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Gesundheit

Bewegungstherapie in der Kinderonkologie

Bewegungstherapie in der Kinderonkologie

Bewegungstherapie in der Kinderonkologie
Bewegungstherapie in der Kinderonkologie

FORSCHUNG AKTUELL heißt der Forschungsnewsletter, den die Deutsche
Sporthochschule Köln Medienvertreter*innen regelmäßig anbietet, um
ausgewählte spannende Forschungsaktivitäten an Deutschlands einziger
Sportuniversität vorzustellen.

Die Themen in der aktuellen Ausgabe:

PAPER
„Sport im Kontext von internationaler Zusammenarbeit und Entwicklung“ von
Dr. Karen Petry ist der erste Band in der neuen Reihe „Sport und
gesellschaftspolitische Verantwortung“. Die stellvertretende Leiterin des
Instituts für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung hat als
Herausgeberin des Buches die zahlreichen Artikel koordiniert und auch
selbst zwei Beiträgen verfasst.
https://www.dshs-koeln.de/aktuelles/forschung-aktuell/nr-32020/paper/

PROJEKT
Dr. Anna-Maria Platschek untersucht in einem aktuellen Forschungsprojekt,
wie sich körperliche Aktivität auf das Befinden von Krebspatient*innen im
Kindes- und Jugendalter auswirkt. Im Mittelpunkt ihres
Forschungsinteresses steht dabei die Cancer-related Fatigue (CRF), ein
belastendes und andauerndes subjektives Empfinden körperlicher,
emotionaler und kognitiver Erschöpfung (Fatigue) in Verbindung mit einer
Krebserkrankung und deren Behandlung.
https://www.dshs-koeln.de/aktuelles/forschung-aktuell/nr-32020/projekt/

PERSON
Er ist Biochemiker, Endokrinologe, Berater für Lebensmittelsicherheit,
Dozent für Ausdauersportarten und Professor am Institut für
Kreislaufforschung und Sportmedizin: Prof. Dr. Dr. Patrick Rene Diel, 56
Jahre alt, ist ein Tausendsassa. Wer ihm zuhört, erkennt: Alle seine
Forschungsfelder hängen zusammen, ergänzen sich und bauen aufeinander auf.
https://www.dshs-koeln.de/aktuelles/forschung-aktuell/nr-32020/person/

NEWS
+++ Training lindert Pflegebelastung bei Demenz +++ Gestaltung von Nähe
und Distanz im organisierten Sport in Deutschland +++ Natursportinfo 2.0
ist online +++ Vorstellung der neuen Lehrpreisfilme +++ Der Mythos vom
englischen Elfmeterfluch +++ Berufung in die IOA-Programmkommission +++
Covid-19-Folgen bei Sportler*innen +++
https://www.dshs-koeln.de/aktuelles/forschung-aktuell/nr-32020/news/

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Das regionale WeCaRe-Bündnis um Universitätsklinikum und Universität Jena will ein Konzept für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen Mitteldeutschlands entwickeln.  Foto: UKJ

WeCaRe: Strukturförderung entlang des Krebsbehandlungspfades

Das regionale WeCaRe-Bündnis um Universitätsklinikum und Universität Jena will ein Konzept für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen Mitteldeutschlands entwickeln.  Foto: UKJ
Das regionale WeCaRe-Bündnis um Universitätsklinikum und Universität Jena will ein Konzept für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen Mitteldeutschlands entwickeln. Foto: UKJ

Gemeinsam mit regionalen Partnern wollen Universitätsklinikum und
Universität Jena ein Konzept für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung
in strukturschwachen Regionen Mitteldeutschlands entwickeln. Das WeCaRe-
Bündnis wird in der Konzeptphase des Wettbewerbs „WIR! – Wandel durch
Innovation in der Region“ des Bundesforschungsministeriums gefördert und
kann sich im Sommer nächsten Jahres für die Umsetzungsphase bewerben.

