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Mariinsky Orchestra, Kulturcasino Bern, 17. November 2016, besucht von Paul Ott

Mariinsky OrchestraBesetzung und Programm:

Valery Gergiev (Leitung)
Leonidas Kavakos (Violine)

Dieter Ammann
„Turn“ (2010)
Dmitri Schostakowitsch
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77
Modest Mussorgski
„Bilder einer Ausstellung“

 

Rezension: Ein Maestro im Bein-Korsett

Das zweite Konzert von Migros-Kulturprozent-Classics in Bern bot mit dem Mariinsky Orchestra aus St. Petersburg nicht nur ein anderes Programm als dasjenige in Luzern, sondern begann mit Verspätung und der Ankündigung, dass der Maestro Valery Gergiev den Meniskus verletzt habe, aber das Konzert dennoch durchziehe. Ob als Dirigent auf einem nicht sehr stabil wirkenden Stuhl oder nach der Pause stehend, das linke Bein in einer Manschette: Das Publikum rechnete ihm seinen Durchhaltewillen hoch an!

Valery Gergiev (Leitung)Den Anfang machte Dieter Ammanns „Turn“ (2010), der Dreh- und Angelpunkt eines musikalischen Triptychons, über das der von der Aufführung sichtlich begeisterte Komponist im Programmheft sagt: „Ich habe ein formales Konzept entwickelt, das eine bewusste Überfrachtung des Orchestersatzes exponiert, um so eine musikalische Aura zu schaffen, die in der Folge dann einer grundlegenden Veränderung unterzogen bzw. völlig gebrochen wird.“ So gut das Orchester das Stück umsetzt, es bleibt ein Fremdkörper im Programm dieses Abends.

Es folgte Dmitri Schostakowitschs „Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77“ aus dem Jahr 1947/48, das jedoch erst nach Stalins Tod 1955 zum ersten Mal aufgeführt werden konnte. Über die kulturpolitische Bedeutung des Werkes in der Sowjetunion ist hinlänglich berichtet worden. In der heutigen Aufführung wirkt das Geigenspiel frisch, leicht und luftig, während man sich – vor allem im dritten Satz – fragt, wozu es da ein Orchester braucht oder ob es den Klang der Violine, die auch die zartesten Töne mit höchster Präzision betont, nicht eher behindert. Es mag an der Anlage des Konzerts liegen oder an der Interpretation des Orchesters. Egal. Denn Leonidas Kavakos gibt mit seinem unglaublichen Spiel Grund zur Begeisterung. Er ist kein Zeremonienmeister (wie etwa die Kopatchinskaja), sondern ein Liebhaber der Geige, was er auch in einer fein gespielten Zugabe mit Zitaten aus der Barockzeit zeigt, die wir jedoch nicht zuordnen konnten.

Leonidas Kavakos (Violine)Nach der Pause zeigt sich das Mariinsky Orchestra auf dem Höhepunkt seines Könnens, und es ist ein besonderer Genuss, von einem russischen Orchester Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ (1874)  zu hören, zwar ein oft gespielter Klassiker im Konzertbetrieb, aber selten mit so viel Leidenschaft aufgeführt. Dankenswerterweise sind die Titel der Bilder im Programmheft aufgelistet, so erkennt man den Gnom, den Ochsenkarren, das Heldentor an der bombastischen Wiedergabe, den Marktplatz von Limoges und die Tuilerien in ihrer luftigen Lebendigkeit und die allseits bekannte Promenade als Begleiter durch die Ausstellung. Man würde sich wünschen, zu den Klängen der Musik vor den Bildern von Viktor Hartmann zu stehen, die Mussorgski als Anregung dienten, zum Beispiel das reizend betitelte „Ballett der unausgeschlüpften Küken“. Die „Bilder“ wurden übrigens in der Orchesterfassung von Maurice Ravel präsentiert.

Es gab dann mit Claude Debussys „Prélude à l’Après-Midi d’un Faune“ (1894) noch eine grosszügige Zugabe, die zeigte, dass die russische und französische Kultur über lange Zeit eine große Affinität hatten, die heute noch auf der Bühne ihren Platz findet.

Ein toller Konzertabend!

