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Gesundheit

Paradiesische Aussichten: HHL-Start-up THE PARADISE TREE startet mit eigener Kickstarter-Kampagne

Paradiesische Aussichten: HHL-Start-up THE PARADISE TREE startet mit eigener Kickstarter-Kampagne. Foto: The Paradise Tree.
Paradiesische Aussichten: HHL-Start-up THE PARADISE TREE startet mit eigener Kickstarter-Kampagne. Foto: The Paradise Tree.

Studenten-Team entwickelt im Rahmen eines Business-Plan-Seminars an der
HHL Leipzig Graduate School of Management ein Marken- und Produktkonzept
in exklusiver Kooperation mit indischem Lieferant.

Christian, Mariia, Nicholas und Satyam haben große Pläne: THE PARADISE
TREE ist ein von den Studierenden gegründetes Start-up, das das Ergebnis
des Business-Plan-Seminars an der HHL Leipzig Graduate School of
Management ist. Die Betreuung des Projektes an Deutschlands führender
Gründeruni erfolgte durch Jun.-Prof. Dr. Vivek Velamuri, Inhaber der Rolf
Schrömgens Professur für Entrepreneurship und Technologietransfer. Eine
kürzlich gestartete Crowdfunding-Aktion auf Kickstarter soll nun
benötigtes Kapital für das erste Produkt, eine Bodylotion, einbringen.

Simarouba: Vergessene Heilpflanze als Produktbasis

Herzstück der Unternehmung ist die Entwicklung und der Vertrieb von
Produkten mit Simarouba als zentralem Inhaltsstoff. Simarouba glauca, auch
Paradise Tree genannt, ist ein tropischer Baum, der von Einheimischen in
Mittel- und Südamerika als Heilpflanze unter anderem zur Behandlung von
Fieber und Hautverletzungen angewandt wird. Obwohl der Paradise Tree
bereits im 18. Jahrhundert zur Herstellung von Arzneimitteln nach Europa
gebracht wurde, sind hierzulande momentan keine Produkte auf Simarouba-
Basis erhältlich.

Die Vision des Gründerteams ist es, den Paradise Tree wieder als wertvolle
Ingredienz vor allem für Kosmetik in Deutschland und Europa zu etablieren.
Sie verweisen auf wissenschaftliche Untersuchungen, die unter anderem
antimikrobische, antifungale und antivirale Eigenschaften der Pflanze
bestätigen und darüber hinaus zeigen, dass Simarouba-Produkte positiven
Einfluss auf die Hautfeuchtigkeit und -regeneration haben.

Ganzheitlicher Nachhaltigkeitsansatz

Ziel des Start-ups sei es laut der Unternehmensgründer, eine
vertrauensvolle Marke auf den europäischen Markt zu bringen und zu
etablieren, die auf Produkte rund um den Paradise Tree spezialisiert ist.
Auch das Thema Nachhaltigkeit spiegelt einen Unternehmensgrundsatz wider,
nicht nur die nachhaltige Gewinnung der Ressourcen betreffend, sondern
auch die verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit den Lieferanten.

HHL als Start-up-Schmiede

Mitgründer Christian Hoffmann betont: „Unser Team hat von Beginn an
harmoniert. Mit unseren unterschiedlichen Fähigkeiten ergänzen wir uns
perfekt. Die HHL unterstützt uns zudem nicht nur dadurch, dass das Thema
Leadership in die Studiengänge integriert wird, sondern auch mit einer
entsprechenden Infrastruktur, einem hervorragenden Netzwerk und
verschiedenen Anlaufstellen für Start-ups.“

Jedes Teammitglied bringe dabei laut Hoffmann wertvolle Erfahrungen aus
verschiedensten Bereichen mit, wie beispielsweise der Produktentwicklung,
Unternehmensberatung und IT sowie dem Produktmanagement, Onlinevertrieb,
Marketing, Design und nicht zuletzt der Expertise für den indischen Markt.
Mitgründer Satyam habe neben mehrjähriger Erfahrung in der Kosmetikbranche
auch eine direkte Verbindung zu Zulieferern und Herstellern vor Ort.

