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Gesundheit

Ein neuer ganzheitlicher Ansatz in der Behandlung von Rückenproblemen

Beste Therapieergebnisse oft auch ohne Skalpell: Ein neues ambulantes Therapiezentrum für die konservative orthopädische Therapie im Allgemeinen und die multimodale Schmerztherapie im Besonderen soll ab Dezember 2021 in Bad Füssing in Niederbayern helfen, den oft jahre- und jahrzehntelangen Kreislauf von Schmerzen, frustrierenden Therapieversuchen und häufig auch vielfach unnötigen Operationen zu durchbrechen.

 

Im niederbayerischen Bad Füssing eröffnet im Dezember ein neues ambulantes Therapiezentrum für Orthopädie und Schmerzmedizin. Experten sehen in dem in der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing in den letzten Jahren entwickelten Therapiekonzept einen neuen ganzheitlichen konservativen Behandlungsansatz bei Rückenschmerzen auch ohne Operationen.


80 Prozent aller Deutschen haben irgendwann im Leben ihr "Kreuz mit dem Kreuz". Nirgendwo werden europaweit mehr Rückenoperationen vorgenommen als in Deutschland. "Dabei könnte einer Vielzahl dieser Patienten auch ohne oft folgenschwere operative Maßnahmen mit einer für sie maßgeschneiderten konservativen orthopädischen Therapie oder einer maßgeschneiderten multimodalen Schmerztherapie deutlich und langanhaltend geholfen werden", sagt Dr. Oliver Wolf, Leiter und Chefarzt des neuen Therapiezentrums. Mit der Eröffnung des ambulanten Therapiezentrums für Orthopädie und Schmerzmedizin kommt die Erfahrung von annähernd 10.000 stationären multimodalen Behandlungen am Rücken- und Schmerzzentrum über die letzten Jahre künftig auch ambulanten Patienten zugute.
 
Eine Operation ist oft nicht die Lösung von chronischen Rückenleiden
Operationen zur Behandlung degenerativer Wirbelsäulenleiden sind nach Worten des Chefarztes oftmals nicht medizinisch angezeigt und stellen häufig sogar den Beginn einer dann nicht mehr aufhaltbaren Kaskade von Folgeoperationen und Verschlimmerung der Beschwerdesymptomatik dar. "Der Goldstandard hierbei zeigt sich mehr und mehr in der konservativen Behandlung im Sinne eines multimodalen Therapieansatzes", sagt Dr. Wolf. Die Kombination konservativer Therapieansätze wie Hilfsmittelversorgung, Pharmakotherapie, physikalischen und physiotherapeutischen Maßnahmen, Infiltrationsmaßnahmen unter hochsterilen Bedingungen in Verbindung mit Entspannungsmaßnahmen, aber auch einer psychologischen Therapiebegleitung stellten hier eine sehr gute, oftmals langfristig überlegene Behandlungsalternative zum operativen Vorgehen dar. 
 
Neue Ansätze auch bei "austherapierten" Schmerzpatienten 
Dr. Oliver Wolf ist überzeugt, dass es austherapierte Patienten nicht geben darf. Er sieht darin ein Versagen der medizinischen Versorgung. "Auch bei schweren schicksalhaften chronischen Verläufen und auch palliativen Schmerzverläufen besteht stets die Möglichkeit, Schmerzpatienten in ihrem Leiden positiv schmerzlindernd zu behandeln und zu begleiten", betont er. Ebenso wenig gebe es eingebildete Schmerzen. "Auch die empathische Begleitung eines Patienten in einem schicksalhaften Schmerzverlauf stellt hier eine adäquate und oft dringend notwendige Therapie dar", sagt Dr. Wolf. 
 
