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Neues Positionspapier aus der ARL zur Krankenhausversorgung in Nordwestdeutschland

Was haben die Versorgung im Krankheitsfall und Raumplanung miteinander zu
tun? Neben der medizinischen Grundversorgung, die für alle zugänglich und
erreichbar sein sollte, machen vor allem lebensbedrohliche Erkrankungen
und Notfälle deutlich, wie wichtig im Ernstfall eine schnelle und
wohnortnahe Versorgung und damit eine gut erreichbare Verteilung von
Krankenhäusern im Raum ist. Für eine alternde Gesellschaft gilt dies sogar
in verstärktem Maße.

Insofern ist die Frage einer zukunftsfähigen Raumstruktur eng mit
medizinischer Versorgung und Angeboten der öffentlichen Daseinsvorsorge
verknüpft. Die Umstrukturierungen in der Krankenhauslandschaft und hier
insbesondere Schließungen sowie Zusammenlegungen kleinerer Klinikstandorte
zu Zentralkliniken jenseits Zentraler Orte stellen entsprechende
Herausforderungen für die Förderung und den Erhalt gleichwertiger
Lebensbedingungen im Raum dar. Die Sicherung der Daseinsvorsorge wird im
Hinblick auf ein leistungsfähiges und effektives Standortsystem der
Krankenhaus- und Gesundheitsversorgung infrage gestellt. Es bedarf einer
stärkeren raumordnerischen Steuerung sowie einer vorausschauenden,
länderübergreifenden und kriterienbasierten Krankenhausplanung. Ein Ansatz
zur Effizienzsteigerung ist die Stärkung der sektorenübergreifenden und
interdisziplinär fachübergreifenden Versorgung. Für die Gestaltung
künftiger Krankenhauslandschaften sind neben raumordnerischen Kriterien
insbesondere die Anforderungen der verschiedenen Nutzer/innengruppen zu
berücksichtigen. Zudem bedarf es digitaler Daten für detaillierte
Versorgungs- und Erreichbarkeitsanalysen als Planungsgrundlage.

Das neu erschienene Positionspapier aus der ARL 143 enthält zentrale
Ergebnisse und Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Planerische Steuerung der
Krankenhausversorgung in Nordwestdeutschland“ der
Landesarbeitsgemeinschaft Bremen / Hamburg / Schleswig-Holstein /
Niedersachsen der ARL.

>> Das Positionspapier steht für alle Interessierten Open Access zum
Download bereit.

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Forschung an (noch) lebenden Teilen der Lunge

Prof. Dr. Stéphane Collaud von der Universität Witten/Herdecke kann neue
Medikamente und Chemotherapie außerhalb des Körpers testen.

Prof. Dr. Stéphane Collaud ist Chefarzt für Thoraxchirurgie an den
Kliniken der Stadt Köln und gleichzeitig Lehrstuhlinhaber für dieses Fach
an der Universität Witten/Herdecke (UW/H). Er operiert vorwiegend Tumore
an der Lunge oder den Atemwegen – sowohl minimalinvasiv „durchs
Schlüsselloch“ als auch offen. „Wenn wir Lungenkrebs operieren, müssen wir
ausreichend Sicherheitsabstand einhalten. Den entnommenen Teil, den
sogenannten ‚Lungenlappen‘, können wir – selbstverständlich nur mit
Einwilligung des Patienten bzw. der Patientin – über mehrere Stunden am
Leben halten“, beschreibt er die Vorbereitung seiner eigentlichen
Forschungsarbeit. Denn an diesen lebenden Lungenteilen testet er neue
Arten von Chemotherapie oder andere Medikamente. Durch hochauflösende
Tomographie-Bilder aus dem normalen CT und dem zur Krebserkennung
spezialisierten PET-CT kann er außerdem besser verstehen, wie der Krebs
entsteht und sich ausbreitet.