PARADISE LOTION: Erstes Produkt in der Pipeline

Das erste Produkt im Portfolio des jungen Unternehmens wird eine
Simarouba-Bodylotion sein, die unter dem Namen PARADISE LOTION vermarktet
werden soll (<www.thepraradisetree.de>). Das Produkt sei bereits fertig
entwickelt und erste Testergebnisse mit den Prototypen hätten deutlich
positive Kundenrückmeldungen gezeigt. Die letzte Hürde vor dem
Vertriebsbeginn ist die Marktzulassung des Produkts, welche das Projekt
vor eine finanzielle Herausforderung stellt, die ohne externe
Unterstützung nicht zu bewerkstelligen ist. Ziel sei es daher, durch das
Crowdfunding die Finanzierungslücke in Höhe von 1.500 Euro zu schließen.
Sobald die Marktzulassung erfolgt ist, könne der Verkauf starten.

Kickstarter-Kampagne

Selbsternanntes Ziel der Gründer ist es, bis September 2017 die
Marktzulassung für die PARADISE LOTION zu erhalten und im direkten
Anschluss mit dem Onlinevertrieb über die eigene Website zu beginnen.
Weitere Informationen zu THE PARADISE TREE, dem ersten Produkt PARADISE
LOTION und der Kickstarter-Kampagne finden sich unter
<http://bit.ly/theparadisetreekickstarter>

Über die Gründerschmiede HHL Leipzig Graduate School of Management

Mit über 165 Gründungen, die in den letzten 20 Jahren von HHL-Absolventen
ausgegangen sind, hat sich die HHL Leipzig Graduate School of Management
zu einem sehr erfolgreichen Inkubator für Unternehmensgründungen
entwickelt. Durch das Engagement der Gründer konnten bereits mehr als
2.800 Jobs geschaffen werden. 2013, 2014 und 2017 errang die HHL einen der
drei ersten Plätze für die besten Gründerhochschulen in Deutschland
innerhalb des vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und vom
BMWi herausgegebenen Rankings „Gründungsradar“. Laut Financial Times liegt
die HHL im Bereich Entrepreneurship innerhalb des M.Sc.- sowie des EMBA-
Programms national auf Platz 1 bzw. global unter den Top 5.
<www.hhl.de/EntrepreneurialGraduateSchool>

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Gesundheits-Pass: Risikowerte für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschwäche auf einen Blick

Beim Gesundheits-Check immer dabei? Neuer Pass (kostenfrei) erleichtert
Kontrolle von Herz-Kreislauf-Risiken / Auch für Arztpraxen geeignet
Nicht nur für Millionen Herzpatienten in Deutschland, sondern auch für
gesunde Menschen ist es wichtig, über die persönlichen Risikofaktoren für
eine Herz- und Gefäßerkrankung stets im Bilde zu sein, um Herzinfarkt,
Schlaganfall und Herzschwäche gezielt z. B. mit mehr Ausdauerbewegung und
gesunder Ernährung (Mittelmeerküche) vorzubeugen oder einer
Verschlechterung der Herzkrankheit gegenzusteuern. Für diesen Zweck bietet
die Deutsche Herzstiftung unter www.herzstiftung.de/Gesundheits-Pass
kostenfrei einen handlichen faltbaren Gesundheits-Pass für den Geldbeutel
an, der jetzt erneuert und den aktuellen Leitlinien der Europäischen
Gesellschaft für Kardiologie (ESC)* angepasst wurde. „Der Gesundheits-Pass
ist ein nützlicher Helfer für Herzpatienten, aber auch für Gesunde, weil
man die wichtigsten Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen
jederzeit parat hat, diese Faktoren mit dem Hausarzt regelmäßig
kontrollieren und Verbesserungsmöglichkeiten besprechen kann“, betont
Herzspezialist Prof. Dr. med. Helmut Gohlke vom Vorstand der Herzstiftung.
„Der Gesundheits-Pass sollte deshalb auch in keiner Hausarztpraxis
fehlen.“

