Dechen & Zürcher Kammerorchester THE CALL FOR PEACE, KKL Luzern, 15. April 2017, besucht von Léonard Wüst
Besetzung:
Zürcher Kammerorchester | Dieter Dyk Leitung | JEWEL Ensemble | Dechen Shak-Dagsay Gesang | Helge van Dyk Klavier | Daniel Pezzotti Cello | Hank Shizzoe Gitarre | Thomas Niggli Sitar | Thomas Jordi Bass | Tosho Yakkatokuo Schlagzeug | Jürg Fuyûzui Zurmühle Shakuhachi | Rhani Krija Perkussion | Tibetische Tanzgruppe
Grundsätzliches:
Dechen Shak-Dagsay ist eine weltbekannte Mantra-Sängerin tibetischer Herkunft. Sie flüchtete 1963 als Kind zusammen mit ihrer Mutter in die Schweiz, wo sie im Toggenburg aufwuchs.
Philosophie:
Zitat Dechen: Mein Künstlername Dechen ist tibetisch und bedeutet die grosse Glückseligkeit. Mir gefällt der Name, weil er bezeichnend ist für das, was ich tue. Überall, wo ich hinkomme, mache ich die Menschen mit meiner Musik glücklich. Zitatende. Dechen singt und rezitiert traditionelle tibetische Mantras ebenso wie Gedichte ihres, in Tibet lebenden Vaters Trülku Dagsay Rinpoche, einem tibetischen Lama. Von ihm erhielt. sie die Übertragungen der bedeutungsvollen Mantras, die sie inzwischen weltweit singt. Diese werden von Helge van Dyk, ihrem Keyboarder, Produzenten und Arrangeur, vertont.
Rasanter Start in eine grosse, auch internationale Karriere
1989 brachte sie eine Single mit dem Titel ‚Bodhichitta’ heraus, welche verschiedene Musikproduzenten aufhorchen liess, worauf sie1994 von Ryuichi Sakamoto ins Studio nach London eingeladen um für den Soundtrack von Bernardo Bertolucci’s berühmten Film ‚Little Buddha’ zu singen.
Die Künstlerisch wirkt sehr authentisch, wenn sie die psychisch und physisch erlittenen Qualen ihres geknechteten und drangsalierten Volkes anklagt, trotzdem die Hoffnung im Vertrauen auf eine höhere Macht nicht verliert und die Menschen dazu aufruft, Sorge zu tragen zu den Mitmenschen, andern Lebewesen und eigentlich zur gesamten Welt, unserem einmaligen blauen Planeten.
Ihr grosses Anliegen ist ihr soziales Engagement
Ganz nach ihrem Vorbild, ihrer verstorbenen Mutter Yischi Tsedön la, haben es sich Dechen und ihre beiden jüngeren Schwestern Dolkar Dagsay und Dega Faoro zur Aufgabe gemacht, die von ihren Eltern gegründete ‚Tsedön Klinik’ in Tibet finanziell zu betreuen und in die Selbstständigkeit zu führen.
Dank ihres grossen musikalischen Erfolges unter anderem mit dem BEYOND Projekt war es Dechen möglich 2010 die DEWA CHE Foundation zu gründen und mit ihren verschiedenen sozialen Projekten zur Erhaltung und Förderung der tibetischen Kultur innerhalb wie ausserhalb Tibets beizutragen.
Mehr dazu finden Sie unter www.dewache-foundation.com
Das Konzert, rezensiert durch Léonard Wüst
Die klangvolle schweizerisch-tibetische Stimme Dechen Shak-Dagsay sang ihre Botschaft für den Frieden direkt in die Herzen der Zuhörer. Bei ihrem Auftritt im KKL Luzern, ausverkaufter Konzertsaal, wurde sie in ihrem Anliegen unterstützt durch das Zürcher Kammerorchester, das „Jewel Ensemble“ und Gastmusikern aus aller Welt. sowie einer Gruppe junger Tänzer aus Ost Tibet.
Das Konzert begann mit dem traditionellen Ruf des Muschelhorns, das die Nonnen und Mönche in den Klöstern Tibets zum Gebet ruft. Beim darauffolgenden Chenresi Mantra, dem wohl allerwichtigsten für die Tibeter, kam erstmals Jürg Fuyûzui Zurmühle mit seinem Shakuhachi als Solist zur Geltung, garniert mit ein paar Schlägen des Gongs. Mit einen paar Zupfern an der von Thomas Niggli gespielten Sitar, dem Einsatz von diversen, in Schwingungen versetzten Klangschalen und Glasschalen war unmittelbar ein mystisch – magischer Klangteppich geschaffen, auf dem sich die Künstlerin stimmlich in Höhen schwang, gekleidet in ein traditionelles, einfaches Kleid des Bergvolkes, einen Glücksschal um die Schultern gelegt.