Text: Paul Ott www.literatur.li

Konzert organisiert von: http://www.migros-kulturprozent-classics.ch/de/Home

Fotos: Homepage von Migros-Kulturprozent

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Migros – Kulturprozent – Classics, Tournee II, Mariinsky Orchestra, KKL Luzern, 14.November 2016, besucht von Léonard Wüst

Das Mariinsky Orchestra aus Sankt PetersburgBesetzung und Programm:

Das Mariinsky Orchestra aus Sankt Petersburg

Valery Gergiev  (Leitung)
Leonidas Kavakos  (Violine)

Dmitri Schostakowitsch
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

Rezension:

Die Orchestermitglieder hatten ihre Platz schon eine geraume Zeit eingenommen, die Instrumente aufeinander abgestimmt, aber Maestro Gergiev liess auf sich warten, sehr lange, sodass auch die Musiker fast so etwas wie nervös wurden. Dann genoss Valery Gergiev sichtlich sein, vom Publikum heftig beklatschtes Erscheinen, in Begleitung des griechischen Violine Solisten Leonidas Kavakos (*1967). Valery Gergiev, LeitungResolut betrat er das Dirigentenpodest und hatte seine Mitmusiker sofort mit ein paar unauffälligen Fingerbewegungen in vollste Konzentration gebracht. Zur Aufführung gelangte das, von Dmitri Schostakowitsch seinem Freund  David Oistrach gewidmete Konzert  für Violine und Orchester Nr. 1. Dafür stand mit dem gebürtigen Athener Kavakos, u.a. Gewinner des Sibelius-Wettbewerbs 1985, ein mehr als nur kompetenter Solist auf der Bühne. Seine eigene Definition lautet: „Kunst ist, die Seele zu bilden“. Dies zu tun, bot ihm das ca. 40 minütige Werk ausreichend Gelegenheit, die er auch dementsprechend nutzte, was vom sachkundigen Auditorium, im gut besetzten Konzertsaal, sichtlich genossen wurde. Unterstützt vom grossartigen, sich dennoch zurückhaltenden Orchester, bot der Solist eine absolute Weltklasseperformance und setzte die Intentionen und Deutungen des Komponisten prägnant um. Solist Violine Leonidas Kavakos c Marco BorggreveDas Auditorium feierte die Protagonisten mit langanhaltendem stürmischem Applaus, wofür sich Kavakos mit einer kleinen Zugabe in Form einer Improvisation erkenntlich zeigte.

Nach der Pause folgte von Gustav Mahler die Sinfonie Nr. 5 Cis Moll

Entstanden am Wörthersee, wo Mahler sich zur Rehabilitation nach schwerer Krankheit aufhielt, führt die Sinfonie wieder weg von seinen Vokalsinfonien, zurück zur reinen Instrumentalmusik.

Besonders bekannt und auch des Öftern als eigenständiges Werk konzertant aufgeführt natürlich das „Adagietto“, das Luchino Visconti für seinen 1971 entstandenen Film (basierend auf der gleichnamigen, 1911 geschriebenen, Novelle von Thomas Mann) „Tod in Venedig“ verwendete. Fast sicher, dass Mahler dieses Motiv des schwärmerischen Tons aufgrund seiner Begegnung mit der jungen Alma Schindler für diese als klingende Liebeserklärung komponierte, die umworbene Dame, die er im März 1902, noch während der Arbeit an der Komposition, heiratete. Der Komponist verwendete in seiner „Fünften“ auch viele Motive vorangegangener Sinfonien, aber ebenso Themen aus den Gesängen nach Rückert und den etwas älteren „Wunderhornlieder“. Selten zitiert er dabei die exakte Melodie, vielmehr musikalische Gesten oder die Akzentuierung eines bestimmten Tonfalls. Mahler schafft damit ein komplexes musikalisches Maskenspiel, in dem nicht klar wird, was sich hinter den Masken verbirgt. Er packt aber alles in das Werk. Todesangst, Kriegsschrecken, Liebessehnsucht ebenso wie fast kindliche Schwärmerei, Negatives wie Positives.

Die Mahler Sinfonie kam etwas zähflüssig daher, war wohl deshalb sehr üppig und umso monumentaler.

Dem Publikum jedenfalls gefiel diese Auslegung und es applaudierte die Musiker zu einer kurzen Zugabe.

