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Gesundheit

NC-frei zum Arztassistenten: Einzigartiges Studienangebot an Carl Remigius Medical School Hamburg Die Carl Remigius Medical School startet ab September Studiengang Physician Assistance (PA)

Die Carl Remigius Medical School, Teil des Fachbereichs Gesundheit &
Soziales der Hochschule Fresenius, bietet ab dem Wintersemester 2018/2019
am Standort Hamburg als erste und bislang einzige Hochschule in
Norddeutschland den Studiengang Physician Assistance (PA) in Vollzeit an.
Nach dem Vollzeitstudium über acht Semester sind die Absolventen in der
Lage, vom Arzt delegierte Aufgaben in der Patientenversorgung zu
übernehmen. Sie tragen damit wesentlich zur Entlastung der Ärzte bei und
mildern die Folgen des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen der
Metropolregion Hamburg.

Die Arzt- oder Medizinassistenten, so die deutsche Übersetzung, sind in
zahlreichen Kliniken bereits im Einsatz und stark nachgefragt. Das Studium
vermittelt medizinische Fachkompetenzen, die Absolventen dazu befähigen,
die Anamnese und kleinere operative Eingriffe selbst durchzuführen und bei
größeren Operationen zu assistieren. Sie übernehmen außerdem wichtige
Aufgaben im Rahmen der medizinischen Dokumentation und fungieren als
Bindeglied zwischen Pflege und Ärzteschaft. Außerdem unterstützen sie bei
der Patienten- und Angehörigenaufklärung beziehungsweise –beratung.
„Physician Assistants finden ein sehr vielfältiges Aufgabengebiet in
unterschiedlichen Fachabteilungen einer Klinik vor und arbeiten weitgehend
eigenständig – aber immer auf Weisung des Arztes. Sie ersetzen ihn nicht,
sondern unterstützen ihn“, betont Dr. Henrike Fischer, Prodekanin des
Fachbereichs Gesundheit & Soziales der Hochschule Fresenius in Hamburg.

In Deutschland ist das Berufsbild noch jung, nur wenige Hochschulen bilden
bisher Arztassistenten aus. Für die Carl Remigius Medical School ist
Hamburg nach Frankfurt am Main und München der dritte Standort, an dem sie
den Studiengang Physician Assistance anbietet. Für die Zulassung zum
Vollzeitstudium ist keine abgeschlossene Berufsausbildung im pflegerisch-
therapeutischen Bereich notwendig. Das Studium ist NC-frei, die
Studierenden werden über ein hochschuleigenes Auswahlverfahren zugelassen.

„Es ist unser Ziel, einen ähnlichen Status für das Berufsbild zu
erreichen, wie das in den USA und einigen europäischen Ländern wie
Großbritannien und in den Niederlanden bereits der Fall ist: Dort sind
Physician Assistants bereits seit vielen Jahren unverzichtbare und sehr
anerkannte Mitarbeiter im Gesundheitswesen“, sagt Dr. med. Joachim Latsch,
geschäftsführender Direktor der Carl Remigius Medical School.

Interessenten können sich jederzeit für das Aufnahmeverfahren anmelden,
ein Aufnahmetag findet wöchentlich in den modernen Seminarräumen in der
Hamburger City statt. Die Carl Remigius Medical School ist auch auf den
Messen „Studieren im Norden“ am 26. Mai in Hamburg-Harburg, auf der
Nordjob am 5./6. Juni in Lübeck und auf der „Vocatium“ am 19./20. Juni in
Hamburg-Schnelsen vertreten. Individuelle Beratungstermine können unter
der kostenfreien Hotline 0800-7245179 vereinbart werden.

Mehr Informationen zum Studiengang und zum Standort:
http://bit.ly/Physician_Assistance_Hamburg

Über die Carl Remigius Medical School
Die Carl Remigius Medical School (CRMS) besteht seit 2016. Sie ist Teil
des Fachbereichs Gesundheit & Soziales der Hochschule Fresenius, die mit
rund 12.000 Studierenden zu den größten und renommiertesten privaten
Präsenzhochschulen Deutschlands zählt. Der Name geht zurück auf Carl
Remigius Fresenius, der 1848 in Wiesbaden eine Laborschule zur Ausbildung
von Chemikern gegründet hat – Vorläufer der heutigen Hochschule Fresenius.
Das Bildungsangebot der CRMS umfasst innovative pflegerische,
gesundheitsökonomische und medizinnahe Bachelor- und Master-Studiengänge,
wie etwa Physician Assistance, sowie im Bereich Ausbildung eine
Hebammenschule in Frankfurt am Main. Die Carl Remigius Medical School ist
bundesweit mit unterschiedlichen Bildungsangeboten an den Standorten in
Idstein, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München vertreten.

