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Gesundheit

Lungentag 2021: Asthma und Allergien im Fokus des Online-Patientenseminars

Expertenschätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge erkranken im
Laufe ihres Lebens mehr als 20 % der Kinder und mehr als 30 % der
Erwachsenen an mindestens einer allergischen Erkrankung. Der
„Gesundheitsatlas Asthma“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO)
nennt etwa 3,5 Millionen Menschen mit einem medikamentös behandelten
Asthma. Während eine weitere Zunahme von Allergien und Asthma zu erwarten
ist, drohen beide Volkskrankheiten aufgrund der Corona-Pandemie an
öffentlichem Interesse zu verlieren. Mit einem Online-Patientenseminar am
25.09.2021 will der Deutsche Lungentag Patient*innen und Eltern über
aktuelle Aspekte bei Asthma und Allergien informieren.

Das Robert Koch-Institut (RKI) erhebt im Rahmen des Gesundheitsmonitorings
regelmäßig Daten zu den häufigsten allergischen und atopischen
Erkrankungen. Dazu gehören Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Neurodermitis,
Urtikaria, Kontaktekzeme sowie Nahrungsmittel- und Insektengiftallergien.
Die erhobenen Daten ermöglichen es, Häufigkeiten allergischer Erkrankungen
und Sensibilisierungen in der Gesamtbevölkerung zu ermitteln. Den Daten
zufolge erkranken im Laufe ihres Lebens mehr als 20 % der Kinder und mehr
als 30 % der Erwachsenen an mindestens einer allergischen Erkrankung (1).
Der „Gesundheitsatlas Asthma“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK
(WIdO) nennt etwa 3,5 Millionen Menschen mit einem medikamentös
behandelten Asthma (2).

Trotz dieser erschreckenden Zahlen drohen die beiden Volkskrankheiten an
Bedeutung im öffentlichen Interesse zu verlieren. Ein Grund für die
nachlassende Aufmerksamkeit gegenüber Allergien und Asthma ist sicherlich
die Corona-Pandemie mit ihrer zurecht umfassenden Berichterstattung in den
Medien. Die im Deutschen Lungentag zusammengeschlossenen Organisationen
und Fachgesellschaften sind jedoch der Meinung, dass aktuelle
Informationen und Entwicklungen weiterhin für Patientinnen, Patienten und
Angehörige verfügbar sein müssen und wollen diese im Rahmen eines Online-
Patientenseminars anlässlich des diesjährigen Deutschen Lungentages am
25.09.2021, 11.00 – 13.00 Uhr vermitteln.

Im ersten Teil des live und interaktiv konzipierten Online-
Patientenseminars stehen unter der Leitung von Prof. Christiane Lex,
Göttingen, Kinder und Jugendliche im Vordergrund. Den Referentinnen und
Referenten ist es wichtig, den Teilnehmenden einen guten Überblick über
allergische Erkrankungen im Kindesalter zu vermitteln. Dazu sollen in
Kurzbeiträgen zunächst Fragen zu Frühsymptomen allergischer Erkrankungen,
Verhalten bei plötzlichen Notfällen, Diagnose und Therapie allergischer
Erkrankungen bei Kindern erörtert werden. Anschließend haben die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Live-Veranstaltung die
Möglichkeit, Fragen an die Expertinnen und Experten zu stellen.

Prof. Marek Lommatzsch, Rostock, leitet den zweiten Teil des Online-
Patientenseminars, der sich primär an erwachsene Betroffene richtet. Hier
stehen die Diagnostik und Therapie von Asthma inkl. Patientenschulung,
Neuigkeiten zur Allergenimmuntherapie (Hyposensibilisierung) und zur
Therapie von schwerem Asthma sowie Aktuelles zur Berufswahl und
Berufsausübung im Vordergrund.
Die Teilnahme an dem Web-Seminar ist kostenfrei. Für die Teilnahme an dem
Online-Seminar ist eine Anmeldung unter
https://register.gotowebinar.com/register/1073227119525613837
erforderlich.