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos: http://www.migros-kulturprozent-classics.ch/de/Home

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Vergessene Flöten-Juwelen mit Maurice Steger, Tonhalle Zürich,12. November 2016, besucht von Irène Hubschmid

Zürcher KammerorchesterBesetzung und Programm:

Maurice Steger Blockflöte und Leitung Zürcher Kammerorchester
Georg Philipp Telemann Suite aus «Klingende Geographie»
Leonardo Vinci Ouvertüre aus der Oper «Elpidia»
Domenico Natale Sarri Concerto per flauto d-Moll
Antonio Montanari Concerto per flautino B-Dur
Johann Adolf Hasse Cantata B-Dur für Blockflöte und B. c.
Giuseppe Antonio Brescianello Chaconne A-Dur für zwei Violinen, zwei Violen und B. c.
Giovanni Battista Sammartini Concerto per flautino F-Dur

Rezension:

Willkommensbegrüssung durch Michael Bühler, Direktor Zürcher Kammerorchester. Darauf folgte der angekündigte Hauptmusiker Maurice Steger, Blockflöte und Leitung.

Das Konzert war einfach schön klangvoll, harmonisch und ergreifend; ein erstklassiges  Musikerlebnis! Maurice Steger, Schweizer aus Graubünden, beherrschte seine Flöten mit einer Virtuosität und einer eloquent zwitschernder Brillanz.

Der Anfang machten feine, liebliche Klänge von Georg Philipp Telemann. Dann folgte Stegers vorzügliches Flötenspielsolo. Es war eine musikalisch dargebotene muntere Plauderei aus den verschiedenen Gegenden Europas mit Schwergewicht  Italien.

Bei Leonardo Vincis Ouvertüre kamen vor allem die Theorbe und das Cembalo zur Geltung. Zudem war die Flötenpartitur eine Hommage an sein Instrument. Die Töne sternenklar und sehr fliessend bis quirlig.

Auch die Werke von Domenico Natalae Sarri und Antonio Montanari waren durch die Flöteneinsätze stimmungsvolle, vibrierende Musikstücke mit hohem Schwierigkeitsgrad. Durch die  dazu ausgesuchten Begleitinstrumente ergab sich ein grossartiges musikalisches Hörerlebnis, das auch mit dem entsprechenden Applaus gewürdigt wurde.

Daniel Hope (musikalischer Direktor von ZKO) erwähnte, dass  das Wort dazugehöre und so jetzt oft etwas zur Musikgeschichte gesagt wird.

Maurice Steger ®MolinaVisualsNebst dem eleganten Dirigat gab dann Maurice Steger noch einige Informationen preis und sagte: Er präsentiere nach langjähriger Recherche eine Zusammenstellung aus dem Harrach-Archiv. Diese erfolgte nach minutiöser Arbeit erst im Jahre 2008. Die entdeckte, äusserst stilvolle Musiksammlung des Kunstförderers Graf von Harrach aus Österreich entstand im 18. Jahrhundert, während er Diplomat und Vizekönig von Neapel war. Es war ein Andenken an seine Italienzeit und wiederspiegelte seine Biografie und grosse Hingabe zur Musik und Kunst. Damals wurden vorwiegend Hauskonzerte veranstaltet, was sich durch viele gesellschaftliche Veränderungen heute im Konzertsaal abspielt und einem breiteren Musikpublikum zugänglich gemacht wurde. Der Graf war im Besitz von mehreren Flöten und wahrscheinlich konnte er sie auch spielen. Maurice Steger betitelte den Abend als eine Art Uraufführung und vermittelte gegenüber dem Instrument „Blockflöte“  eine beachtliche Wertschätzung in der Verschiedenartigkeit der Grösse und der entsprechenden Tonmöglichkeiten.

Nach der Pause hörten wir Johann Adolf Hasses (deutscher Komponist) Werk ohne das Gesamtorchester, nur für Flöte, Theorbe, Cembalo, Viola. Die Interpreten spielten nach wie vor mit Verve.

Maurice StegerAnschliessend gaben die Musiker Brescianello zum Besten. Dieser Komponist wollte die amerikanische Oper mit tiefschürfenden Arien auffrischen, welche besonders mit Blockflötenpassagen bereichert wurden. Die Improvisation war ein grosses Thema in der Barockmusik. Dann Sammartini, bekannt als hervorragender Bläser und Liebhaber der Blockflöte. Es war wie ein Erwachen aus der Morgenröte, lebendig, melodiös und eine musikalische Aufmunterung zum neuen Tag.

Die Zuhörer applaudierten enorm begeistert und einzelne Bravorufe ertönten aus der Zuschauerreihe. Die Musiker spielten als Zugabe noch eine Tarantella.

Das ganze Publikum wurde am Schluss des inspirierenden Abends noch zu einem Umtrunk im Foyer eingeladen, offeriert von den Sponsoren.

