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Gesundheit

 Seminarszene der Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke

Neues Berufsbild für Pflegende in der lokalen Gesundheits- und Primärversorgung

Der Masterstudiengang Community Health Nursing an der Universität
Witten/Herdecke (UW/H) bildet für Pflegende ein neues Berufsbild in der
lokalen Gesundheits- und Primärversorgung aus: Pflegefachpersonen mit
Zusatzqualifikation übernehmen präventive und beratende Aufgaben im
Quartier und begleiten Menschen mit chronischen Erkrankungen und/oder
Behinderung. Zudem können sie medizinische Leistungen übernehmen, die
aktuell noch im ärztlichen Bereich liegen. Der Studiengang startet Anfang
Oktober 2020, der Bewerbungsschluss liegt am 31. August 2020.

Gesellschaftliche Relevanz

Kein Arzt in Sicht und wenn doch, quillt das Wartezimmer über – in vielen
ländlichen Regionen und benachteiligten Stadtquartieren hierzulande
zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Hinzu kommen:

•       eine immer älter werdende Gesellschaft,
•       wachsende Zahlen chronisch erkrankter Menschen,
•       eine Zunahme von Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck und
•       ein steigender Fachkräftemangel in der Gesundheitsversorgung.

Die Folgen: steigende Kosten für das Gesundheitssystem und eine
schlechtere Lebensqualität für ganze Bevölkerungsgruppen, insbesondere in
strukturschwachen Regionen.

Mit dem Konzept Community Health Nursing haben Länder wie Schweden,
Finnland oder Kanada gezeigt, dass es gut funktionierende Lösungen gibt.
Der Studiengang in Witten ist modular aufgebaut und entwickelt Kompetenzen
in Praxis, Forschung und Entwicklung. Er qualifiziert für die

 Seminarszene der Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke
Seminarszene der Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke

Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren in der Gesundheitsversorgung wie
Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen und Physiotherapeutinnen und
Physiotherapeuten. Mit dem neuen Masterstudiengang Community Health
Nursing schafft die UW/H eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich
dieses Berufsfeld in naher Zukunft auch in Deutschland durchsetzen wird.
Der Studiengang bereitet Pflegefachpersonen darauf vor, neue
Aufgabenfelder zu gestalten und auszubauen.

Informationen zum Studiengang unter: https://www.uni-wh.de/chn-msc
Bewerbungen nimmt die UW/H an unter: https://www.uni-
wh.de/studium/studiengaenge/community-health-nursing-m-sc/#c10001

Wer sich nicht so kurzfristig entscheiden kann oder möchte, kann an der
Online-Präsentation des Studiengangs am 11. September 2020 von 15:00 -
16:30 Uhr teilnehmen. Die Anmeldung dazu erfolgt unter: https://www.uni-
wh.de/chn-infotag

Weitere Informationen bei Heike Möller, 02302 / 926-381, Heike.Moeller
@uni-wh.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine
Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als
Modelluniversität mit rund 2.700 Studierenden in den Bereichen Gesundheit,
Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma
Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit
Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

www.uni-wh.de / #UniWH / @UniWH

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Neue Website der Deutschen Herzstiftung  Deutsche Herzstiftung

Deutsche Herzstiftung mit neuer Website

Neue Website der Deutschen Herzstiftung  Deutsche Herzstiftung
Neue Website der Deutschen Herzstiftung Deutsche Herzstiftung

Erster Ansprechpartner für Herzpatienten präsentiert modernisierten
digitalen Auftritt. Klares Design, neue Themenbereiche und hohe
Nutzerfreundlichkeit