Programm
Begrüßung: Prof. Dr. Marek Lommatzsch

Teil 1
Moderation Prof. Dr. Christiane Lex

• Hilfe, mein Kind ist allergisch! Hilfe, mein Kind hat Asthma!
Aktuelles zur Diagnostik und Therapie von Asthma und Allergien bei Kindern
und Jugendlichen
Prof. Dr. Christiane Lex

• Sport & Bewegung bei Asthma? Ja, unbedingt!
Sport und Rehabilitation für Kinder und Jugendliche mit Asthma
Dr. Thomas Spindler

• Mein Kind verträgt keine Nüsse?!
Diagnostik und Therapie von Nahrungsmittelallergien im Kindesalter
Sharon Nagel

Teil 2
Moderation Prof. Dr. Marek Lommatzsch

• Mein Asthma habe ich im Griff!
Diagnostik und Therapie von Asthma inkl. Patientenschulung
Prof. Dr. Heinrich Worth

• Ich inhaliere alles, was es gibt, und trotzdem bekomme ich keine Luft
...
Neuigkeiten zur Allergenimmuntherapie (Hyposensibilisierung) und zur
Therapie von schwerem Asthma
Prof. Dr. Marek Lommatzsch

• Asthma und Beruf: Auf was muss ich achten?
Aktuelles zur Berufswahl und Berufsausübung
PD Dr. Alexandra Preisser

Über den Deutschen Lungentag
Der Deutsche Lungentag ist eine jährlich fortlaufende Aktion mit folgenden
Zielen:

• Öffentliche Darstellung des Fachgebietes Atemwegs- und Lungenkrankheiten
• Förderung der Selbsterkennung entsprechender Symptome und Erkrankungen
durch Betroffene
• Stärkung von Forschung und Lehre im Fachgebiet “Pneumologie”

Die Planung und Realisierung der Aktionen zum Deutschen Lungentag werden
durch die Sektion Deutscher Lungentag in der Deutschen Atemwegsliga e. V.
geleitet. Mitglieder der Sektion sind pneumologische Fachgesellschaften
und Patientenorganisationen (www.lungentag.de).

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„Das Leber-Buch“ – ein bewährter Ratgeber in vierter, aktualisierter und erweiterter Auflage  Quelle: humboldt – Schlütersche Verlagsgesellschaft

Jetzt neu: Bewährter Leber-Ratgeber in aktualisierter und erweiterter Auflage

„Das Leber-Buch“ – ein bewährter Ratgeber in vierter, aktualisierter und erweiterter Auflage  Quelle: humboldt – Schlütersche Verlagsgesellschaft
„Das Leber-Buch“ – ein bewährter Ratgeber in vierter, aktualisierter und erweiterter Auflage Quelle: humboldt – Schlütersche Verlagsgesellschaft

Am 3. September 2021 erschien „Das Leber-Buch“ in der vierten,
aktualisierten und deutlich erweiterten Auflage. Verständlich und
anschaulich erläutert der bewährte Ratgeber, der 2010 zum ersten Mal
erschien, ganz aktuell und umfassend die lebenswichtigen Aufgaben sowie
die möglichen Erkrankungen der Leber und die entsprechenden Behandlungen.

„Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung präsentiert auf unterhaltsame
Weise die Leber, mögliche Erkrankungen des Organs und ihre Therapien. Das
Buch stößt seit seinem Erscheinen 2010 auf großes Interesse und wird von
vielen Ärzten als hilfreiche Lektüre empfohlen.