Klare Ansagen einer starken Frau
Es folgte eine kurze Begrüssung mit ein paar Erklärungen zu den Mantras und Anmerkungen über Ablauf, aber auch den Sinn und Zwecks dieses Konzertes.
Die nun folgenden Mantras erklärte Dechen immer mit ein paar Worten, worauf sie beruhen, welche Aussage und Bedeutung sie haben. Bei den zwei folgenden war es die jahrtausendalte intensive Kraft zur Erlangung des inneren, wie auch des äusseren Friedens. Gefolgt von einem Lobgesang auf die Tiere, ohne die die Menschheit nie überleben könnte. Wenn die Fauna gepriesen wird, fehlt auch die Huldigung der Elemente nicht, Erde, Wasser, Feuer und Wind sind die Grundlagen unseres Lebens. Sind sie ausgewogen und im Gleichgewicht, können sich Natur und Leben voll entfalten. Eigentlich Selbstverständlichkeiten, die man sich aber immer wieder ins Bewusstsein rufen sollte. Dechen interpretierte eines dieser Mantras gar in einer Art Sprechgesang, Rap auf Tibetisch? Dies verdeutlichte auch, dass nicht alles pessimistisch gesehen wird, die Hoffnung auf die Vernunft unserer Spezies noch nicht ganz erloschen ist, aber immer wieder geweckt, an sie appelliert werden muss.
Dann rückten für einmal die Musiker in den Fokus, die die ihnen gewährte Improvisationsfreiheit zur Freude des Publikums voll ausschöpften, ob Bass, Schlagwerk, Sitar oder Gitarre, die Soli von aussergewöhnlicher Qualität eingebettet in den Klangteppich, den die Musiker des, wie gewohnt souveränen Zürcher Kammerorchesters auslegten. Das ZKO war nur mit der Streichersektion vertreten und das ganze Konzert stand unter der Gesamtleitung von Dieter Dyk. Das nächste Mantra enthielt die Botschaft: Wenn die Erde uns schon bedingungslos alles gibt, ist es Zeit, dass wir nicht nur nehmen, sondern auch dankbar zurückgeben.
Höhepunkt des ersten Konzertteiles
Noch ein Höhepunkt vor der Pause war die grandiose Interpretation der Ode an den Jomolangma, wie der Mount Everest von den Tibetern genannt wird, der höchste Berg der Welt ist Sitz einer der fünf wichtigsten Göttinnen des tibetischen Volkes, der „Göttin des Türkis“. Das Auditorium, das auch schon vorher mit Szenenapplaus nicht gegeizt hatte, war begeistert ob dieser, zwar eher nachdenklich stimmenden, irgendwie aber trotzdem optimistischen Performance und applaudierte dankbar lang und anhaltend.
Eindrücklicher Auftakt in den zweiten Konzertteil
Mit dem meditativen, von Philipp Glass (*1937) für Yehudi Menuhin und Edna Mitchell komponierten „Echorus 1995“ setzte das ZKO den nächsten Glanzpunkt, für zwei Soloviolinen und Streichorchester geschrieben, fügte sich dieses perfekt in Dechens Konzert ein und unterstrich die Klasse, sowohl der beiden Solistinnen, als auch die des ZKO. Dann übernahm wieder Dechen und liess noch weitere Mantra folgen, ein jedes mit einer anderen, aber immer grossen kulturhistorischen Bedeutung. Manche waren fast nur auf die Stimme ausgerichtet arrangiert, bei anderen spielte auch Dechens vorzügliches „Jewel Ensemble“ eine sehr gewichtige Rolle, indem diverse Soli eingebaut waren, ob für Gitarre, Sitar, Bass, Piano oder Schlagzeug und Perkussion. Manche waren auch sehr modern arrangiert mit grosser Betonung der Rhythmik. Zu einigen bewegte sich die Sängerin, mal mit schlangenhaften, dann mit Tempeltanz ähnlichen Bewegungen. Besonders angetan hat es ihr offensichtlich das Mantra „Want go far“, wie sie erläuterte. Als eigentliche Medizin betrachten die Tibeter das Mantra „Shine of Lapislazuli“, da, laut den tibetischen Ärzten, das Rezitieren von Mantras, insbesondere dieses, für einen ausgeglichenen Geist zur Vorbeugung von Krankheiten, unerlässlich sei. Nach einem weiteren Mantra erhielten die Musiker wieder Gelegenheit zu einer ausgedehnten Improvisation, während der Dechen die Bühne, fast schwebend, verliess. Nach ausgedehnten Soli der Musiker packten sie schlussendlich wieder zusammen in einen kompakten Sound, nun wieder bestimmt von den fernöstlichen, exotischeren Instrumenten, die Dechen, nun in Begleitung der tibetischen Tanzgruppe (11Tänzer/innen), wieder animierte, auf die Bühne zurück zu kommen. Die farbenfrohen, traditionellen Kostüme der jungen Tänzer aus Ost Tibet erfreuten unsere Augen, dazu Dechens sehr variable Gesangskünste die Ohren. Das Ganze kompakt eingebettet in die geschickt arrangierten Orchestersequenzen war, scheinbar, das spektakuläre Schlussbouquet eines einzigartigen Konzertes. Dann aber ergriff die Künstlerin nochmals das Wort, bedankte sich bei all ihren Mitmusikern, beim Publikum, ihren Freunden und Unterstützern, erklärte auch, dass der sonst in ihrer Band spielende Cellist Daniel Pezzotti krankheitsbedingt leider nicht dabei sein konnte. Auch sei es schon eine Tradition, dass sie zum Schluss „Das Lied der Umwelt“ intoniere, daran erinnernd an unsere Verbundenheit mit der Erde, für die wir alle die Verantwortung trügen.