Von der Lungentransplantation zur Forschung für bessere Krebsbehandlung

Den großen Fortschritt in dieser Forschung brachte eine Maschine, die
Prof. Collaud mit einem Team von Mediziner:innen in seiner vorherigen
beruflichen Station, der Ruhrlandklinik in Essen, angewandt und jetzt mit
nach Köln gebracht hat. Schon seit einigen Jahren gibt es sogenannte Ex-
vivo-Lungenperfusionssysteme. Daran werden Lungen vor einer
Transplantation „angeschlossen“ und mit einer Ersatzlösung für Blut und
Sauerstoff versorgt. Durch diese Vorbehandlung können auch Lungen
transplantiert werden, die sonst nicht geeignet wären. Mit diesem System
hat Prof. Collaud bereits 2012 während seines Aufenthaltes im weltweit
führenden Lungentransplantationszentrum in Toronto gearbeitet. „Die
bestehenden Maschinen haben wir nun angepasst, um Teile der Lunge nach der
Krebsoperation über Stunden am Leben zu halten“, schildert er seine Rolle
bei der Entwicklung der neuen Forschungsperspektive. „Die Möglichkeit,
neue Medikamente wie Chemotherapie quasi wie im lebenden Körper zu testen,
bietet große Hoffnung für bessere Behandlungen in einigen Jahren“, drückt
er seinen Ansporn aus. „Eine Anwendungsmöglichkeit wäre eine direkte,
lokale Chemotherapie in der Lunge. Dies könnte beispielsweise bei
Patientinnen und Patienten mit Sarkomen und Lungenmetastasen durchgeführt
werden.“

Klinische Forschung und bessere Operationsmethoden

Ein weiteres Standbein der Forschungsarbeit von Prof. Collaud ist die
Weiterentwicklung bestehender Operationsmethoden. Dabei spielt auch seine
eigene operative Fähigkeit eine Rolle und beflügelt manchmal die Fantasie:
„Ich konnte zum Beispiel eine Operationsmethode mitentwickeln, die vor
einigen Jahren noch einen deutlich größeren Eingriff erfordert hätte“,
sagt er. So ist es gelungen, den Lungenkrebs bei einem schwer kranken
Patienten vollständig zu entfernen. Bei ihm war der Krebs in die
Hauptschlagader, die ‚Aorta“‘, eingewachsen. Die Mediziner:innen konnten
die Aorta mit einer Art Stent versorgen und so den von Krebs befallenen
Teil mit deutlich geringeren Risiken entfernen. Weitere Patient:innen mit
fortgeschrittenem Lungenkrebs oder Brustkorbsarkomen wurden seitdem
dadurch gerettet. Diese Technik gilt inzwischen international inzwischen
als Standard für diese Art der Operationen. Für Collaud steht fest, dass
es noch viel Spielraum für neue Methoden gibt: „Bei solchen Eingriffen
kommt es eben auch auf die Kombination von operativem Geschick und neuen
Methoden an. Ich glaube, dass wir noch viele Erfolge haben werden, auch
bei Krankheitsgeschehen, die bisher für viele Chirurgen als inoperabel
galten.“

Weitere Informationen:
Prof. Dr. med. Stéphane Collaud,  0221/8907-18640, collauds@kliniken-
koeln.de

Ansprechpartner Presseteam Witten: Kay Gropp, 02302/926-805, kay.gropp
@uni-wh.de

Ansprechpartnerin Presseteam Köln, Sigrid Krebs Telefon: 0221 8907-2291,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine
Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als
Modelluniversität mit rund 3.000 Studierenden in den Bereichen Gesundheit,
Wirtschaft und Gesellschaft steht die UW/H für eine Reform der klassischen
Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit
Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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Mandel-Operationen: Große Unterschiede zwischen Kliniken bei erneuten Eingriffen wegen Nachblutungen

Bei Mandeloperationen gibt es je nach Klinik große Unterschiede bei der
Häufigkeit von Blutungen und weiteren Komplikationen, die nach dem
Eingriff auftreten können. Laut einer bundesweiten Auswertung auf Basis
des Verfahrens zur „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR) des
Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) kommen Eingriffe wegen
Nachblutungen innerhalb von 30 Tagen nach der Mandeloperation in der
Gruppe der Kliniken, die bei der Auswertung am schlechtesten abschneiden,
etwa drei Mal häufiger vor als in den Kliniken mit den besten Ergebnissen.
Neben den Ergebnissen zur Behandlungsqualität sind erstmals auch Daten zur
Indikationsqualität ausgewertet worden.