Welche Zielwerte anstreben, um Risiken zu senken?
Der Gesundheits-Pass deckt neben dem Bluthochdruck, dem häufigsten
Risikofaktor in Deutschland für Herz- und Gefäßerkrankungen mit
schätzungsweise 20 Mio. Betroffenen, die Risikofaktoren Rauchen, Diabetes,
Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen und Bewegungsmangel ab. In den Pass
trägt man regelmäßig neue Werte ein wie LDL- und HDL-Cholesterin,
Blutdruck, Triglyceride und Nüchtern-Blutzucker, wobei der Pass anzeigt,
welcher Zielwert für ein gesundes Herz angestrebt werden sollte.
Eintragungen zu Gewicht, körperlicher Aktivität und Anzahl der gerauchten
Zigaretten pro Tag sind auch vorgesehen. „Damit sehen Arzt und Patient
sofort, wenn sich das persönliche Risikoprofil verschlechtert und können
so frühzeitig auf die einzelnen Faktoren Einfluss nehmen“, bestätigt
Präventionsexperte Prof. Gohlke, der den Pass fachlich begleitet hat.
Angaben zur Medikamenteneinnahme sind ebenfalls möglich, das erleichtert
eine optimale Einstellung der Arznei.
„Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann mit einem gesunden
Lebensstil insbesondere durch Rauchverzicht, regelmäßige Bewegung und
herzgesunde Ernährung minimiert und gerade auch bei erblicher Vorbelastung
günstig beeinflusst werden. Der Gesundheits-Pass unterstützt dieses
Bemühen.“

*Europäische Leitlinien zur Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen
in der Praxis 2016: Eur Heart J (2016) 37 (29): 2315-2381.

Tipp: Der „Gesundheits-Pass“ kann kostenlos bei der Deutschen Herzstiftung
angefordert werden unter www.herzstiftung.de/Gesundheits-Pass oder per
Tel. unter 069 955128400 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Beispiel Bluthochdruck: Wie senkt man sein Infarktrisiko auf natürliche
Weise? Bluthochdruck entsteht durch das Zusammenspiel erblicher Anlagen
und ungünstiger Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, zu
viel Alkohol und Rauchen, die den Blutdruck und damit das Herz-Kreislauf-
Risiko nach oben treiben. Eine Umstellung des Lebensstils durch
Rauchverzicht, Normalisierung des Körpergewichts, regelmäßige
Ausdauerbewegung (5-mal pro Woche je 30 Min.), gesunde Ernährung mit
Gemüse und Obst (kaliumreich), frischen ballaststoffreichen Zutaten wie in
der Mittelmeerküche kann zur Vorbeugung des Bluthochdrucks und Diabetes,
aber auch zur positiven Beeinflussung einer bestehenden Erkrankung
beitragen Damit jeder frühzeitig mit Hilfe des Lebensstils Risikovorsorge
betreiben oder einer Erkrankung gegensteuern kann, gilt die Devise: Jeder
sollte früh seine Risikofaktoren kennen.

Mehr Tipps unter www.herzstiftung.de/Blutdruck-natuerlich-senken.html

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Systemische Psychotherapie auf dem Weg zur Kassenleistung – IQWiG veröffentlicht Prüfbericht

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
(IQWiG) hat seinen Abschlussbericht veröffentlicht, der eine Vielzahl von
„Hinweisen“ und „Anhaltspunkten“ für den Nutzen von Systemischer Therapie
als Psychotherapieverfahren bei Erwachsenen bescheinigt. Mehr als 40
methodisch hochwertige Studien dürften damit den Grundstein für die
Aufnahme Systemischer Therapie in den Leistungskatalog der Gesetzlichen
Krankenversicherungen gelegt haben. Die beiden systemischen Fachverbände
DGSF und SG fordern den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) nun auf,
Systemische Therapie allen Patientinnen und Patienten zugänglich zu
machen.