„Mit diesem Buch schaffen wir nicht nur Aufmerksamkeit für das
unterschätzte Organ Leber, sondern können viele Menschen auf besondere
Weise informieren und ihnen helfen, ihre Erkrankung früh zu erkennen oder
besser mit ihrer Lebererkrankung zu leben. Für andere bietet das Buch
Hilfe, um die Leber zu schützen und so einer Erkrankung vorzubeugen. Wir
freuen uns, dass wir mit diesem Ratgeber einen so großen Erfolg haben“,
erläutert Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen
Leberstiftung die Grundidee des Buches und fügt hinzu „Eigentlich sollte
„Das Leber-Buch“ Pflichtlektüre für jeden Menschen mit erhöhten
Leberwerten sein.“

Der erfolgreiche Ratgeber wird am 3. September 2021 in der vierten,
aktualisierten und deutlich erweiterten Auflage erscheinen. Dafür wurde
der gesamte Inhalt des Buches gründlich geprüft, umfassend ergänzt und
aktualisiert. In der neuen Auflage bleibt die bewährte Struktur des
Ratgebers erhalten. Auch die umfangreiche Bebilderung mit Fotografien,
Grafiken und extra für das Buch angefertigten Cartoons, die zur
Anschaulichkeit und zum Lesevergnügen beiträgt, ist Teil der neuen Auflage
und wurde ebenfalls ergänzt.

Verständlich und anschaulich erklärt „Das Leber-Buch“ die lebenswichtigen
Aufgaben der Leber. Ist meine Leber krank? Was passiert, wenn meine Leber
krank ist? Was macht meine Leber krank? Was kann man dagegen tun? sind
Fragen, die in diesem Buch beantwortet werden. Dabei werden die
verschiedenen Krankheiten und ihre Ursachen genauso erläutert wie die
entsprechenden Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.

Weitere, ausführlich behandelte Themen des Buches sind
Lebertransplantationen und Ernährung bei Lebererkrankungen, die Arbeit der
Deutschen Leberstiftung und die neuesten Entwicklungen im Bereich der
Forschung. Ergänzt werden diese Kapitel durch drei Patientengeschichten
und ein Glossar „Die Leber von A (wie Adenom) bis Z (wie Zyste)“.

Das Kapitel „66 Fragen zu Lebererkrankungen“ beantwortet viele Fragen, die
Interessierte und Betroffene immer wieder stellen. Der Serviceteil gibt
praktische Hinweise und enthält einen Fragebogen, mit dem die Leser
feststellen können, ob bei ihnen ein erhöhtes Risiko für das Vorliegen
einer Lebererkrankung besteht.

Aufgelockert wird das Buch durch „Text-Boxen“, in denen es im weiteren
Sinne um die Leber geht: bspw. um den Leberfleck, Großbritanniens
bekanntesten Lebertransplantierten und die Leberzirrhose Beethovens.

Deutsche Leberstiftung (Hrsg.)
Das Leber-Buch
Prof. Dr. med. Heiner Wedemeyer, Prof. Dr. med. Markus Cornberg, Prof. Dr.
med. Elke Roeb, Prof. Dr. med. Claus Niederau, Prof. Dr. med. Stefan
Zeuzem, Prof. Dr. med. Michael P. Manns, Alexander Hoffmann, Bianka
Wiebner
Vierte, aktualisierte und erweiterte Auflage
humboldt – Schlütersche Verlagsgesellschaft 2021
200 Seiten, zahlreiche Farbfotos, Grafiken und Cartoons
ISBN 978-3-8426-3043-7
EUR 19,99 [D]

„Das Leber-Buch“ ist in jeder Buchhandlung erhältlich. Für jedes verkaufte
Buch erhält die Deutsche Leberstiftung 1,- Euro als Spende.

Weitere Informationen sowie das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe
unter: https://www.deutsche-leberstiftung.de/Leber-Buch (ab 3. September
2021). Rezensionsexemplare können beim Verlag angefordert werden: Frau
Melanie Asche, Telefon 0511 – 8550 2562, E-Mail: <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>

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Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie  Bauerfeind

Bänderriss am Fußgelenk – was ist zu tun?

Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie  Bauerfeind
Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie Bauerfeind

Bänderrisse am Sprunggelenk zählen zu den häufigsten Sportverletzungen.
Die höchste Verletzungsgefährdung besteht beim Basketball, Volleyball,
Fußball und bei der Gymnastik. Nicht nur Leistungssportler sind betroffen
– fast jeden Bürger kann es beim Sport und im Alltag treffen. Auf dem 12.
Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie mit über 250
Ärzten, Wissenschaftlern und Therapeuten diskutieren Experten deshalb
unter anderem auch über die ligamentäre Instabilität am Sprunggelenk und
die Versorgung nach neuestem medizinischem Stand.

Nach einem Umknicktrauma mit Band-Zerreißung erfolgt die Erstbehandlung
mit:

•       Kühlung
•       Kompression
•       Hochlagerung
•       Entlastung

Prof. Dr. Martin Engelhardt, Sportorthopäde, Unfallchirurg, Chirotherapeut
und Ärztlicher Direktor des Klinikums Osnabrück: „Danach wird überwiegend
konservativ behandelt. Über sechs Wochen erfolgt eine Schienung mit einer
Orthese (Tag und Nacht). Je nach Beschwerden kann dabei das Fußgelenk auch
vorsichtig belastet werden. Solange Schwellungen vorhanden sind, sollten
immer wieder abschwellende Maßnahmen ergriffen werden. Anschließend sind
Physiotherapie und sensomotorisches Training äußerst wichtig.“

Wird die akute Verletzung nicht konsequent behandelt, droht ein chronisch
instabiles oberes Sprunggelenk, so Engelhardt. Dieses muss oftmals
operativ versorgt werden, um einen frühzeitigen Gelenkverschleiß
(Sprunggelenksarthrose) zu vermeiden.

Mit gezielten Maßnahmen kann jeder die Gefahr einer Verletzung am
Sprunggelenk reduzieren. Dazu gehören das Tragen von geeigneten
Sportschuhen, ein konsequentes sensomotorisches Training, der Ausgleich
muskulärer Dysbalancen, ein adäquates Aufwärmprogramm vor der intensiven
Belastung, ein Lande- und Sturztraining für gefährdete Sportarten (z.B.
Basketball, Volleyball), sowie knöchelübergreifende Schnürbandagen oder
Orthesen, zum Beispiel im Basketball.

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Auch für herzkranke Kinder gilt: Jede Bewegung zählt!

Zum Weltkindertag: Herzstiftung informiert über neue Empfehlungen der WHO
zu Bewegung von Erwachsenen und Kindern

Kein Sport in Schule und Verein, zu wenig Bewegung mit Freunden: Zu den
unerfreulichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zählt für viele Kinder
und Jugendliche ein ausgeprägter Bewegungsmangel und in Folge der Verlust
der körperlichen Fitness. Besonders schwerwiegend können die Folgen für
Mädchen und Jungen mit angeborenen Herzerkrankungen sein. „Die wahren
Konsequenzen von zu wenig Bewegung und zu viel Sitzen während der
Lockdown-Maßnahmen werden sich erst nach der Pandemie bemerkbar machen,
vielleicht erst in Jahren oder Jahrzehnten“, warnt die Kinderkardiologin
Prof. Dr. med. Renate Oberhoffer-Fritz vom Wissenschaftlichen Beirat der
Deutschen Herzstiftung in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift der
Deutschen Herzstiftung und ihrer Kinderherzstiftung „herzblatt“. Darin
schildert die Ärztin und Professorin am Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie
der Technischen Universität München,
wie stark nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene mit angeborenen
Herzerkrankungen von regelmäßiger Bewegung profitieren und erklärt, wie
viel körperliche Aktivität die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die
verschiedenen Altersgruppen empfiehlt. Körperliche Aktivität als Mittel
zur Prävention ist auch der Schwerpunkt der „herzblatt“-Ausgabe 2/2021.
Ein Probeexemplar dieser Ausgabe kann kostenfrei bei der Herzstiftung
angefordert werden unter Tel. 069 955128-400 oder per Mail unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Täglich 60 Minuten in Bewegung – auch bei chronischen Erkrankungen
Für Erwachsene empfiehlt die WHO ein mäßig starkes Ausdauertraining für
150 bis 300 Minuten über die Woche verteilt – und zwar sowohl für Gesunde
als auch für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten.
Alternativ können Erwachsene 75 bis 150 Minuten stärker ins Schwitzen
kommen, sich also kräftiger belasten. Empfehlenswerte Sportarten sind
Walking, Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Neu ist die Empfehlung,
zusätzlich an mindestens zwei Tagen pro Woche muskelstärkendes
Krafttraining wie Liegestützen oder Hanteltraining zu betreiben.
Kindern und Jugendlichen empfiehlt die WHO, sich täglich mindestens 60
Minuten zu bewegen, insbesondere im Ausdauerbereich. Dreimal pro Woche
sollten Kinder so richtig ins Schwitzen kommen und dabei auch Sportarten
ausüben, die Muskeln und Knochen stärken. Zusätzlich gilt die Empfehlung,
die Zeit im Sitzen stark zu begrenzen.