Im Konzept des Rücken- und Schmerzzentrums wird eine umfangreiche Therapie multimodal angeboten. Neben den hochtechnisierten schulmedizinischen Ansätzen - wie millimetergenauen und exakt überwachten wirbelsäulen-, rückenmarks- und nervennahen Infiltrationen - haben dort umfangreiche physikalische und physiotherapeutische Therapien, Stoßwellentherapie und Akupunktur genauso einen hohen Stellenwert wie verschiedene Entspannungsmaßnahmen mit Muskelentspannung nach Jacobson oder Qi Gong, Traditionelle Chinesische Medizin und vieles mehr. "Ein zwingender Therapiebaustein bei Patienten mit chronischem Schmerz stellt selbstverständlich auch die psychologische Behandlung im Einzel- und Gruppensetting mit Schwerpunkt Schmerzdistanzierung und Schmerzreduktion dar", macht der Chefarzt deutlich. 
 
Chronische Schmerzen sind stets ein Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und seelischen Bestandteilen, das soziale, familiäre, aber auch berufliche Umfeld sollte hier stets mitberücksichtigt werden. "Dieses auslösende Trio wird am Rücken- und Schmerzzentrum ganzheitlich gesehen und dann auch im Rahmen eines therapeutischen Maßanzuges jedem einzelnen Patienten therapeutisch angepasst", erklärt der Leiter des Zentrums. Neben der fachlichen Qualifikation und dem notwendigen Therapieangebot sei auch der Faktor Zeit in der Betreuung des Patienten entscheidend. "Eine 5- oder 15-Minuten-Medizin gibt es am Rücken- und Schmerzzentrum nicht", so Dr. Wolf. 
 
Ziel: "Raus aus der Operationsspirale"
Eine weitere große Gruppe der Patienten am Rücken- und Schmerzzentrum und zukünftig auch am ambulanten Facharztzentrum der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing sind Betroffene, die in der Vergangenheit bereits teilweise wiederholt in Einrichtungen mit Operationen versorgt wurden. Die versprochene Schmerzfreiheit ist dort vielfach nicht eingetreten. "Eine Spirale von Wiederholungs- und Folgeeingriffen aufgrund von Anschlussdegenerationen, Infektionen, Anschlussinstabilitäten und Fehlstatik ist oftmals die Folge eines schicksalhaften Verlaufes", weiß der Chefarzt. Er ergänzt: "Dies stellt eine wesentliche Klientel von Patienten am Rücken- und Schmerzzentrum dar, die unseren ganzheitlichen Therapieansatz als therapeutische Alternative nutzen wollen."
 
Jahrelange Erfahrung mit dem neuartigen Therapie-Konzept
Das neue Praxiszentrum läuft unter Leitung des Rücken- und Schmerzzentrums der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing. Das Rücken- und Schmerzzentrum gibt es bereits seit mehr als sieben Jahren. Es ist heute eines der größten stationären multimodalen Schmerzzentren Deutschlands. Seit der Gründung im September 2014 hat das interdisziplinäre Team von Ärzten, Therapeuten, Psychologen und Pflegepersonal dort annähernd 10.000 Betroffenen mit einer multimodalen stationären Schmerztherapie geholfen. Waren es zunächst vorwiegend Patienten aus der Region, kommen diese mittlerweile aus ganz Deutschland und zum Teil auch darüber hinaus. 
 
Das neue ambulante Praxiszentrum für Orthopädie und Schmerzmedizin bietet nun auch die Möglichkeit, im ambulanten Bereich adäquat behandelt zu werden: "Unsere neuen, modern ausgestatteten Therapieräume ermöglichen es, einem wachsenden Patientenstrom ambulant gerecht zu werden", betont Dr. Wolf. Oberste Prämisse für ihn und sein Team dabei: "Qualität vor Quantität, Zeit statt Hetze und klinische Ganzkörperuntersuchung vor sofortiger technischer Diagnostik, verbunden mit dem Ziel, jedem einzelnen Patienten in seinem Schmerz und seinen funktionellen Problemen gerecht zu werden und einen individuell therapeutischen Maßanzug schneidern zu können." Aktuell besitzt das Rücken- und Schmerzzentrum im ambulanten Bereich noch keine Kassenzulassung zur Behandlung gesetzlich versicherter Patienten. Profitieren von dem neuen ambulanten Therapieangebot können zunächst Selbstzahler, Privatpatienten und Patienten der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften).
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Muskeln stärken und Arthrose vorbeugen – zum Älterwerden gehört Bewegung dazu

