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Gesundheit

20 Jahre vernetzte Lymphomforschung: Neue Broschüren und Faltblätter informieren über seltene Lymphom-Erkrankungen

Das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) hat in diesem Jahr mehrere
Informationen zu seltenen Lymphom-Erkrankungen herausgegeben. Aktuell ist
ein Faltblatt zu Marginalzonen-Lymphomen erschienen. Außerdem wurden die
Informationen zum Mantelzell-Lymphom und zu den T-Zell-Lymphomen
aktualisiert. Bereits anfang 2019 hat das KML ein Faltblatt zu
Posttransplantations-Lymphomen veröffentlicht – eine Krebserkrankung, die
als Folge einer Organtransplantation auftreten kann. Experten
verschiedener KML-Studiengruppen haben die Informationen verfasst oder
inhaltlich überarbeitet.

Faltblatt "Marginalzonen-Lymphome"

Unter der Bezeichnung Marginalzonen-Lymphom (MZL) werden drei verschiedene
Formen von Krebserkrankungen des lymphatischen Systems zusammengefasst:
das extranodale Marginalzonen-Lymphom (häufig auch als MALT-Mukosa
Associated Lymphatic Tissue Lymphom bezeichnet), das splenische (Splen =
Milz) Marginalzonen-Lymphom und das nodale (Nodus = Knoten) Marginalzonen-
Lymphom. Gemeinsam ist ihnen, dass sie von einer Untergruppe der weißen
Blutzellen, den B-Lymphozyten, ausgehen und ein langsames Wachstum zeigen
(indolenter Verlauf). Ein Marginalzonen-Lymphom entsteht, wenn sich die
genetische Information eines einzelnen B-Lymphozyten zufällig verändert.
Wodurch die genetischen Veränderungen an den B-Lymphozyten hervorgerufen
werden, ist in vielen Fällen unklar. Offenbar begünstigen jedoch
chronische Infektionen (z.B. mit Helicobacter pylori, Chlamydia psitacci
oder Hepatitis C) sowie rheumatische Autoimmunerkrankungen (z.B. Sjögren
Syndrom oder Lupus erythematodes) die Entstehung von Marginalzonen-
Lymphomen. Dieses Faltblatt informiert Patienten & Angehörige über das
Krankheitsbild und die zur Verfügung stehenden Therapien. Die Herstellung
des Faltblatts wurde von der MSD Sharp & Dohme GmbH unterstützt. Das
Unternehmen hatte keinen Einfluss auf die Inhalte.

Faltblatt "Post-Transplantations-Lymphome"

Als Post-Transplantations-Lymphome (PTLD, nach dem englischen Namen Post-
Transplant Lymphoprolife-rative Disorder) werden Lymphome bezeichnet, die
nach Organtransplantationen und der in diesem Zusammenhang notwendigen
immunsuppressiven Therapie auftreten können. Das neue Faltblatt informiert
über die Ursachen dieser Begleiterkrankung und wie sie erfolgreich
zurückgedrängt werden kann. Denn die erfolgreiche Behandlung der PTLD
erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener medizinischer
Fachrichtungen. Dies umfasst spezialisierte Transplantationsmediziner,
Pathologen und Hämato-Onkologen, die Erfahrung in der Diagnose und
Therapie der PTLD besitzen. Die Herstellung dieses Faltblattes wurde von
der Roche Pharma AG finanziell unterstützt. Das Unternehmen hatte keinen
Einfluss auf den Inhalt.

Faltblatt "T-Zell-Lymphome"

T-Zell-Lymphome gehören zu den eher seltenen Lymphomerkrankungen und
entstehen, wenn sich ein einzelner T-Lymphozyt bösartig verändert. Da es
sich bei T-Zell-Lymphomen um häufig sehr schnell fortschreitende
Erkrankungen handelt, müssen diese in der Regel sofort nach
Diagnosestellung behandelt werden. Um Patienten einen schnellen Überblick
über diagnostische Verfahren und Therapieoptionen zu ermöglichen, hat das
KML dieses Faltblatt zum T-Zell-Lymphom herausgegeben. Es enthält auch die
Kontaktdaten der KML-Kompetenzzentren, die auf T-Zell-Lymphome
spezialisiert sind und sowohl Ärzten als auch Patienten für Beratungen zur
Verfügung stehen. Die Herstellung dieses Faltblatts wurde aus Spenden an
das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. finanziert. Wir danken allen
Unterstützern!