Der demografische Wandel erschwert die Versorgung von Krebspatienten im
ländlichen Raum gleich doppelt: Die Bevölkerung ist hier nicht nur
überdurchschnittlich von dieser Alterserkrankung betroffen, es fehlt auch
an einer für sie gut erreichbaren spezialisierten Medizin-Infrastruktur.
Mit seiner Idee für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung in
strukturschwachen Regionen will das WeCaRe-Bündnis beide Probleme angehen.
Das „WIR!-Projekt eHealth Cancer therapies and medical Rehabilitation“
erhält nun im Rahmen des Wettbewerbs „WIR! – Wandel durch Innovation in
der Region“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die
Möglichkeit, sein Konzept für die Modellregion Südost-Thüringen
auszuarbeiten.

„Unser oberstes Ziel ist die Verbesserung der wohnortnahen onkologischen
Versorgung, die hochspezialisierten Behandlungs- und Reha-Angebote müssen
alle Patientinnen und Patienten erreichen“, betont Prof. Dr. Orlando
Guntinas-Lichius vom Universitätsklinikum Jena, der Koordinator des
Bündnisses. Dafür soll die Akzeptanz digitaler und telemedizinischer
Angebote erhöht werden. Neben dem Ausbau bestehender Netzwerke und der
Aus- und Weiterbildung zielt das Konzept auch auf die Entwicklung neuer
telemedizinischer und mobiler medizintechnischer Lösungen. „Dabei wollen
wir insbesondere auf Unternehmen in der Region setzen, um auch wichtige
Impulse für die Wertschöpfung und Fachkräftebindung vor Ort zu geben“, so
der Wirtschaftsgeograph Prof. Dr. Sebastian Henn.

In den kommenden Monaten wird das WeCaRe-Team mit den Partnern des
Bündnisses konkrete Projektideen entwickeln, weitere Akteure ansprechen
und sein Konzept am Beispiel der Modellgemeinden Leutenberg im Kreis
Saalfeld-Rudolstadt und Pößneck im Saale-Orla-Kreis ausarbeiten. Es soll
so gestaltet sein, dass es auf andere Volkskrankheiten und Regionen
übertragbar ist. Das Bündnis wird sich damit im Sommer nächsten Jahres für
die Umsetzungsphase bewerben, in der insgesamt 25 Initiativen eine
Förderung von je bis zu 15 Millionen Euro erhalten können.

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Von der Lupe bis zum Laser-Blindenstock

Die richtigen Hilfsmittel verhelfen Menschen mit fortschreitender Seheinschränkung, zum Beispiel bei Netzhauterkrankungen, in hohem Maße zu mehr Selbstbestimmtheit und Lebensfreude. PRO RETINA Deutschland unterstützt betroffene Menschen mit umfassenden Beratungs- und Informationsangeboten dabei, die passende Hilfe für Alltag, Beruf, Freizeit oder Mobilität zu finden. Dazu legt die Selbsthilfevereinigung jetzt gleich drei aktuelle Publikationen vor.Morgen würden wie in jedem Jahr die Tore der SightCity, der größten internationalen Fachmesse für Low Vision-Trends, in Frankfurt am Main öffnen. Der einzigartige dreitägige Magnet für Hilfsmittelausstellerinnen und -hersteller, sehbehinderte und blinde Menschen sowie ihre Familien aus der ganzen Welt musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie für 2020 abgesagt werden. Die Gesundheit der Ausstellenden sowie Besucherinnen und Besucher hat Vorrang.

Menschen mit Netzhauterkrankungen müssen sich dennoch aktuell und breit über Hilfsmittelneuheiten, zu Rahmenbedingungen der Hilfsmittelversorgung und -finanzierung sowie zu barrierefreien Gestaltungstrends in privaten und öffentlichen Räumen informieren können. Rasante Entwicklungen vor allem bei den elektronischen und digitalen Unterstützungsmöglichkeiten revolutionieren derzeit regelrecht die Landschaft der Hilfsprodukte für Alltag, Beruf, Freizeit und Mobilität von Menschen mit Sehbehinderung.

Bahnbrechend sind beispielsweise intelligente Brillen, die Gegenstände erkennen und über eine Sprachausgabe benennen. Der weiße Langstock, ein Standardhilfsmittel für blinde Menschen zur Orientierung, wird mit Ultraschall- oder Laserausstattung zum Hindernismelder. Mit blindenfreundlicher Bedienung ausgestattet werden auch GPS-Navigationssysteme interessant als Orientierungshilfe. 

