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Gesundheit

Gesund durch die Coronazeit

Prof. Dr. Jens Putziger von der SRH Hochschule für Gesundheit informiert
über gesunde Ernährung vor dem Hintergrund von Covid-19.

Vitalität, Gesundheit, Wohlbefinden - Low-Carb Rezepte, gesunde Fette und
ausreichend Vitamine: Das Thema gesunde Ernährung erfährt mehr denn je ein
breites öffentliches Interesse. Entsprechend gilt dies auch vor dem
Hintergrund der aktuellen Coronasituation. Viele Menschen sind in ihrer
Mobilität eingeschränkt, unterliegen einer zusätzlichen Ausgangssperre,
ernähren sich nicht gesundheitsbewusst oder entsprechend bedarfsadaptiert.

Prof. Dr. Jens Putziger, Professor für Ernährungstherapie und -beratung im
Bachelorstudiengang Ernährungstherapie und -beratung an der SRH Hochschule
für Gesundheit, hat nun einige Empfehlungen zu Verhalten und Ernährung für
diese schwere Zeit erarbeitet, die jeder persönlich aus
ernährungsmedizinischer Sicht einfach beachten kann, um gesund durch die
Krise zu kommen. „Vom Standpunkt einer gesunden Ernährung ist es besonders
wichtig, das Immunsystem zu stärken und Mobilität zu sichern. Entsprechend
gehen Bewegung und Ernährung Hand in Hand“, betont Prof. Dr. Jens
Putziger. Wichtig sei eine ausgeglichene Ernährung, die auf
Vollkornprodukte, Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe setzt. Wer also
viel frisches Obst und Gemüse in Verbindung mit ausreichend Fleisch-,
Fisch- und Milchprodukten zu sich nimmt, beugt einer Infektion vor und
stärkt die Abwehrkräfte. Besonders ist auf eine Antioxydantien reiche
Ernährung zu achten.

Hinsichtlich des Wasserhaushaltes wird empfohlen, mindestens 1,5 bis 2
Liter pro Tag zu trinken. „Gerade in Hinblick auf die steigenden
Temperaturen ist dies von immanenter Bedeutung. Etwa 1 Liter Flüssigkeit
ist bereits vormittags zuzuführen“, ergänzt Prof. Dr. Jens Putziger.

Zahlreiche Studien zeigen, dass ausgewogene Ernährung, ausreichende
Bewegung und gesunde Lebenssweise zu psychischen sowie physischen
Wohlbefinden und Lebensfreude beitragen, was in Anbetracht der aktuellen
Situation von besonderer Bedeutung ist. Kochen und Backen in der Famile
sind erst jetzt wieder so richtig möglich und tragen zum Zusammenhalt der
ganzen Familie bei. Doch nicht nur für gesunde Menschen spielt das Thema
Ernährung eine zentrale Rolle. In Verbindung mit Erkrankungen übt eine
optimale Ernährungstherapie eine heilende und lebensunterstützende Wirkung
aus.

Entsprechend bietet die SRH Hochschule für Gesundheit  den
Bachelorstudiengang Ernährungstherapie und -beratung sowohl am Campus Gera
in Thüringen als auch am Campus Rheinland / Leverkusen in Nordrhein-
Westfalens an. Durch das praxisorientierte Studienmodell „Vollzeit in
Blockform“ können Studierende private Anforderungen und Studium ideal
miteinander verbinden.