Mantelzell-Lymphom (Faltblatt)

Das Mantelzell-Lymphom ist eine bösartige Erkrankung des lymphatischen
Systems, von der die meisten Patienten vor einer Diagnose noch nichts
gehört haben. Auf 64 Seiten informiert die gut verständliche Broschüre
über den Ursprung, die Symptome und die leitliniengerechte Behandlung des
Mantelzell-Lymphoms. Hinweise auf aktuelle Therapiestudien,
referenzpathologische Institute, Selbsthilfegruppen und ein Glossar runden
die Broschüre ab. Die Herstellung dieser Broschüre wurde von der Janssen-
Cilag GmbH finanziell unterstützt. Das Unternehmen hatte keinen Einfluss
auf die Inhalte.

Alle Informationen können beim KML angefordert werden und stehen
alternativ in der KML-Mediathek unter
<https://lymphome.de/mediathek/broschueren/lymphomerkrankungen/> zum
Download zur Verfügung.

Bestellungen per Mail an <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.> oder telefonisch unter +49
221 478 96000, per Fax: +49 221 478 96001. Nutzen Sie gern auch das
Online-Bestellformular unter <https://lymphome.de/mediathek
/bestellformular-fuer-print-ausgaben/>

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Am 15. Oktober ist Welthändewaschtag - BZgA-Tipps für gründliches Händewaschen

Besonders in Herbst und Winter erkranken viele Menschen an Infektionen der
Atemwege. Richtiges Hygieneverhalten hilft, sich vor Ansteckungen zu
schützen. Zum Welthändewaschtag am 15. Oktober 2019 erinnert die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an regelmäßiges und
gründliches Händewaschen zum wirksamen Schutz vor Infektionen.

Viele Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen; beim
Händeschütteln oder über gemeinsam genutzte Gegenstände werden
Krankheitserreger leicht von Hand zu Hand weitergereicht. Berühren
anschließend die ungewaschenen Hände das Gesicht, können die Erreger über
die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper gelangen und zu
einer Infektion führen.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Die Hände regelmäßig
und gründlich zu waschen kann den Übertragungsweg leicht unterbrechen und
das Infektionsrisiko deutlich verringern. Für wirksames Händewaschen ist
es wichtig, die empfohlene Dauer von 20 bis 30 Sekunden beim Einseifen
einzuhalten. Im Alltag nehmen sich die Menschen jedoch oft nicht genug
Zeit. In unserer Repräsentativbefragung zum Thema Hygiene gab knapp die
Hälfte der Befragten an, dass sie für das Waschen der Hände sogar weniger
als 20 Sekunden Zeit verwenden.“

Damit der Schutz vor Infektionskrankheiten am Waschbecken gelingt, gibt
die BZgA Tipps, worauf es beim Händewaschen ankommt. Als erstes sollten
die Hände unter fließendem Wasser nass gemacht werden. Die Temperatur kann
dabei so gewählt werden, dass sie angenehm ist. Eine gründliche Reinigung
der Hände mit Seife dauert 20 bis 30 Sekunden. Im Anschluss werden die
Hände unter fließendem Wasser abgewaschen. Keime, die danach eventuell
noch an den Händen haften, lassen sich durch gründliches Abtrocknen mit
einem sauberen Tuch entfernen.

Mehr zum Thema Infektionsschutz:

Informationen über richtiges Händewaschen unter:
www.infektionsschutz.de/haendewaschen

Tipps zu Hygienemaßnahmen im Alltag unter:
www.infektionsschutz.de/hygienetipps

Broschüren und weitere Printmaterialien, Filme wie „Schütz Dich und
andere: Richtig Händewaschen“ und Infografiken sowie Fragen und Antworten
rund um den Infektionsschutz unter: www.infektionsschutz.de/mediathek

Der Forschungsbericht der BZgA-Studie „Infektionsschutz durch Hygiene –
Einstellungen, Wissen und Verhalten der Allgemeinbevölkerung 2017“ steht
unter: www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/impfen-und-
hygiene

Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung,
50819 Köln
Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Gesundheitsexperten fordern definierte Strukturen und Prozesse für besseren Forschungstransfer

Neue Erkenntnisse aus der Forschung finden in Deutschland häufig zu
langsam Eingang in die medizinische Routineversorgung. Bei einem
Pressegespräch zur Eröffnung des 19. Deutschen Kongresses für
Versorgungsforschung (DKVF) in Berlin plädierten Experten daher für ein
„lernendes Gesundheitssystem“, das durch definierte Prozesse und
Strukturen den Übergang von Forschungsergebnissen in die
Patientenversorgung erleichtert.