Die klinikbezogene Auswertung WIdO auf Basis der bundesweiten
Abrechnungsdaten von behandelten AOK-Versicherten zeigt bei den erneuten
Eingriffen zur Blutstillung wegen Nachblutungen binnen 30 Tagen nach der
Operation ein Spektrum von bis zu 2,3 Prozent im Viertel der Kliniken mit
den besten Ergebnissen und mindestens 6,8 Prozent im Viertel der am
schlechtesten abschneidenden Krankenhäuser. Der Durchschnittswert für
erneute OPs wegen Nachblutungen liegt bei 5,0 Prozent. Auch bei Störungen
der Stimme, des Schluckens oder des Geschmacks innerhalb eines Jahres nach
dem Eingriff gibt es deutliche Unterschiede: In den besten Kliniken waren
keine solchen Komplikationen zu verzeichnen, im Viertel der schlechtesten
lag die Rate der ärztlich dokumentierten Komplikationen innerhalb eines
Jahres bei mindestens 2,3 Prozent. Beim Gesamtergebnis, das neben den
spezifischen Komplikationen auch Ereignisse ohne direkten Bezug zum
Operationsgebiet wie beispielsweise Thrombosen berücksichtigt, zeigt sich
in Bezug auf die Komplikationsraten ein Spektrum von bis zu 3,7 Prozent in
den besten und mindestens 9,7 Prozent in den schlechtesten Krankenhaus-
Abteilungen.

In die QSR-Auswertung, deren Ergebnisse im Gesundheitsnavigator der AOK
abrufbar sind, sind die Ergebnisse von mehr als 47.000 AOK-Fällen aus 352
Kliniken eingeflossen, die in den Jahren 2018 bis 2020 mindestens 30
Mandeloperationen bei AOK-versicherten Kindern oder Erwachsenen
durchgeführt haben. Die einzelnen Indikatoren werden im Navigator zu einer
klinikbezogenen Gesamtbewertung zusammengefasst: Die 20 Prozent der
Kliniken, die am schlechtesten abschneiden, erhalten einen „AOK-
Lebensbaum“, die 60 Prozent durchschnittlich abschneidenden Kliniken zwei,
die 20 Prozent besten Kliniken drei „AOK-Lebensbäume“.

Im Verfahren zur „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ des WIdO werden
Unterschiede bezüglich Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen der
Patientinnen und Patienten berücksichtigt, um einen fairen Vergleich
zwischen den einzelnen Kliniken zu garantieren. Bei der Ausgestaltung der
sogenannten Risikoadjustierung wird das WIdO von Expertinnen und Experten
aus der klinischen Praxis beraten.