Mehr Informationen hierzu erhalten Sie auf der Studiengangswebseite:
https://www.gesundheitshochschule.de/de/studium/bachelor
/ernaehrungstherapie-und-beratung-b-sc/

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Pflegewissenschaftliches Seminar an der UW/H

MasterFit: Infotag zum Masterstudiengang Pflegewissenschaft an der Uni Witten/Herdecke

Pflegewissenschaftliches Seminar an der UW/H
Pflegewissenschaftliches Seminar an der UW/H

Das Angebot richtet sich an pflegewissenschaftlich Interessierte, die
bereits über einen ersten Studienabschluss (Bachelor oder Diplom) verfügen
Das Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke
(UW/H) stellt seinen Masterstudiengang Pflegewissenschaft vor. Die
Veranstaltung „MasterFit“ am 16. Mai (10 bis 11 Uhr) richtet sich an alle,
die in der Pflegewissenschaft forschen oder Führungspositionen in
Gesundheitseinrichtungen übernehmen möchten und bereits über einen ersten
einschlägigen Studienabschluss (Bachelor oder Diplom) verfügen.
Nächstmöglicher Studienbeginn ist Oktober 2020.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird der Infotag online stattfinden.
Dozentinnen und Dozenten stellen dabei Schwerpunkte des Studiengangs vor
und geben einen ersten Einblick, zudem stehen sie für individuelle
Gespräche und eine Karriereberatung zur Verfügung.
Gedacht ist das Angebot für Menschen, die in der Pflegeforschung tätig
werden und so die Professionalisierung und Innovation in der Pflege
vorantreiben möchten, die sich für die Schwerpunkte Akutpflege bzw.
familienorientierte Pflege interessieren oder die das Gesundheitssystem
sowie die Sozial- und Gesundheitspolitik umfassend verstehen und die
Entwicklung der Pflegewissenschaft aktiv mitgestalten möchten.

Die Veranstaltung ist kostenlos und nicht an eine Studienaufnahme
gebunden. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung gebeten
unter www.uni-wh.de/masterfit. Im Anschluss an die Anmeldung erhalten
Interessierte die Zugangsdaten zur Video-Konferenz.

Zum Hintergrund:
Das Department für Pflegewissenschaft an der UW/H gestaltet die
Pflegeforschung in Deutschland seit über 20 Jahren maßgeblich mit. Hier
studieren Interessierte den Pflege-Master bei den Pflegepionieren in
kleinen Gruppen, mit intensiver Betreuung. So eröffnen sie sich attraktive
Karrierechancen in der Forschung sowie in Führungs- und
Schlüsselpositionen von Gesundheitseinrichtungen, Ministerien, Behörden
oder Verbänden.

Anmeldung und Programm: www.uni-wh.de/masterfit

Weitere Informationen: Heike Möller: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine
Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als
Modelluniversität mit rund 2.600 Studierenden in den Bereichen Gesundheit,
Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma
Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit
Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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Prof. Dr. Roland Frankenberger  DGZMK

ZahnMedizin stärkt Immunkompetenz der Mundhöhle und kann schlimme Covid-19-Verläufe verhindern

Prof. Dr. Roland Frankenberger  DGZMK
Prof. Dr. Roland Frankenberger DGZMK

DGZMK-Präsident Prof. Frankenberger: Prävention am Entstehungsort der
Infektion in Corona-Zeiten besonders wichtig / Systemrelevanz der Zahn-,
Mund- und Kieferheilkunde steht außer Frage

Düsseldorf. „Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie kommt der
ZahnMedizin über die Gesunderhaltung der Mundhöhle eine besonders wichtige
Rolle zu. Prävention stärkt die Immunkompetenz am Entstehungsort der
Virusinfektion und hilft über diese Fitmacherfunktion, sie zu vermeiden
oder ihren Verlauf zu abzumildern“, stellt der Präsident der Deutschen
Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), Prof. Dr.
Roland Frankenberger (Uni Marburg), fest. Deshalb und aus vielen anderen
Gründen sei die Zahnmedizin absolut systemrelevant. Eine gesunde Mundhöhle
wirke als Barriere gegen alle möglichen Krankheiten und das gelte auch für
Covid-19. „Es existieren mittlerweile Daten, dass in Gebieten, in denen
die mangelnde Mundhygiene mehr Erkrankungen wie Karies oder Parodontitis
verursacht, auch vermehrt tödliche Verläufe einer Corona-Erkrankung zu
verzeichnen sind.“