Ein lernendes Gesundheitssystem greift die Erfahrungen von Betroffenen,
Versicherten und Leistungserbringern auf und nutzt die Evidenz aus der
Forschung für Verbesserungen. „Die Versorgungsforschung kann diesen
Lernprozess fördern, zum Beispiel durch die Entwicklung geeigneter
Methoden, die den Wissenstransfer unterstützen und verbessern, sowie durch
die Analyse von Versorgungszusammenhängen“, so Prof. Dr. Jochen Schmitt,
Kongresspräsident des DKVF 2019 und Direktor des Zentrums für
Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) am Universitätsklinikum
Dresden, anlässlich des Pressegesprächs.

Eine gezielte Implementierungsforschung, die Festlegung von
bedarfsorientierten Forschungsfragen, die frühzeitige Einbindung von
Nutzer*innen, Patient*innen und Kostenträgern sowie die Netzwerkbildung
zwischen Forschung, Versorgungspraxis und Regulierungseinrichtungen
fordert auch die Vorsitzende des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung
(DNVF), Prof. Dr. Monika Klinkhammer-Schalke. Gemeinsam mit ihren
Kolleg*innen aus dem DNVF setzt sie sich für die Schaffung einer
Monitoring-, Beratungs- und Umsetzungsinstitution im Bereich
Versorgungsforschung ein: „Die Aufgaben dieser Institution sehen wir unter
anderem in der Erhebung von Versorgungsdefiziten, der Entwicklung von
Versorgungszielen, der Beratung bei der Beantragung von
Forschungsprojekten sowie der Projektbegleitung.“

Dass die Erforschung neuer Versorgungsformen von der Begleitung durch die
Versorgungsforschung profitieren kann, bestätigt auch Prof. Dr. Wolfgang
Hoffmann, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Netzwerks
Versorgungsforschung. Als Beispiel führt er die ärztliche Notfallrettung
und ihre Herausforderungen an. Vor allem in den dünn besiedelten
Flächenländern Deutschlands müssen Rettungsteams häufig weite Entfernungen
zum Einsatzort überbrücken und trotz steigender Einsatzzahlen stehen immer
weniger Notärzte zur Verfügung. Zentrales Element des Projekts
LandRettung, das gerade in Mecklenburg-Vorpommern erprobt wird, ist der
Telenotarzt, der in Gebieten mit längerer Anfahrt den professionellen
Rettungsdienst unterstützt. Dazu kommen Laien und Ersthelfer, die darin
geschult sind, bei einem Herz-Kreislaufstillstand die Zeit bis zum
Eintreffen des Rettungsteams zu überbrücken. Während der gesamten
Erprobungsphase erfolgt eine wissenschaftliche Evaluierung dieser neue
Versorgungsform. Hoffmann: „Aus der wissenschaftlichen Begleitung erhalten
wir wertvolle Erkenntnisse darüber, wie sich neue medizinische Maßnahmen
im Versorgungsalltag bewähren. Diese Erkenntnisse sind zum Beispiel für
die Gegensteuerung bei Versorgungsdefiziten enorm wichtig.“

Der 18. Deutsche Kongress für Versorgungsforschung (DKVF) 2019

Der DKVF 2018 findet vom 9. bis 11. Oktober 2019 in Berlin (Urania) statt.
Unter dem Motto „Personenzentriert forschen, gestalten und versorgen“
kommen über 800 Akteure, darunter Ärzte, Wissenschaftler, Vertreter aus
Krankenkassen, Verbänden und der Gesundheitspolitik zusammen, um über die
jüngsten Entwicklungen in der Versorgungsforschung zu diskutieren. Die
wissenschaftliche Leitung des Kongresses hat das Deutsche Netzwerk
Versorgungsforschung e.V. Mehr Informationen unter https://dkvf2019.de und
https://www.netzwerk-versorgungsforschung.de.

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Blutung im Kleinhirn: OP senkt Sterblichkeit

Weltweit größte Metaanalyse von Patientinnen- und Patientendaten aus
Deutschland und den USA veröffentlicht

In Deutschland erleiden jährlich ca. 35.000 Menschen eine akute
Hirnblutung. Für Blutungen im Großhirn und deren operative Versorgung gibt
es bereits aussagekräftige Studien. Im Gegensatz dazu stützen sich die
internationalen Leitlinien zur Behandlung von Kleinhirnblutungen auf
wesentlich weniger untersuchte Fälle. Kleinhirnblutungen machen nur circa
zehn Prozent aller Fälle aus. Eine Kollaboration von Expertinnen und
Experten aus Deutschland und den USA hat jetzt erstmals untersucht, wie
sich eine operative Blutungsentfernung auf die Sterblichkeit und auf die
funktionelle Langzeitprognose auswirkt. An der Analyse beteiligten sich
insgesamt 64 Zentren unter Federführung der Neurologischen Klinik
(Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Schwab) des Universitätsklinikums
Erlangen. Die Studienergebnisse wurden jetzt im Journal of the American
Medical Association (JAMA) veröffentlicht.

