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Zürcher Kammerorchester, Saisoneröffnung mit Daniel Hope, Tonhalle Zürich, 27. September 2016, besucht von Irène Hubschmid

Tonhalle Zürich, grosser KonzertsaalBesetzung und Programm:

Zürcher Kammerorchester

Daniel Hope Violine und Leitung, Willi Zimmermann Konzertmeister

Johann Sebastian Bach Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Felix Mendelssohn Streichoktett Es-Dur op. 20
Mieczyslaw Weinberg Concertino op. 42 für Violine und Streichorchester, Schweizer Erstaufführung
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Rezension:

Der Direktor des ZKO Michael Bühler begrüsste die Anwesenden wie z. B. Mario Fehr den Regierungspräsidenten des Kantons Zürich und erwähnte gewisse Erneuerungen in der Programmgestaltung: „Musik und. Wort“ sowie Standortwechsel aufgrund baulicher Veränderungen. Auch wurden alle Anwesenden zu einem Drink eingeladen, offeriert durch die Sponsoren Amag und Zürcher Kantonalbank.

Daniel Hope

 

Anders als im Programm vorgesehen eröffnete das Orchester mit Felix Mendelssohns Streichoktett Es-Dur op. 20. Dies an Stelle von Bach. Daniel Hope stand mit sieben Musikern aus dem ZKO auf der Bühne und fiedelte. Der Bogen flog nur so über die Saiten. Musikalischer Auftakt fliessend mit Übergang zu melodiöseren bis sanfteren Klängen. (Daniel Hope: „Ich rede immer“ erklärte er bei seinem Interview im Tagesanzeiger vom 22. September 20169 und dies tat er auch hier. Bei seiner Ansprache beginnend mit dem Gedicht „Wolkenflug“ aus Walpurgisnacht von Goethe. Mit seinen guten „Deutsch-Dialektkenntnissen“ betonte er die genial existierende  Musikgeschichte und dass er die Briefe des Komponisten, gelesen habe, worin erkenntlich ist, dass er sich oft mit den Landsleuten unterhielt: Gott sei Dank  gibt  es diese Briefe noch,  hier erwähnt Mendelssohn unter anderem, dass die Schweiz das schönste Land sei.

Seine Ansprache endete, dass in seiner Muttersprache Englisch wie auch in  Deutsch/Schweizerdeutsch viele Endungen mit i/y sind und als Schlusswort zitierte er das Wort „happy“, was er auch bekundete mit seinem musikalischen Einsatz.

Dann folgte Johann Sebastian Bach, Violinkonzert a-Moll BWV 1041 mit dem ganzen Orchester.  Die Musiker spielten mit einer sehr guten Koordination und Daniel Hope brillierte als Solist. Jeder Ton war genüsslich; anfangs eher pathetisch/langsam, was sich ins lebhafte ja Virtuose änderte und den Eindruck „Wach mit Bach“, vermittelte.

Daniel Hope

 

Nachfolgend, anders als die Programmansage,  eine Schweizer Erstaufführung von Mieczylaw Weinberg (1919-1996), Schweizer mit polnischen Wurzeln. Es erinnert an Schostakowitsch. Mit feinen Klängen und dann wieder streng bis turbulent. Die Töne wirbelten in die Höhe, in die Weite und suchten verspielt nach verschiedenen Varianten und Wege im musikalischen Angebot der Töne. Daniel Hope bot auch hier als Solist eine Meisterleistung.  Das Orchester  wirkte dezent  und angenehm als Hintergrundbegleitung. Man konnte sich fragen, ist dies extravagant, exklusiv, oder eher eine Aufreihung von Tönen, was eine modern tonale Komposition ergibt, welcher man mit Interesse zuhört und vergleichbar sein könnte mit einem modernen Bild.

Das ZKO hat eine hervorragende Wahl getroffen mit seinem neuen musikalischen Direktor.

Nach der Pause spielte das vollzählige Orchester Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36. Teils wuchtig, teils mit zarten Tönen der Bläser und später auch im harmonischen Zusammenspiel mit dem ganzen Ensemble. Der Konzertmeister Willi Zimmermann brillierte virtuos in dieser Sinfonie. Der Paukenschlag war ebenfalls voll im Einsatz. Das internationale „Tonhallenpublikum“, wie es Direktor M. Bühler erwähnte, applaudierte euphorisch und so wurde es anschliessend mit einer Beethovenzugabe beschenkt.