Vollständig überarbeitet und modernisiert, erstrahlt die Website der
Deutschen Herzstiftung im neuen Look. Herzgesunden und chronisch
herzkranken Menschen auf unabhängige Weise Informationen zu Herz-
Kreislauf-Erkrankungen in zeitgemäßer Funktionalität noch leichter
zugänglich zu machen und gut verständlich zu vermitteln: das ist das Ziel
des neuen digitalen Auftritts <www.herzstiftung.de> der Deutschen
Herzstiftung, der größten gemeinnützigen unabhängigen Anlaufstelle für
Herz-Kreislauf-Patienten in Deutschland. „Wir sehen uns in der Pflicht,
den vielen Millionen Herzpatienten mit Herz- und Kreislauf-Erkrankungen
und ebenso ihren Angehörigen schnell Zugang zu verlässlichen medizinischen
Inhalten zu ermöglichen. Deshalb haben wir in die Modernisierung unseres
gesamten digitalen Auftritts investiert und damit in den Kernbereich
unseres Informations-Service, den wir noch gezielter auf die individuellen
Bedürfnisse der vielen Betroffenen mit Herz- und Gefäßerkrankungen
ausrichten wollen“, betont Martin Vestweber, Geschäftsführer der Deutschen
Herzstiftung. Die neue Website soll es Nutzerinnen und Nutzern
erleichtern, sich gezielter und zugleich bequemer über ihre Erkrankung zu
informieren. „Damit helfen wir Herzgesunden, sich vor einer Erkrankung zu
schützen und unterstützen Herzpatienten dabei, auf ihre chronische
Erkrankung positiv einzuwirken und so ihre Lebensqualität zu verbessern.“

Mit neuen Inhalten näher an den Patientenbedürfnissen
Der Internetauftritt der Herzstiftung gliedert seine umfassenden Inhalte
in neue Bereiche.  So erfahren Nutzer alles über die Herzgesundheit in der
neuen Kategorie „Gesund bleiben“. Hier testen sie ihre Infarktgefährdung
mit dem Herzinfarkt-Risikotest mit individueller Empfehlungslogik für die
weiteren Schritte oder sie finden Rezeptideen zur mediterranen Küche und
erhalten Tipps, wie sie leicht mit mehr Bewegung ihre Herzgesundheit fit
halten. Die Herz-Sprechstunde widmet sich Patientenfragen zu aktuellen
Diagnose- und Therapiemethoden. „Auch um den medizinischen Bedürfnissen
der stetig wachsenden Patientengruppe mit angeborenem Herzfehler -
darunter herzkranke Kinder und ihre Familien sowie  rund 300.000
Erwachsene mit angeborenem Herzfehler, den EMAH - gerecht zu werden, haben
wir mit der neuen Kategorie ,Leben mit angeborenem Herzfehler‘ den Web-
Auftritt der Kinderherzstiftung mit der Herzstiftungs-Website
zusammengeführt“, hebt Vestweber hervor.

Dort sein, wo sich der informierende Patient befindet
Neben einem zeitgemäßen Design und einer besseren Navigation wird die neue
Seite vor allem zukunftssicher sein: Alle Inhalte des neuen digitalen
Auftritts wurden für mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones
aufbereitet (Responsive Webdesign). So sind die digitalen Inhalte überall
abrufbar: ob am Schreibtisch, auf dem Sofa oder von unterwegs aus. Eine
Warenkorbfunktion ermöglicht es Patienten, auch das umfangreiche Print-
Angebot an Experten-Ratgebern und Broschüren kostenfrei zu sich nach Hause
liefern zu lassen. „Im Zuge des Web-Relaunches wurden alle Inhalte und
Fachartikel von den Experten der Herzstiftung fachlich aktualisiert und
inhaltlich erweitert.“ Dank der finanziellen Unabhängigkeit der
Patientenorganisation von der Pharma-, Medizingeräte- und
Nahrungsmittelindustrie sind sowohl Website als auch Printartikel frei von
kommerziellen Einflüssen. Das bedeutet auch: nirgendwo Anzeigen.