Text: www.irenehubschmid.ch  und Ruth Schiesser

Fotos: Wikipedia und  zko.ch/Home

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Fünf nach acht im Lindengarten Zürich am 26. Oktober 2016 , besucht von Irène Hubschmid & Ruth Schiesser

Haus zum Lindengarten ZürichBesetzung und Programm:

Solo für Ansi: Bertolt Brecht (1898-1956) Dreigroschenoper, gespielt und gesungen von Ansi Verwey.

 

 

Elisabeth Hauptmann hat die »Beggar‘s Opera« von John Gay aus dem Jahre 1728 ins Deutsche übersetzt. Auf dieser Grundlage erarbeiteten Bertolt Brecht und Kurt Weill »Die Dreigroschenoper«, die Brechts größter Theatererfolg überhaupt wurde. Brecht traf das Lebensgefühl der von Desillusion und Vergnügungssucht geprägten späten 20er Jahre, in dem er die Doppelmoral der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft an den Pranger stellte.

 

Quelle:  Die Dreigroschenenoper – Bertolt Brecht – Inhaltsangabe

https://www.inhaltsangabe.de/brecht/dreigroschenoper

 

Ansi Verwey

 

Ansi Verwey ist Studienleiterin am Theater Basel und macht dort legendäre Einzelveranstaltungen und Spielzeitresumées unter dem Titel „Avec Ansi“. Wichtige Stationen davor waren unter anderen die Opernhäuser von Frankfurt, Stuttgart und das Radio. Daneben ist sie eine veritable Weltrekordhalterin(Im Dezember 2003 wurde sie im Guinness Book of World Records als Weltrekordhalterin im Dauerklavierspielen eingetragen: 52 Stunden 59 Minuten mit Werken von Johann Sebastian Bach und Richard Wagner).

Rezension: Im Lindengarten finden im 4. Stock Konzerte statt. Dies im intimen Kreise mit charmantem Dachstockambiente. Bedauerlicherweise die letzte Saison. Die Schauspielerin und Sängerin sagte dazu:

“ Früher spielten die Komponisten immer im kleinen Kreise im Salon oder im Wohnzimmer.“

Ja, es ist eine Oper für Bettler sagt Ansi und präsentiert dieses spätbarocke Stück mit acht Bildern in unterschiedlichen Facetten wie Sprache, Gesang und Gestik. Sie hat ein fabelhaftes Temperament. Sie schilderte in einer Kurzfassung den Werdegang der beiden skrupellosen Geschäftsmänner, dies in geschäftlicher und familiärer Hinsich. Da es sich zur viktorianischen Zeit abspielte und Traditionen wie Ruhm und Gewandtheit, vorwiegend in der männlichen Gesellschaft, ergaben sich spektakuläre, skurrile und aufregende Situationen wie Missverständnisse. Ein Potpourri der Dreigroschenoper. Die Seeräuber/Jenny Song hätte man gerne ganz gehört. Ansi spielte auf einem Bechstein-Flügel aus dem Jahre 1927, die Dreigroschenoper wurde 1928 uraufgeführt, also erst ein Jahr später. Dabei betonte die Protagonistin, dass Weill viele Tanzstile hatte und sie spielte einige davon und animierte das Publikum zum Tanzen, was natürlich niemand tat!

Es manifestierten sich viele Gefühle in der 3 Penny Opera, wie z.B. hochtrabende, bereichernde, täuschende, herzlos/verzweifelnde, versöhnende und herzzerreisende. Unendliche Variationen zwischen Show, Fantasie und Traum. Ein Bild, ausgestrahlt von der Bühne bis hinunter in die wahre Realität. Dies hinterlässt durch diese kulturelle Wiedergabe Denkanstösse und die Kernfrage, ob diese Arrangements reichen zu einer Lebenszufriedenheit. Zum Zuge kommt hier eindeutig die grosse spielerische Opernvielfalt und verliert manchmal so die eher genormte gesellschaftliche Bodenhaftung/Lebensvorstellung.

Grosser Applaus. Sie gab noch zwei Zugaben. Eine Ballade, welche, in der Endfassung, aus der Dreigroschenoper gestrichen wurde: „Die sexuelle Hörigkeit“, und der Trauermarsch von Wagner. Verwey ist eine grosse Verehrerin von Wagner.

Anschliessend wurden die Besucher zu einem Apéro eingeladen.

Wir wünschen dem Lindengarten-Team viel Glück für das Finden einer neuen Lokalität.

Text: www.irenehubschmid.ch  und Ruth Schiesser

Fotos: www.lindengarten.ch

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Paul Ott/Paul Lascaux:www.literatur.li

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