Danke Dechen Shak-Dagsay, die Botschaft ist angekommen und dies auf aussergewöhnlich herzlich, sympathische überzeugende Art. Das Publikum bedankte sich denn auch mit einer langanhaltenden stehenden Ovation, die die Künstlerin und ihre Mitmusiker sichtlich berührte und genossen.
Dechen Shak-Dagsay`s Wunsch
‚Ich wünsche mir, dass es mir auch weiterhin gelingen wird, mit meiner Stimme die Menschen zu ihrer ureigenen Quelle der inneren Ruhe und des Glücks zu führen.’
Trailer von „Want go far“, das vertonte Gedicht über den Flug des weissen Kranichs, vom sechsten Dalai Lama (Tshangyang Gyatsho 1682 oder 1683 – 1706) in Erahnung seinen nahenden Tod verfasst, kurz bevor er im Alter von nur 23 Jahren von politischen Gegnern ermordet wurde.
www.youtube.com/watch?v=CzdpIKsUhjQ
Trailer “Le Bonheur/Amaleho”
www.youtube.com/watch?v=hD36ahocaAs
Trailer Everest-Jomolanga (Live concert in Seoul, South Korea, Suncheon Bay Garden Music Festival)
www.youtube.com/watch?v=1LxURE_NEQk
Trailer „Love within“ – Tina Turner, Regula Curti, Dechen Shak-Dagsay, Sawani Shende-Sathaye
www.youtube.com/watch?v=q-DlceJQ-K0
Dechen Shak-Dangsay singt für „Ihre Heiligkeit“ den Dalai Lama in Wiesbaden, 23 August 2011
www.youtube.com/watch?v=LXlAHb7Vz3o
Dechen Shak-Dagsay – Barcelona – Om Mani Peme Hung – 8 April 2008
www.youtube.com/watch?v=zAbNptb4INw
Interview mit Dechen Shak-Dagsay
http://www.dechen-shak.com/de/video.html
Text: www.leonardwuest.ch
Fotos:
www.dechen-shak.com/de/ und www.zko.ch
Impressionen der Künstlerin aus ihrem privaten Fotoalbum:
Homepages der andern Kolumnisten: www.irenehubschmid.ch
www.marvinmueller.ch www.gabrielabucher.ch
Paul Ott/Paul Lascaux:www.literatur.li
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Besetzung und Programm:
Requiem-Strophen für Soli, gemischten Chor und Orchester
Das Publikum im fast ausverkauften Konzertsaal empfing Mariss Jansons (*1943) und seine „Bayern“ mit einem herzlichen, langanhaltenden Willkommensapplaus. Der Lette und sein Orchester sind immer wieder gern gesehene und natürlich vor allem, gern gehörte Stammgäste am Lucerne Festival. Dazu noch zwei Schweizer Erstaufführungen, diese erst noch komponiert vom Nachfolger Pierre Boulez` als neuem Leiter der Lucerne Festival Academy, Wolfgang Rihm (*1952).