Ein  absolut gelungener und „happy-Start für das ZKO und die  begeisterten Besucher.

Text: www.irenehubschmid.ch 

Fotos: zko.ch/Home

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SCHNUPPERNASE eine Ausstellung in 100 Gerüchen im Kulturama, Museum des Menschen in Zürich

Kulturama, Museum des Menschen in ZürichAm Dienstag, 27. September 2016 präsentierte die Museumsdirektorin Dr. Claudia Rütsche die Sonderausstellung “SCHNUPPERNASE“. Mit den folgenden Partnern konnte dieses Projekt realisiert werden:

Bertha Ziegler-Stiftung, Givaudan, L’IDEATORIO, Universität der italienischen Schweiz (Lugano), Mikros – Kulturprozent, Verein Freunde des Kulturama. Sie wird zum ersten Mal in der Deutschschweiz gezeigt und führt die Besucher durch eine ebenso erlebnisreiche wie faszinierende Geruchswelt.

 

Fragen wie

 

– Warum riechen wir?

– Welcher Geruch zieht uns an?

– Was duftet, riecht oder stinkt?

 

Die Themen sind  in fünf Oberbegriffen wie Chemie der Düfte, Pflanzliche Düfte, Tierische Düfte, Menschliche Düfte und Synthetische Düfte eingeordnet. Dazu gibt es gutdokumentierte Unterbegriffe wie „von der Nase zum Gehirn”, “In die Nase schauen”, „Fress-Nase” “Minensuch-Nase”, “Trüffel-Nase” etc. Es ist alles kurz, prägnant, verständlich beschrieben und mit Fotos oder Objekten genau dokumentiert und dargestellt. Ein wahres Schnüffelvergnügen für Gross und Klein, Jung und Alt. Für Entdecker, für Sinn-Orientierte und auch besonders geeignet für Schulen.  Sie finden Erklärungen über Liebesdüfte, Mutter-Kind-Duft, Geruch der Armut, der Krankheit, der Heiligkeit und über Mann und Frau.

 

Es gibt ein Duftratespiel, ein Haus mit den verschiedenen Duftnoten der jeweiligen Zimmer und natürlich Parfum-Eigenheiten, Holzgerüche, Ekelgesichter und “Muntermacher-Düfte“.

 

Hier kann der eigene Geruchssinn getestet werden. Diese Expo bietet olfaktorisches Wissen, Spiele, Rätsel und gibt Ihnen die Freiheit, dies mit der eigenen Subjektivität erleben zu können. Ein komplexes Angebot auf eine wohlgefällige, effiziente und sinnvolle Art präsentiert.

 

Anschliessend wurde uns Gelegenheit geboten, Fragen zu stellen. verbunden mit einem Apéro. Gönnen Sie sich dieses Ereignis alleine, mit Freunden oder der Familie. Die Museumsleitung bietet auch Führungen an.

Für Informationen wählen Sie die unten aufgeführten Kontaktinformationen Telefonnummer oder die angegebene e-mailadresse.

 

Diese wunderbare und informative Ausstellung wurde für uns besucht von Kolumnistin Ruth Schiesser und dauert noch bis am 6. August 2017

 

Kleine Fotodiashow der Ausstellung  Schnuppernase im Kulturama, Zürich von Josef Stücker fotogalerien.wordpress.com/2016/09/28/schnuppernase-eine-ausstellung-in-100-geruechen-im-kulturama-museum-des-menschen-in-zuerich/

 

 

Kulturama, Museum des Menschen, Englischviertelstrasse, 8032 Zürich (Tel. 044/260 60 44), e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder www.kulturama.ch www.kulturama.ch/ausstellungen/schnuppernase

 

Fotos: www.kulturama.ch/ausstellungen/schnuppernase

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Luzerner Theater Tanz 22: Up/Beat , Uraufführung 23. September 2016,, besucht von Gabriela Bucher - Liechti

Tanz 22 UpBeat Luzerner Theater c Gregory BatardonProduktionsteam

Choreographie: Georg Reischl Bühne: Natascha von Steiger Kostüme: Georg Reischl Licht: David Hedinger Dramaturgie: Lucie Machan Künstlerische Leitung: Kathleen McNurney

Besetzung

Mit: Vincent Glanzmann (Schlagwerk und Komposition)