Intuitive Bedienbarkeit dank neuem Design und besserer Navigation
Die neue Website führt eine neue Designsprache mit einer klar gegliederten
nutzerfreundlichen Seitenstruktur. Übersichtsartikel zu den Schwerpunkt-
Erkrankungen koronare Herzkrankheit (KHK), Rhythmusstörungen,
Herzschwäche, Herzklappenerkrankungen etc. lassen den Patienten sein
Herzleiden in den Rubriken Fakten, Ursachen, Symptome, Diagnose und
Therapie besser verstehen. Durch niederschwellige (Low-Involvement-)
Einstiege und die intuitive Bedienbarkeit der Seite gelangt der Nutzer
ohne Umwege bequem zu den Informationen, die in seiner Situation relevant
sind und erleichtert es ihm neue Themen entdecken. Wer z. B. nach einem
Praxis- oder Klinikbesuch ganz schnell nochmal ganz individuelle
herzmedizinische Themen sucht, nutzt jetzt einfach die optimierte
Suchfunktion nach Schlagworten. Ein neuer Mitglieder-Login mit
Passwortverwaltung ermöglicht es Mitgliedern sich unkompliziert und
schnell einzuloggen, um die Website in vollem Umfang zu nutzen. Der
Geschäftsführer der Herzstiftung weist ausdrücklich darauf hin, dass die
Informationen der Deutschen Herzstiftung nicht nur den rund 109.000
Mitgliedern sondern allen Interessierten zugänglich sind.

Das Unternehmen Aperto verantwortet Konzept, Design und technische
Umsetzung und hat zudem die Content Strategie inklusive Search Engine-
Optimierung (SEO) erarbeitet.

Über die Deutsche Herzstiftung e.V.

Die Deutsche Herzstiftung e. V., 1979 gegründet, ist die größte
Patientenorganisation im Bereich der Herz- und Kreislauferkrankungen im
deutschsprachigen Raum mit mehr als 109.000 Mitgliedern, darunter 1.800
Eltern herzkranker Kinder. Die hohe Mitgliederzahl spiegelt nicht zuletzt
die hohe Akzeptanz und feste Verankerung der Deutschen Herzstiftung in der
Bevölkerung wider. Zu den Hauptaufgaben der Patientenorganisation gehört
es, Patienten in unabhängiger Weise über Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
deren Vorbeugung sowie über aktuelle Diagnose- und Therapiemöglichkeiten
aufzuklären. Bekannt ist die Herzstiftung außerdem durch ihre bundesweiten
Aufklärungskampagnen und als wichtige Förderinstitution in der Herz-
Kreislauf-Forschung. Die hohe Qualität ihrer Informationsangebote online
wie Print beruht nicht zuletzt auf der Expertise von rund 500 renommierten
Herzspezialisten im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung
(mehrheitlich  Chefärzte und Klinikdirektoren kardiologischer und
herzchirurgischer Kliniken), die als Autoren, Referenten oder als
medizinisch-wissenschaftliche Experten ehrenamtlich tätig sind.
Vorstandsvorsitzender ist der Kardiologe und Notfallmediziner Prof. Dr.
med. Dietrich Andresen (Berlin), Schirmherrin ist Barbara Genscher

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Versorgung mit CAR-T-Zellen in Deutschland

Die CAR-T-Zell-Therapie eröffnet neue Perspektiven für
eine gezielte Immuntherapie maligner Erkrankungen. Die beiden ersten
kommerziell verfügbaren Präparate wurden vor zwei Jahren für Patienten mit
rezidivierten/refraktären, aggressiven B-Zell-Lymphomen und
rezidivierter/refraktärer B-Linien-ALL zugelassen. Inzwischen sind
CAR-T-Zellen an 26 Zentren in Deutschland verfügbar, und über 300
Patienten wurden damit behandelt. Die Therapie ist wirksam und sicher,
aber auch aufwendig und teuer. Die DGHO Deutsche Gesellschaft für
Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. hat eine Online-Umfrage bei
den behandelnden deutschen Zentren durchgeführt und zieht eine erste
Bilanz.