Als prägnantes Beispiel nennt Frankenberger die in Deutschland weit
verbreitete Volkskrankheit Parodontitis. „Ein Patient, der unter einer
Parodontitis leidet, hat eine subgingivale Zahnfleischentzündung. Das
bedeutet, dass er - häufig unbemerkt - eine offene Wunde von etwa 40
Quadratzentimetern im Mundraum trägt. Es ist doch vollkommen klar, dass
dadurch einer Erkrankung wie Covid-19 Tür und Tor geöffnet ist“, stellt
der Präsident der wissenschaftlichen Dachorganisation der Zahnmedizin
fest. Über den Speichel lasse sich das Infektionsrisiko für Covid-19
wesentlich besser erkennen als über pharyngeale Abstriche. Ein schlechter
intraoraler Status erhöhe das Risiko für einen negativen Verlauf einer
solchen Infektion außerdem.

Unverständnis und Enttäuschung äußerte Frankenberger darüber, dass der
eigentlich wegen des Einbruchs des Patientenaufkommens um rund 50 Prozent
in den Zahnarztpraxen angedachte Rettungsschirm für Zahnmediziner wieder
eingeklappt worden sei. Wie immer würde bei Kürzungen oder Außerachtlassen
der Zahnmedizin uralte Klischees vom Großverdiener herausgekramt, die
heute überholt sind. Noch mehr ginge es dabei um den Symbolcharakter,
gerade auch für die jungen ZahnärztInnen. „Ich kann allen Patienten nur
dringend raten, ihre Zahnarztbesuche und die Prophylaxe nicht zu
vernachlässigen.“ Regelmäßige Zahnarztbesuche seien nicht nur wegen der
Karies, sondern auch wegen der weit verbreiteten Parodontitis oder
intraoraler Krebserkrankungen wichtig. Sonst seien im zahnmedizinischen
Bereich ebenso "stille Opfer" zu befürchten wie durch unbemerkte
Schlaganfälle oder Herzinfarkte in der Medizin. Die Hygienevoraussetzungen
in den Praxen dafür seien gegeben.

„Wir Zahnärzte müssen für unsere Patienten da sein und dürfen uns jetzt
nicht wegducken“, appelliert Frankenberger an den Berufsstand. Für die
Patienten sei es wichtig, sich immunologisch bestmöglich gegen Covid-19 zu
wappnen. „Und da gehört der intraorale Status fundamental dazu. Das ist
auf keinen Fall zu vernachlässigen“, warnt der DGZMK-Präsident.

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COVID-19: Versorgung von Patienten mit Lebererkrankungen

Die Deutsche Leberstiftung hat die deutsche Übersetzung des
Positionspapiers der EASL (European Association for the Study of the
Liver) und der ESCMID (European Society of Clinical Microbiology and
Infectious Diseases) mit Empfehlungen für die Behandlung von Patienten mit
Lebererkrankungen herausgegeben.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es nur wenige Daten über die Wechselwirkungen
einer bereits bestehenden Lebererkrankung und den Verlauf einer Infektion
mit dem Corona-Virus (Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2,
SARS-CoV-2). Viele Fragen sind noch ungeklärt.

Patienten mit fortgeschrittenen Lebererkrankungen sowie
Lebertransplantierte stellen wohl anfällige Gruppen für COVID-19 dar und
sind wahrscheinlich einem erhöhten Infektionsrisiko und/oder einem
schweren Verlauf von COVID-19 ausgesetzt. Darüber hinaus stellt die
Corona-Pandemie eine Belastung für die Gesundheitssysteme dar, was sich
auch negativ auf die Versorgung von Patienten mit chronischen
Lebererkrankungen auswirken könnte, die einer kontinuierlichen
medizinischen Betreuung bedürfen.

