Durch die Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie wird die schulische Radfahrausbildung derzeit in keinem Bundesland durchgeführt. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) reagiert auf den Ausfall und bietet bis Ende Juli ein kostenloses Online-Portal für Schüler an, um die theoretischen Grundlagen der Radfahrausbildung zu vermitteln. Das Angebot wurde zusätzlich um einen Ratgeber erweitert, der Eltern helfen soll, praktische Übungen mit den Kindern durchzuführen. DVW-Geschäftsführer Daniel Schüle sieht es als gute Lösung auf Zeit: „Die Radfahrausbildung ist der wichtigste Baustein der schulischen Verkehrserziehung. Mit dem Online-Portal können wir unkompliziert Lerninhalte für zuhause anbieten und auch Eltern unterstützen. Trotzdem kann es kein vollwertiger Ersatz der Radfahrausbildung sein.“
Das Angebot ist unter radfahrausbildung-zuhause.de zu finden. Das Portal nutzt dabei Lerninhalte der erfolgreichen Online-Plattform der Verkehrswacht Medien & Service GmbH (VMS), die bereits seit etlichen Jahren ihre bewährten Schulmaterialien zur Radfahrausbildung mit einem Angebot im Netz ergänzt. So können auch für zuhause Themen und Inhalte aufbereitet werden, die Schülern der 3. und 4. Klasse richtiges Verhalten im Straßenverkehr und wichtige Regeln näherbringen. Trotzdem sind die fahrpraktischen Übungen unerlässlich, wie Daniel Schüle bekräftigt: „Wissen ist das eine, aber die Kinder müssen auch sicher auf dem Fahrrad sein. Darum ist regelmäßiges Üben an Orten ohne oder mit wenig Verkehr auch mit den Eltern dringend empfohlen. Mit dem Elternratgeber wollen wir zusätzlich Anregungen für die Fahrpraxis geben.“
Safe2Land ist schon jetzt auf einem Tablet-PC verfügbar FernUniversität
Mit ihrem „Innovation Award“ hat eine Luftfahrt-Fachzeitschrift das Team von Wolfram Schiffmann, Professor für Rechnerarchitektur an der FernUniversität in Hagen, für seinen Notlande-Assistenten ELA ausgezeichnet. Für den an seinem Lehrgebiet entwickelten „Engine-out Emergency Landing Assistant“ (ELA) votierten in der Kategorie „Sonderpreis Aviation“ 39,7 Prozent der teilnehmenden Leserinnen und Leser des „aerokurier“. Wenn es zum Komplettausfall des Flugzeugantriebs kommt, kann das Notlandeassistenzsystem Pilotinnen und Piloten wirkungsvoll unterstützen. Es ermittelt einen im Gleitflug erreichbaren Landeplatz und hilft bei der Steuerung der antriebslosen Maschine dorthin bis zum Boden.
Mit ihrem „Innovation Award“ hat eine Luftfahrt-Fachzeitschrift das Team von Wolfram Schiffmann, Professor für Rechnerarchitektur an der FernUniversität in Hagen, für seinen Notlande-Assistenten ELA ausgezeichnet. Für den an seinem Lehrgebiet entwickelten „Engine-out Emergency Landing Assistant“ votierten in der Kategorie „Sonderpreis Aviation“ 39,7 Prozent der teilnehmenden Leserinnen und Leser des „aerokurier“ – erheblich mehr als für die zweitplatzierte Entwicklung. Zur Wahl gestellt hatte die Redaktion in insgesamt acht Kategorien Innovationen, die nach ihrer Meinung das Potenzial haben, die Zukunft der allgemeinen Luftfahrt zu prägen.
„Ob durch ein technisches Problem, Vogelschlag oder Benzinmangel: Flugzeugmotoren können immer ausfallen!“ sagt Prof. Dr. Wolfram Schiffmann mit großem Nachdruck. Der Informatik-Professor an der FernUniversität ist in seiner Freizeit mit Leib und Seele Pilot und Fluglehrer. Wenn es zum Komplettausfall des Flugzeugantriebs kommt, kann das an seinem Lehrgebiet Rechnerarchitektur entwickelte Notlandeassistenzsystem Pilotinnen und Piloten wirkungsvoll unterstützen. Es ermittelt einen im Gleitflug erreichbaren Landeplatz und hilft bei der Steuerung der antriebslosen Maschine dorthin bis zum Boden. Der „Emergency Landing Assistant“ (ELA) und die „Emergency Landing Field Identification“ (ELFI) wurden jetzt um eine Aircraft-Control-Komponente zu „Safe2Land“ erweitert und können nun eine Maschine auch bei einem Ausfall der Crew automatisch landen.
