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Wasserstoff: BAM entwickelt in einem Gemeinschaftsprojekt Druckspeicher mit besserer CO2-Bilanz

Wasserstoff-Druckbehältern kommt eine zentrale Rolle
bei der Dekarbonisierung zu: Sie sollen als „Treibstofftanks“ dienen für
emissionsfreie LKWs, Busse, Züge, Schiffe und Flugzeuge sowie für die
Speicherung und den Transport von Wasserstoff. Doch die
carbonfaserverstärkten Kunststoffe (CFK), aus denen die Speicher gefertigt
werden, sind aufgrund ihrer energieintensiven Herstellung mit einem großen
CO2-Fußabruck belastet. Die Bundesanstalt für Materialforschung und
-prüfung (BAM) erforscht in einem Gemeinschaftsprojekt, wie sich die
Speicher klimaschonender produzieren und über eine längere Lebensdauer als
bisher nutzen lassen – bei sogar größerer technischer Sicherheit.

Aktuell werden bei der Produktion eines Wasserstoff-Druckspeichers der
neuesten Generation aus CFK bis zu 2,5 Tonnen CO2 freigesetzt.
Expert*innen gehen davon aus, dass die Nachfrage nach diesen Behältern
beim Übergang zu einer Wasserstoffwirtschaft stark ansteigen wird. Neben
dem Verkehrssektor werden Wasserstoff-Druckspeicher in Zukunft auch für
stationäre Power-to-Gas-Anwendungen benötigt und um den grünen
Energieträger zu Wasserstofftankstellen zu transportieren.

Ein neues Projekt, das von der RWTH Aachen koordiniert wird und an dem
mehrere Unternehmen beteiligt sind, die gemeinsam solche Speicher
herstellen, zielt darauf, deren CO2-Bilanz deutlich zu verbessern.

Das Projekt setzt dazu an zwei Stellen an: Erstens soll der
kostenintensive Leichtbau-Werkstoff CFK effizienter als bisher eingesetzt
werden. „Aktuell werden die Behälter, die im Betrieb einem Druck von bis
über 700 bar standhalten müssen, aus Sicherheitsgründen besonders
konservativ ausgelegt, d.h. es wird sehr viel Material verwendet“, erklärt
Eric Duffner, Experte für die Speicher, der die Projektbeteiligung der BAM
verantwortet. „Unsere langjährigen Untersuchungen deuten jedoch darauf
hin, dass das Material sparsamer eingesetzt werden kann.“

Durch eine konsequente digitale Prozessüberwachung bei der Herstellung
soll erreicht werden, dass die Speicher effizienter, also nur mit so viel
CFK-Material wie erforderlich hergestellt werden. „Wir gehen im Projekt
davon aus, dass sich durch eine Optimierung der Herstellung rund 20
Prozent des Materials einsparen und gleichzeitig sogar sicherere Speicher
als bisher produzieren lassen“, so Duffner.

Der zweite Ansatz zielt auf die „Lebensdauer“ der Speicher, also auf den
Zeitraum, über den sie konkret genutzt werden. „Auch hier deuten unsere
umfangreichen Untersuchungen zu mechanischen und thermischen Belastungen
darauf hin, dass die Speicher viel länger als bisher in Betrieb bleiben
könnten“, sagt Eric Duffner.

Die BAM wird in das Projekt ihre Erkenntnisse aus zerstörungsfreien
Prüfverfahren einfließen lassen, um die aktuellen Sicherheitsbewertungen
und Annahmen zur Lebensdauer auf eine bessere empirische Grundlage zu
stellen. Auch das hilft, Ressourcen zu sparen: Denn sollten die Speicher
in Zukunft z.B. 10 Jahre länger als bisher genutzt werden können, würde
dies – neben der Materialeinsparung bei der Produktion – eine erhebliche
Verkleinerung ihres CO2-Fußabdrucks bedeuten.
Schließlich sollen die wissenschaftlichen Ergebnisse des Projekts in die
Normen und Gesetze zu Wasserstoff-Druckspeichern eingehen. Gefördert wird
das Gesamtvorhaben durch das Technologietransfer-Programm Leichtbau des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

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HDZ NRW Bad Oeynhausen: Neue Kinderintensivstation geht in Betrieb

Dank NRW-Förderung für eine familiengerechtere Versorgung im Zentrum für
angeborene Herzfehler erfolgten Umbau und Sanierung plangerecht und nach
neuestem Stand