Ältere Menschen sollten Bewegung fest in ihren Alltag einbauen. Denn
regelmäßige Bewegung stärkt Muskeln und Gelenke und beugt Arthrose vor.
Das hilft, um im Alter lange beweglich und selbstständig zu bleiben.
„Bewegung jeder Art tut dem Körper gut, denn wer rastet, der rostet. Für
jeden gibt es geeignete Möglichkeiten: von Gartenarbeit über
Spazierengehen bis hin zu Sport allein oder in der Gruppe“, sagt Prof. Dr.
Dieter C. Wirtz, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und
Unfallchirurgie (DGOU) und Direktor der Klinik und Poliklinik für
Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn, anlässlich
des Tags der älteren Menschen am 1. Oktober 2021.

Tag der älteren Menschen am 1. Oktober 2021

Etwa 20 Prozent der Menschen über 60 leiden unter Arthrose. Ursache dafür
sind geschädigte Gelenkknorpel, die nicht mehr ausreichend Puffer für die
Knochen bieten. Ein Knorpel besteht aus stützenden Kollagenfasern und bis
zu 70 Prozent Wasser. Um ihn vital zu halten, muss er ernährt werden. „Das
erfolgt ähnlich wie bei einem Schwamm über einen Pumpmechanismus. Belastet
man den Körper, wird der Knorpel ausgedrückt und Schlackenstoffe können
entweichen. Bei Entspannung kann der Knorpel wieder Nährstoffe aus der
Gelenkflüssigkeit aufnehmen“, sagt Prof. Dr. Bernd Kladny,
stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für
Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und Chefarzt der Abteilung
Orthopädie und Unfallchirurgie der m&i-Fachklinik in Herzogenaurach.
Körperliche Bewegung sorgt dabei für einen Wechsel aus Belastung und
Entlastung und stärkt auch die Muskulatur, die die Gelenke entlastet.

Gerade im Alter sollte deshalb mehrfach täglich Bewegung zum Alltag
dazugehören wie Essen und Schlafen. „Viele haben sich in der
Coronapandemie angewöhnt, Übungen zu Hause oder Spaziergänge zu machen,
das sollten sie unbedingt beibehalten. Inzwischen ist in Vereinen und
Sportstudios auch wieder Sport in der Gruppe möglich. Wer Spaß daran hat,
kann dort ein geeignetes Angebot finden, das zu seiner körperlichen
Fitness passt“, sagt Kladny. Wenn aufgrund von Coronabeschränkungen Sport
nicht in der Halle möglich ist, dann sollte Bewegung im Freien gesucht
werden. Das kann sogar noch abwechslungsreicher sein.

Tipps für regelmäßige Bewegung im Alter:
•       Regelmäßig aufstehen, um kleine Tätigkeiten im Haushalt oder
Garten zu verrichten
•       Viel zu Fuß gehen und wann immer möglich das Auto stehen lassen
•       Regelmäßige Verabredungen mit Freunden zum Spazierengehen oder
gemeinsamen Fahrradfahren
•       Wandergruppe oder Nordic Walking mit Nachbarn an einem festen Tag
in der Woche mit unterschiedlichen Ausflugszielen
•       Training in einer Seniorensportgruppe, zum Beispiel Gymnastik,
Tanzen oder Klettern