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UV-Lampen im Nagelstudio. Schutzmaßnahmen werden empfohlen.

Hautkrebsgefahr im Nagelstudio? Wissenschaftler bewerten das Risiko unterschiedlich.

UV-Lampen im Nagelstudio. Schutzmaßnahmen werden empfohlen.
UV-Lampen im Nagelstudio. Schutzmaßnahmen werden empfohlen.

Ob klassisch, neon-bunt oder kunstvoll verziert – professionell lackierte und modellierte Nägel gelten als modischer Hingucker. Die Schattenseite: Die ultraviolette Strahlung der Lampen, mit denen die Pracht üblicherweise gehärtet oder getrocknet wird, steht in dem Verdacht, das Risiko für weißen Hautkrebs zu erhöhen. Die Wissenschaftler schätzen die individuelle Gefahr sehr unterschiedlich ein, empfehlen aber unabhängig von ihren Untersuchungsergebnissen Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung. Dieser Empfehlung schließt sich auch der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums an.  

In einer aktuellen Befragung* von 415 australischen Frauen glaubten 72 Prozent an ein erhöhtes Krebsrisiko aufgrund von UV-A-Lampen im Nagelstudio. 82 Prozent der Befragten waren bereit, umgehend auf die Nagelmodellage zu verzichten, sollte sich dieser Verdacht bewahrheiten.

Auf Nummer sicher
Grundsätzlich wird UV-A-Licht als krebserregend eingestuft, allerdings in Abhängigkeit von Dauer und Stärke der Bestrahlung. Je kürzer die Einwirkzeit, desto geringer die Hautschädigung. Trotzdem empfiehlt Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes: „Wer nicht auf modellierte Nägel verzichten will, der sollte beim Besuch im Nagelstudio UV-Schutzmaßnahmen ergreifen, um sein Risiko so gering wie möglich zu halten. Verwenden Sie Sun-Blocker oder Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. Auch fingerlose Handschuhe stellen einen Schutz dar.“ Der Krebsinformationsdienst beantwortet alle Fragen zum Thema Krebs und zu Krebsrisiken kostenlos. Telefonisch sind die Ärztinnen und Ärzte täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter 0800-420 30 40 und unter krebsinformationsdienst@dkfz.de auch per E-Mail erreichbar. Auch ein Blick auf die Webseiten www.krebsinformationsdienst.de lohnt sich.
 
Risiko vernachlässigbar?
Unter Wissenschaftlern wird der mögliche Zusammenhang zwischen den UV-A-Lampen und der Entstehung von Hautkrebs kontrovers diskutiert. Für ein geringes Krebsrisiko sprechen folgenden Ergebnisse: Nach einem mathematischen Modell müssten zehn- oder gar hunderttausend Individuen regelmäßig eine der üblichen UV-Lampen verwenden, bis sich bei einer Person ein Hautkrebskarzinom auf dem Handrücken entwickeln würde. Eine wissenschaftliche Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass 13.700 Sitzungen mit starken bis mittelstarken UV-Lampen gleichzusetzen sind mit der Belastung, die bei einer einzigen Phototherapie-Anwendung zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Schuppenflechte entsteht.

Oder ein ernst zu nehmendes Problem?
Andere Stimmen warnen, das Risiko nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn, so das Fazit einer Studie, nur zehn Minuten Bestrahlung mit der UV-Lampe entsprechen annähernd der empfohlenen maximalen Strahlendosis eines ganzen Tages. Eine andere Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass es, je nach verwendeter Lampe, bereits nach acht Nagelstudiobesuchen zu DNA-Schädigungen kommen kann. Problematisch kann auch eine ungleiche Verteilung der Strahlung mit sehr unterschiedlichen UV-A-Dosen an verschiedenen Hautstellen sein.
Einig ist man sich aber bei der Empfehlung für die Praxis: So lange keine abschließenden Ergebnisse vorliegen, sollten auf jeden Fall die empfohlenen Schutzmaßnahmen getroffen werden.

*Bollard SM et al. (2018). Skin cancer risk and the use of UV nail lamps. Australas J Dermatol. 2018 Mar 28. doi: 10.1111/ajd.12806. [Epub ahead of print]

Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortet alle Fragen rund um das Thema Krebs – am Telefon (0800-420 30 40), per E-Mail (krebsinformationsdienst@dkfz.de) sowie in persönlichen Sprechstunden in Heidelberg und Dresden. Das geschulte Ärzteteam geht mit fundierten fachlichen Informationen auf individuelle Fragen ein. Die Internetseite www.krebsinformationsdienst.de liefert aktuelles Wissen, nützliche Tipps und Adressen. Mit eigener Telefonnummer (0800-430 40 50) und E-Mail-Adresse (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) ist der KID auch Anlaufstelle für medizinische Fachkreise. Der Krebsinformationsdienst ist ein kostenfreies Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums. Er kann daher unabhängig informieren, frei von Interessenkonflikten und ohne Werbung.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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Prof. Dr. Julia Gokel LL.M. unterrichtet an der SRH Hochschule Heidelberg Sozial- und Gesundheitsrecht.  SRH Hochschule Heidelberg