Tanz Luzerner Theater: Martina Consoli, Zach Enquist, Rachel P. Fallon, Shota Inoue, Carlos Kerry Jr., Rachel Lawrence, Olivia Lecomte, Dor Mamalia, Sada Mamedova, Salome Martins, Aurelie Robichon, Enrique Saez Martinéz, Isaac Spencer, Tom van de Ven, Dario Dinuzzi

Rezension:

Für die neue Tanzproduktion «Up/Beat» ist im Luzerner Theater der «Globe» beibehalten worden, sodass die Zuschauer einmal mehr ganz neue Ein- und Ausblick haben. Sie sitzen in den oberen Rängen und schauen auf die Tänzer herunter. Das hat etwas Befremdliches einerseits, andererseits lässt es  neue Perspektiven, neue Bilder, neue Aspekte zu.

Befremdlich, da die Gesichter kaum sichtbar sind, der Fokus liegt auf den Körpern, den Oberkörpern der Tänzer, die je nach Lichteinfall neue Akzente bekommen. Schatten vertiefen die Schulterpartien, Scheinwerfer lassen nackte Rücken glänzen und wenn die Tänzer mit ihren schwarzen Socken über den ebenfalls schwarzen Boden gleiten, werden sie zu fusslosen, schwebenden Gestalten.

Befremdlich eingangs aber auch, da ein grosser Teil des Ensembles neu ist, woran man sich als begeisterte Anhängerin der vorangehenden Truppe zuerst gewöhnen muss. Und schlussendlich befremdlich, weil die ersten Sequenzen von «Up/Beat» trotz viel Bewegung etwas beinahe Statisches haben. Sie kommen  schnörkellos und irgendwie freigelegt daher, wie die Tänzer selber, welche anfänglich nur in Unterwäsche auf der Bühne stehen. Die Bewegungsmuster sind anders, neu,  Gruppen bilden sich, fallen auseinander, Bewegungen beginnen, enden aber nicht dort, wo man sie erwartet. Die Körper winden sich, zittern, Arme fliegen, flattern, erratisch, beinahe spastisch, bis hin zur Ekstase – dies alles im Einklang mit der Musik des schlicht genialen Schlagzeugers Vincent Glanzmann. Und genau dort liegt die Faszination, welche sich mit der Zeit einstellt: Bei dieser Symbiose zwischen Musik und Tanz, zwischen Ton und Bewegung. Sie erreicht einen ersten absoluten Höhepunkt beim Pas de trois zwischen Dor Mamalia, Rachel P. Fallon und Tom van den Ven, wenn die Körper sich in absolutem Einklang mit der Musik bewegen, als wären sie selber die Musik,  knarzend, wenn das Schlagzeug knarzt, flirrend wenn das Schlagzeug flirrt, ein unglaubliches und unglaublich faszinierendes Miteinander. Dieses wiederholt sich, wenn das ganze Ensemble sich vor dem Schlagzeuger aufbaut und mit ihm zu spielen beginnt, man weiss  nicht, wer wen zu immer rasanteren Rhythmen antreibt. Wenn sich Zack Enquist mit dem Schlagzeug einen Pas de deux liefert, ist das atemlos faszinierend, ebenso die verschlungenen, ineinander übergehenden Elemente des Pas de deux zwischen Sada Mamedova und Dario Dinuzzi.

Die Kostüme, ebenfalls von Georg Reischl, sind so klar und schnörkellos wie das Stück selber. Wenn praktisch das ganze Ensemble in grauen Hosen und blütenweissen Shirts über den schwarzen Boden flieht, sich unter aufgespannten Regenschirmen verkriecht, mit weissen Ballonen spielt, entstehen wunderschöne Bilder von grosser  Klarheit und so nur möglich von oben. Und wenn sich Rachel Lawrence in der Schlussszene aus dem kriechenden Bodennebel zu befreien versucht, ist das schlicht berückend.

Nach der anfänglichen Skepsis und dem leichten Befremden ob all dem Neuen verlässt man das Theater mit der Überzeugung, dass  da sehr viel drin liegt und dass es im Lauf der Saison viel Neues, Spannendes zu entdecken geben wird mit dem neuen Tanzensemble des Luzerner Theaters.

