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Öffentliche Werkschau zum Thema Stadt_Raum_

Unter dem Motto „Stadt_Raum_“ werden bei der diesjährigen Werkschau am 23.
und 24.06.2023 am Campus Schlütertraße die Ergebnisse der letzten beiden
Semester von den Studierenden der Stadt- und Raumplanung präsentiert. Die
Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen!

Werkschau „Stadt_Raum_“
FH Erfurt, Campus Schlüterstraße

Freitag, 23.06.2023, 16:00 – 22:00 Uhr
16:00 Uhr Eröffnung
18:00 Uhr Kurzfilm in der Aula
Interaktives Voting für die Preisverleihung
20:00 Uhr Preisverleihung zu den ausgestellten Projekten
22:00 Uhr Ende

Samstag, 24.06.2023, 10:00 – 16:00 Uhr
Führungen jeweils 11:00 Uhr, 12:30 Uhr und 14:00 Uhr

Von dem Umgang mit Erfurter Erbe, über Stadtumbau Interventionen und
Heizkrisenforschung finden sich außerdem städtebauliche Konzeptionen,
Stadt- oder Quartiersentwicklungskonzepte, Einblicke in Exkursionen oder
Vernetzungs-treffen und viele weitere Projekte mit unterschiedlichen
Themen bei der Ausstellung.
So können die Besucher:innen beispielsweise im Themenschwerpunkt städte-
bauliche Entwicklung die Projektpräsentationen „IBA Thüringen“, mit
Erarbeitung eines Konzepts für die Post-IBA-Phase, „Monte Kali“, bei dem
eine Nachnutzung des Salzberges in Zukunft betrachtet wird, und „Zirkuläre
Stadt“ bestaunen. Bei Letzterem geht es um die Visionsfindung für das
Altenburger Land von morgen.

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Rauchfrei-Wettbewerb „Be Smart – Don‘t Start“: BZgA-Hauptpreis geht an Schule in Rietberg

Die Klasse 8a der Martinschule aus Rietberg im Kreis Gütersloh hat im
bundesweiten Klassenwettbewerb zur Förderung des Nichtrauchens „Be Smart –
Don‘t Start“ den Hauptpreis der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA) für die wiederholte erfolgreiche Teilnahme gewonnen. Bei
„Be Smart – Don‘t Start“ verpflichten sich teilnehmende Schulklassen, ein
halbes Jahr lang rauchfrei zu bleiben. Bei erfolgreicher Teilnahme gibt es
Preise für die rauchfreien Klassen zu gewinnen. Die Schülerinnen und
Schüler der diesjährigen Gewinnerklasse können sich über einen Gutschein
im Wert von 5.000 Euro für ihre Klassenkasse freuen.

Die Klasse 8a der Martinschule aus Rietberg im Kreis Gütersloh hat im
bundesweiten Klassenwettbewerb zur Förderung des Nichtrauchens „Be Smart –
Don‘t Start“ den Hauptpreis der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA) für die wiederholte erfolgreiche Teilnahme gewonnen. Bei
„Be Smart – Don‘t Start“ verpflichten sich teilnehmende Schulklassen, ein
halbes Jahr lang rauchfrei zu bleiben. Bei erfolgreicher Teilnahme gibt es
Preise für die rauchfreien Klassen zu gewinnen. Die Schülerinnen und
Schüler der diesjährigen Gewinnerklasse können sich über einen Gutschein
im Wert von 5.000 Euro für ihre Klassenkasse freuen.

Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und
Drogenfragen: „Kreative Kids bleiben rauchfrei – trotz angeblicher neuer
Livestyle-Produkte wie Shisha und E-Zigarette. Sie alle sind überzeugt
davon: Ohne Rauch und Dampf geht’s auch! Der Schulwettbewerb leistet einen
wertvollen Beitrag, wenn es darum geht, mehr Wissen über das Rauchen und
dessen lebensbedrohliche Folgen zu vermitteln. Gemeinsame Erfahrungen des
Nichtrauchens oder das Ziel, gemeinsam die Finger von jetzt scheinbar
hippen Einweg-E-Zigaretten zu lassen, sind wertvoll und prägen. Denn wer
nikotinfrei lebt, tut sich selbst, dem unmittelbaren Umfeld und sogar der
Umwelt viel Gutes. Mein besonderer Dank gilt den Lehrkräften, die die
Kampagne mit viel Einsatz in ihre Klassen hineintragen. Leider greifen
aktuell wieder mehr Jugendliche zu Zigaretten und Vapes. Deswegen muss der
Jugendschutz viel konsequenter durchgesetzt werden. Außerdem brauchen wir
ein Verbot besonders jugendaffiner Aromen in E-Zigaretten und müssen
endlich zu lückenlosen Werbebeschränkungen kommen. Auch Sponsoring durch
die Tabakindustrie geht im Jahr 2023 gar nicht mehr.“

Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sagt: „Rauchen ist das größte
vermeidbare Gesundheitsrisiko. Deshalb unterstützt ‚Be Smart – Don‘t
Start‘ Schülerinnen und Schüler, rauchfrei zu bleiben. Der bundesweite
Präventionswettbewerb hat seit Programmstart rund 4,5 Millionen
Schülerinnen und Schüler motiviert, sich gegen Zigaretten, Shisha und Co.
zu entscheiden und das belohnt. Das ist ein gemeinsamer Präventionserfolg,
für den ich mich bei den vielen Lehrkräften und Schulleitungen für ihr
Engagement ganz herzlich bedanke. Der Gewinnerklasse 8a gratuliere ich zum
Preisgewinn: Ihr habt den Preis durch Eure Mehrfachteilnahme wirklich
verdient! Wir freuen uns sehr, dass ‚Be Smart – Don‘t Start‘ jedes Jahr
aufs Neue in den Schulen so gut ankommt. Wir dürfen in den
Präventionsbemühungen zum Nichtrauchen nicht nachlassen, deshalb wird die
BZgA den Wettbewerb auch weiterhin unterstützen.“

Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts für Therapie- und
Gesundheitsforschung (IFT-Nord), erklärt: „Ich freue mich, dass auch in
diesem Schuljahr so viele Lehrkräfte und Klassen wieder am Wettbewerb
teilgenommen haben. Es bestätigt auch, dass sich der Wettbewerb gut in das
Schulleben integrieren lässt und auch nach über einem Vierteljahrhundert
noch ein attraktives Angebot zur Prävention ist. Bundesweit haben im
aktuellen Schuljahr 6.020 Klassen mit ihrer Teilnahme an ‚Be Smart – Don‘t
Start‘ klar ‚Nein‘ zum Rauchen in jeder Form gesagt, ob E-Zigaretten oder
bunte Einweg-Vapes, ob Wasserpfeife oder klassische Tabakzigaretten.“

Der Wettbewerb „Be Smart – Don‘t Start“ wird im Rahmen der
BZgA-„rauchfrei“-Jugendkampagne seit 1997 vom Institut für Therapie- und
Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel koordiniert und seit vielen Jahren
von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie der Stiftung
Deutsche Krebshilfe, dem AOK-Bundesverband und weiteren öffentlichen und
privaten Institutionen gefördert. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen wird
der Wettbewerb von der AOK NordWest gefördert.

Weiterführende Informationen der BZgA zum Thema:

Alle Informationen zu „Be Smart – Don’t Start“, dem Klassenwettbewerb zur
Förderung des Nichtrauchens, stehen unter: https://www.besmart.info

Die Jugendkampagne „rauchfrei“ der BZgA informiert unter:
https://www.rauch-frei.info

Digitale Unterrichtsmaterialien zum Thema Gesundheitsförderung der BZgA:
https://www.bzga.de/was-wir-tun/gesundheit-und-schule/medien-fuer-
lehrkraefte/

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Pflegewissenschaft an der UDE - Neu an UDE/UK Essen: Erika Sirsch

Pflegefachkräfte sind systemrelevant, nicht erst seit COVID-19. In
Deutschland werden sie traditionell an Fachschulen ausgebildet.
„International ist in der Pflege ein Studium der Ausbildungsstandard. Wir
hinken da hinterher“, sagt Dr. Erika Sirsch, neue Professorin für
Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Interprofessionalität. Als Erstes
verfolgt sie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen
(UDE) den Aufbau eines Bachelor-Studiengangs.

Eine gute Ausbildung schätzt Sirsch. Von 1980 bis 2002 arbeitete sie als
examinierte Krankenschwester langjährig als Stations- und Bereichsleitung
in Kliniken. 1996 ließ sie sich zur Fachkraft für Gerontopsychiatrie
weiterbilden, 1998 zur Fachkrankenschwester für Geriatrische
Rehabilitation. Dann studierte sie Pflegewissenschaft an der Uni
Witten/Herdecke (2000-07) und wurde 2014 dort promoviert.

„Ein Studium für Pflegekräfte ist wichtig. Die pflegerische und
medizinische Versorgung wird zunehmend hochkomplex, erfordert umfangreiche
Kompetenzen“, sagt Sirsch. Für den Aufbau des Studiengangs kooperiert sie
insbesondere mit der Stabsstelle „Entwicklung und Forschung Pflege“ der
Universitätsmedizin Essen (UME).

Versorgen akademisch ausgebildete Pflegende einen Menschen mit
Pflegebedarf anders als die mit einer Berufsausbildung? „Nach dem Studium
sind sie ebenso Anfänger:innen wie nach der Berufsfachschule. Mit den
erlangten Kompetenzen können sie aber wissenschaftliche Belege meist rasch
in die klinische Entscheidungsfindung einbringen“, erklärt die 63-Jährige.
Und die fachschulisch ausgebildeten Pflegefachkräfte? Sind sie
überflüssig? „Auf keinen Fall, ein geeigneter Qualifikations-mix ist
wichtig. Wir planen daher eine enge Zusammenarbeit mit der
Bildungsakademie des Klinikums.“ Der neue Studiengang Bachelor of Nursing
soll UDE-Studierende ab 2025 auf künftige Anforderungen der
Gesundheitsversorgung vorbereiten – im Krankenhaus, in Pflegeeinrichtungen
oder der ambulanten Versorgung. Auch ein Angebot für bereits ausgebildete
Pflegefachkräfte ist geplant.