Todesfalle Krankenhauskeim

Prof. Dr. Julia Gokel LL.M. unterrichtet an der SRH Hochschule Heidelberg Sozial- und Gesundheitsrecht.  SRH Hochschule Heidelberg
Prof. Dr. Julia Gokel LL.M. unterrichtet an der SRH Hochschule Heidelberg Sozial- und Gesundheitsrecht. SRH Hochschule Heidelberg

Anlässlich des Aktionstags Saubere Hände am 5. Mai 2018 beschreibt Prof.
Dr. Julia Gokel von der SRH Hochschule Heidelberg aus medizinrechtlicher
Sicht, warum eine sorgfältige Handhygiene insbesondere in Krankenhäusern
so wichtig ist und welche Rolle Patientenbesucher dabei spielen. Erst
kürzlich hatten  Psychologie-Studierende der SRH Hochschule Heidelberg
untersucht, wie es um das Händewasch-Verhalten auf öffentlichen Toiletten
bestellt ist und dabei enthüllt: Nur 8% aller Toiletten-Besucher waschen
sich ihre Hände richtig.

Infektionsskandal im Krankenhaus: Das kann das Aus für die Einrichtung
bedeuten. „Das Thema Handhygiene und Infektionsprävention hat nicht nur
eine gesellschaftliche, sondern auch eine erhebliche haftungsrechtliche
Relevanz“, erklärt Dr. Julia Gokel, Professorin für Sozialrecht an der SRH
Hochschule Heidelberg. Probleme mache vor allem der multiresistente
Erreger MRSA (Methicillin resistenter Staphyloccus aureus). „Für kranke
oder immungeschwächte Patienten, etwa solche, die frisch operiert wurden,
kann er zur Todesfalle werden.“ Wenn dabei nachgewiesen werde, dass die
Hygienegrundsätze wie die gebotene Händedesinfektion nicht beachtet
wurden, könne dies als „grober Behandlungsfehler“ gewertet werden.

„Es ist zu empfehlen, Patienten und Besucher in die Maßnahmen der
Händehygiene einzubeziehen“, rät das Robert-Koch-Institut darüber hinaus.
„Die Breitenaufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung ist und bleibt
eine entscheidende Voraussetzung, um den sogenannten `Drehtür-Effekt´ –
das Einschleusen von Keimen und Bakterien über Patienten und Angehörige in
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen – zu vermeiden“, sagt Prof. Gokel.
Die Studie der Psychologie-Studierenden der SRH Hochschule Heidelberg habe
dazu einen wichtigen Beitrag geleistet, um das öffentliche Interesse auf
das Thema zu lenken. Die Studierenden hatten 1.000 Besuchern öffentlicher
Toiletten in der Rhein-Neckar-Region auf die Finger geschaut: Rund 7%
verzichteten gänzlich auf das Händewaschen. 27% wuschen ihre Hände nur mit
Wasser und rund 58% benutzten Wasser und Seife, allerdings nicht mit der
erforderlichen Gründlichkeit. Lediglich rund 8% reinigten ihre Hände
vorbildlich: mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife an den
Innen- und Außenseiten und zwischen den Fingern.

Prof. Dr. Julia Gokel LL.M. unterrichtet an der SRH Hochschule Heidelberg
Sozial- und Gesundheits-recht und steht für Schulungen für
Krankenhaushygieniker und Hygienefachkräfte zur Verfügung. Im Bachelor-
oder Master-Studium des Sozialrechts sind medizinrechtliche Themen
wichtig, da Sozialjuristen diese Kenntnisse häufig in sozialen
Einrichtungen, Personalabteilungen oder Unternehmensberatungen benötigen.

Die nationale Kampagne „Aktion Saubere Hände“ weist mit ihrem Aktionstag
am 5. Mai auf die Notwendigkeit der Händedesinfektion hin, um die
Patientensicherheit zu verbessern.
Weitere Informationen: www.aktion-sauberehaende.de.

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Der kostenfreie Medikamenten-Pass für Menschen mit Herzschwäche.  Collage: Ulrike Eberius/DHS

Krankenhausaufenthalte bei Herzschwäche: Medikamente falsch eingenommen?