«Tanz 22: Up/Beat» Interview mit Choreograph Georg Reischl vom Luzerner Theater

luzernertheater.ch/upbeat

Fotodiashow von Gregory Batardon  Luzerner Theater

fotogalerien.wordpress.com/2016/09/24/luzerner-theater-tanz-22-upbeat-urauffuehrung-23-september-2016-besucht-von-gabriela-bucher-liechti/

Text: www.gabrielabucher.ch  Fotos: luzernertheater.ch

 

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Die Walküre, Bayreuther Festspiele, 8. August 2016, besucht von Léonard Wüst

ayreuther Festspiele, Die Walküre c Bayreuther Festspiele Enrico NawrathBesetzung 2016

Musikalische Leitung Marek Janowski
Regie Frank Castorf
Bühne Aleksandar Denić
Kostüm Adriana Braga Peretzki
Licht Rainer Casper
Video Andreas Deinert
Jens Crull
Technische Einrichtung Karl-Heinz Matitschka
 
Siegmund Christopher Ventris
Hunding Georg Zeppenfeld
Wotan John Lundgren
Sieglinde Heidi Melton
Brünnhilde Catherine Foster
Fricka Sarah Connolly
Gerhilde Caroline Wenborne
Ortlinde Dara Hobbs
Waltraute Stephanie Houtzeel
Schwertleite Nadine Weissmann
Helmwige Christiane Kohl
Siegrune Mareike Morr
Grimgerde Wiebke Lehmkuhl
Rossweisse Alexandra Petersamer

 

 

Rezension:

1.Aufzug:

Das Bühnenbild überraschenderweise fast klassisch im Gegensatz zur Inszenierung des „Rheingolds“ am Vortag. Frank Castorf siedelt „Die Walküre“ im Aserbaidschan des späten 19. Jahrhunderts an. Auf der drehbaren Bühne eine sehr hohe Holzkonstruktion mit einem Bohrturm, der aber auch Wachtürmen in Konzentrationslagern und denen der früheren innerdeutschen Grenze ähnelt. Angenehm unaufgeregter auch die Handlung, wodurch die Musik und die Stimmen die ihnen zustehende Bedeutung und Aufmerksamkeit  erhielten. Dadurch verdeutlichte sich auch die Genialität der ganz speziellen Konstruktion des bis zu 12 Meter tiefen Orchestergrabens, der den Klang des verdeckt spielenden Orchesters auf indirektem Weg in den Zuschauerraum entweichen lässt. Etwas ganz Aussergewöhnliches ist auch das Festspielorchester selbst, das sich aus den besten Musikern großer deutscher Orchester zusammensetzt und als bestes Wagnerorchester überhaupt gilt. Der Orchesterklang, vom gewölbten Wall des Grabens zunächst an die Bühnenrückwand geworfen, trägt die Stimmen der Sänger gleichsam hinaus ins Publikum.

 2. Aufzug

Der zweite Aufzug versetzt uns in göttliche Sphären. Zwischen Wotan und Fricka, Wotans Frau, entspinnt sich ein heftiger Streit.

Wotans Plan, den er am Ende des Rheingolds gefasst hatte, war inzwischen weiter umgesetzt worden. Im Kampf gefallene Helden werden von den neun Walküren, Wotans Töchtern, auf die von den Riesen errichtete Burg Walhall gebracht, um Wotans Armee zu bilden und den befürchteten Angriff Alberichs auf die Herrschaft der Götter abzuwehren. Zudem will Wotan verhindern, dass Alberich wieder in den Besitz des Ringes gelangte („dann wäre Walhall verloren“). Er selbst darf aber gegen Fafner, der Goldschatz und Ring in Gestalt eines Drachen hütet, nicht antreten („mit dem ich vertrug, den darf ich nicht treffen“); so wünscht er sich einen unabhängigen Helden, der den Ring für ihn zurückgewinnen könnte. In dieser Rolle sieht er Siegmund. Lieblingstochter Brünnhilde soll diesem im bevorstehenden Kampf mit Hunding beistehen und zum Sieg verhelfen. Fricka verlangt nun jedoch von Wotan, im Zweikampf für Hunding einzutreten, weil Hunding Opfer eines Ehebruchs – noch dazu eines inzestuösen – geworden sei.