Erstmals klinikbezogene Informationen zur Indikationsqualität

Eine stationäre Mandeloperation kann notwendig werden, wenn die Mandeln
häufig oder anhaltend entzündet sind oder durch ihre Größe die Atemwege
einengen. Bei Bedarf wird die teilweise oder vollständige Entfernung der
Gaumenmandeln (Tonsillotomie oder Tonsillektomie) auch mit der Entfernung
der Rachenmandel (Adenotomie) verbunden. Laut ärztlichen Leitlinien ist
die Operation zur Entfernung der Mandeln wegen einer Entzündung aber in
der Regel erst angezeigt, wenn die Betroffenen zuvor mehrfach wegen
bakterieller Mandelentzündungen behandelt worden sind. Diese Vorgabe wird
jedoch nicht immer eingehalten. Daher hat das WIdO auch den Anteil der
Patientinnen und Patienten in der jeweiligen Klinik ausgewertet, bei denen
die Entscheidung zur Operation den Leitlinien-Vorgaben nicht widerspricht.
Für diese Auswertung zur Indikationsqualität werden auch die
Abrechnungsdaten aus der ambulanten Versorgung herangezogen. Bei den AOK-
Versicherten mit einer Mandeloperation wegen häufiger oder dauernder
Entzündung wird in den anonymisierten Daten überprüft, ob sie im Jahr vor
der OP in mindestens zwei Quartalen wegen Halsschmerzen in ärztlicher
Behandlung waren. Auch bei der Indikationsqualität zeigen sich im Ergebnis
deutliche Unterschiede zwischen den besten und den schlechtesten Kliniken.
So lag der Anteil der Patientinnen und Patienten, bei denen im Jahr vor
der OP nicht in mindestens zwei Quartalen eine Halsschmerz-Diagnose
dokumentiert worden ist, im schlechtesten Viertel der Kliniken bei 26,4
Prozent oder höher. Im besten Viertel der Kliniken war der Anteil mit bis
zu 14,4 Prozent nur etwa halb so hoch

QSR-Informationen zu insgesamt 13 Operationen und Behandlungen

Informationen zur Behandlungsqualität aus dem QSR-Verfahren gibt es neben
den Mandeloperationen aktuell zu zwölf weiteren Operationen und
Behandlungen: Knieprothesenwechsel, Einsatz eines künstlichen Knie- oder
Hüftgelenkes bei Arthrose, Operation nach hüftgelenksnahen
Oberschenkelbruch, Hüftprothesenwechsel, Gallenblasenentfernung bei
Gallensteinen, Blinddarmentfernung, Leistenbruch-OP, Operation bei
gutartiger Prostatavergrößerung und zur Prostataentfernung bei
Prostatakrebs, therapeutische Herzkatheter (PCI) bei Patienten ohne
Herzinfarkt sowie kathetergestützte Aortenklappen-Implantationen (TAVI).
Die Ergebnisse der Auswertungen werden angezeigt, wenn Nutzerinnen und
Nutzer des AOK-Gesundheitsnavigators nach Informationen zu einer der
genannten Behandlungen suchen.

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Einer stummen Erkrankung Gehör verschaffen: „HyperTon“ – der Podcast zum Blutdruck

Heute am 7. Februar startet die erste Staffel des neuen Podcasts
„HyperTon“. Informativ und vergnüglich werden Themen rund um den Blutdruck
beleuchtet und Deutschlands Top-Expertinnen und -Experten befragt. Die
Hörerinnen und Hörer erfahren interessante Hintergründe über den
‚richtigen‘ Druck und erhalten wertvolle Tipps für gesunde Blutdruckwerte.
Medizinjournalistin Annette Kanis moderiert das neue Format der Deutschen
Hochdruckliga, das von der Techniker Krankenkasse unterstützt wird. Die
Hochdruckliga möchte mit Hilfe des beliebten Mediums verstärkt jüngere
Menschen erreichen und zur gelegentlichen Blutdruckmessung animieren –
denn Bluthochdruck ist nicht immer eine Frage des Alters!

Was haben Podcasts und Bluthochdruck gemeinsam? Jeder Dritte nutzt
Podcasts [1] – und jeder Dritte leidet an Bluthochdruck/Hypertonie,
Tendenz steigend. Daher bietet sich es an, auch einen Podcast über
Blutdruck zu machen und über dieses beliebte Medium mehr Menschen für die
Bedeutung gesunder Blutdruckwerte zu sensibilisieren. Am 7. Februar 2023
geht der neue Gesundheitspodcast an den Start. Unter dem Titel „HyperTon“
werden interessante Aspekte rund um unseren Blutdruck thematisiert –
amüsant und verständlich, Klartext statt verklausulierter Fachsprache.
Gleichzeitig unabhängig und fachlich auf dem neuesten Stand, dafür bürgt
die Deutsche Hochdruckliga, die Kompetenzstelle für Bluthochdruck in
Deutschland.