Nach rund dreijähriger Arbeit hat das IQWiG am 24. Juli seinen
Abschlussbericht zum Prüfverfahren „Systemische Therapie bei Erwachsenen
als Psychotherapieverfahren“ veröffentlicht. Wie bereits der 2016
erschienene Vorbericht des IQWiG belegt auch der mehr als 800 Seiten
umfassende Abschlussbericht auf der Grundlage evidenzbasierter Medizin den
Nutzen von Systemischer Therapie bei zentralen Störungsbereichen. Aufgrund
der wissenschaftlichen Stellungnahme der systemischen Fachgesellschaften
wurde die Basis der eingeschlossenen Wirksamkeitsstudien im Vergleich zum
Vorbericht noch einmal verbreitert.

Eine Nutzen-Schaden-Abwägung, wie man sie inzwischen aus Berichten über
Arzneimittelstudien kennt, konnte das IQWiG nicht vornehmen, da bei
Psychotherapieverfahren kaum Daten zu unerwünschten Nebenwirkungen
vorliegen. Dies ist ein Fingerzeig: Die Psychotherapieforschung wird in
Zukunft verstärkt auch unerwünschte Wirkungen erfassen müssen, damit der
nachweisbare Nutzen gegen mögliche unerwünschte Ereignisse besser
abgewogen werden kann.

Systemische Therapie ist bereits seit 2008 wissenschaftlich anerkannt und
kommt in zahlreichen Kliniken und Privatpraxen zur Anwendung. Versicherten
der Gesetzlichen Krankenversicherung steht Systemische Therapie bislang
ambulant noch nicht zur Verfügung. Die endgültige Entscheidung über die
Aufnahme von Systemischer Therapie in den Leistungskatalog der
Krankenkassen liegt nun beim G-BA, dem obersten Selbstverwaltungsorgan von
Leistungserbringern und Krankenkassen.

„Wir hoffen, dass der G-BA seine Entscheidung bald trifft, damit
Systemische Psychotherapie nicht mehr nur privat zahlenden Patientinnen
und Patienten zur Verfügung steht“, so Dr. Björn Enno Hermans, erster
Vorsitzender der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie,
Beratung und Familientherapie). Dr. Ulrike Borst, erste Vorsitzende der SG
(Systemische Gesellschaft) ergänzt: „International ist Systemische
Therapie in der Behandlung von Menschen mit psychischen Krankheiten weit
verbreitet. Wir freuen uns, wenn man in Deutschland hier bald nachzieht.“

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Die Behandlung der chronischen Hepatitis C hat in Deutschland eine sehr hohe Qualität

Zwischen 200.000 und 500.000 Menschen in Deutschland sind mit dem
Hepatitis C-Virus infiziert. Die Heilung der chronischen Hepatitis C kann
gravierende Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberzellkrebs verhindern.
Aktuelle Auswertungen des „Deutschen Hepatitis C-Registers“ zeigen, dass
die Therapie der Erkrankung in Deutschland auf hohem Niveau erfolgt.

Seit 2014 wurden in Deutschland zahlreiche Medikamente zur Behandlung der
Hepatitis C zugelassen, die direkt in den Vermehrungszyklus des Virus
eingreifen (sogenannte DAAs – Direct Acting Antiviral Agents). Um die
Behandlung der Patienten mit einer chronischen Hepatitis C zu verbessern
und die Wirksamkeit der neuen Medikamente zu prüfen, wurde im Jahr 2014
das „Deutsche Hepatitis C-Register (DHC-R)“ gestartet. Dafür hat die
Deutsche Leberstiftung eine GmbH gegründet. Die „Leberstiftungs-GmbH
Deutschland“ führt das Register in Kooperation mit dem Berufsverband
Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e. V. (bng).

Mit über 11.000 Patienten ist es eines der weltweit größten Register zu
dieser Erkrankung. Mit den Daten aus dem DHC-R können viele
wissenschaftliche Fragestellungen beantwortet werden. So wird
beispielsweise geprüft, ob die Behandlungsergebnisse im tatsächlichen
Therapiealltag denen der klinischen Zulassungsstudien entsprechen.