Forschung zu CAR-T-Zellen findet in Deutschland bereits seit vielen Jahren
statt. Die ersten beiden kommerziellen CAR-T-Zellprodukte wurden im August
2018 von der European Medicines Agency (EMA) zugelassen und kurz darauf
auf dem deutschen Markt eingeführt. Beide Produkte enthalten chimäre
Antigen-Rezeptoren gegen CD19, ein Oberflächenmolekül von B-Lymphozyten.
Axicabtagen-Ciloleucel (Yescarta®) wird eingesetzt bei Patienten mit
diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) und bei Patienten mit primär
mediastinalem großzelligem B-Zell-Lymphom (PMBCL), jeweils beschränkt auf
Patienten mit rezidivierter bzw. refraktärer Erkrankung nach zwei oder
mehr systemischen Therapien. Tisagenlecleucel (Kymriah®) wird für die
Behandlung von Kindern und Erwachsenen (bis 25 Jahre) mit Akuter
Lymphatischer Leukämie (ALL) der B-Zellreihe und für Patienten mit diffus
großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) eingesetzt, jeweils beschränkt auf
Patienten mit rezidivierter bzw. refraktärer Erkrankung nach zwei oder
mehr systemischen Therapien. Die langfristigen Heilungsraten erreichen
etwa 30 Prozent bei Lymphom- und 50 bis 70 Prozent bei Leukämiepatienten.

Wie ist der aktuelle Stand der CAR-T-Zell-Therapie in Deutschland? Um dies
herauszufinden, hat die DGHO eine Online-Umfrage unter allen Zentren in
Deutschland durchgeführt, die mit mindestens einem der beiden
kommerziellen Anbieter einen Vertrag abgeschlossen haben.

Deutschland: Mehr Zentren als im Ausland

Nach der EU-Zulassung wurden die beiden kommerziellen Präparate sehr
schnell in Deutschland auf den Markt gebracht. Dennoch hat es durch die
hohen administrativen und regulatorischen Voraussetzungen einschließlich
der umfangreichen Schulungen der lokalen Teams etwa ein Jahr gedauert, bis
Kymriah® und Yescarta® in Deutschland flächendeckend verfügbar waren.
Dabei hatte sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in Übereinstimmung
mit den wissenschaftlichen Fachgesellschaften für ein dezentrales,
flächendeckendes Versorgungskonzept entschieden. Gefordert wurden
umfangreiche Kompetenz im Umgang mit Zelltherapie und deren
Komplikationen, aber vor allem ausgewiesene Expertise einschließlich der
Beteiligung an klinischen Studien in der Behandlung von Leukämien bzw.
Lymphomen. Das Konzept unterscheidet sich dadurch von anderen europäischen
Ländern mit stärker zentralistisch organisierten Gesundheitssystemen, in
denen nur wenige Zentren zugelassen wurden. Bis Mai 2020 hatten in
Deutschland 26 Zentren Verträge mit pharmazeutischen Unternehmen über
verfügbare CAR-T-Zellen abgeschlossen.

Anzahl der durchgeführten CAR-T-Zell-Therapien: weniger als erwartet

In den Verfahren zur frühen Nutzenbewertung durch den G-BA wurde die Zahl
für Patienten mit rezidiviertem/refraktärem aggressivem B-NHL auf etwa 600
pro Jahr geschätzt, für Patienten mit rezidivierter/refraktärer B-Linien-
ALL zwischen 50 und 65 pro Jahr. Die bisherigen Zahlen liegen deutlich
unterhalb dieser Schätzungen. Das kann zum einen an logistischen Problemen
in der Einführungsphase liegen, aber auch an einer stringenten
Indikationsstellung. Prof. Dr. med. Lorenz Trümper, Geschäftsführender
Vorsitzender der DGHO und Direktor der Klinik für Hämatologie und
Medizinische Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen, zu den
bisherigen Erfahrungen: „Zusammen mit den CAR-T-Zellen haben wir gerade
bei den aggressiven Lymphomen in den letzten Jahren erfreulicherweise
mehrere neue Arzneimittel mit Heilungschancen in die Hand bekommen. Die
Kunst besteht in der Wahl der richtigen Therapie für den richtigen
Patienten zum richtigen Zeitpunkt.“ Für die nahe Zukunft erwartet die
Mehrzahl der Zentren eine Steigerung der Patientenzahlen.