Der kostenfreie Medikamenten-Pass für Menschen mit Herzschwäche.  Collage: Ulrike Eberius/DHS
Der kostenfreie Medikamenten-Pass für Menschen mit Herzschwäche. Collage: Ulrike Eberius/DHS

Zum Schutz vor Therapiefehler: Medikamenten-Pass der Herzstiftung für
Menschen mit Herzschwäche/Europäischer Tag der Herzschwäche (13. Mai)

Jedes Jahr kommt es in Deutschland zu mehr als 455.600 Klinikaufnahmen
wegen Herzschwäche (Herzinsuffizienz), weil sich bei den Betroffenen die
Erkrankung verschlimmert hat. „Auch die fehlerhafte Einnahme der
Medikamente kann schnell zur Verschlimmerung der Herzschwäche führen, die
eine Klinikeinweisung erfordert, weil die Medikamente vergessen, abgesetzt
oder in der Dosis verringert wurden“,  berichtet Prof. Dr. med. Thomas
Eschenhagen vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung,
Direktor des Instituts für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie am
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Aus diesem Grund bietet die
Deutsche Herzstiftung einen kostenfreien Medikamenten-Pass speziell für
Menschen mit Herzschwäche unter www.herzstiftung.de/medikamenten-pass oder
telefonisch unter 069 955128400 an. Der Pass erleichtert es den
Betroffenen, Fehler bei der Medikamenteneinnahme oder unerwünschte
Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medikamenten gleichzeitig zu
vermeiden.

Lebensbedrohliche Entgleisung der Herzschwäche vermeiden
„Bei chronischer Herzschwäche ist eine korrekte Einnahme der Medikamente
besonders wichtig, weil diese den geschwächten Herzmuskel entlasten und
das Herz vor Stresshormonen schützen. Setzen Betroffene eigenmächtig ihre
Medikamente ab oder versäumen mehrmals die Tabletteneinnahme, laufen sie
Gefahr, sich in eine lebensbedrohliche Verschlechterung der Herzschwäche
hineinzumanövrieren“, warnt der Herzspezialist. Gefährlich ist aber auch
eine Überdosierung, z. B. von wassertreibenden Mitteln (Diuretika), die zu
einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion führt oder zum übermäßigen
Verlust von Elektrolyten (Kalium, Natrium, Magnesium), was das Auftreten
von Herzrhythmusstörungen begünstigen kann. Und häufig ist nicht bekannt,
dass Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen eine
Herzschwäche akut verschlechtern können. (Infos: www.herzstiftung.de
/herzschwaeche-medikamente-nebenwirkungen.html).

Herzstiftungs-Ratgeber für Herzschwächepatienten
Neben der korrekten Einnahme der Medikamente können Herzschwächepatienten
noch viel mehr für ihr Herz tun, indem sie z. B. bei stabiler Herzschwäche
maßvolles Ausdauertraining betreiben, beim Essen auf eine begrenzte
Kochsalzzufuhr achten und ihr Gewicht täglich kontrollieren, wenn eine
Tendenz zur Flüssigkeitsansammlung besteht. Was Menschen mit Herzschwäche
zum Schutz vor einer Verschlimmerung der Herzschwäche unbedingt beachten
sollten, lässt sich in dem Experten-Ratgeber „Das schwache Herz: Diagnose
und Therapie der Herzinsuffizienz heute“ (160 Seiten) nachlesen. Der Band
kann kostenfrei angefordert werden unter www.herzstiftung.de
/herzschwaeche-therapie

Tipp: Der kostenfreie Medikamenten-Pass für Patienten mit Herzschwäche ist
anzufordern unter www.herzstiftung.de/medikamenten-pass (Tel.: 069
955128400).

Tipp: Der Ratgeber „Das schwache Herz: Diagnose und Therapie der
Herzinsuffizienz heute“ (160 S.) der Deutschen Herzstiftung ist kostenfrei
anzufordern unter www.herzstiftung.de/herzschwaeche-therapie oder per Tel.
unter 069 955128400 und per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Download von Bildmaterial
www.herzstiftung.de/presse/bildmaterial/medikamenten-pass.jpg
www.herzstiftung.de/presse/bildmaterial/medikamenten-pass-schmal.jpg
www.herzstiftung.de/presse/bildmaterial/collage-herzschwaeche-ratgeber.jpg
www.herzstiftung.de/presse/bildmaterial/collage-herzschwaeche-cover.jpg

(Collage li.: DHS/Ulrike Eberius; Collage re.: DHS/Jan Neuffer).

Video-Clips der Herzstiftung
„Was ist Herzschwäche?“ (Prof. Dr. Thomas Meinertz)
www.youtube.com/watch?v=NB9zC9XgLzs

„Die typischen Symptome der Herzschwäche“ (Prof. Dr. Thomas Meinertz)
www.youtube.com/watch?v=GKGDSf92uIw

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