Prof. Heiner Wedemeyer, medizinischer Geschäftsführer der Leberstiftungs-
GmbH, erklärt das Ziel des Registers: „Nach der Zulassung von Medikamenten
ist es elementar, diese auch in der alltäglichen Anwendung zu beobachten.
Diese „Real World“-Daten geben Aufschluss darüber, wie die neuen
Medikamente zur Behandlung der Hepatitis C optimal eingesetzt werden
können. Und sie zeigen, wie diese Erkrankung in Deutschland behandelt
wird.“

Aktuelle Auswertungen der Register-Daten belegen nun, dass die Medikamente
zur Therapie der chronischen Hepatitis C in Deutschland sehr gut und
erfolgreich eingesetzt werden.

Es wurde in einer Datenanalyse untersucht, wie hoch das virologische
Ansprechen (also der Erfolg der Therapie) der behandelten Patienten war.
Wenn das virologische Ansprechen anhaltend ist und zwölf Wochen nach
Therapieende weiterhin besteht, gilt die Hepatitis C als geheilt. Die
Analyse hat gezeigt, dass fast alle behandelten Patienten geheilt wurden
(etwa 97 Prozent).

Der Einsatz der Medikamente wird außerdem sorgfältig geprüft, mögliche
Risiken werden durch die Ärzte berücksichtigt. Entsprechend waren
unerwünschte Nebenwirkungen selten. Auch das ergibt sich aus den Register-
Daten. Die Therapien sind für fast alle Patienten sehr gut verträglich.

Die Auswertungen des Deutschen Hepatitis C-Registers machen deutlich, dass
die an der Datenerfassung beteiligten Ärzte die Leitlinien und aktuellen
Empfehlungen zur Behandlung der Hepatitis ebenso wie die Vorgaben aus den
Zulassungen der Medikamente beachten und in ihren Therapieentscheidungen
umsetzen.

Dabei befolgen die behandelnden Ärzte in Praxen und Kliniken auch das
Gebot der Wirtschaftlichkeit. Das zeigt zum Beispiel die hohe Rate an
verkürzten Therapien, die bei bestimmten Patienten eingesetzt werden
können und die Kosten für die Behandlung reduzieren. Im Register ist eine
hohe Anzahl dieser Acht-Wochen-Therapien bei geeigneten Patienten erfasst
worden.

„Diese Auswertungen, die zum Teil hochrangig veröffentlicht wurden, zeigen
einmal mehr, wie wichtig das Deutsche Hepatitis C-Register ist. Das DHC-R
ist weltweit eine der wichtigsten Datenquellen für die Verbesserung der
Hepatitis C-Therapie. Es belegt, dass die Behandlung der chronischen
Hepatitis C in Deutschland effektiv und sicher ist. Damit trägt es dazu
bei, die Behandlung von Patienten zu verbessern“, erläutert Dr. Dietrich
Hüppe, wissenschaftlicher Leiter des Registers. „Wir danken den Patienten,
die ihre Daten zur Verfügung stellen, allen Ärzten sowie den
Studienassistenzen, die in diesem Register mitwirken.“

Finanziell unterstützt wird das Register von den Firmen AbbVie Deutschland
GmbH & Co. KG, Bristol-Myers Squibb GmbH & Co.KGaA, Gilead Sciences GmbH,
Janssen-Cilag GmbH, MSD Sharp & Dohme GmbH und Roche Pharma AG. Die
inhaltlichen Vorbereitungen für die Durchführung des Registers erfolgten
mit finanzieller Unterstützung des DZIF (Deutsches Zentrum für
Infektionsforschung).

Deutsche Leberstiftung
Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen
und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch
Forschungsförderung und eigene wissenschaftliche Projekte zu verbessern.
Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die
öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt
und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem
Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und
Apotheker in medizinischen Fragen. Diese Aufgaben erfüllt die Stiftung
sehr erfolgreich. Weitere Informationen: <www.deutsche-leberstiftung.de>.

BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert
umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen,
ihre Diagnosen und Therapien – jetzt in dritter, aktualisierter und
erweiterter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich: ISBN
978-3-89993-899-9, € 16,99. Weitere Informationen: <www.deutsche-
leberstiftung.de/Leber-Buch>.

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