Bleiben Menschen mit fortschreitender Sehbeeinträchtigung, wie sie bei Netzhauterkrankungen typisch ist, in der Hilfsmittelentwicklung auf dem Laufenden, können sie zuversichtlicher, gelassener und sicherer die Herausforderungen in ihrem Leben ins Visier nehmen.

Drei aktuelle Publikationen für mehr Lebensqualität und Selbstbestimmung 

PRO RETINA Deutschland hat dafür ein ganzes Paket an barrierefreien Publikationen im DIN A4-Format zum Thema „Hilfsmittel“ geschnürt. Die drei druckfrischen Publikationen dieses Jahres können bei der Selbsthilfevereinigung im Druckformat kostenlos bestellt werden, für Mitglieder liegen sie auch im barrierefreien Online-Format vor.

Hilfsmittel bei Sehbehinderung – Der große Überblick 

Einen guten unabhängigen Gesamtüberblick über Seh- und Alltagshilfen verschafft die gerade wieder aufgelegte und aktualisierte Broschüre „Hilfsmittel für Menschen mit Seheinschränkung“ (Infoserie Nr. 25).

Der selbst betroffene Autor Dr. Konrad Gerull gibt Antworten zu drei Fragen, die sich Menschen in verschiedenen Stadien der chronischen Augenerkrankung stellen sollten: 

  1. Was hilft dabei, die Wohnung und Umgebung gut zu beleuchten sowie kontrastreich, sicher und bequem zu gestalten?  
  2. Welche optischen Hilfsmittel können das in die Augen fallende Licht verbessern, also mit Größe, Helligkeit und Kontrast positiv wirken? Herkömmliche Lupen zum Beispiel können bis zu zehnfach vergrößern und besonders in den Anfangsstadien einer Sehbehinderung gute Dienste leisten. Mobile elektronische Lupen schaffen heute eine bis zu 60-fache Vergrößerung und sind selbst bei einer fortgeschrittenen Seheinschränkung einsetzbar. Die ausgeklügelten Lichtfilterfunktionen von Kantenfilterbrillen können das verbliebene Sehvermögen stärken und unterstützen. Gute Dienste im Alltag leisten auch Unterschriftsschablonen oder Diktiergeräte. 
  3. Welche Möglichkeiten für Beruf, Alltag, Freizeit und Mobilität bieten elektronische und digitale Sehhilfen, die Umwelt auf ganz neue Weise wahrnehmen, analysieren, wiedergeben und interpretieren können? Rasant wächst gerade dieser Markt an Seh-und Alltagshilfen.

Fest steht: Für die Entwicklung von Hilfsmitteln für sehbehinderte Menschen am bedeutsamsten ist die zunehmende Vereinfachung der Schnittstelle zwischen Mensch und Computer. Farben, Schrift und Kontraste können benutzergerecht voreingestellt werden, oft sind Bildschirmlupe und/oder Sprachausgabe integriert. Die Bedienung ­ zu Hause und unterwegs ­ wird immer einfacher.

Die neuen digitalen Trends  

Wer die neue Vielfalt der Möglichkeiten von PC/Mac, Laptop, Tablet und Smartphone oder auch digital gestützten Haushaltsgeräten kennenlernen möchte, wird in der neuen 68-seitigen Publikation „Smartphone, Computer & Moderne Medien für Menschen mit Seheinschränkung“ (PRO RETINA Infoserie Nr.8) fündig.  

Die Autoren Thomas Schwerhoff und Alexander Schiermeier, selbst von Netzhauterkrankungen betroffen, widmen sich ausführlich den Fragen der Wahl des passenden Betriebssystems und Bildschirms oder der Tastatur sowie von hilfreichen Programmen/Apps. Sie geben Hinweise zum Kauf neuer Haushaltsgeräte mit taktilen oder akustischen Markierungen und sprechenden Etiketten, die für Menschen mit Sehbehinderung zur Verbesserung der Bedienfreundlichkeit führen.