Positive Sporterfahrung steigert die Motivation
Lange Zeit wurden Bewegung und Sport für Menschen mit angeborenem
Herzfehler (AHF) kaum gefördert. Zu groß waren die Bedenken hinsichtlich
einer Überbelastung des Herzens und möglichen Folgen. Entsprechend gab es
bislang keine klaren Richtlinien zur körperlichen Bewegung dieser
Zielgruppe. Inzwischen sind sich die Fachgesellschaften einig: Ausreichend
Bewegung ist wichtig, um das Herz zu trainieren, den Blutdruck stabil zu
halten und für Kinder, um ein gesundes Körpergefühl zu entwickeln. Die
aktuellen Empfehlungen der WHO berücksichtigen das und gelten in Bezug auf
den Trainingsumfang sowohl für Gesunde als auch für chronisch Kranke.
Allerdings sollten die Art der Bewegung und insbesondere die Intensität
der körperlichen Verfassung angepasst werden.
„Um der mangelnden Bewegung und deren negativen Folgen speziell bei
herzkranken Kindern entgegenzuwirken, sind Unterstützung und Angebote
nötig, die auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit
angeborenen Herzfehlern ausgelegt sind“, erklärt Oberhoffer-Fritz. Der
Kinderkardiologin zufolge sollten solche Angebote bei den Kindern vor
allem positive Erfahrungen mit Sport und körperlicher Aktivität erzeugen
und so die Motivation für tägliche Bewegung steigern. Ein spezielles
Angebot, das diese Voraussetzungen erfüllt, ist das Projekt KidsTUMove,
das sowohl wöchentliche Sportstunden und halbjährliche Wochenendfreizeiten
als auch verschiedene Online-Sportangebote für Kinder ab 4 Jahren und
Jugendliche bis 15 Jahre mit angeborenem Herzfehler umfasst.

Die Sportart den Bedürfnissen anpassen
Auch Kinder mit AHF benötigen körperliche Aktivität für ihre Entwicklung.
Wer zu viel bremst, nimmt Kindern positive Erfahrungen und damit auch die
Freude an der Bewegung. Die meisten Sportarten lassen sich den speziellen
Bedürfnissen der Kinder anpassen, indem beispielsweise auf zu viel Ehrgeiz
und Wettkämpfe verzichtet wird. Wichtig bei der Wahl der Sportart ist, dem
Kind Spaß an der Bewegung zu vermitteln, ohne es zu überfordern.

Weitere Informationen:
www.herzstiftung.de
www.herzstiftung.de/leben-mit-angeborenem-herzfehler
www.herzstiftung.de/leben-mit-angeborenem-herzfehler/herzkrankes-kind
/herzfehler-und-sport

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