Komplikationen: weniger als befürchtet

In der Einführungsphase stand die Sorge vor den spezifischen schweren
Nebenwirkungen der Therapie mit Anti-CD19-CAR-T-Zellen im Vordergrund. Die
tatsächliche Rate der intensivpflichtigen Patienten liegt bei 14 Prozent
und ist damit deutlich niedriger als initial erwartet. Die
Sterblichkeitsrate liegt bei 3 Prozent. Zwischenzeitlich wurden
international Kriterien für die frühzeitige Identifikation von Patienten
mit Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) und Immuneffektorzell-assoziiertem
Neurotoxizitätssyndrom (Immune effector Cell-Associated Neurotoxicity
Syndrome, ICANS) erarbeitet, auch als Onkopedia-Leitlinie für den Umgang
mit Nebenwirkungen der CAR-T-Zell-Therapie veröffentlicht.

Herausforderungen

Trümper erklärt: „CAR-T-Zellen sind in Deutschland in der Versorgung
angekommen. Der seinerzeit von uns mit Partnern formulierte Dreiklang aus
zelltherapeutischer, krankheitsspezifischer und intensivmedizinischer
Kompetenz hat sich als sinnvoll und zielführend erwiesen. Auf der Basis
der bisherigen Erfahrungen können die qualitätssichernden Maßnahmen zur
Durchführung angepasst werden. Das betrifft insbesondere die
Strukturkriterien der Zentren und einige sehr bürokratische Hürden. Die
Anpassung erlaubt auch, das Verfahren der CAR-T-Zell-Therapie
wirtschaftlicher durchzuführen.“

Mit zunehmender Vertrautheit mit der CAR-T-Zell-Therapie ist in den
nächsten Jahren mit einem Anstieg der Patientenzahlen zu rechnen. Als
nächste Indikation werden CAR-T-Zellen für Patienten mit Multiplem Myelom
erwartet. Prof. Dr. med. Einsele, Vorsitzender der DGHO und Direktor der
Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums Würzburg:
„Bei Patienten mit stark vorbehandeltem Myelom konnte die CAR-T-Zell-
Therapie eine hohe Remissionsrate mit zum Teil mehr als 50 Prozent
kompletten Remissionen und einer deutlich längeren progressionsfreien Zeit
als mit allen bisher verfügbaren Medikamenten erreichen. Die Zulassung von
CAR-T-Zellen für diese Indikation, spätestens Anfang nächsten Jahres, wird
zu einer weiteren Zunahme der CAR-T-Zell-Therapien in Deutschland führen.“

Weitere Informationen zur Umfrage unter:
https://www.dgho.de/publikationen/stellungnahmen/gute-aerztliche-
praxis/car-t-zelltherapie/car-t-zellen-status-20200722.pdf


Über die DGHO

Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie
e. V. besteht seit über 80 Jahren und hat heute mehr als 3.600 Mitglieder,
die in der Erforschung und Behandlung hämatologischer und onkologischer
Erkrankungen tätig sind. Mit ihrem Engagement in der Aus-, Fort- und
Weiterbildung, mit der Erstellung der Onkopedia-Leitlinien, mit der
Wissensdatenbank, mit der Durchführung von Fachtagungen und
Fortbildungsseminaren sowie mit ihrem gesundheitspolitischen Engagement
fördert die Fachgesellschaft die hochwertige Versorgung von Patientinnen
und Patienten im Fachgebiet. In mehr als 30 Themen-zentrierten
Arbeitskreisen engagieren sich die Mitglieder für die Weiterentwicklung
der Hämatologie und der Medizinischen Onkologie. Informationen unter:
www.dgho.de

(Die angegebene Genderform vertritt alle Geschlechter.)