Wichtig ist, dass jeder für sich die passende Bewegung findet, ohne sich
zu überlasten. Denn das hilft, um im Alter noch lange beweglich zu
bleiben. „Fitness ist kein Privileg der Jugend. Auch wer früher im Job
viel gesessen und sich wenig bewegt hat, kann sich im Alter seine eigene
Fitnessroutine aufbauen“, sagt Wirtz. Wer es mit Sport versuchen möchte,
sollte Sportarten mit unkontrollierten Bewegungen und Stoßbelastung
vermeiden. Wichtig ist die häufige Bewegung ohne große Belastung und damit
die Scharnierbewegung im Gelenk. Wer Spaß an Sport in der Gruppe hat und
sich dabei eher motivieren kann, wird sicher in Wohnnähe fündig. In vielen
Vereinen und Sportstudios können heute auch Seniorinnen und Senioren unter
fachlicher Anleitung trainieren. Dabei sollte man jedoch auf den eigenen
Körper hören und nicht übertreiben. Entscheidend ist der körperliche
Zustand. Um diesen richtig zu beurteilen und die geeignete
Einstiegssportart zu finden, empfiehlt sich ein Beratungsgespräch mit
einer Fachärztin oder einem Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
sowie ein ärztlicher Fitnesscheck.

Referenzen:
Thieme E-Journals - Aktuelle Rheumatologie / Abstract (thieme-connect.de)

Weitere Informationen:
www.dgou.de

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Herzspezialisten gegen das Vorhofflimmern: V.l.n.r.: Peter Rudek, Dr. Martin Braun, Mustapha El Hamriti, Prof. Dr. Philipp Sommer (HDZ NRW) und Ralf Blimke, Ulrike Sattler (Fa. Farapulse)  (Marcel Mompour).  HDZ NRW

Neu: Veröden mit Stromstößen

Herzspezialisten gegen das Vorhofflimmern: V.l.n.r.: Peter Rudek, Dr. Martin Braun, Mustapha El Hamriti, Prof. Dr. Philipp Sommer (HDZ NRW) und Ralf Blimke, Ulrike Sattler (Fa. Farapulse)  (Marcel Mompour).  HDZ NRW
Herzspezialisten gegen das Vorhofflimmern: V.l.n.r.: Peter Rudek, Dr. Martin Braun, Mustapha El Hamriti, Prof. Dr. Philipp Sommer (HDZ NRW) und Ralf Blimke, Ulrike Sattler (Fa. Farapulse) (Marcel Mompour). HDZ NRW

Nicht heiß, nicht kalt: Ein neues Ablationsverfahren verspricht Patienten
mit Vorhofflimmern kürzere Prozedurzeiten als bisher. Nur wenige Zentren
in Deutschland bieten die Elektroporation derzeit an – als einzige
Einrichtung in Ostwestfalen das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad
Oeynhausen.

Die Klinik für Elektrophysiologie am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ
NRW), Bad Oeynhausen, zählt mit rund 1.500 Ablationen jährlich zu den
bundesweit erfahrensten Einrichtungen in der Behandlung von
Herzrhythmusstörungen. Klinikdirektor Prof. Dr. Philipp Sommer ist
Lehrstuhlinhaber für Rhythmologie an der Ruhr-Universität Bochum. Vorteile
des neuen Ablationsverfahrens sieht er in der schonenden und besonders
präzisen Behandlungsmethode: „Im Gegensatz zu den herkömmlichen
Therapieformen der Hochfrequenz- oder Kryoablation, bei denen mit Wärme
bzw. Kälte die rhythmusstörenden Impulse im Herzgewebe behandelt werden,
erreicht man bei dem Verfahren den Effekt durch das gezielte Einbringen
kleiner Poren in die Zellmembran“. Die Methode wird daher als
„Elektroporation“ oder „Pulsed Field Ablation“ (engl.) bezeichnet.

Vorhofflimmern ist die häufigste bedeutsame Herzrhythmusstörung. In
Deutschland betrifft sie mehr als 1,5 Millionen Menschen. Die Erkrankung
äußert sich meist durch Herzrasen, weil ungerichtete elektrische
Erregungen des Herzens zu arrhythmischen Bewegungen der Herzkammerwände
führen. Die Spezialisten im Herzkatheterlabor spüren die krankmachenden
Erregungsherde im Herzgewebe auf und veröden diese.