Vielfältige Anwendungen für „Safe2Land“
Die Forschenden der FernUniversität entwickelten neue Methoden, um anhand von Geodaten automatisch Notlandefelder zu identifizieren und Gleitpfade dorthin sehr effizient zu berechnen. So entstand beispielsweise für Nordrhein-Westfalen mithilfe künstlicher neuronaler Netze eine Datenbank mit mehr als 100.000 Notlandefeldern. Mit einem neuen Ansatz zur Berücksichtigung der Windsituation konnte die Gleitpfad-Berechnung um sechs Zehnerpotenzen beschleunigt werden, so dass selbst auf einem handelsüblichen Tablet-PC pro Gleitpfad nur etwa eine Millionstel-Sekunde benötigt wird. So können während des Fluges permanent alle möglichen Gleitpfade bestimmt und der beste ausgewählt werden.
„Safe2Land“ wurde sowohl in einem vom Lehrgebiet selbst entwickelten Forschungsflugsimulator als auch in realen Flugzeugen erfolgreich getestet. Für künftige Flugzeuge mit Single Pilot Operation (SPO) oder auch Airtaxis sowie unbemannte Flächendrohen gibt es vielfältige Anwendungen.
Antriebslos zur Landebahn gleiten
Gefährdet von einem Triebwerksausfall sind nicht nur einmotorige Maschinen, sondern sogar Passagierflugzeuge (bei denen der Trend weg von den viermotorigen hin zu sparsameren zweimotorigen Typen geht). Der Pilot muss in einem solchen Fall seine antriebslose Maschine wie ein Segelflugzeug zu einer passenden Landebahn gleiten lassen und dort kontrolliert aufsetzen. Durch eine solche waghalsige, aber alternativlose Aktion wurde 2009 Chesley „Sully“ Sullenberger berühmt, als er seinen Airbus mit stehenden Rotoren auf den Hudson River in New York lenkte.
Für Piloten sind solche Situationen purer Stress. Sie müssen innerhalb kürzester Zeit mit oft unzureichenden Informationen genau die richtigen Entscheidungen treffen und umsetzen. Viele Rahmenbedingungen und Einflussgrößen können jedoch oft nur geschätzt werden.
Schon die Entscheidung für einen von mehreren möglichen Landeplätzen ist äußerst schwierig. Prof. Dr. Wolfram Schiffmann: „Sie ist oft endgültig, es gibt nur einen Versuch!“ Zudem sind Motorflugzeuge nicht als Segelflieger konstruiert, ihre Gleitflugeigenschaften unterscheiden sich im Kurven- und im Geradeausflug erheblich. Insbesondere bei langsam fliegenden Flugzeugen ist auch die momentane – sich ändernde – Windsituation zu berücksichtigen.
Optimalen Gleitpfad zum Landeareal finden
Unterstützt werden kann die Crew durch die schnelle Bahnplanung mittels ELA. Der Notlandeassistent berechnet für jede Landebahn in der näheren Umgebung vier Gleitpfade und hilft den Piloten, den optimalen Gleitpfad zum Landeareal zu finden. Ist kein geeigneter Flugplatz erreichbar, kann auch auf eine Datenbank mit Notlandeplätzen zurückgegriffen werden, die mittels ELFI identifiziert wurden. Eine Landebahn sollte möglichst entgegen der Windrichtung ausgerichtet sein. Außerdem muss sie sowohl in Landerichtung wie auch quer dazu groß genug für das antriebslose Flugzeug sein. Zu beachten ist auch, dass die Bahn keine Neigung in Längs- und Querrichtung hat, die für das Flugzeug ungeeignet ist.
Den Gleitpfad hinunter zum Notlandeplatz müssen die Piloten genau einhalten, damit das Flugzeug in der richtigen Position und mit der optimalen Geschwindigkeit am Beginn der Landegeraden aufsetzen kann. Jedoch können Winde Richtung und Geschwindigkeit des Flugzeugs schwer abschätzbar beeinflussen, durch Böen kann das Flugzeug sogar „schräg im Wind stehen“. ELA ist jedoch in der Lage, den Gleitpfad permanent neu zu berechnen: „Unser Verfahren modelliert beliebige Windkonfigurationen und berechnet selbst bei komplexen Windszenarien in Echtzeit den optimierten Gleitpfad“, erläutert Schiffmann. „Bisherige Verfahren auf der Grundlage zykloider Kurven, sogenannter Trochoiden, können dagegen nur eine konstante Windkomponente berücksichtigen.“
Die Geodaten der Landebahnen erhält ELA von einer Datenbank, die von ELFI erstellt wurde. Dieser Notlandeplatzfinder nutzt hochgenaue Höhendaten, die mit der LIDAR-Technologie gemessen wurden. LIDAR steht für „Light Detection and Ranging“, eine bewährte Messtechnologie, die mit Laserstrahlen – ähnlich einem Radar – arbeitet. ELFI wertet das dreidimensionale Oberflächenmodell (Digital Surface Modell) aus und bestimmt dabei Notlandeflächen, die für die Landung des antriebslosen Flugzeuges geeignet sind. Zusätzlich werden die Notlandefelder mit Satellitenbildern mittels künstlicher neuronaler Netzwerke und digitalen Straßenkarten überprüft, damit z.B. Gräben auf Feldern oder Gewässer nicht als Landemöglichkeit eingestuft werden.
