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Sichere Versorgung von Herzpatienten am HDZ NRW

nitiative Qualitätsmedizin e.V. veröffentlicht Routinedaten von 500
Krankenhäusern mit erneut herausragenden Ergebnissen für das Herz- und
Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen.

Eine erneut deutlich überdurchschnittliche Qualität in der Herzmedizin
belegen die aktuellen Daten des Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW),
Bad Oeynhausen, die seit Monatsanfang als Ergebnisdaten auf der Website
der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) e.V. abrufbar sind. Sie belegen die
in rund 500 Mitgliedshäusern der IQM durchgeführten herzmedizinischen
Eingriffe und Verfahren des vergangenen Jahres, das von den Auswirkungen
der COVID-19-Pandemie bestimmt war und aus diesem Grund erstmals ohne die
Angabe von Zielwerten veröffentlicht werden. „Das HDZ nutzt diese Methodik
bereits seit drei Jahren“, erläutert Professor Dr. Jan Gummert, Ärztlicher
Direktor des HDZ NRW. „Unsere Ergebnisse aus 2020 zeigen, dass gerade auch
im Rahmen der Pandemie unsere stationäre Versorgung für Herzpatienten
kontinuierlich sichergestellt ist.“
„Sie sind das Resultat systematisch etablierter Verbesserungsmaßnahmen mit
enger Beteiligung aller Fachbereiche im HDZ NRW“, ergänzt
Geschäftsführerin Dr. Karin Overlack „Das entspricht unserem gemeinsam
erklärten Ziel, unsere Patienten mit großer Erfahrung und hoher Sicherheit
so schonend wie möglich zu behandeln, um langfristig eine bestmögliche
Lebensqualität zu erreichen.“

Die IQM-Daten werden auf der Grundlage bestimmter Indikatoren, der sog.
„German/Swiss Inpatient Quality Indicators“ (G-IQI bzw. CH-IQI), für 500
Mitgliedskliniken aus Deutschland und der Schweiz erhoben. Sie greifen auf
die den Krankenkassen im vergangenen Jahr gemeldeten Routinedaten zur
Anzahl der einzelnen Behandlungsverfahren, Komplikationsraten, Prozess-
Kennzahlen sowie zur Krankenhaus-Sterblichkeit zurück.

Überdurchschnittliche Ergebnisse weist das HDZ NRW dabei wie in den
Vorjahren bei der Behandlung von Herzinfarktpatienten auf. Herausragend
ist die Expertise des HDZ NRW mit besonders hohen Fallzahlen bei allen
herzchirurgischen Eingriffen, in der Behandlung von Rhythmusstörungen
sowie bei Herzpatienten im hohen Lebensalter.

Ein Spezialthema des Herz- und Diabeteszentrums NRW, das neben der
Expertise als größtes Herztransplantationszentrum deutschlandweit
Beachtung findet, ist das integrierte Zentrum für Herzinsuffizienz, das
alle Fachkliniken und Institute der Uniklinik einbindet und zu jedem
Zeitpunkt der Erkrankung individuelle Behandlungsstrategien für Patienten
mit chronischer Herzschwäche anbietet.

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Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und
Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-
Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen mit 35.000 Patienten pro Jahr, davon
14.600 in stationärer Behandlung, zu den größten und modernsten Zentren
seiner Art in Europa. Unter einem Dach arbeiten fünf Universitätskliniken
und Institute seit über 35 Jahren interdisziplinär zusammen. Das HDZ NRW
ist Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum.

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Düsseldorfer Diabetes-Tag 2021

Neue Diabetesklassifikationen, Diabetes-Technologien, Ernährung und
Bewegung, Folgeerkrankungen sowie neue Entwicklungen beim Diabetes-
Management und Insulinpumpen. Dies sind nur einige der Themenfelder, die
am 11. September beim 19. Düsseldorfer Diabetes-Tag vorgestellt und
diskutiert werden – auch in diesem Jahr wieder in einem rein digitalen
Format auf www.duesseldorfer-diabetestag.de.

Düsseldorf (DDZ) – Derzeit leben in Nordrhein-Westfalen rund 1,5 Millionen
Menschen mit bekanntem Typ-2-Diabetes. Hinzu kommt vermutlich eine hohe
Dunkelziffer. Pro Jahr er-kranken in Deutschland rund 600.000 Menschen neu
an Diabetes, was in etwa der Einwohnerzahl von Düsseldorf entspricht. In
der Landeshauptstadt selbst erkranken jährlich mindestens 4.000
BürgerInnen neu an Diabetes. Daher ist eine zielgruppengerechte Aufklärung
und wohnortnahe Prävention notwendig – besonders da anzunehmen ist, dass
die Anzahl der Menschen mit Typ-2-Diabetes durch die COVID-19-Pandemie und
die damit einhergehende Fehlernährung und der Bewegungsmangel noch weiter
steigen könnte.