Um die bestmögliche Versorgung in der aktuellen Situation und mit den
begrenzten Ressourcen zu unterstützen, haben die EASL (European
Association for the Study of the Liver) und die ESCMID (European Society
of Clinical Microbiology and Infectious Diseases) ein Positionspapier
erarbeitet, das Empfehlungen für Ärzte enthält, die Patienten mit
chronischen Leberkrankheiten behandeln. Zusätzlich zu den Empfehlungen
bietet dieses Positionspapier einen Algorithmus für die Priorisierung der
Versorgung von Patienten mit einer chronischen Lebererkrankung und einen
Überblick über die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten, um Ärzte bei der
Entscheidungsfindung zu unterstützen.

„Trotz der aktuellen Situation ist es für die Betroffenen elementar, eine
angemessene Versorgung von Patienten mit chronischer Lebererkrankung
aufrechtzuerhalten. Wir müssen Wege finden, diese Versorgung zu
realisieren, wenn die Ressourcen im Gesundheitswesen begrenzt sind.
Deshalb haben wir dieses Positionspapier erarbeitet“, erklärt Professor
Dr. Markus Cornberg, einer der Autoren, leitender Oberarzt der Klinik für
Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie an der Medizinischen
Hochschule Hannover und Medizinischer Geschäftsführer der Deutschen
Leberstiftung, die Motivation der Autoren.

Empfohlen werden unter anderem die Förderung der Telemedizin im ambulanten
Bereich, die Priorisierung von ambulanten Kontakten und die Vermeidung der
nosokomialen Verbreitung des Virus bei Patienten und im Gesundheitswesen
Tätigen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Standardversorgung von
Patienten, die sofortige medizinische Hilfe benötigen.

Der korrespondierende Autor, Professor Dr. Thomas Berg, Leiter des
Bereichs Hepatologie am Universitätsklinikum Leipzig, der Mitglied im
Stiftungsrat der Deutschen Leberstiftung und Vize-Generalsekretär der
European Association for the Study of the Liver ist, erläutert: „Diese
Empfehlungen gehen auf die spezifischen Belange von Patienten mit
Lebererkrankungen ein und sollen eine zusätzliche Hilfestellung für ihre
Betreuung bieten. Es ist wichtig, klarzustellen, dass alle allgemeinen
Empfehlungen und Richtlinien der lokalen Behörden bezüglich Prävention,
Diagnose und Behandlung von COVID-19 eingehalten werden müssen.“

„Um Interaktionen zwischen Arzt und Patient auch während der Corona-
Pandemie zu ermöglichen, stehen technische Lösungen zur Verfügung, um eine
Betreuung aus der Ferne zu ermöglichen. Die Behörden sollten Krankenhäuser
mit solchen Systemen ausstatten. Dies würde nicht nur der Unterstützung
von COVID-19-Patienten dienen, die zu Hause in Quarantäne sind, sondern
auch der Betreuung von Patienten, die im Krankenhausumfeld vor einer
potenziell schädlichen Infektion geschützt werden müssen“, fordert
Privatdozent Dr. Tobias Böttler von der Klinik für Innere Medizin II des
Universitätsklinikums Freiburg und Erstautor der Publikation.

Das Positionspapier in deutscher Sprache kann auf der Website der
Deutschen Leberstiftung unter https://www.deutsche-leberstiftung.de
heruntergeladen werden. Der Originalbeitrag steht unter https://www.jhep-
reports.eu/article/S2589-5559(20)30047-1/fulltext zur Verfügung.

Deutsche Leberstiftung
Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen
und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch
Forschungsförderung und eigene wissenschaftliche Projekte zu verbessern.
Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die
öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt
und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem
Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und
Apotheker in medizinischen Fragen. Weitere Informationen zur Stiftung
unter https://www.deutsche-leberstiftung.de. Auf der Website finden Sie
unter anderem umfangreiche Informationen sowie Bildmaterial für
Betroffene, Interessierte, Angehörige der Fachkreise und Medienvertreter.

BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert
umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen,
ihre Diagnosen und Therapien – inzwischen in dritter, aktualisierter und
erweiterter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich: ISBN
978-3-89993-899-9, 16,99 Euro. Weitere Informationen: https://www
.deutsche-leberstiftung.de/Leber-Buch.

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