Hochkomplexe Berechnungen
„Für unsere hochkomplexen Berechnungen haben wir Computersysteme mit parallel arbeitenden Mehrkernprozessoren eingesetzt, die ihre Teilergebnisse später zusammengeführt haben“, erläutert Wolfram Schiffmann. „Obwohl wir nur die Höhendaten für eine begrenzte Anzahl von Landerichtungen abgetastet und jeweils geprüft haben, ob die Landeplätze bzgl. Größe und Neigungen geeignet sind, fielen gewaltige Datenmengen an. Bei der Ermittlung von Notlandefeldern allein im Raum Hagen etwa mussten ettliche Gigabytes ausgewertet werden.“
„Safe2Land“ mit Autopilot erprobt
In seiner Masterarbeit hat ein FernUni-Student am Lehrgebiet Rechnerarchitektur „Safe2Land“ in ein unbemanntes Modellflugzeug mit 1,4 Metern Spannweite und 1,5 Kilogramm Abflugmasse integriert. Wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit ist ein von ihm entwickelter Regler, der das Fluggerät entlang der von „Safe2Land“ geplanten Notlandebahn führt.
Die abschließende Analyse von Flugdaten aus Simulationen und einem realen Flugversuch stellte die hohe Genauigkeit des automatisierten Gleitfluges unter Beweis. Selbst bei simulierten Turbulenzen wich die Position im Endanflug weniger als 25 Zentimeter in der Horizontalen und weniger als fünf Zentimeter in der Vertikalen von den vorausberechneten Werten ab. Und auch bei einem realen Testflug landete das von Safe2Land gesteuerte Flugmodell unbeschadet auf einer Wiese.
Der Vorstand des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) fordert generelle Tempolimits für alle Kfz auf Bundesautobahnen. Die Verkehrssicherheitsorganisation geht davon aus, dass die Zahl der Verkehrsopfer durch diese Maßnahme sinken wird.
„Die Strategie des DVR ist die Vision Zero. Demnach ist es unsere Aufgabe, uns für all die Maßnahmen einzusetzen, die Verkehrsunfälle mit Getöteten und Verletzten verhindern. Dazu zählt auch das generelle Tempolimit auf Bundesautobahnen“, erklärt Prof. Dr. Walter Eichendorf, Präsident des DVR.
Geschwindigkeit ist entscheidender Faktor für Unfallschwere Geschwindigkeit spielt eine besondere Rolle bei Unfällen. Sie wirkt sich entscheidend auf die Strecke aus, die ein Fahrzeug in der Reaktionszeit im Hinblick auf ein kritisches Ereignis, beispielsweise eine Kollision zurücklegt. Zudem führt eine geringere Geschwindigkeit bei gleicher Reaktionszeit zu einem kürzeren Anhalteweg und zu Unfällen mit weniger dramatischen Folgen.
Der Inhalt des Beschlusses im Überblick:
1. Generelle Tempolimits auf deutschen Bundesautobahnen. Für Pkw ohne Anhänger, Motorräder, Trikes und Quads sowie andere Fahrzeuge bis zu 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht bietet sich ein Tempolimit von 130 km/h an.
2. Verstärkter Einsatz intelligenter Verkehrsbeeinflussung auf Bundesautobahnen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Situativ, z.B. bei entsprechender Witterung, Baustellen, Unfällen oder Staugefahr soll die zulässige Höchstgeschwindigkeit angepasst werden können.
3. Möglichkeit die zulässige Höchstgeschwindigkeit in Ausnahmefällen mit besonderer Begründung anheben zu können.
Arne Eivind Andersen, CEO von Sharebox, steht vor dem neuen versicherungsgeprüften Schlüsselaustauschschrank, der bei einem Skoda / Nissan Händler in Norwegen installiert wurde.