Um Menschen mit Diabetes in dieser schwierigen Zeit daher
qualitätsgesicherte Informationen zukommen zu lassen, findet am Samstag,
11. September um 10:00 Uhr der mittlerweile 19. Düsseldorfer Diabetes-Tag
als digitales Online-Event im Live-Stream statt. Dieser kostenlose
Informationstag lebt von der unmittelbaren Interaktion zwischen den
ZuschauerInnen, ÄrztInnen und VertreterInnen lokaler Vereine und
Selbsthilfegruppen, sowie überregionaler Fachverbände, Wirtschafts- und
Dienstleistungsunternehmen. „Die diesjährige Veranstaltung steht ganz im
Zeichen der Präzisionsmedizin“, erklärt Prof. Michael Roden, Vorstand des
DDZ und Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Univ.
Klinikum Düsseldorf. „Aufgrund des wissenschaftlichen und technologischen
Fortschritts sind wir zunehmend in der Lage vielschichtige Daten besser
einzuordnen, um daraus eine maßgeschneiderte Versorgung und Therapien für
Menschen mit Diabetes zu ermöglichen: Dies soll am Düsseldorfer Diabetes-
Tag 2021 diskutiert werden.“

Thematisch wird dieses Jahr daher vor allem die Digitalisierung in der
Diabetologie, sowie neue Strategien zur Therapie der nicht-alkoholischen
Fettleber im Fokus stehen. Komplettiert werden diese Impulse durch
zahlreiche Kurzfilme, Erfahrungsberichte als Podcasts und Präsentationen
zu aktuellen Diabetes-Themen. An den Diskussionen können sich die
ZuschauerInnen bequem von zuhause aus oder unterwegs via Chat mit ihren
Fragen beteiligen. Der Düsseldorfer Diabetes-Tag bietet somit auch in
diesem Jahr wieder eine Plattform für den interdisziplinären Austausch.

Informationen erhalten Sie auf der Website des Düsseldorfer Diabetes-
Tages: www.duesseldorfer-diabetestag.de sowie bei Facebook und Instagram.

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Uni für alle! Mit der Erwachsenen-Uni wissenschaftlichen Vorträgen folgen

Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule
Deggendorf (THD) bietet mit der neu ins Leben gerufenen Erwachsenen-Uni
allen bildungshungrigen Erwachsenen die Möglichkeit, wissenschaftliche
Vorträge aus Forschungsbereichen der THD zu hören. Den Auftakt bildet die
Vorlesung „Dein Haus 4.0 - Länger Leben Zuhause mit Technikunterstützung“
am 22. Juli, die allen Interessierten offensteht.

Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule
Deggendorf (THD) bietet mit der neu ins Leben gerufenen Erwachsenen-Uni
allen bildungshungrigen Erwachsenen die Möglichkeit, wissenschaftliche
Vorträge aus Forschungsbereichen der THD zu hören. Den Auftakt bildet die
Vorlesung „Dein Haus 4.0 - Länger Leben Zuhause mit Technikunterstützung“
am 22. Juli, die allen Interessierten offensteht.

Das Alter holt uns irgendwann alle ein. Das eigene Haus deswegen verlassen
zu müssen, ist für die meisten Menschen ein Albtraum. Damit dem künftig
entgegen gewirkt wird, befasst sich die THD in dem vom Bayerischen
Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geförderten Projekt „Dein Haus
4.0“ mit digitalen Assistenzsystemen und der Frage, wie diese den Alltag
für Senioren erleichtern können. In einer einstündigen Vorlesung im Rahmen
der Erwachsenen-Uni wird Prof. Dr. Horst Kunhardt auf das Projekt und die
einzelnen Aspekte eingehen. Besonders spannend dabei ist, wie digitale
Helferlein die Bewohner unterstützen können. Welche Möglichkeiten es in
dem Bereich bereits gibt, wie „Dein Haus 4.0“ in der Praxis eingesetzt
wird und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse in dem Projekt umgesetzt
werden und vieles mehr hören die Teilnehmer der Vorlesung in der
Erwachsenen-Uni. Anhand des konkreten Beispiels von „Dein Haus 4.0“ wird
Prof. Kunhardt auf die Herausforderungen des Alterns und wie man diese
mithilfe von Wissenschaft und Digitalisierung meistern kann, eingehen.