Erfolgreicher Abschluss der Baumaßnahmen für rund 35 Räume auf insgesamt
750 Quadratmetern im Zentrum für angeborene Herzfehler (ZAH) und
Kinderherzzentrum am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) Bad
Oeynhausen: Patientenzimmer, Stationszentrale, Personal- und Betriebsräume
der Kinderintensivstation haben der Leiter für Bau und Technik am HDZ,
Marc Lohmeier, und sein Team im Laufe von acht Monaten komplett saniert,
komfortabel ausgestattet und technisch auf den neuesten Stand gebracht.
„Ziel der aufwändigen Maßnahme war eine patienten-, familien- und
mitarbeiterfreundliche Umgestaltung“, erläutert Professor Dr. Stephan
Schubert, Direktor der Kinderkardiologie, der das Zentrum für angeborene
Herzfehler und Kinderherzzentrum gemeinsam mit Prof. Univ. Dr. Eugen
Sandica, Klinikdirektor der Kinderherzchirurgie und angeborene Herzfehler,
leitet.

Zu den Besonderheiten im Intensivpflegebereich zählen neben den
vollständig sanierten Räumlichkeiten zusätzliche Hygieneschleusen und
barrierearme Nasszellen. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden Bodenbeläge sowie
die Trink- und Abwasserinstallation ausgetauscht, Beleuchtung installiert,
Zimmer neu gestaltet und sämtliche technischen Installationen erweitert
und optimiert. „Wir konnten nicht nur die Einzelzimmer mit Schleusen
vergrößern, sondern haben in unserem Intensivbereich auch zwei
patientenorientierte Einzelzimmer inklusive WC und Dusche eingerichtet.
Dafür haben wir u.a. auch Lager- und Aufenthaltsräume umstrukturiert und
erneuert“, berichtet Schubert. „Damit sind wir besser ausgestattet für die
hygienischen, aber auch persönlichen Anforderungen unserer Patientinnen
und Patienten.“

Auf der mit insgesamt 16 Pflegebetten ausgestatteten Intensivstation im
Zentrum für angeborene Herzfehler und Kinderherzzentrum versorgen die
Herzspezialisten nicht nur die allerkleinsten Patienten wie Früh- und
Neugeborene, sondern auch Jugendliche und Erwachsene, die aufgrund einer
angeborenen Herzfehlbildung einer intensivmedizinischen Therapie und
Pflege bedürfen.
„Moderne Hochleistungsmedizin und -pflege gehen bei uns Hand in Hand“,
sagt Schubert. „Unsere Teams haben die Übergangszeit von knapp sechs
Monaten, in der unsere Patienten auf einer anderen Station untergebracht
waren, hervorragend gemeistert und alle Herausforderungen bravourös
bestanden.  Die Anzahl der behandelten Patientinnen und Patienten war und
ist davon nicht beeinträchtigt gewesen. Das ist außergewöhnlich für so ein
komplexes Vorhaben“, berichtet der Klinikdirektor sichtlich zufrieden.
„Auch der Umzug in die neuen Räume war bis ins Detail organisiert. Jetzt
freuen wir uns, Patienten und Angehörigen auf der neuen Intensivstation
eine hochmoderne, großzügigere und vor allem familienorientiertere
Ausstattung anbieten zu können.“

In die Gesamtmaßnahme im Intensivbereich am Zentrum für angeborene
Herzfehler hat das HDZ NRW  3,3 Mio. Euro investiert, mehr als zwei
Drittel davon flossen aus Fördermitteln des Landes NRW in das Projekt.
Davon profitiert auch die Normalstation, deren Zimmer derzeit ebenfalls
schrittweise für eine weitere Million Euro renoviert werden. „Unsere
Patientenversorgung ist auch hier bei laufender Renovierungsmaßnahme ohne
Einschränkungen sichergestellt, dafür möchte ich mich bei allen
Mitarbeitenden des ZAH besonders herzlich bedanken“, betont Schubert.

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Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und
Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-
Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, mit 36.000 Patientinnen und Patienten
pro Jahr, davon 14.800 in stationärer Behandlung, zu den größten und
modernsten Zentren seiner Art in Europa.

Das Kinderherzzentrum und Zentrum für angeborene Herzfehler des HDZ NRW
wird von Prof. Dr. Stephan Schubert, Direktor der Klinik für
Kinderkardiologie und angeborene Herzfehler, und Prof. Univ. (assoc) Dr.
Eugen Sandica, Direktor der Klinik für Kinderherzchirurgie und angeborene
Herzfehler, gemeinsam geleitet. Es zählt international zu den führenden
und größten Kliniken zur Behandlung von Patientinnen und Patienten  mit
angeborenem Herzfehler und ist zertifiziertes Zentrum für die Behandlung
von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH). Zur ausgewiesenen
Expertise des Zentrums zählt die Therapie des gesamten Spektrums von
angeborenen Herzfehlbildungen im Neugeborenen-, Kindes-, Jugend- und
Erwachsenenalter. Jährlich werden hier weit über 1.000 Patienten mit
herausragenden Ergebnissen auch im internationalen Vergleich stationär
sowie ca. 4.500 Patienten ambulant betreut.

