Auto/Motor

E-Autos fit für Strommarkt und Autonomie

Spulensystem mit Feldlinien. Die obere Platte ist ins Fahrzeug integriert, die untere Platte ist eine Bodenplatte. Zollner Elektronik AG

Am Pkw-Markt wirken derzeit ein mittel- und ein
langfristiger Mega-Trend. In den nächsten Jahren wird der Marktanteil der
E-Flotte massiv wachsen, begleitet von Vorgaben zur Verringerung des
Klimagasausstoßes. Zugleich steigt die Bedeutung elektronischer
Fahrassistenzsysteme, teil-autonomes und autonomes Fahren zeichnen sich
ab. Angewandte Forschung in der Zuse-Gemeinschaft bringt beide Trends
zusammen, um Autofahren weniger umweltschädlich zu machen. Teil 2 unserer
Serie zum Strommarkt der Zukunft.

Benötigt man für E-Pkw momentan einen Stromanschluss, erscheint das
Ladekabel in einer Zukunft...

Autonomes Fahren in der Stadt: Mit Simulation auf Nummer sicher

Innerstädtisches Szenario in einer Closed-Loop-Simulation für autonomes Fahren. IPG Automotive GmbH

Bevor automatisierte Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein können, muss
ihre Sicherheit gewährleistet sein. Dafür braucht es zahlreiche Tests in
der Simulation, denn nicht alle Situationen lassen sich im realen Verkehr
erproben. Im Projekt SET Level arbeitet das Fraunhofer LBF mit Partnern
aus Wirtschaft und Wissenschaft an einer effizienten
Simulationstechnologie. Diese soll flexibel für unterschiedliche
Anwendungen und Stufen in der Fahrzeugentwicklung einsetzbar sein, einen
nennenswerten Anteil von Fahrtests in die Simulation verlagern und damit
Freigabe- und Zulassungsverfahren absichern und verkürzen. Erste
Ergebnisse liegen...

Wie sieht eine europäische Ladeinfrastruktur für Batterie-Lkw aus?

Batterieelektrische Lkw können einen großen Beitrag zur Reduzierung der
CO2-Emissionen im Verkehr leisten – da sie jedoch meist lange Strecken
zurücklegen, braucht es ein großes Ladeinfrastrukturnetz in ganz Europa,
um ihrer begrenzten Reichweite zu begegnen. In diesem Kontext analysiert
eine neue Studie des Fraunhofer ISI, die im Auftrag des europäischen
Automobilherstellerverbandes erstellt wurde, mögliche Ladepunkte für
batterieelektrische Lkw in Europa. Die Studie basiert auf Daten von
400.000 Lkw und 750.000 einzelnen Haltepunkten aus 35 europäischen
Ländern.

Die begrenzte Reichweite batterieelektrischer Lkw erfordert
Schnellladungen mit hoher Leistung – bei kurzen Pausen im Fern- oder
Regionalverkehr – und mit mittlerer Leistung...

Quanten-KI für die Autoindustrie

Forschungszentrum Jülich, BMW Group, Mercedes-Benz AG, Volkswagen, Bosch
und DFKI wollen gemeinsam KI-Anwendungen für Quantencomputer testen

Quantencomputer könnten Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles
Lernen auf ein neues Level heben. Die Entwicklung realer KI-Anwendungen
für Quantenrechner steckt aber noch in den Kinderschuhen. Das vom
Forschungszentrum Jülich koordinierte Verbundprojekt Q(AI)2 bringt beide
Ansätze nun anhand konkreter Anwendungsfälle in der Automobilindustrie
zusammen.

An dem Vorhaben sind die drei größten deutschen Autohersteller BMW Group,
Mercedes-Benz AG und Volkswagen sowie der Zulieferer Bosch und das
Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) beteiligt.
Das Projekt wird vom...