Die Vorlesung findet am 22. Juli um 17 Uhr am Campus des ECRI in
Pfarrkirchen statt. Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung nötig.
Interessenten können sich entweder per E-Mail an andrea.ebertseder@th-
deg.de oder telefonisch unter 0991/3615-8863 bei Andrea Ebertseder
anmelden. Am Tag der Veranstaltung werden vor Ort die Kontaktdaten der
Teilnehmer über die App „darfichrein“ mittels QR-Code erfasst. Bei Bedarf
hilft das ECRI-Personal bei diesem Schritt. Weitere Voraussetzung für die
Teilnahme sind das Tragen einer FFP2-Maske sowie das Einhalten des
Mindestabstandes.

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9. Bayerische Woche der Geodäsie: Von Geschäftsleerständen, Navis und zerbrechenden Bergen

Die Darstellung des Klimawandels, Städte-Simulationen und Drohneneinsätze
sind einige der Einsatzgebiete der Geodäsie

Mit Gummistiefeln und Gerätschaft das Gelände vermessen – diese Aktivität
zählt auch zu den Aufgaben von Vermesserinnen und Vermessern, jedoch
umfasst die sogenannte „Geodäsie“, die „Wissenschaft von der Ausmessung
und Abbildung der Erdoberfläche“, heutzutage deutlich mehr Themen und
Tätigkeiten. Um diese kennenzulernen, können sich Schülerinnen und Schüler
sowie Interessierte während der "Bayerischen Woche der Geodäsie" eingehend
informieren und mitmachen.

Um einige Beispiele zu nennen:

Über die Leerstandskartierung können die Teilnehmenden den Ort und das
selbst aufgenommene Foto eines aufgegebenen Geschäftes eingeben sowie
Vorschläge machen, was man sich nun dort wünscht.

In Workshops zur 3D-Rekonstruktion wird erläutert, wie man historische
Gebäude oder Gelände darstellen kann. So haben an der Hochschule für
angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt z.B. Studierende die
Würzburger Domstraße sowie die Stadt Würzburg im Jahr 1835 und heute
wiederauferstehen lassen, außerdem wurde eine Basaltwand im Markt
Parkstein über 3D visualisiert. Um Steinformationen geht es auch in einem
weiteren Angebot: Wie ein Berg zerbricht, dokumentiert die Geodäsie in der
Überwachung des sogenannten „Hochvogels“ im Allgäu. Eine große Spalte
verläuft aktuell durch den Gipfel, ein Teil wird abrutschen. In einer
Story zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welche
Messverfahren beim Monitoring zum Einsatz kommen, welche Bewegungen und
Veränderungen erkennbar und relevant sind für weitere Handlungen, z.B.
Evakuierungen und Straßensperrungen.

Die Woche der Geodäsie zeigt nicht nur regionale Phänomene, sie geht z.B.
auch nach Ghana, Afrika: Hier zeigt die FHWS die Anwendung eines
Geoinformationssystems für ein Krankenwagen-Management anhand eines
humanitären internationalen Projekts: Freiwillige „Mapperinnen“ und
„Mapper“ beteiligen sich an dem Projekt, um Menschen vor Ort helfen zu
können. Darüber hinaus werden auch Einsatzmöglichkeiten von Drohnen
aufgezeigt. Die Teilnehmenden erfahren außerdem mehr über die
Darstellungsmöglichkeiten des Klimawandels, die Vermessung der Erde vom
Weltraum aus, Weltraum-Schrott oder über die Form der Erde.

Zum Programm der Aktionswoche:

Themen:

Effective Ambulance Management System – Einsätze von Geodäsie
Mit Handy und Webbrowser Leerstände kartieren
Interaktive semantische 3D-Stadtmodelle für Analysen und Simulationen
Laserscanner
Wärmebildkameras
Photogrammetrie
Ein Berg zerbricht
Tutorial 3D-Rekonstruktion

Studium:

Der Studienbereich Geo an der FHWS
Geodäsie und Geoinformation an der Technischen Universität München (TUM)
Studienangebot an der OTH Amberg-Weiden
Die Fakultät für Geoinformation an der Hochschule Bayern
Berufsschule für Vermessungstechnikerinnen und –techniker

Verband:

IGVB – Ingenieurverband Geoinformation und Vermessung in Bayern e.V.

Die Angebote der FHWS, die Bachelorstudiengänge Vermessung und
Geoinformatik, Geovisualisierung sowie der Masterstudiengang
Geodatentechnologie, können auch über die Aktionswoche (bis 16. Juli)
hinaus besucht werden über GEO

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