Sirsch forscht zugleich zum Umgang mit Schmerz. „Viele ältere Menschen
leiden an chronischem Schmerz.“ Derzeit arbeitet sie mit anderen
Kolleg:innen an der Leitlinie „Schmerzmanagement bei GERIatrischen
PAtieNt:innen“ (GeriPAIN) *. Beteiligt sind auch die Deutsche
Schmerzgesellschaft und EHS Dresden. Das Ziel ist es, evidenzbasierte
interdisziplinäre Empfehlungen für das Schmerzmanagement von älteren
Menschen zu entwickeln. Diese Leitlinie wird sowohl in der ambulanten
sowie akut- und langzeitstationären Versorgung gelten. Das Projekt wird
für zweieinhalb Jahre mit rund 300.000 Euro vom Innovationsausschuss des
Gemeinsamen Bundesausschuss (GB-A)** gefördert.

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Brauchen Roboter Ethik? Eine philosophische Reflexion. Öffentlicher Vortrag von Janina Loh am 28. Juni

Sind Roboter moralische Akteure (moral agents) und somit fähig, moralische
Handlungen auszuführen? Und was hat es mit der Rede von Robotern als
Objekte moralischen Handelns (moral patients) auf sich? Haben sie
moralische Pflichten oder wir etwa künftig ihnen gegenüber? Diese und
weitere Fragen aus der Roboterethik wird Philosoph*in Dr. Janina Loh am
28. Juni 2023 von 18:00 bis 19:30 Uhr beleuchten. Interessierte sind zum
Vortrag in die „Scheune“ des Theodor-Zink-Museums (Steinstraße 48, 67657
Kaiserslautern) herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Veranstalter ist das Center for Ethics and the Digital Society (CEDIS) an
der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU).

In ihrem Vortrag wird Janina Loh zunächst die grundlegenden Zugänge zur
Roboterethik sowie deren Argumentationsstrategien diskutieren. Im zweiten
Schritt lenkt sie die Perspektive auf die philosophischen und ethischen
Fragen, die sich mit Blick auf Roboter in unterschiedlichen Bereichen der
Gesellschaft stellen. Wie sich moderne Technologie evaluieren lässt,
veranschaulicht Loh abschließend exemplarisch an Robotern und stellt damit
ein Werkzeug vor, das unsere ethische Reflexion im Alltag unterstützen
kann.

Janina Loh hat die Leitung der Stabstelle Ethik bei der Stiftung Liebenau
sowie eine Honorarprofessur an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am Zentrum
für Ethik und Verantwortung (ZEV) für Ethik der Technik und ihrer sozialen
Kontexte inne. Studiert hat sie an der Humboldt-Universität zu Berlin und
dort nachfolgend von 2009 bis 2013 zum Thema „Die Trias der Verantwortung:
Struktur – Intersubjektivität – Kontextualisierung. Eine systematische
Drei-Ebenen-Analyse der Verantwortung“ im Fach Philosophie promoviert.
Nach einem dreijährigen Post-Doc-Aufenthalt an der Christian-Albrechts-
Universität zu Kiel am Lehrstuhl für Praktische Philosophie hat Loh von
2016 bis 2021 als Universitätsassistent*in (Post-Doc) im Bereich Technik-
und Medienphilosophie an der Universität Wien gearbeitet. In ihrem
Habilitationsprojekt entwirft sie eine kritisch-posthumanistische Ethik
der Companionship für die Wissensräume.

Zu Janina Lohs engeren Forschungsinteressen zählen neben der
Verantwortung, dem Trans- und Posthumanismus und der Roboterethik auch
Hannah Arendt, feministische Technikphilosophie, Theorien der
Urteilskraft, Nachhaltigkeit (insbesondere mit Blick auf Künstliche
Intelligenz, Digitalisierung und Robotik) sowie Ethik in den
Wissenschaften.

Über CEDIS

Das CEDIS blickt aus interdisziplinärer Perspektive auf digitale
Technologien und Künstliche Intelligenz: Wissenschaftler*innen aus
Philosophie, Informatik, Pädagogik, Linguistik und anderen
gesellschaftlich relevanten Bereichen erforschen an der RPTU gemeinsam,
wie sich derartige Schlüsseltechnologien ethisch und gesellschaftlich
vertretbar zum Einsatz bringen lassen.

Der Vortrag von Janina Loh wird im Rahmen der CEDIS Veranstaltungsreihe
„Digitalisierung und Gesellschaft“ stattfinden. Weitere Informationen
unter https://rptu.de/cedis

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