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Harald Lesch und James Bond zu Gast in Kiel

Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Wilhelm und Else Heraeus-
Stiftung und der Klaus Tschira Stiftung

Ticketvergabe für alle Shows und Vorträge des Science-Festivals
„Highlights der Physik“ startet am 10. August

In der Woche vom 25. bis 30. September kommen die „Highlights der Physik“
mit einem hochkarätigen Vortragsprogramm, Live-Experimenten und
Ausstellungen nach Kiel. Eröffnet wird das Wissenschaftsfestival mit einem
musikalischen Abendvortrag von Uni-Professor und TV-Moderator Harald Lesch
zusammen mit dem Ensemble Quadro Nuevo aus München, und zum Abschluss
präsentiert Communicator-Preisträger Prof. Metin Tolan zusammen mit den
Kieler Philharmonikern ein Vortragskonzert rund um James Bond mit
interessanter Physik und dazu passender Filmmusik. In 40 weiteren
Vorträgen beleuchten Forschende aus ganz Deutschland anschaulich und
verständlich die vielfältigen Facetten aktueller Wissenschaft und
diskutieren aus physikalischer Sicht Themen aktueller gesellschaftlicher
Relevanz. Für den Besuch aller Vorträge sind Tickets erforderlich, die
kostenlos unter https://www.highlights-physik.de/tickets erhältlich sind.

Der Startschuss für die von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und
der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstalteten Physik-Woche
erfolgt im Kieler Opernhaus: Begleitet vom Musikensemble „Quadro Nuevo“
begibt sich Harald Lesch auf die spannende Spurensuche nach den Anfängen
unseres Sonnensystems. Wie entstanden seine Planeten? Wie das Leben auf
der Erde? Und wieso wissen wir das heute eigentlich alles so genau?

Im Anschluss bieten sich Besucherinnen und Besuchern während der
Veranstaltungswoche im Kieler KulturForum viele weitere Angebote: In
spannenden Vorträgen, vormittags speziell für Schülerinnen und Schüler ab
Klasse 9, berichten Forschende von ihrer Arbeit zu Schwarzen Löchern, von
Geheimnissen der Ozeane, möglichen Reisen zum Mars und von Akkus der
Zukunft. In der Physik-Arena gibt es spannende Live-Experimente und im
Format "Auf den Punkt gebracht" werden insbesondere Themen diskutiert, die
aus physikalischer Sicht aktuelle gesellschaftliche Relevanz haben.
Forschende wagen außerdem einen „Blick über den Tellerrand“ und beleuchten
die Physik aus der Sicht von Medizin, Sport, Musik und der
Meeresforschung. In besonderen Abendvorträgen geben hochkarätige
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Max-Planck-Hörsaal der
Universität zu Kiel Einblicke in ihre aktuelle Forschung – für jeden
verständlich erklärt.

Zum Abschluss der Veranstaltungswoche gibt es mit „James Bond im Visier
der Musik“ einen besonderen Abendvortrag im Kieler Opernhaus:
Communicator-Preisträger und Präsident der Universität Göttingen, Prof.
Metin Tolan, nimmt in seinem Vortrag Technik und Effekte aus James-Bond-
Filmen unter die Lupe und hinterfragt, ob sie mit den Gesetzen der Physik
vereinbar sind. Begleitet wird der Vortrag von den Kieler Philharmonikern,
die berühmte Filmmusiken aus James Bond Filmen dazu live einspielen.

Für alle Vorträge sind kostenlose Eintrittskarten erforderlich. Die
Tickets sind ab dem 10. August unter highlights-physik.de/tickets
erhältlich. Für die beiden Vorträge im Kieler Opernhaus ist Anfang
September eine zweite Vergabephase vorgesehen. Zusätzlich zum
Vortragsprogramm bieten die „Highlights der Physik“ auf dem Kieler
Rathausplatz eine große Themenausstellung und ein umfangreiches Programm
für Kinder und Jugendliche mit einem Juniorlabor, Kindershows, Workshops
und einem Schülerwettbewerb. Weitere Infos unter: https://www.highlights-
physik.de/

