13. bis 15. Juni 2018 in Köln statt.

„In den vergangenen 50 Jahren hat sich die internistische Intensiv- und
Notfallmedizin extrem gewandelt. Große medizinische Fortschritte
ermöglichen es, schwerkranke Patienten erfolgreich zu behandeln“, sagt
Professor Dr. med. Michael Buerke, Tagungspräsident der gemeinsamen
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin
und Notfallmedizin (DGIIN) und der Österreichischen Gesellschaft für
Internistische und Allgemeine Intensivmedizin und Notfallmedizin (ÖGIAIN).
Auch die Jahrestagung habe sich mehr und mehr von einer reinen
wissenschaftlichen Tagung zu einer intensivmedizinischen Veranstaltung für
Ärzte, nichtärztliches Personal und Studenten entwickelt. „Dies ist von
großer Bedeutung, da es für den Therapieerfolg gerade in der Intensiv- und
Notfallmedizin auf das gemeinsame hohe Engagement des pflegenden und
ärztlichen Personals ankommt“, so Buerke weiter, der Chefarzt an der
Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin am
St. Marienkrankenhaus Siegen ist. Ein Schwerpunkt der Jahrestagung ist
daher neben den intensivmedizinischen Themen, der Notfall- und
Rettungsmedizin sowie dem Krankenhausmanagement auch die Intensivpflege.

Die Mehrzahl der akut schwer erkrankten Patienten, die über die
Notaufnahmen stationär aufgenommen werden oder sogar als Notfall auf einer
Intensivstation landen, zeigen internistische Krankheitsbilder. Hinzu
kommt, dass die Anzahl von geriatrischen, multimorbiden und schwer
chronisch kranken Patienten aufgrund des demographischen Wandels stetig
zunimmt. Bereits heute liegt der Anteil der über 80-jährigen Patienten bei
zehn bis 20 Prozent aller Intensivaufnahmen. „Diese Patienten brauchen
eine qualitativ hochwertige internistische intensiv- und
notfallmedizinische Versorgung, die breit auf Erkrankungen aller
lebenswichtigen Organsysteme ausgerichtet ist“, sagt Professor Dr. med.
Reimer Riessen, Präsident der DGIIN und Leiter der Internistischen
Intensivstation des Universitätsklinikums Tübingen anlässlich der
bevorstehenden Tagung. „Vor diesem Hintergrund ist es unerlässlich, die
internistische Intensiv- und Notfallmedizin innerhalb der
interdisziplinären Zusammenarbeit zu stärken. Denn die internistischen
Intensiv- und Notfallmediziner haben bei multimorbiden Patienten eine
ganzheitliche Perspektive auf die verschiedenen Krankheitsbilder –  sei es
bei Sepsis, Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungen- oder Nierenversagen, Herz-
Kreislauf-Wiederbelebung oder Herzinsuffizienz.“

Was es braucht, um die Intensivstationen und Notaufnahmen zukunftssicher
zu machen, erläutert Professor Riessen auf einer Pressekonferenz am 13.
Juni 2018 zwischen 11.30 und 12.30 Uhr in Köln. Weitere Themen der
Pressekonferenz sind die Intensivmedizin als High-Tech-Medizin mit
Organersatzverfahren und, welche Chancen aber auch Risiken sich daraus
ergeben. Als ein anderer Aspekt wird die Ethik in der Intensivmedizin
beleuchtet. Hier werden Experten erklären, welche ethischen Grenzen es
gibt, wie viel Therapie die Patienten brauchen und warum sich Intensiv-
und Notfallmediziner auch als Anwälte der Patienten sehen.

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Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Internistische
Intensivmedizin und Notfallmedizin
Termin: Mittwoch, 13. Juni 2018, 11.30 bis 12.30 Uhr
Ort:            Dorint Hotel am Heumarkt Köln, Raum Sandkaul (im
Erdgeschoss)
Anschrift:      Pipinstraße 1, 50667 Köln

Vorläufiges Programm/Referenten

Internistische Intensiv- und Notfallmedizin: Grenzen überwinden
Highlights der Jahrestagung der DGIIN
Professor Dr. med. Michael Buerke, Tagungspräsident der gemeinsamen
Jahrestagung der DGIIN und ÖGIAIN, Chefarzt an der Klinik für Kardiologie,
Angiologie und Internistische Intensivmedizin am St. Marienkrankenhaus
Siegen

Für eine zukunftssichere Intensiv- und Notfallmedizinische Versorgung:
Aktuelle Forderungen an die Gesundheitspolitik
Professor Dr. med. Reimer Riessen, Präsident der DGIIN, Leiter der
Internistischen Intensivstation des Universitätsklinikums Tübingen

Wie viel Intensivmedizin brauchen Patienten: Zwischen Lebensperspektive
und Therapiebegrenzung - Intensivmediziner als Anwälte der Patienten
Professor Dr. med. Uwe Janssens, Generalsekretär der DGIIN, Chefarzt an
der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St
.-Antonius-Hospital Eschweiler

Wie lassen sich Versorgungsengpässe vermeiden, die durch den
Intensivpflegemangel entstehen?
Professor Dr. med. Christian Karagiannidis, Mitglied im wissenschaftlichen
Beirat der DGIIN, leitender Oberarzt an der Lungenklinik Köln-Merheim der
Kliniken der Stadt Köln

High-Tech Intensivmedizin mit Organersatzverfahren - Chancen und Risiken
Professor Dr. med. Stefan John, Präsident elect der DGIIN, Leiter des
Funktionsbereiches Intensivmedizin sowie Leiter des Arbeitskreises
Intensivmedizin der Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen
Privatuniversität, Nürnberg

Moderation: Dr. Adelheid Liebendörfer, Pressestelle DGIIN, Stuttgart

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Terminhinweis:

50. Jahrestagung der DGIIN und ÖGIAIN
Termin: 13. bis 15. Juni 2018
Ort: Gürzenich Köln
Anschrift: Martinstraße 29-37, 50667 Köln
http://2018.dgiin.de/start.html

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