Rihm stützt sich dabei nicht auf die diversen Evangelien, sondern vertonte Texte von u.a. Johannes Bobrowski, Hans Sahl, Rainer Maria Rilke, ergänzt durch, von Rilke ins Deutsche übersetzte, Textfragmente von Michelangelo Buonarroti. Die Grundpassagen werden durch den Chor fast ausschliesslich auf lateinisch gesungen, die Soloparts auf Deutsch. Rihm will mit seiner Komposition, wie er einmal erklärte, „die innere Bewegung eines Trauerprozesses nicht abbilden, wohl aber abtasten“
Obwohl ein modern orchestriertes Werk, ist es nicht so avantgardistisch, dass man um dessen Akzeptanz beim Publikum fürchten müsste. Natürlich setzt er andere Rhythmen als von den traditionellen Passionswerken her gewohnt, nutzt auch des Öftern das Schlagwerk, hat ein Faible für die königliche Harfe. Ein Terrain, das dem Orchester zu gefallen scheint, agiert es doch souverän, mit der nötigen Zurückhaltung bei den Gesangspassagen. Die Vokalsolisten fügen sich nahtlos ins Gefüge, mit einem ganz starken, in Luzern bestens bekannten Bariton Hanno Müller – Bachmann, einer souveränen Anna Prohaska (Sopran), einer ab und zu schrillen Sopranistin Mojca Erdmann. Die grossartigen Stimmen des Chors und das Orchester des bayerischen Rundfunks legten die Basis für ein Klangerlebnis, dem Jansons mit seinem nuancierten Dirigat den Feinschliff verlieh, was auch das Auditorium so sah und die Protagonisten mit stürmischem, langanhaltenden Applaus belohnte.
Lucerne Festival zieht Bilanz des Oster-Festivals, das am morgigen Sonntag dem 9. April zu Ende geht. Die Konzerte des neuntätigen Festivals waren mit 94 Prozent* und über 9000 Besuchern sehr gut ausgelastet. In den Kirchen Luzerns und im KKL Luzern wurden insgesamt 14 Veranstaltungen mit sowohl sakraler als auch weltlicher Musik geboten. Fünf Konzerte waren ausverkauft, darunter das Eröffnungskonzert am 1. April, die Chorkonzerte vom 2. und 4. April und das Sinfoniekonzert der MusicAeterna mit Teodor Currentzis und der Geigerin Patricia Kopatchinskaja. Voll besetzt war ausserdem die Premiere der Marienvesper von Claudio Monteverdi, die diesjährige Kooperation von Lucerne Festival mit dem Luzerner Theater**. Zum Dirigier-Meisterkurs mit Bernard Haitink kamen insgesamt rund 330 Interessierte.
Besetzung und Programm:
Alles was dieser unglaubliche Grieche anpackt, wird zu akustischem Gold. Selbst so Nachdenkliches wie „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“, in der originalen Orchesterfassung von 1787 von Joseph Haydn, wirkt bei Currentzis leicht, fast spielerisch. Obwohl er, als gewiefter Selbstdarsteller und guter Verkäufer, das Ganze irgendwie mystisch düster inszeniert. Am Bühnenrand lässt er brennende Kerzen in Schalen platzieren, den Saal vor Betreten der Bühne völlig abdunkeln. Alle Orchestermitglieder in lange, schwarze, einfache Roben gekleidet (ähnlich jener, die man von Abbildungen des legendenumrankten russischen Mönchs Grigori Jefimowitsch Rasputins kennt). Die Violinistinnen absolvieren den gesamten ersten Konzertteil, der ca. 60 Minuten dauert, stehend.
Die Umsetzung durch die Protagonisten war alles andere als ermüdend, sondern immer spannungsgeladen, ob der dramaturgische Aufbau, die fein herausgearbeiteten Nuancen, das Austarieren der diversen Streicherstimmen, ergänzt durch das Cembalo, instrumentale Passionsmusik in Perfektion, kaum denkbar, dass dies noch steigerungsfähig ist. Bereits die Introduktion, die den sieben Adagio`s vorangestellt ist, deutete an, was uns erwartete. Der Epilog, in diesem Fall „il terremoto“ (das Erdbeben), ist, anders als zum Beispiel bei Bach`s Johannes Passion, durchaus presto e con tutta la forza. Dies nutzte Courrentzis geschickt, um die begeisterten Zuhörer zu überbordendem Applaus und Bravorufen hinzureissen. Man hätte sich selbst eine Zugabe durchaus vorstellen können, was aber wohl so einem Werk nicht angemessen, sogar eher abträglich gewesen wär. Emotional aufgewühlt, begab man sich zur Pause in die Foyers.
Dieses einleitende Duett bot dann auch den beiden Vokalsolistinnen, die zusammen mit Currentzis die Bühne betraten, Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu entfalten. Das Orchester, nun alle Mitglieder sitzend, breitete der katalanischen Sopranistin Nuria Rial und der irischen Mezzosopranistin Paula Murrihy (Debut am Lucerne Festival) den musikalischen Teppich aus, auf dem sich die beiden souverän bewegen konnten, wobei die Irin Lautstärke mässig, etwas dominierend war. Dies trübte aber den Hörgenuss nur marginal, kratzte kaum am glänzenden Lack dieses Gesamtkunstwerkes, das man sich nicht getraut, „nur“ Konzert zu nennen. Dementsprechend lautstark und heftig wurden die Protagonisten auch gefeiert und die Vorfreude ist gross, diesen feurigen Griechen aus dem „Perm(a)frost“ ein nächstes Mal in Luzern erneut zu erleben.