Die „Highlights der Physik“ wurden 2001 von der DPG zusammen mit dem
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen. Das
Science-Festival lockte in den vergangenen Jahren jeweils bis zu 60.000
Besucherinnen und Besucher an. Es tourt mit wechselnder Thematik von Stadt
zu Stadt. Getragen wird das Wissenschaftsfestival in diesem Jahr durch die
DPG mit Förderung von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung aus Hanau und
der Klaus Tschira Stiftung aus Heidelberg. Unterstützt wird das
Wissenschaftsfestival außerdem von zahlreichen Institutionen. Partner der
Veranstaltung sind in diesem Jahr die Stadt Kiel, das Leibniz-Institut für
die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) und der
Forschungsverbund KiNSIS (Kiel Nano, Surface and Interface Science) der
Universität zu Kiel, die Internetplattform Welt der Physik, die Prof. Dr.
Werner-Petersen-Stiftung, sowie die Unternehmen ams Osram und Heidelberger
Druckmaschinen, Medienpartner sind die Kieler Nachrichten. Förderer sind
die Hitachi High-Tech Europe GmbH und der Verein Provinzialer Helfen e.V.

Die gemeinnützige Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung fördert Forschung und
Ausbildung im Bereich der Naturwissenschaften, insbesondere der Physik.
Die Stiftung organisiert internationale Fachtagungen und Seminare, fördert
Schulprojekte und außerschulische Lernorte und engagiert sich in der Aus-
und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Die 1963 von dem Physiker und
Industriellen Dr. Wilhelm Heinrich Heraeus und seiner Ehefrau Else Heraeus
gegründete Stiftung arbeitet eng mit der Deutschen Physikalischen
Gesellschaft zusammen. Weitere Informationen unter: https://www.we-
heraeus-stiftung.de/

Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik
und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie
wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015)
mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind:
Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite
Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen
und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog
zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter:
https://klaus-tschira-stiftung.de/

Für die wissenschaftlichen Inhalte, die Konzeption und Durchführung der
Reihe ist AC-Science-Consulting aus Dinslaken verantwortlich. Die lokale
wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Jan Benedikt von der
Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel.

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Save the date: 15. APOLLON Symposium „Blackbox Resilienz“

Am Freitag, 29.09.2023, findet das 15. APOLLON Symposium mit dem Thema
„Blackbox Resilienz? Welchen Mehrwert haben psychosoziale Faktoren für das
Gesundheitswesen?“ statt. Die Hochschule der Gesundheitswirtschaft lädt
von 09:00 bis 16:00 Uhr via Zoom zu verschiedenen Online-Vorträgen,
Workshops und Diskussionsrunden ein.

Das diesjährige Online-Symposium der APOLLON Hochschule der
Gesundheitswirtschaft blickt auf das Thema Resilienz, das im
Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Studien und Befunde
zeigen, dass psychosoziale Faktoren die Entstehung von Krankheiten, deren
Verläufe und die allgemeine Gesundheit beeinflussen. Dabei können soziale
Unterstützung, tragfähige Beziehungen und das Erleben von Gemeinsamkeit
die gesundheitlichen Auswirkungen von Stress abmildern. Im Gegenzug kann
erlernte Hilflosigkeit etwa das Schmerzerleben sowie die
Entzündungswahrscheinlichkeit verstärken.

Im Rahmen des Symposiums wird in Vorträgen, Diskussionsrunden und
Workshops beleuchtet, was Akteur:innen des Gesundheitswesens aus den
Beiträgen der positiven Psychologie, zum Beispiel aus der Sinn-,
Identitäts- und Glücksforschung, der Bindungsforschung und der
Psychoneuroimmunologie, lernen können. So spricht etwa Prof. em. Dr.
Bernhard Sieland von der Leuphania Universität Lüneburg in einer Keynote
über Herausforderungen für Personen und Organisationen in Bezug auf
Resilienz und Prosilienz sowie über die proaktive Unterstützung von
psychosozialer Gesundheit. Diplom-Psychologe Tobias Rahm von der TU
Braunschweig gibt in seinem Vortrag anhand internationaler Beispiele einen
Einblick in das Konzept „Positive Education“ und zeigt, wie eine
systematische Vermittlung von psychischen und sozialen Kompetenzen in
unseren Bildungseinrichtungen funktionieren kann. Prof. Dr. Marcus Eckert
von der APOLLON Hochschule beschäftigt sich in einem Workshop mit der
Frage wie sich Resilienz im Alltag fördern lässt und Prof. Dr. Felix
Hoffmann, ebenfalls von der APOLLON Hochschule, erarbeitet in seinem
Workshop gemeinsam mit den Teilnehmenden die Grundsätze, mit denen ein
sogenanntes Purpose-Unternehmen aufgebaut werden kann.

Abgerundet wird das diesjährige Symposium durch die Preisverleihung des
APOLLON Studienpreises 2023.

Die Teilnahme am 15. APOLLON Symposium ist kostenfrei. Das ausführliche
Programm sowie weitere Infos und das Anmeldeformular sind ab sofort online
veröffentlicht.

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