Der richtige Umgang mit Kontrasten 

Die Publikation „Barrierefrei – und jeder weiß, wo es langgeht“ (PRO RETINA Infoserie Nr. 6) ist eine Handreichung zu visuellen Kontrasten im öffentlichen Raum, die mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit vom Arbeitskreis Mobilität initiiert und umgesetzt wurde. 

Kontraste können nicht nur Menschen mit Seheinschränkung helfen, Hindernisse rechtzeitig zu erkennen, aber ihnen besonders. Dennoch ist der richtige Umgang mit Kontrasten kaum in der Öffentlichkeit bekannt. Gerade die Häufigkeit an Treppenunfällen zeigt aber, dass auch normal sehende Menschen hier Vorteile haben können, wenn beispielsweise Stufen und Absätze kontrastreich markiert sind. Die Broschüre führt auf wissenschaftlicher Basis in das Wissen ein und zeigt die Unterschiede anhand von praktischen Beispielen auf. Für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Selbsthilfe bietet sie Unterstützung, um zum Thema mit Verantwortlichen in Städten und Gemeinden ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der Brisanz ist diese Informationsschrift nun zum vierten Mal in aktualisierter Form aufgelegt worden.

Deutlich machen möchte PRO RETINA Deutschland mit diesen drei aktuellen Publikationen, dass die moderne Vielfalt an Hilfsmitteln und Unterstützungsmöglichkeiten selbst Menschen mit hochgradiger Sehbehinderung ein Leben in weitgehender Selbstständigkeit und Unabhängigkeit sowie mit neuer Lebensqualität ermöglicht: Wenn sie davon erfahren und das Wissen für sich nutzen können. Alle drei Publikationen wurden finanziell unterstützt von NOVARTIS. Über diese Publikationen hinaus beraten ehrenamtliche Fachberaterinnen und Fachberater mit viel persönlicher Erfahrung zu speziellen Produkten oder zur Hilfsmittelbeschaffung und -finanzierung. Zu sozialrechtlichen Fragen gibt der PRO RETINA Arbeitskreis Soziales Auskunft.  

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Schulterschluss der Herzmedizin

Schulterschluss der Herzmedizin: Wir dulden keinen Rassismus

Schulterschluss der Herzmedizin
Schulterschluss der Herzmedizin

Medizinische Fachgesellschaften und Patientenorganisation der Herzmedizin
starten Kamagne "Herzmedizin gegen Rassismus".

Gemeinsam zeigen die medizinischen Fachgesellschaften und
Patientenorganisation der Herzmedizin mit ihrer Kampagne „Herzmedizin
gegen Rassismus“, dass Toleranz, Integration und Vielfalt die gemeinsamen
Werte sind, die man vertrete. Man schätze die Kolleginnen und Kollegen aus
anderen Herkunftsländern, arbeite Hand in Hand, kollegial und
einvernehmlich, mit dem Ziel, alle Patienten bestmöglich herzmedizinisch
zu beraten und versorgen.
De facto sei in Deutschland die herzmedizinische Versorgung nur
kontinuierlich auf hohem Niveau, flächendeckend durchführbar und jederzeit
zu bewerkstelligen, weil ausländische Kolleginnen und Kollegen in
deutschen Kliniken arbeiten, so der Konsens. Dies zeige sich nochmal
deutlicher in Krisenzeiten, wie aktuell der COVID-19-Pandemie.
Wertschätzung und Respekt sind – nicht nur in der Medizin – die
Grundpfeiler, die eine aufgeklärte und offene Gesellschaft ausmachten. Im
Kontext des 75. Jahrestages zum Kriegsende des 2. Weltkriegs und der
aufkeimenden, verschiedentlichen extremistischen Strömungen, sei es nach
Angaben der vier herzmedizinischen Organisationen zum jetzigen Zeitpunkt
wichtig, ein eindeutiges Signal zu setzen– auch für das Ausland.

Die gemeinsame Aktion wird getragen durch die medizinischen
Fachgesellschaften der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und
Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG) als Initiator, der Deutschen Gesellschaft für
Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e.V. (DGPK), der
Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.
(DGK) und der Deutschen Herzstiftung als Patientenorganisation.

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