3.Aufzug:

Symbolisch eine Ölförderpumpe um den modernen Schatz des Nibelungen zu finden, also seltene Rohstoffe. Im Hintergrund projiziert der Regisseur Bilder einer Grubenkatastrophe in Russland 1942 mit kyrillischer Untertitelung Wotan nimmt bewegt Abschied von seiner Lieblingstochter, sieht ihr zum letzten Mal in die Augen und küsst die Gottheit von ihr. Dann befiehlt er Loge, den Fels mit Feuer zu umgeben, und bestimmt: „Wer meines Speeres Spitze fürchtet, durchschreite das Feuer nie!“ Die beeindruckten Zuschauer spendeten langanhaltenden, kräftigen Applaus für diese eindrückliche Vorstellung. Besonders gefeiert wurde dabei erneut der in Warschau geborene und in Wuppertal aufgewachsene Dirigent Marek Janowski, der dieses Jahr alle Werke des Gesamtrings dirigiert.

(Zitat Johann Jahn br-klassik.de):Marek Janowski hat sich von der Abgeklärtheit und Geradlinigkeit im Rheingold freigemacht – schon der Tremolo-Auftakt zu Beginn hat mehr Feuer als die Reise nach Nibelheim einen Tag zuvor. Insgesamt legt er über die gesamte Strecke ein Tempo vor, das es in sich hat. Da gelingen zwar tolle Akzente und Farben zwischen den Instrumentengruppen, was man vorher vermisst hat, Manches aber gerät verwackelt zwischen Graben und Sängern oder lässt keinen Gefühlsteppich zu, frei nach dem Motto: gleich weiter. Aber vielleicht ist das auch sein Ziel: Das, was auf der Bühne passiert, dürfte den Regietheaterfeind Janowski ohnehin wenig interessieren, da will er also die Musik klar trennen, als (von Wagner ja auch so komponierte) Bildersprache für sich. Aber ganz ohne Mitatmen geht’s natürlich auch nicht. (Zitatende)

Das wohl bekannteste Stück des gesamten Rings ist der „Ritt der Walküren“ mit den so typischen Blechbläser Passagen, auch Nichtklassikbewanderten bekannt durch Integrierung als Filmmusik in Francis Ford Coppolas Meisterwerk aus dem Jahre 1979 „Apocalypse Now“.

 

Bayreuther Festspiele, Die Walküre, Fotodiashow Szenenfotos von Enrico Nawrath

fotogalerien.wordpress.com/2016/09/18/bayreuther-festspiele-die-walkuere-szenenfotos-von-enrico-nawrath-8-august-2016/

Bayreuther Festspiele, Die Walküre Fotos der Protagonisten ab Homepage der Bayreuthrer Festspiele

fotogalerien.wordpress.com/2016/09/18/bayreuther-festspiele-die-walkuere-8-august-2016-fotos-der-protagonisten/

 

„Apocalypse Now“ Walkürenritt über Vietnam

Mit dem Walkürenritt von Richard Wagner ziehen sie in den Vietnam-Krieg: Szene aus „Apocalypse Now“ von Francis Ford Coppola. (Quelle: Apocalypse Now in der Limited Steelbook Edition bei Art House)

www.dailymotion.com/video/x12yhll_apocalypse-now-ritt-der-walkuren-anflug-german_music

Links auf die anderen Artikel des Gesamtrings 2016:

Einführungsartikel Bayreuther Festspiele 2016

https://www.bochumer-zeitung.com/magazin/lifestyle/87226366-besuch-der-bayreuther-festpiele-fuer-den-gesamtring-6-bis-13-august-2016-durch-leonard-wuest

Das Rheingold, 7. August 2016

https://www.bochumer-zeitung.com/magazin/lifestyle/87226800-bayreuther-festspiele-das-rheingold-7-august-2016-besucht-von-leonard-wuest

bayreuth.de/tourismus-kultur-freizeit/veranstaltungen/richard-wagner-festspiele-in-bayreuth/bayreuth-filme/

Siegfried, 10. August 2016

https://www.bochumer-zeitung.com/magazin/lifestyle/87227253-siegfried-bayreuther-festspiele-10-august-2016-besucht-von-leonard-wuest

Götterdämmerung, 12. August 2016

https://www.bochumer-zeitung.com/magazin/lifestyle/87227404-goetterdaemmerung-bayreuther-festspiele-12-august-2016-besucht-von-leonard-wuest

Kleiner Trailer über das Festspielhaus Bayreuth

http://www.bayreuth.de/tourismus-kultur-freizeit/veranstaltungen/richard-wagner-festspiele-in-bayreuth/bayreuth-filme/

Text: leonardwuest.ch

Fotos: bayreuther-festspiele.de/deutsch/deutsch_2.html

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