„Basierend auf unseren Daten und der Metaanalyse können wir Folgendes
ableiten: Eine Kleinhirnblutung, deren Volumen kleiner ist als 12
Kubikzentimeter, sollte nicht operativ entfernt werden. Denn: Hierdurch
wäre eher eine funktionelle Verschlechterung zu erwarten, das heißt eine
körperlich-motorische Beeinträchtigung der Patientin oder des Patienten.
Außerdem würde sich bei diesen Betroffenen die
Überlebenswahrscheinlichkeit durch eine OP nicht grundsätzlich
verbessern“, sagt der Studienleiter und leitende Oberarzt Prof. Dr. Hagen
Huttner von der Neurologie des Uni-Klinikums Erlangen. „Im Gegensatz dazu
senkt eine Operation bei Blutungen, die größer sind als 15
Kubikzentimeter, die Sterblichkeitsrate signifikant – im Vergleich zum
konservativen Vorgehen, wie etwa dem künstlichen Koma oder einer nicht-
operativen Therapie zur Senkung des Hirndrucks“, so Prof. Huttner.
Einschränkend ergänzt er: „Mit einer besseren funktionellen
Langzeitprognose geht eine OP allerdings nicht einher. Und für den Bereich
zwischen 12 und 15 Kubikzentimetern waren die Ergebnisse nicht
signifikant.“

Das übliche Vorgehen bei der operativen Entfernung einer größeren
Kleinhirnblutung basierte bislang auf kleineren Studien. Diese gingen
davon aus, dass den betroffenen Patientinnen und Patienten eine weitere
klinische Verschlechterung droht, weil die hintere Schädelgrube räumlich
begrenzt ist und der Hirnstamm durch die Blutung verdrängt werden könnte.
Da in einem solchen Fall der Tod der oder des Betroffenen unmittelbar
bevorstünde, befürworteten Ärztinnen und Ärzte eine Operation. Denn sie
gingen zusätzlich zu einer erhöhten Überlebenswahrscheinlichkeit auch von
einer besseren klinischen Prognose aus.

Höchste Aussagekraft für mittelschwere Befunde

Weil es bislang keine randomisierten Studiendaten oder größeren
Beobachtungsstudien dazu gab, hat das Team um Prof. Huttner und PD Dr.
Joji Kuramatsu, Oberarzt der Neurologie, die nun veröffentlichte
systematische Metaanalyse durchgeführt. Im Rahmen dieser weltweit größten
Untersuchung von Daten von 578 Patientinnen und Patienten mit
Kleinhirnblutungen wurden Gruppen von operativ und konservativ behandelten
Patientinnen und Patienten miteinander verglichen. „Die Ergebnisse unserer
Auswertung sind insbesondere für mittelschwer Betroffene sehr
aussagekräftig“, sagt der Erstautor der Studie, PD Kuramatsu. „Für
Betroffene mit sehr kleinen oder sehr großen Blutungen sind die Befunde
statistisch nicht so eindeutig.“ Joji Kuramatsu weiter: „Die
Funktionalität des Gehirns 90 Tage nach Eintritt der Blutung ist bei
denjenigen, die eine OP erhalten haben, mit dem Zustand derer
vergleichbar, die konservativ behandelt wurden. Allerdings variierten die
Ergebnisse deutlich, je nachdem, wie groß die Blutung anfänglich war.“

Bessere Kommunikation mit Angehörigen

„Die funktionelle Prognose wird insgesamt durch eine Operation nicht
sicher verbessert. Allerdings senkt eine OP die Sterblichkeit. Diese
Erkenntnis ist sehr hilfreich für den klinischen Alltag und für unsere
Kommunikation mit Angehörigen“, fasst Studienleiter Prof. Huttner
zusammen. „Unsere Untersuchung hat jetzt einen über Jahrzehnte hinweg
bestehenden Therapieansatz der neurologisch-neurochirurgischen
Intensivmedizin erstmals fundiert analysiert“, sagt Prof. Dr. Dr. h. c.
Stefan Schwab, Direktor der Neurologie des Uni-Klinikums Erlangen und
Past-Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv-
und Notfallmedizin. PD Kuramatsu ergänzt: „Unsere Studienergebnisse
liefern erstmals konkrete Effektgrößen, die für die Planung künftiger
Forschungsarbeiten herangezogen werden können. Denn ohne diese
prospektiven randomisierten Studien fehlt – auch trotz unserer Analyse –
weiterhin die abschließende Gewissheit darüber, welche Patientinnen und
Patienten von einer Operation profitieren.“

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