„Je nach Schwere der Erkrankung müssen sich bislang etwa zehn bis 15
Prozent der Patienten einem zweiten oder dritten Eingriff unterziehen“,
betont Sommer, der hofft, diese Rezidivrate mittels der Elektroporation
zukünftig weiter senken zu können. Positiver Nebeneffekt dieser neuen
nicht-thermischen Verödungsmethode ist es, dass das umliegende
Nervengewebe geschont wird. „Mit kurzen, pulsierenden Stromstößen können
vielmehr winzig kleine Löcher so rasch eingebracht werden, dass die
Verödungsprozedur weniger Zeit in Anspruch nimmt bei noch dazu sehr
niedriger Komplikationsrate.“

Das neue Ablationsverfahren ist CE-zertifiziert und wird in Deutschland
bisher nur in wenigen großen klinischen Zentren angewendet. Das Team von
Professor Sommer führt die Behandlung in der Klinik für Elektrophysiologie
am HDZ NRW seit August dieses Jahres erfolgreich durch.

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Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und
Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-
Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen mit 35.000 Patienten pro Jahr, davon
14.600 in stationärer Behandlung, zu den größten und modernsten Zentren
seiner Art in Europa.

Die Klinik für Elektrophysiologie/Rhythmologie des HDZ NRW ist
spezialisiert auf die Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit einem
Leistungsspektrum von rd. 1.500 Ablationen jährlich. In der Klinik werden
elektrophysiologische Untersuchungen mittels modernster, strahlungsarmer
Technologie zur Behandlung von Rhythmusstörungen durchgeführt.

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Newsweek: DHZB beste Herzchirurgie Europas

Das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) gehört einer jetzt veröffentlichten
Rangliste der US-Zeitschrift Newsweek zufolge zu den zehn besten
herzchirurgischen Fachkliniken der Welt. Neben acht Kliniken aus den USA
und einer Klinik in Tokio belegt das DHZB Platz 9 auf einer Bestenliste
von 150 weltweit in der Kategorie Herzchirurgie ausgezeichneten
Krankenhäusern und ist damit die einzige europäische Klinik in den „Top
Ten“.

Das Ranking „World’s Best Specialized Hospitals 2022” basiert auf einer
Online-Befragung, zu der Newsweek und das internationale Statistik-Portal
„Statista“ nach eigenen Angaben mehr als 40.000 medizinische Expert*innen
– darunter Ärzt*innen, Krankenhaus-Manager*innen und Fachkräfte – aus über
20 Staaten eingeladen hatten. Das Ergebnis dieser Befragung wurde
anschließend von einem international besetzen Fachgremium analysiert und
verifiziert.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die nur als Teamleistung
aller beteiligten Fachdisziplinen und Berufsgruppen erreicht werden kann“,
sagt Prof. Dr. med. Volkmar Falk, Ärztlicher Direktor des DHZB. „Mein
herzlicher Dank gilt an dieser Stelle allen Kolleginnen und Kollegen für
ihre herausragenden Leistungen sowie allen zuweisenden Ärzt*innen und
unseren Patient*innen für ihr Vertrauen.“

Die Bewertung als eine der zehn besten herzchirurgischen Kliniken der Welt
sei für alle Teams zugleich großer Ansporn, weiterhin allen Patient*innen
die bestmögliche Behandlung auf dem aktuellen Stand der Medizin anbieten
zu können, so Falk, „zudem wollen wir mit der bevorstehenden Vereinigung
der herzmedizinischen Kapazitäten von DHZB und Charité unsere
internationale Spitzenstellung weiter festigen und ausbauen.“

Bewertet wurden Fachkliniken in zehn Disziplinen, darunter auch die
Kardiologie. Auch hier steht das DHZB auf der weltweiten Bestenliste
(Platz 32).

Weitere Informationen in englischer Sprache gibt es auf der Newsweek-
Website:
https://www.newsweek.com/worlds-best-specialized-hospitals-2022

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