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Das Pflegestudium bereitet die Studierenden auf eine Tätigkeit in der ambulanten und stationären Akut- und Langzeitpflege vor.  Nicole Dietzel

Neues Studienprogramm Pflege an der Hochschule Fulda startet im Oktober 2020

Das Pflegestudium bereitet die Studierenden auf eine Tätigkeit in der ambulanten und stationären Akut- und Langzeitpflege vor.  Nicole Dietzel
Das Pflegestudium bereitet die Studierenden auf eine Tätigkeit in der ambulanten und stationären Akut- und Langzeitpflege vor. Nicole Dietzel

Als erste Hochschule in Hessen startet die Hochschule Fulda im Oktober
2020 mit dem neuen Studienprogramm nach dem Pflegeberufegesetz. Mit
Abschluss des Studiums erwerben die Studierenden die Berufszulassung und
gleichzeitig den Bachelorabschluss. Damit sind sie als
„Pflegefachmann/Pflegefachfrau mit akademischem Grad“ für die komplexen,
verantwortungsvollen und vielfältigen Aufgaben der beruflichen Pflege
gerüstet.

Hintergrund für das neue Studienprogramm sind die berufsrechtlichen
Regelungen, die zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten sind. Das Studium,
das acht Semester umfasst, ist generalistisch angelegt. Generalistisch
bedeutet: Die bisher im Altenpflegegesetz und im Krankenpflegegesetz
getrennt geregelten Ausbildungen werden in einem neuen Pflegeberufegesetz
zusammengeführt. Das Studium bereitet auf die Berufstätigkeit in
vielfältigen Arbeitsfeldern der ambulanten und stationären Akut- und
Langzeitpflege vor. 30 Studienplätze stehen zum Wintersemester 2020/2021
an der Hochschule Fulda zur Verfügung.

Praktische Vorbereitung im Skills- und Simulationslabor

„Unsere Studierenden erwerben im Studiengang Pflege die Kompetenzen für
eine wissenschaftlich begründete Pflege von Menschen aller Altersstufen.
Hierbei liegt eine besondere Stärke in den vielfältigen Angeboten der
Vernetzung von Hochschule und Berufspraxis und einer optimalen
Vorbereitung auf die Praxisphasen in unserem Skills- und
Simulationslabor“, betont Studiengangsleitung Prof. Dr. Nina Fleischmann.
Der Fachbereich Pflege und Gesundheit an der Hochschule Fulda kann dabei
auf eine über 25-jährige Erfahrung und Expertise zurückgreifen.
2600 Stunden sind für die theoretische und fachpraktische,
wissenschaftliche Ausbildung vorgesehen. 2300 Stunden werden als klinisch-
praktischer Anteil im Berufsfeld Praxis absolviert. Die Hochschule Fulda
trägt für das gesamte Studienprogramm die Verantwortung.

International und interdisziplinär ausgerichtet

Die Studierenden profitieren von der internationalen und
interdisziplinären Ausrichtung des Fachbereichs. Studienaufenthalte im
Ausland werden aktiv unterstützt. Studierende können sich an (Forschungs-)
Projekten der Hochschule beteiligen und so den Wissenstransfer zwischen
Hochschule und Einrichtungen mitgestalten. Der Bachelorabschluss ist
international anerkannt und ermöglicht es, als Pflegefachperson in
vielfältigen Bereichen des Gesundheitssektors im In- und Ausland tätig zu
werden.

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