„Während des Pandemie-Ausbruchs von COVID-19 sahen wir eine einzigartige Geschäftsmöglichkeit für unsere neu entwickelte S18 Sicherheits Service Station und haben alle Hebel in Gang gesetzt, um die Versicherungsgenehmigung zu erhalten. Bereits vor COVID-19 bestand großes Interesse an den S18 Schränken, da diese großen Komfort für die Kunden bieten. Anfänglich bestellten Autowerkstätten den S18, weil sie ihren Kunden einen zusätzlichen Service bieten wollten, indem sie ihre Autos rund um die Uhr abliefern und abholen konnten“. Arne Eivind Andersen, CEO, Sharebox.
Bis jetzt hat sich der Autoreparaturmarkt in Skandinavien nicht an den Bedürfnissen der Kunden orientiert und die Schlüsselabgabe oder -abholung nur innerhalb der Öffnungszeiten angeboten. Dadurch waren die Kunden oft dazu gezwungen, einen halben Tag von der Arbeit freizunehmen oder die Mittagspause zu nutzen, um ihre Autos abzuholen. Einige Autowerkstätten boten Alternativen an, wie etwa das Deponieren von Schlüsseln an geheimen Orten. Dies war jedoch immer etwas riskant, da bisher keine andere Alternative von den Versicherungsunternehmen genehmigt wurde.
Garage Car Service Sharebox
„Die COVID-19 Situation hat das Interesse an unserem neuen S18 Sicherheitsschrank stark gesteigert, insbesondere weil die Autoreparatur ohne physischen Kontakt mit den Kunden abgewickelt werden kann. Nachdem wir die Versicherungsgenehmigung erhalten haben, waren unsere ersten beiden Produktionen sofort ausverkauft. Wir arbeiten jetzt eng mit unserem dänischen Lieferanten zusammen, um die Kapazität zu erhöhen, damit wir mit der Nachfrage Schritt halten können. “ Arne Eivind Andersen, CEO, Sharebox.
Bisher war Sharebox vor allem als der beliebte Schlüsselaustauschdienst in der Sharing Economy Branche bekannt, in der Privatpersonen auf verschiedenen Plattformen wie Airbnb, Booking.com usw. Wohnungen voneinander mieten. Um diesen Dienst anbieten zu können, hat Sharebox einen Vertrag mit 7-Eleven und anderen Convenience-Stores gemacht, um die Schlüsselaustauschschränke an ihren Standorten zu platzieren. Dies erlaubt es Nutzern, dort direkt ein Schließfach mit ihrem Mobiltelefon zu mieten und zu verwalten. So ist es möglich, den Schlüssel einfach auszutauschen, unabhängig von Ankunftszeiten und Treffpunkten etc.
„Die neue S18-Sicherheits Service Station bietet mehr Funktionen als nur den Austausch von Schlüsseln. Der wahre Wert des Schranks ist in der Software eingebettet. Dort kommt die Integration mit externen Systemen aus der Autoindustrie zusammen, wie beispielsweise Zahlungs- und Buchungssysteme. Wir konzentrieren uns fortlaufend darauf, die Software zu optimieren und neue Integrationen hinzuzufügen, damit unsere S18 Sicherheits Service Station die beste auf dem Markt ist. “
Die S18 Sicherheits Service Station wurde in Zusammenarbeit mit Sharebox, der Mekonomen Group und Innovation Norwegen entwickelt und bereits in mehreren „Happy Car Repair Shops“ wie Meca, VW, Audi, Toyota, Skoda und Nissan installiert. Diese begannen unmittelbar das neue System zur Abgabe und Abholung von Autoschlüsseln zu nutzen. „Jetzt freuen wir uns, noch mehr Autowerkstätten im restlichen Teil Skandinaviens zu unterstützten. Wir sind auch bereit, weltweit liefern zu können“, erklärt Arne Eivind Andersen.
Sharebox verfügt über eine eigene Front- und Back-End-Technologie mit Funktionen, die das Öffnen / Schließen von Schließfächern, Türen und Toren ermöglicht. Alle Aspekte innerhalb der Branche werden vereinfacht, wobei der Schwerpunkt auf Check-In- / Check-Out-Lösungen mit oder ohne Zahlungsfunktion liegt.
Die Lösung digitalisiert das gesamte Kundenerlebnis von der Abgabe der Autoschlüssel, über die Wartung des Autos, die Zahlung bis hin zur Abholung der Autoschlüssel, nachdem das Auto fertig ist. Die modernen Kunden erwarten Komfort und ein hohes Maß an Service. Jetzt ist es an der Zeit, die Autoindustrie mit einem auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Angebot zu revolutionieren. Mit steigender Anzahl Kunden, die Autowerkstätten mit einer 24/7 Service Station bevorzugen, erwarten wir, dass dies bald ein neuer Standard auf dem Markt wird.