Medizinjournalistin Annette Kanis spricht mit Expertinnen und Experten der
Deutschen Hochdruckliga über die Bedeutung eines gesunden Blutdrucks, und
zwar auch schon in jungen Jahren. Das Themenspektrum ist breit: Wie kann
ich meinen Blutdruck richtig messen? Wie lässt er sich effektiv senken?
Muss ich Medikamente nehmen und, wenn ja, welche Nebenwirkungen können
auftreten? Warum tut Bluthochdruck nicht weh? Welche Folgen kann er haben?
Welchen Einfluss hat Stress auf den Blutdruck, welchen Ernährung? Wie
lässt sich trotz Stress im Job ‚ruhig Blut‘ bewahren? Was tun bei
Bluthochdruck in der Schwangerschaft oder wenn mein Kind unter
Bluthochdruck leidet? Fragen über Fragen, die im Podcast kompetent und
lebensnah beantwortet werden.

Die Deutsche Hochdruckliga bietet seit Jahren ein vielfältiges
Informationsangebot, das sie nun durch die Podcastreihe „HyperTon“
erweitert hat. Warum? „Podcasts erreichen immer mehr Menschen und sind ein
beliebtes Medium, gerade auch bei Jüngeren. Wir möchten verstärkt diese
Zielgruppe erreichen, denn Bluthochdruckprävention kann nicht früh genug
beginnen. Jeder dritte Mensch ist Hypertoniker und wir sehen, dass
stressbedingt immer mehr jüngere Menschen Bluthochdruck haben. Auch viele
schwangere Frauen entwickeln Bluthochdruck“, erklärt Prof. Markus van der
Giet, Vorsitzender der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL®I Gesellschaft für
Bluthochdruck und Prävention.

„Mit ‚HyperTon‘ möchten wir insbesondere Menschen in der ersten
Lebenshälfte für einen gesunden Blutdruck sensibilisieren und die
Botschaft verankern, dass es sich lohnt, seine Blutdruckwerte zu kennen.“
Denn was jüngere Menschen oft unterschätzen: hohe Werte sind gefährlich
und führen auf die Dauer unbemerkt zu irreparablen Schäden an den
Blutgefäßen. Diese wiederum können nach Jahren gefährliche Erkrankungen
wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen nach sich ziehen.

„Bluthochdruck ist über Jahre eine stumme Erkrankung, die u.U. früh
beginnt, und nur durch die gelegentliche Blutdruckmessung kann man
sichergehen, dass die Werte ok sind. Je früher man seine Blutdruckwerte im
Blick hat, desto besser. Wir setzen daher auch auf neue Medien und
Formate, um jüngere Menschen mit dieser Präventionsbotschaft zu erreichen.
Der Titel unseres Podcasts ‚HyperTon‘, ein Wortspiel auf Hypertonie, den
medizinischen Fachbegriff für Bluthochdruck, spielt auch darauf an: wir
müssen einer stummen Erkrankung Gehör verschaffen und die Bedeutung
gesunder Blutdruckwerte in die Öffentlichkeit ‚ausstrahlen‘.“

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Die Podcast-Reihe „HyperTon“ startet am 07.02.2023. Alle 14 Tage wird eine
neue Folge veröffentlicht, die erste Staffel umfasst vier Folgen.

Folge 1: Richtig messen und natürlich vorbeugen – mit Prof. Dr. Oliver
Vonend, Wiesbaden
Folge 2: Wirkweise von Hypertensiva – mit Prof. Dr. Joachim Weil, Lübeck
Folge 3: Hypertonie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen – mit Prof.
Dr. Elke Wühl, Heidelberg, und einer Mutter, deren Kind betroffen ist
Folge 4: Hypertonie in der Schwangerschaft – mit Prof. Dr. Markus van der
Giet und einer betroffenen, werdenden Mutter

„HyperTon“ hören Sie unter www.hochdruckliga.de und bald überall, wo es
Podcasts gibt.

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[1] https://blog.medientage.de/so-klingt-die-zukunft-des-podcasts
[2] https://www.hochdruckliga.de/presse/informationen/bluthochdruck-in-
zahlen

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